Man hörte am gestrigen Abend viele Steine fallen, die Erleichterung bei allen Beteiligten und auch bei den knapp 400 Fans in der wineo-ARENA war spürbar. Das Team HandbALL Lippe bezwang die Dragons aus dem Sauerland mit 32:26. „Wir freuen uns alle sehr, dass wir das Spiel endlich mal zu Ende gespielt haben“, war auch Matthias Struck nach der Partie froh und erleichtert. Nach einer in der ersten Halbzeit ausgeglichenen Partie (13:13) setzten sich die Gastgeber im Laufe des zweiten Spielabschnitts immer mehr von den Gästen ab und nahmen verdient die beiden Punkte mit in die Weihnachtspause.

Nach der Kritik, den Besprechungen innerhalb der Mannschaft und dem „etwas hinter die Ohren bekommen“, so wie es Trainer Matthias Struck ausdrückte, wollte das Team HandbALL nach der bitteren Niederlage in Melsungen eine Reaktion zeigen. Und das ist den Lippern absolut gelungen. Nach einem tollen Auftritt in einem von beiden Teams gezeigten klasse Handballspiel siegten am Ende die Gastgeber verdient und schoben sich gleich drei Plätze auf den 12. Rang in der Staffel Nord-West nach vorne.

„Wir haben heute gesehen, dass es die Jungs über die kompletten 60 Minuten auch wirklich wollten und dass sie am Ende nicht angefangen haben zu hoffen, dass das Spiel irgendwie über die Zeit geht“, so Trainer Struck. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Team HandbALL von Schalksmühle auf drei und vier Tore ab, aber auf mehr als eben diese drei Treffer kamen die Gäste auch in der Schlussviertelstunde nicht mehr heran. Im Gegenteil, das Team um Hark Hansen setzte sich in Folge auf fünf, sechs und sieben Tore ab.

„Das war heute einfach der Unterschied, dass die Jungs es über die komplette Spielzeit wollten. Das ist auch das, wo wir die Jungs kontinuierlich hinbringen müssen, dass wir das, was wir wollen, uns einfach nehmen müssen und das geht über 60 Minuten bis zum Ende“, freute sich Matthias Struck. „Und das haben sie heute super gemacht, egal wer gespielt hat, egal wer auch einen Fehler gemacht hat, er hat einfach weitergemacht und da muss ich ihnen heute nach der Kritik in der letzten Woche ein Lob aussprechen“, führte der THL-Coach weiter aus.

Der Jubel war groß nach dem Spiel, verständlicherweise. „Dieses Gefühl, wie es sich anfühlt wieder Spiele zu gewinnen, sollen die Jungs mitnehmen ins neue Jahr und daran wollen wir anknüpfen“, so Struck. „Sicherlich haben wir mit Emsdetten im ersten Spiel des neuen Jahres ein schweres Los, aber auch ein Los das wir sehr entspannt annehmen können, um uns dann in Bereichen weiterentwickeln zu können für die darauffolgenden Aufgaben.“

Nach der Partie gab Hark Hansen bekannt, dass er seinen Vertrag beim Team HandbALL um zwei weitere Jahre verlängert hat. „Mir macht es unglaublich viel Spaß, mit den jungen Spielern zu spielen und zu sehen, wie jeder sich entwickelt und besser wird. Das macht mich glücklich. Ich fühle mich hier sehr, sehr wohl.“ Und an die Fans richtete er: „Ich liebe euch alle und ich finde es sehr schön, dass ihr immer alle zu den Spielen kommt. Ich freue mich auf zwei weitere Jahre mit euch!“ Hark Hansen spielt seit der Gründung im Sommer 2018 seit mehr als fünf Jahren für das Team HandbALL und ist in dieser Saison mit bereits 123 Toren der vierterfolgreichste Torschütze in der gesamten 3. Liga deutschlandweit.

