Das Unternehmen Stadtverkehr Detmold teilte in seiner Pressemitteilung kurz vor Weihnachten mit, dass das neue Jahr auch ein paar Änderungen im Detmolder Stadtbusverkehr mit sich bringe. Die Informationen geben wir hiermit weiter, denn viele Augustdorfer sind dort auch gern mal in der Stadt unterwegs.

Ab 01.01.2024: Linie 703 neue Route über die Siegfriedstraße, Linie 703 Irmgardstraße wird zur 705

Die Linie 703 (Hiddesen – Innenstadt – Herberhausen) verlässt nach Abschluss der Bauarbeiten mit 01.01.2024 den Umleitungsweg über die Richthofenstraße und fährt über die neue Route Siegfriedstraße,

Vor wenigen Wochen wurde die Haltestellenanlage „Eckenerstraße“ des neuen Mobilpunkts an der Siegfried-/Sylbecker Straße in Betrieb genommen. Auch die Fahrbahn mit dem neuen Kreisverkehr an dieser Stelle ist wieder für den Verkehr freigegeben.

Damit kann die 703 wieder das Einkaufszentrum in der Siegfriedstraße anfahren. Die dortige Haltestelle „Kanne“ wird umbenannt in „Lilienthalstraße“.

Auf der Richthofenstraße verbleiben die Linien 708 Richtung Brokhausen und die Linie 912.

Von der Innenstadt aus gesehen werden folgende Haltestellen von der Linie 703 angefahren:

Rosental

Hasselter Platz

Weerthschule

Siegfriedstraße

Eckenerstraße

Lilienthalstraße

Poggenpohl

Allandsbusch

Die bisher als Umleitungsverkehr geführte Linie 703 „Irmgardstraße“ wird dauerhaft als Linie 705 gefahren.
Während der Umleitung war die Linie 703 im nördlichen Bereich in zwei Äste aufgeteilt. Für eine besser Unterscheidung werden diejenigen Kurse, die über das Wohngebiet rund um die Feldstraße geführt werden, nun dauerhaft als neue Linie 705 zur Endstation Eckenerstraße etabliert. Damit verdoppeln wir die Kapazität zwischen Innenstadt und Eckenerstraße. Bewohner:innen haben ganz kurze Wege zur nächsten Haltestelle des Stadtverkehrs und der Regionalbusse auf den Hauptachsen Lemgoer Straße und Siegfriedstraße oder zu den Haltstellen entlang der Linie 705. Die Haltestelle „Robert Koch Straße“ kann bis Fertigstellung des Straßenbaues noch nicht wieder bedient werden, die Haltestelle Marienstraße bleibt deshalb auch weiter mit einer Ersatzhaltestelle verschoben.

Die Linie 705 verkehrt weiterhin Montag – Freitag alle halbe Stunde von 5 bis 21 Uhr und am Samstag in den Randzeiten (5:30 – 9 Uhr und 15 – 21 Uhr) alle Stunde, zwischen 9 und 15 Uhr sogar im 30-Minuten-Takt. Sonn- und Feiertags fährt die Linie 705 im Stundentakt.

Probieren Sie das neue Angebot doch einfach mal aus, besonders günstig mit unserem Wochenendticket oder unseren Tageskarten!

Neue Haltestellen-Namen

Einzelne Haltestellen werden neu benannt, da die bisherigen Bezeichnungen nicht mehr aktuell waren:

·         Linie 705: bisher „Kanne“ – neu „Lilienthalstraße

·         Linie 750 (Regionalbus): bisher „Real SB-Warenhaus“ – neu „Einkaufszentrum Jerxen-Orbke“

·         Linie 704: bisher „Menke & Krüger“ – neu „Auguste-Bracht-Weg.

Die SVD wünschen gute Fahrt.