Das Team HandbALL wünscht allen Fans und Unterstützern eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Team HandbALL: Müller, Kleinschmidt, Goldbecker; Runge 4, Niedergriese, ter Duis, Hasenkamp 1, Puls 7, Tomashevskyi, Bakker 2, Bilanzola, Geislers 6, Hansen 5/2, Micheely 5, Hollstein, Houtepen 2.

Textquelle: Team HandbALL

Fotoquelle: Max Grote/grote-fotografie.de

Das Foto zeigt: Hark Hansen spielt mindesten noch zwei weitere Jahre für das Team HandbALL

Der Kreis Lippe beteiligt sich am Findungsprozess des Landes NRW zu einem zweiten Nationalpark. Im Frühjahr 2024 finden verschiedene Formate für die Öffentlichkeit, Interessengruppen sowie Politik statt. „Der Kreis möchte mit der Durchführung eines Findungsprozesses eine neutrale Plattform bieten, bei dem sich alle über die Effekte des Nationalparks informieren und Positionen austauschen können“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann die Intention des Kreises. 

Das Umweltministerium sieht aktuell sechs Regionen in NRW als besonders geeignet an – hierunter auch die Egge. Die Flächenkulisse für einen möglichen Nationalpark Egge umfasst eine Gesamtgröße von ca. 12.400 ha und erstreckt sich über die Kreise Paderborn und Höxter bis in den Süden Lippes – ausschließlich auf Flächen im Eigentum des Landes NRW. Konkret werden im Kreis Lippe im Bereich von Horn-Bad Meinberg ca. 340 ha Staatswald betrachtet. „Obwohl Lippe den kleinsten Flächenanteil hat, wollen wir Interessierten die Möglichkeit geben, sich ein Bild über Vor- und Nachteile eines Nationalparks zu machen“, betont Dr. Ute Röder, zuständiger Verwaltungsvorstand. „Dabei geht es uns explizit darum, nicht nur einzelne Gruppen anzusprechen, sondern die gesamte Öffentlichkeit. Schließlich ist die Einrichtung eines Nationalparks ein Thema, was alle Bürgerinnen und Bürger der Region betrifft.“

Im Zuge des Findungsprozesses sind sowohl digitale Formate als auch Präsenzveranstaltungen geplant – teils mit allgemeinen Informationen, teils mit expliziten Themenschwerpunkten. Die jeweiligen Termine werden frühzeitig bekannt gegeben. Zudem wird eine digitale Dialog-Plattform eingerichtet. 

Am Ende des Findungsprozesses soll ein fundiertes und sachliches Wissen über die Effekte eines Nationalparks vermittelt worden sein. Ob sich die Region bewirbt und wie die weiteren Schritte dann aussehen, wird im Laufe des Findungsprozess zu klären sein.  

Das Land NRW, als rechtlich zuständige Instanz, entscheidet letztendlich nach Bewertung der Rückmeldungen aus Paderborn, Höxter und Lippe sowie der anderen betroffenen Regionen in NRW, wo ein zweiter Nationalpark möglich wäre.    

Landesmuseum widmet gestandenen Frauen in Tracht einen würdigen Platz


Detmold. 
Pünktlich zum 125-jährigen Bestehen des Detmolder Diakonissenhauses erinnert eine kleine Ausstellung im Lippischen Landesmuseum an das Leben und Wirken der einst über 400 Diakonissen. Daraus hervorgegangen ist die heutige Stiftung „diakonis – Stiftung Diakonissenhaus“. Trotz veränderten Rahmenbedingungen ist der damalige Grundgedanke in seinen Grundzügen erhalten geblieben.

Diakonisse Brigitte Lange (86) ist 1960 als eine der letzten Diakonissen dieser Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft beigetreten und heute die letzte aktive Diakonisse. Zwei Mitschwestern leben im Seniorenheim. „Mir ist es ein Anliegen, dass das Wirken der Diakonissen nicht in Vergessenheit gerät. Die Diakonissen waren starke Persönlichkeiten“, berichtet sie und fügt hinzu: „Ich freue mich sehr, dass die Ausstellung jetzt besteht, weil ich selber erlebt habe, dass die Diakonissen sehr besondere und gestandene Frauen waren, die hier in Lippe und darüber hinaus viel geleistet haben.“

1899 wurde das Evangelische (reformierte) Diakonissenhaus Detmold eingeweiht. Damals waren bereits drei Diakonissen anwesend. Das alte „Mutterhaus“, wie das Zuhause der Diakonissen genannt wurde, steht noch heute in der Hofstraße in Detmold. Im Laufe der Jahrzehnte traten insgesamt 433 Frauen der Diakonissenschwesternschaft bei. Seit 1960 gab es keine Eintritte mehr. Die Lebensform für unverheiratete Frauen hatte sich einfach überlebt.

Einst waren die Diakonissen mit ihrer blauen Tracht und den weißen Hauben aus dem Stadtbild von Detmold nicht wegzudenken. Die Arbeitsfelder der Diakonissen waren vielfältig: Krankenpflege verbunden mit Seelsorge, Betreuung und Erziehung im Kinderheim sowie Armenpflege. Vor allem im ländlichen Raum kümmerten sich Diakonissen als Gemeindeschwestern um Hilfsbedürftige. 

Auf Anfrage im Lippischen Landesmuseum, griff Dr. Imke Tappe-Pollmann, Referentin für Volks- und Landeskunde im Lippischen Landesmuseum, das Thema gerne auf. Sie misst der Zeit der Diakonissen eine wichtige Bedeutung bei. „Was diese Frauen für Lippe und darüber hinaus geleistet haben, soll mit der Ausstellung gewürdigt werden“, erklärt sie. Zwei Figurinen mit historischen Diakonissen-Trachten, Bilder und Gegenstände lassen die Zeit der Diakonissen wieder wach werden.

Bei dem Pressetermin nannte es auch Dr. Michael Zelle, Direktor des Lippischen Landesmuseums, eine „glückliche Fügung“, die anschaulichen Objekte aus der Zeit der Diakonissen für das Landesmuseum gewinnen zu können. Dass die Ausstellung zukünftig die Lippische Geschichte dokumentieren wird, machte Landesverbandsvorsteher Jörg Düning-Gast deutlich. Die Gesellschaft habe sich sehr weiterentwickelt, ergänzte er, doch der Lebensentwurf, den Schwester Brigitte noch heute symbolisiert, zeige, wie ein erfülltes Leben auch in bescheidenem Rahmen sein kann. Axel Schulz, Vorstand von diakonis, berichtete aus seiner fast 44-jährigen Zugehörigkeit zum Unternehmen von den Zeiten, als die Diakonissen noch zahlreich im ehemaligen Kinderkrankenhaus oder in den Gemeinden eingesetzt waren. Er bedankte sich bei den Organisatoren für die Umsetzung der Ausstellung, die damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Diakonisse zu werden war eine Berufung aus Liebe zum Glauben und aus Liebe zu den Menschen. Mit der Aufnahme in das Mutterhaus verzichtete die angehende Diakonisse weitgehend auf eine selbständige Lebensgestaltung und auf leistungsbezogenen Lohn. Alle Schwestern bekamen Taschengeld in gleicher Höhe, egal, ob sie in der Küche oder in der Leitung eines Krankenhauses eingesetzt waren. Die Versorgungsordnung regelt, dass jede Diakonisse bis an ihr Lebensende versorgt ist.

Derzeit wird im Lippischen Landesmuseum ein Bereich der Trachtenabteilung umgestaltet. Passend zum Jubiläum des Detmolder Diakonissenhauses im kommenden Jahr, können Interessierte im Lippischen Landesmuseum mehr über die Detmolder Diakonissenschwesternschaft erfahren. Zwei Figurinen mit historischen Diakonissen-Trachten, Bilder und Gegenstände lassen die Zeit der Diakonissen wieder wach werden. Eine ausführliche Chronik, die zum 100-jährigen Jubiläum des Diakonissenhauses erschienen ist, ist im Museumsshop für fünf Euro erhältlich.

diakonis ist heute der größte Anbieter im Bereich Altenhilfe im Kreis Lippe. 