Die Fahrpläne und den Liniennetzplan finden Sie hier: www.stadtverkehr-detmold.de

Am 23.11.2023 bekamen die Kinder des 3. Jahrgangs von dem Naturfilmer Robin Jähne persönlich das Video gezeigt, welches er hier in Augustdorf aufgenommen hat. Mitgebracht hatte er sein Tarnzelt und seine Kamera, die auch in Tarnfarben gehalten ist. So hatten die Schüler*innen eine bessere Vorstellung davon, wie aufwendig und zeitintensiv die Entstehung solcher Filme ist. 

An einer Abbruchkante, wo der Sand zutage tritt, sind kleine Trichter im Boden zu erkennen. Eine Wanze krabbelt heran, und plötzlich beginnen Sanderuptionen aus den etwa fünf Zentimeter großen Trichtern. Das Insekt rutscht unter dem Bombardement in einen der Trichter. Unten lauern die zwei dornenbesetzten Zangen des Ameisenlöwen, die das Tier zu packen versuchen… 

Die Szene im Trailer des Naturfilmes von Sarah Herbort und Robin Jähne ist Spannung pur. Mit aufwendiger Technik erkundeten die Tierfilmer das Augustdorfer Dünenfeld, einem Teil der Senne. In diesem Sandgebiet zu Füßen des Teutoburger Waldes in Ostwestfalen liegen die ältesten Binnendünen Norddeutschlands. 

Das Ergebnis der Dreharbeiten, die sich mehr als eineinhalb Jahre hinzogen, wurde zu einem Gesamtfilm geschnitten, einem Directors Cut, mit viel zusätzlichem, Exklusivmaterial. Er ist am 22. und 23. November in der Realschule Augustdorf zu sehen. Speziell die Schüler der Grundschulen „Auf der Insel“ und „In der Senne“ werden zu mehreren Vorführungen des Filmes eingeladen. Initiiert wurde die Veranstaltung an den beiden Tagen vom aufgelösten Kulturkreis Augustdorf, der sein Restvermögen speziell für diese Veranstaltungsreihe an die Gemeinde Augustdorf übertrug. Natürlich wird Filmer Robin Jähne, der grade Drehs für TerraX und eine große, internationale Dokumentation für Längengrad-Film und Terra Mater vollendete, dabei sein, um von den Dreharbeiten zu berichten und sicher die ein- oder andere kurzweilige Anekdote im Gepäck haben. 

Wie die Geschichte von dem Kaninchen. Das hatte nämlich einen Bau mit zwei Ausgängen. „Wenn ich mit dem Tarnzelt auf der einen Seite saß, passierte etwas Interessantes auf der anderen Seite, und umgekehrt“, erzählt Robin Jähne. Also kam eine ferngesteuerte Kamera zum Einsatz – „so konnte ich gleichzeitig beide Ausgänge beobachten“. So kam die Kamera dem Tier sehr nah, zeigt sogar die Jungen im Bau. „Die Landschaft wirkt auf den ersten Blick unscheinbar“, berichtet Sarah Herbort. Jede Menge Sand, Kiefern und Heide sind in dem Gebiet zu entdecken. „Doch wer genau hinsieht, kann eine ganze Menge spannender Geschichten erleben“, sagt die Filmerin. So beispielsweise das Schwarzkehlchen. Es ist selten und streng geschützt. Sein Nest befindet sich auf dem Boden, meist in einem dicken Grasbüschel. Die Filmer entdeckten es und setzten eine revolutionäre Fernsteuertechnik ein. „Hätten wir da im Tarnzelt gesessen, hätten wir die Tiere gestört. Unter solchen Umständen würden wir niemals drehen“, so Jähne. 

Deswegen deponierten sie Kamera, die über Funk gesteuert wird. „Die wurde innerhalb weniger Minuten akzeptiert“. Die Filmer sitzen hunderte Meter entfernt, können auf einem Monitor sehen, was die Kamera aufnimmt und so, ohne die Tiere zu stören, Aufnahmen machen. Der Lohn für den Aufwand waren einzigartige Bilder aus dem Nest der Schwarzkehlchen. 

So entstand ein spannender, sehenswerter Film über einen ungewöhnlichen Lebensraum. Bleibt nur noch die Frage, was aus der Eingangs erwähnten Wanze im Trichter des Ameisenlöwen wurde. Sie hatte Glück. Denn sie konnte mit einem schnellen Alarmstart den tödlichen Zangen des Raubinsektes entkommen. Und die Kamera von Robin Jähne und Sarah Herbort war dabei und fing die Szene in eindrucksvoller Zeitlupe ein

Quelle: Robin Jähne und Sarah Herbort 

 

Das Miraval bietet am 1.1. 2024 die Gelegenheit zu einem Neujahrsbrunch.
Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Jagdscheinerteilung: Neue Anlaufstelle im Braunenbrucher Weg 18

Anträge können ab dem 1. Dezember bei der unteren Jagdbehörde des Kreises Lippe gestellt werden.

Auf die Jägerinnen und Jäger im Kreis Lippe kommt mit dem Jahreswechsel eine kleine aber wichtige Änderung zu. Dies betrifft das Ausstellen der Jagdscheine.

Bislang wurden diese auch im Bürger-Service im Kreishaus in Detmold erteilt. Aus organisatorischen Gründen nimmt dies ab dem 1. Januar 2024 komplett die untere Jagdbehörde des Kreises Lippe in die Hand – und die hat ihren Standort nicht im Kreishaus, sondern im Verwaltungsgebäude im Braunenbrucher Weg 18 in Detmold (nahe Arbeitsagentur/Jobcenter).

Die Antragsunterlagen können weiterhin per Mail, per Post oder persönlich eingereicht/eingeworfen werden. Dies ist auch im Kreishaus/Bürger-Service nach wie vor möglich, allerdings werden die Dokumente anschließend zur weiteren Bearbeitung an die untere Jagdbehörde weitergeleitet. Mit dem Jahreswechsel werden auch nur noch dort die verlängerten Jagdscheine ausgehändigt bzw. von dort aus versandt. 

Rund 800 Jagdscheine werden jährlich im Kreis Lippe erteilt. Die Einhaltung der Fristen ist dabei besonders für die Jäger und Jägerinnen wichtig, die ein Revier gepachtet haben. Denn: Wird der Jagdschein nicht fristgerecht verlängert, erlischt kraft Gesetz das Pachtverhältnis. Anträge können bereits seit dem 1. Dezember 2023 gestellt werden.

Bei Fragen ist die untere Jagdbehörde unter Tel. 05231 62-1443 und 62-1444 sowie über per E-Mail an ed.ep1772308531pil-s1772308531ierk@1772308531gartn1772308531anieh1772308531csdga1772308531j1772308531 zu erreichen. Alle Informationen zum Verfahrensablauf sowie das Antragsformular sind auch auf der Internetseite der Kreisverwaltung (www.kreis-lippe.de) zu finden (Stichwortsuche „Jagdschein“). 

Untere Jagbehörde informiert: Termine für die Jägerprüfung 2024

Die untere Jagdbehörde des Kreises Lippe führt im April und Mai 2024 wieder Jägerprüfungen durch. Die Prüfung ist Voraussetzung für das Erlangen eines Jagdscheins. Sie setzt sich zusammen aus einer schriftlichen Prüfung, einer Schießprüfung sowie einer mündlich-praktischen Prüfung.

Der schriftliche Teil findet am Montag, 22. April 2024, um 15 Uhr im Kreishaus, Felix-Fechenbach-Straße 5, in Detmold statt. Die Schießprüfung sowie die mündlich-praktische Prüfung finden in den Räumlichkeiten der Kreisjägerschaft Lippe e.V., Schötmarsche Straße 118, in Leopoldshöhe statt. Der Termin für die Schießprüfung ist der 24. April 2024. Die mündlich-praktische Prüfung findet jeweils am 25., 26., 29. und 30. April sowie am 2. Mai 2024 statt.