Vor der Weihnachtspause wartet auf die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof noch ein Spitzenspiel. Der Tabellendritte trifft auf den Tabellenzweiten aus Schlangen. „Das wird sicher kein einfaches Spiel, aber wir wollen uns die zwei Punkte holen“, erklärt Trainer Marius Bolte vor dem Spiel. Anpfiff ist am Samstag um 18.00 Uhr in der Sporthalle Rennekamp in Schlangen.

Punktgleich mit dem erstplatzierten aus Detmold verpasste die Mannschaft des VfL Schlangen in der vergangenen Saison denkbar knapp den Aufstieg in die Landesliga. Auch diese Saison verläuft für die Mannschaft aktuell nicht schlecht. Mit lediglich zwei Verlustpunkten steht die Mannschaft aus Schlangen auf den zweiten Tabellenplatz. „Schlangen hat eine starke Mannschaft, das kennen wir schon aus den letzten Jahren“, so Bolte.

Unter der Woche musste Bolte aufgrund von Krankheit auf einige Spieler verzichten. Dennoch rechnet sich der Sandhasen-Coach Chancen auf einen Sieg aus: „Wir müssen wieder eine gute Deckung stellen und unser Tempospiel konsequent durchziehen.“ So sollen die letzten beiden Punkte in diesem Jahr mit nach Hause genommen werden. „Das ist keine einfache Aufgabe, aber wir wollen die beiden Punkte.“

Die Sandhasen-Spiele im Überblick

HSG Altenbeken/Buke – E-JUGEND 2
Samstag, 16.12.2023 um 13.30 Uhr
Schulsporthalle, Gardeweg, 33184 Altenbeken

mC-JUGEND – TSG Altenhagen-Heepen
Samstag, 16.12.2023 um 15.00 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf

VfL Schlangen 2 – 2. HERREN
Samstag, 16.12.2023 um 16.00 Uhr
Sporthalle Rennekamp, Badstraße, 33189 Schlangen

SV Spexard 1950 – mB-JUGEND
Samstag, 16.12.2023 um 16.15 Uhr
Sporthalle Spexard, Bruder-Konrad-Straße 100, 33332 Gütersloh

VfL Schlangen – 1. HERREN
Samstag, 16.12.2023 um 18.00 Uhr
Sporthalle Rennekamp, Badstraße, 33189 Schlangen

Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof

Fotoquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof

„Nach der bitteren Schlussphase in Melsungen wollen wir unbedingt die Dragons aus Schalksmühle niederkämpfen“, gibt Matthias Struck vor der Partie gegen die SGSH am Samstag aus. Um 18 Uhr ist das Team aus dem Sauerland zu Gast beim Team HandbALL in der Sporthalle am Inselweg in Augustdorf. „Wir wollen eine Reaktion zeigen und im letzten Spiel des Jahres nochmal alles reinwerfen und um die zwei Punkte kämpfen.“

Fredenbeck, Ahlen, Baunatal – drei der letzten vier Spiele gewannen die Gäste von Trainer Maciej Dmytruszynski, bis am letzten Wochenende der Tus Spenge die kleiner Serie der SGSH unterbrechen konnte. Mit 27:31 unterlag man in eigener Halle. „Die SGSH tritt in dieser Saison bislang sehr stabil auf“, so der THL-Trainer. „Auch die weiteren Niederlagen sind immer relativ knapp ausgefallen, Schalksmühle war jedes Mal gut im Spiel.“

Wie viele Teams in der  Liga setzt auch die SGSH auf ordentlich Tempo. „Sie agieren mit einer aggressiven 6:0-Abwehr, da sind sie auch körperlich stark unterwegs“, sagt Matthias Struck über den Gegner. „Sie haben aus dieser Defensive heraus ein wirklich gutes Tempospiel, was es gilt zu unterbinden. Auch wenn sie einen Gegentreffer kassieren sind sie über die schnelle Mitte in der zweiten Phase sehr gefährlich und üben viel Druck aus.“

Die Gastgeber von Team HandbALL müssen absolut hellwach sein. „Wir müssen vom Kopf her total da sein und schnell umschalten, damit wir schnell in unsere Deckung zurückarbeiten können“, gibt der Trainer den lippischen Jungs mit auf den Weg. „Aufgrund unserer Niederlage in Melsungen, die sehr bitter war für die ganze Mannschaft und sicherlich auch für alle im Umfeld, wollen wir am Samstag eine Reaktion zeigen“, so Struck.

„Wir werden zum Jahresabschluss vor Weihnachten zu Hause nochmal alles reinwerfen und um diese zwei Punkte kämpfen, damit wir ein Erfolgserlebnis für uns vor der Winterpause einfahren können“, so Struck abschließend. „Unser Kader ist komplett und wir werden am Wochenende eine schlagkräftige Truppe auf dem Spielfeld haben, um die SGSH vor eine große Herausforderung zu stellen.“.

Karten für das letzte Spiel der Hinrunde und zugleich das letzte Spiel in diesem Jahr gibt es im Ticketshop online oder an der Abendkasse. Nach dem Spiel gibt es die gewohnte Pressekonferenz und anschließend die Jahresabschlussfeier im Foyer. Das Spiel wir wie gewohnt auch auf sportdeutschland.tv übertragen.

Textquelle: Team HandbALL

Bildquelle: Max Grote/grote-fotografie.de

Das Bild zeigt: Team HandbALL Kreis gegen LIT (14.10.2023)

Bei der diesjährigen DFB-Ehrenamtspreisverleihung, die auf Ebene des FuL-Kreises Detmold wieder an gewohnter Stelle in den Ratsstuben stattfand, ging Kreisvorsitzender Gottfried Dennebier in seiner Eröffnungsrede auf die immense Bedeutung des Ehrenamtes ein. Er unterstrich die Wichtigkeit jeder einzelnen Person bei der oft undankbaren und häufig unterschätzten Wertigkeit des Ehrenamtes.

Er überreichte anschließend einen Sonderpreis an Andre Steffen vom FC Augustdorf. Bekanntlich wurde Steffen, der freiwillig kurzfristig die Funktion eines Ordners beim letzten Heimspiel der 3. Mannschaft übernommen hatte, genau bei diesem Spiel durch einen sehr heftigen, körperlichen Angriff eines Gastspielers schwer verletzt.

Über das Präsent, ein Originaltrikot der Nationalmannschaft, sowie anerkennende Worte, war Andre Steffen sichtlich erfreut. Dankbar nahm er den Beifall aller Anwesenden entgegen. Bei der anschließenden eigentlichen Ehrenamtspreisverleihung, wurde Dietmar Miezal, aus der Jugendspielgemeinschaft Augustdorf-Hörste, völlig zu Recht ausgezeichnet.

Die Begründung lautete: Dietmar Miezal ist nicht nur eine Stütze innerhalb der Jugendspielgemeinschaft, sondern er ist eine unverzichtbare Säule, weil ohne ihn und sein vielfältiges Wirken innerhalb der Gemeinschaft eine sportliche Perspektive für die vielen Jugendspieler*innen kaum oder gar nicht vorstellbar ist.

Gerade in den letzten 3 Jahren, als es darum ging, in den Vereinen eine coronabedingt schwere Zeit zu überstehen, schaffte er es durch seinen nimmermüden Einsatz, oft auch trotz geringer bzw. fehlender Unterstützung, immer wieder, junge Menschen für den Fussballsport zu begeistern und für die JSG Augustdorf-Hörste zu gewinnen. Rückschläge hat er klaglos weggesteckt und sich zu keiner Zeit entmutigen lassen. Strahlende Gesichter aller beteiligten Spieler und Spielerinnen, bei den von Dietmar Miezal hauptverantwortlich und fast gänzlich allein organisierten Turnieren (z.B. der „Westtor-Cup“), sprechen eine deutliche Sprache für das Engagement von Dietmar.