Der Kreis Lippe akzeptiert den Antrag auf Zulassung zur Jägerprüfung spätestens bis zum 22. Februar 2024 an die untere Jagdbehörde des Kreises Lippe, Braunenbrucher Weg 18, in Detmold. Der Antragsvordruck ist unter dem Stichwort „Jägerprüfung“ unter www.kreis-lippe.de auffindbar. Alternativ können Prüflinge diesen auch schriftlich oder per E-Mail bei der Unteren Jagdbehörde unter ed.ep1772308531pil-s1772308531ierk@1772308531edreo1772308531hebdg1772308531aj1772308531 anfordern sowie persönlich erstellen lassen.

Sollten Terminänderungen oder Ortswechsel erforderlich sein, werden die Prüflinge zeitnah informiert. Für den Fall, dass ein Prüfling die Schießprüfung oder den mündlich-praktischen Teil der Prüfung nicht besteht, kann er sich zur Nachprüfung anmelden. Auch hierzu informiert die untere Jagdbehörde die betroffenen Personen frühzeitig.

Am 18. November 2023 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Vereins Jugendsiedlung Heidehaus e.V. statt. Einrichtungsleiter Sven Weber gab einen Überblick zum aktuellen Stand der Einrichtung und berichtete ausführlich über die diesjährigen zum Teil schon abgeschlossenen Vorhaben und gab einen Ausblick auf 2024. „Auch im kommenden Jahr, werden Herausforderungen auf uns zukommen wie zum Beispiel die fehlenden Mitarbeiter und die angespannte Finanzlage. Aber ich bin überzeugt, dass wir auch diesem entschlossen begegnen werden und uns neuen Projekten widmen können.“ bekräftigte Sven Weber positiv. Da Marleen Strate den externen Vorstand des Vereins verlässt und Verantwortung als pädagogische Leitung und stellvertretende Einrichtungsleiterin im Heidehaus übernehmen wird, stand die Wahl eines weiteren Mitgliedes des externen Vorstandes an. Timo Freiberger wurde einstimmig als neues Mitglied des Vorstandes gewählt. „Ich freue mich sehr auf die spannende Aufgabe, das Einrichtungsteam dabei zu unterstützen, das Heidehaus weiter nach vorne zu bringen und diese großartige Einrichtung nach außen zu repräsentieren.“ 

Katrin Büker, Kreisgruppengeschäftsführerin des Paritätischen in NRW – Kreisgruppe Lippe, unterstrich die seit 1960 bestehende gute Zusammenarbeit mit der Jugendsiedlung und bedankte sich dafür bei der Leitung der Einrichtung. „Auch weiterhin stehen wir beratend und unterstützend zur Seite, um gute und soziale Arbeit für die Menschen im Heidehaus zu gewährleisten.“

Augustdorf. Weihnachten wird (fast) überall auf der Welt gefeiert. Aber die Traditionen sind unterschiedlich, so wie die Sprachen. Die Menschen, die zum Caritas-Quartiersbüro SOE in Augustdorf kommen, wissen das. Sie kommen aus vielen Ländern, vor allem aus Südosteuropa (SOE). 

Das Whiteboard, das Groß und Klein vor Weihnachten Quartiersbüro an der Pivitsheider Straße mit kunterbunten Weihnachtsgrüßen bemalten und beklebten, war entsprechend vielsprachig. Das Team des Quartiersbüro hatte einen lockeren Begegnungsraum der Kulturen für eine  internationale Weihnachtsfeier geschaffen. 

An die 80 Gäste rückten auf den Bänken zusammen. Der  Schul-Sozialarbeiter kam mit dem Familienvater aus Bulgarien ins Gespräch, die Besucherinnen von der ortsansässigen Firma Rasco sangen Weihnachtslieder mit und alle spendeten dem Geigenspiel eines bulgarischen Schülers, der die hiesige Realschule besucht, begeistert Beifall.

Ein Christbaum mit wunderschöner Weihnachtsdeko und Lichterketten – gespendet von der Firma Rasco – sorgten für Festtagsstimmung, genauso wie Weihnachtsgebäck, kleine Geschenk-Tüten für jede Familie mit Naschwerk, Obst und Bastel-Spielen. 