Als Betreuer der A-/B-Jugend der JSG Augustdorf steht und stand er, durch das Fehlen einer weiteren offiziellen Person, oft allein auf weiter Flur. Er war hier Fahrer, Betreuer, Trainer und Mannschaftverantwortlicher in einer Person. Klagen ist ein Verb, das ihm fremd ist. Er analysiert Probleme und schafft sie nach einem durchdachten und lösungsorientierten Abwägen aus der Welt. Er hat sich ein umfangreiches Wissen im Bereich Jugendspielordnung und Passwesen angeeignet, und – reicht das einmal nicht aus, weiß er, wo er die notwendigen Informationen bekommt. 

Sowohl in seinem Stammverein RSV Hörste, als auch in der JSG Augustdorf-Hörste, ist er ein gern gesehener Ehrenamtlicher, der auch sehr viel außerhalb seines direkten Umfeldes bzw. seines eigentlichen Aufgabenbereiches unterstützt. Zuverlässigkeit ist für ihn nicht nur ein Wort, sondern eine ehrenhafte Verpflichtung.  

Ein großer Dank ging auch an seine Ehefrau Silke, die ihren Mann jederzeit vorbehaltlos unterstützt.

Gottfried Dennebier überreichte Dietmar Miezal, der sehr gerührt war, ebenfalls unter dem Beifall der anwesenden Kreis- bzw. Vereinsvertreter die Urkunde, die DFB-Ehrenarmbanduhr und auch das Trikot der Nationalmannschaft.

Test und Fotos: U. Schnelle

Kirsten Uttendorf einstimmig gewählt
In einem mehrstufigen Auswahlverfahren unter Beteiligung einer Findungskommission mit Fach-Expertinnen und -Experten der deutschen Theaterszene sowie Vertreterinnen und Vertretern der Politik und Gesellschafter des Landestheater wurde Frau Kirsten Uttendorf als neue Intendantin für das Landestheater Detmold vorgeschlagen.
In der Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der Landestheater Detmold GmbH wurde einstimmig Frau Kirsten Uttendorf zur neuen Intendantin und künstlerischen Geschäftsführerin des Landestheaters ab der Spielzeit 2024/25 gewählt, als erste Frau in dieser Position in Detmold.


Die 1969 geborene Kirsten Uttendorf ist seit 2018 Operndirektorin am Staatstheater Darmstadt.
Nach Abschluss ihres Studiums der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Ruhr–Universität Bochum, führten sie diverse Lehraufträge an Hochschulen nach Frankfurt, Karlsruhe und Maastricht. Regieassistenzen und freiberufliche Regiearbeiten führten sie unter anderem an das Schauspielhaus Hamburg, Staatstheater Nürnberg, Schauspiel Dortmund, die Städtische Bühnen Münster sowie das Stadttheater Bielefeld.


Landrat Dr. Axel Lehmann zeigte sich sehr erfreut über die einstimmige Wahl und freut sich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Frau Uttendorf: „Mit Kirsten Uttendorf kommt eine engagierte und profilierte Theaterfachfrau als Intendantin nach Detmold. Zusammen mit der kaufmännischen Leitung, den Mitarbeitenden und den Gesellschaftern wird sie – auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten – das Landestheater erfolgreich weiterentwickeln.“

Bild: Verwaltungsdirektor Stefan Dörr, die stellv. Verwaltungsdirektorin Susanne Flöttmann und Landrat Dr. Axel Lehmann begrüßen die neue Intendantin Kisten Uttendorf. Von links: Susanne Flöttmann, Stefan Dörr, Kirsten Uttendorf, Dr. Axel Lehmann. Foto: Lina Pris

Der ostwestfälische Bodenbelagshersteller Windmöller reagiert auf die vorherrschende Konsumflaute in der Renovierungs- und Baubranche und passt sein Unternehmen der neuen Situation an.

Seit Mitte letzten Jahres sieht sich Windmöller im deutschen Einzel- und Großhandel mit einer erheblichen Konsumflaute konfrontiert, verursacht durch massiv gestiegene Kosten in allen Lebensbereichen, eine hohe Inflationsrate und damit einhergehende große Verunsicherung der Verbraucher. Zusätzlich wird die Baukonjunktur derzeit durch hohe Zinssätze ausgebremst. „Mit der Restrukturierung unserer Unternehmensstandorte Detmold und Augustdorf reagieren wir auf die gesamtwirtschaftliche Krise und stellen unser Unternehmen robuster und zukunftsfähig auf”, so Matthias Windmöller, CEO und Hauptgesellschafter der Windmöller Unternehmensgruppe.

Zu den geplanten Maßnahmen zählen ein optimiertes Werks- und Standortkonzept, die Bündelung von Produktionskapazitäten sowie organisatorische Anpassungen. Teil des Veränderungsprozesses ist ebenfalls eine Automatisierung am Standort Detmold. Der damit verbundene Abbau von rund 100 Stellen wird in enger Zusammenarbeit mit den Betriebsräten sozialverträglich gestaltet.

„Trotz großer Herausforderungen und schmerzlicher Entscheidungen schauen wir zuversichtlich nach vorne. Mit unseren ecuran-basierten Akustikmatten und dem PURLINE Bioboden haben wir die besten Produkte im Köcher, die es jetzt braucht für eine verantwortliche und nachhaltige sowie ökologische Bauwende. Wir sind überzeugt davon, mit den Veränderungsmaßnahmen die richtigen Schritte zu ergreifen, um unser Unternehmen für die Zukunft zu rüsten,“ so Windmöller.

Über Windmöller

Windmöller ist der Branche mit seiner Dachmarke wineo bekannt als innovativer, serviceorientierter sowie qualitativ hochwertiger Hersteller von Bodenbelägen und Akustiksystemen mit weltweitem Vertriebsnetz und Tochtergesellschaften in Polen und den USA. Das inhabergeführte Unternehmen wird in dritter Generation geleitet und feiert in diesem Jahr sein 75. Firmenjubiläum.

Bild: Matthias Windmöller, CEO und Hauptgesellschafter der Windmöller Unternehmensgruppe (Bildquelle: Windmöller) 

Das Kreishaus und die Außenstellen der Kreisverwaltung Lippe sind bis auf wenige Ausnahmen zwischen Weihnachten und Neujahr (Mittwoch, 27. Dezember, bis einschließlich Montag, 1. Januar) geschlossen. Dies gilt auch für die Geschäftsstelle des Lippischen Heimatbundes. Ab Dienstag, 2. Januar 2024, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Dienststellen wieder für die Bürgerinnen und Bürger zu den regulären Öffnungszeiten zu erreichen.

Folgende Bereiche sind auch zwischen den Feiertagen und in Notfällen während der Feiertage erreichbar:

Straßenverkehrsamt
Die Außenstellen des Straßenverkehrsamts des Kreises Lippe in Bad Salzuflen und Barntrup sind von Mittwoch bis Freitag, 27. bis 29. Dezember, geöffnet. Der Standort der Zulassungsstelle im Kreishaus in Detmold ist aus organisatorischen Gründen hingegen geschlossen! Dies gilt auch für die Führerscheinstelle, die ausschließlich im Kreishaus angesiedelt ist. Die Außenstellen in Bad Salzuflen (Louis-Uekermann-Weg 2) und Barntrup (Alverdisser Str. 28) sind zu den regulären Zeiten zu erreichen. Eine vorherige Terminvereinbarung ist unbedingt unter www.kreis-lippe.de erforderlich. Für Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter (05231) 62-1800 zur Verfügung.

Jugendamt
Die Bereitschaft des Jugendamtes ist am Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. Dezember, von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag, 29. Dezember, von 8 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer (05231) 62-1510 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten sowie an den Feiertagen ist der Notdienst über die Leitstelle der Polizei unter (05231) 609-0 zu bekommen.

Veterinäramt
Das Veterinäramt nimmt am Mittwoch, 27. Dezember, von 8 bis 12 Uhr Trichinenproben von Wildschweinen an. Die Proben werden im Kreishaus untersucht. Der Zugang ist über den Nebeneingang zum Veterinäramt auf der 2. Ebene des Kreishauses möglich. Dort ist ein Hinweisschild angebracht, auf dem die weitere Vorgehensweise erläutert wird. Die Rufbereitschaft des Veterinäramtes ist über die Telefonnummer (0171) 75 07 374 zu erreichen.

Waffenbehörde
Die Waffenbehörde der Kreispolizeibehörde ist von Mittwoch bis Freitag, 27. Dezember bis 29. Dezember, telefonisch unter (05231) 609-2121 oder per E-Mail an ed.wr1772303688n.iez1772303688ilop@1772303688eppil1772303688.thce1772303688rneff1772303688aw1772303688 zu erreichen. Persönliche Vorsprachen sind nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof ist im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause ein 26:24 (12:9) Sieg gegen den Nachbarn aus Stukenbrock gelungen. Damit sichert sich die Mannschaft um Trainer Marius Bolte die nächsten beiden Punkte und den dritten Tabellenplatz. „Jetzt gehen wir gestärkt in die Trainingswoche und reisen dann am Samstag selbstbewusst nach Schlangen zum Spitzenspiel.“

Nachdem bereits in den letzten beiden Wochen krankheitsbedingt mehrere Spieler beim Training fehlten, konnte Sandhasen-Coach Marius Bolte am Samstag lediglich auf neun Feldspieler zurückgreifen. „Auch die restliche Mannschaft war zum überwiegenden Teil angeschlagen“, erklärt Bolte. Trotzdem ging die Mannschaft zuversichtlich in das Spiel. Stukenbrock hatte dabei in den vergangenen Spielen teilweise nur knapp gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel verloren.

Entsprechend starteten die Gäste aus Stukenbrock. Mit zwei Strafwürfen gingen die ersten beiden Tore des Spiels an Stukenbrock. Danach entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Beim Spielstand von 8:7 nahmen die Sandhasen schließlich eine Auszeit. „Wir mussten unsere Chancenverwertung deutlich verbessern. Die Abwehr stand gut“, so Bolte und die Sandhasen setzten sich mit drei Treffern in Folge auf 11:7 ab. 

„In der Halbzeit haben wir klar herausgestellt, dass sich die Chancenverwertung verbessern muss und wir uns nach der Halbzeit absetzen wollen“, erklärt der Trainer den Plan. Allerdings sollte es anders kommen. Erst in der 38. Spielminute gelang den Sandhasen der erste Treffer in der zweiten Halbzeit und es gelang, zum 13:13 auszugleichen. „Das Spiel war danach sehr ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich durchsetzen“, so Bolte.

Nach einer Umstellung im Rückraum gelangen dann schließlich drei Tore in Folge zum 22:18. „Jan Sindermann hat seine Sache sehr gut gemacht und wichtige Tore aus dem Rückraum erzielt“, lobt Trainer Bolte. Diesen Rückstand holten die Gäste aus Stukenbrock nicht mehr auf. „Ein besonderes Lob geht auch an Luca Wagner. Er hat die Mannschaft mit seiner Art super motiviert und mitgerissen“, freut sich der Sandhasen-Coach. Auch habe er im Angriff wichtige Akzente gesetzt und bei der Stukenbrocker-Abwehr für einige Zeitstrafen gesorgt.

In der nächsten Woche reisen die Sandhasen zum letzten Spiel vor der Weihnachtspause nach Schlangen. Gegen den aktuellen Tabellenzweiten soll ein Sieg her. „Ich bin zuversichtlich, dass die Trainingsbeteiligung wieder deutlich besser ist und wir weniger Krankheitsfälle haben“, so Bolte zum Abschluss.