Die Lieder waren internationaler Weihnachtsstandard, bei den Liedtexten hakte es bei den Älteren noch ein wenig, aber da waren die Kinder umso besser. Die, die schon lange genug in der Schule sind, lasen die Texte aus der Liedersammlung ab, die SOE-Mitarbeiterin Birgit Noll verteilt hatte. 

Die Kinder kommen zuerst in der neuen Heimat an. Die Eltern bleiben oft unter sich, auch bei der Arbeit treffen sie kaum Deutsche. Sie sind überwiegend in Jobs tätig, die vor allem von Migranten ausgeführt werden. Kinder können diese begrenzte Welt leichter verlassen, weil sie in der Kita und in der Schule Deutsch lernen und neue Freunde treffen. Ihnen bieten sich Chancen, die ihre Eltern oft nicht in gleichem Maße haben. 

Weil das Quartiersteam und besonders die Caritas-Mitarbeiterin Selva Yoksulabakan mit den Grundschulen und Offenen Ganztagsschulen zusammenarbeitet, kommen die Kinder in den Schulen besser zurecht. Auch mit den Behörden ist SOE gut vernetzt. Das erleichtert die Zusammenarbeit mit den Erwachsenen. Das Quartiers-Team hat zudem Verstärkung durch den Case-Manager Dietmar Kraul erhalten. Er kümmert sich vor allem um die Probleme, die im Zusammenhang mit Gesundheitsfragen wichtig werden. 

Info

Die Beraterinnen und Berater im Quartiersmanagement SOE informieren Zuwanderer über behördliche Anforderungen, die dauerhafte Integration auf dem Arbeitsmarkt und daran geknüpfte Rechte und Verpflichtungen. Weitere Themen sind der Spracherwerb und gesellschaftliche Teilhabe. Im Quartiersbüro finden regelmäßig Info-Cafés statt; das nächste zum Thema „Schule & Spracherwerb“ am 18. Januar 2024 von 9 bis 11 Uhr. 

Quartiersbüro SOE
Pivitsheider Straße 152  Augustdorf
Tel: 05237  36 29 925  mobil: 0176 199 29 290  oder  0157 363 870 81

Augustdorf (ba) Marco Eggert, Kommandeur der Panzerbrigade 21, wurde am gestrigen Mittwoch durch Staatssekretär Nils Hilmer zum Brigadegeneral befördert. Der 50-Jährige Soldat reiste zu diesem besonderen Anlass nach Berlin. Als Brigadegeneral wird er zukünftig die erste „Brigade Mittlere Kräfte“ führen. Somit ist nicht nur die Beförderung zum General ein persönlicher Meilenstein für den Bielefelder, sondern auch die Planung und Umsetzung der neuen Kräftekategorie. Seine Erfahrung und Expertise spielen eine wesentliche Rolle bei diesem Auftrag. 

Brigadegeneral Eggert trat vor rund 30 Jahren in die Bundeswehr ein. Als Offizieranwärter durchlief der Familienvater, der aus Ostwestfalen-Lippe stammt, die Ausbildung zum Panzeroffizier und studierte Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der Bundeswehr-Universität in München. Nach einer Verwendung als Kompaniechef in Bad Frankenhausen/Thüringen nahm er an der nationalen Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr teil. Als Bataillonskommandeur befehligte er das damalige Panzerbataillon 413 in Torgelow, das heute das Jägerbataillon 413 ist und ebenfalls seit Oktober diesen Jahres der Panzerbrigade 21 angehört. Neben zahlreichen Einsätzen im Kosovo, Afghanistan und Mali durchlief er am U.S. Army War College in Carlisle, USA, eine Ausbildung und erreichte dabei den Abschluss als Master of Strategic Studies. 

Nach der Verwendung als Arbeitsbereichsleiter Zentrale Aufgaben im Büro des Generalinspekteurs der Bundeswehr im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin, übernahm er Anfang 2023 die Panzerbrigade 21 „Lipperland“. Brigadegeneral Marco Eggert ist der 24. Kommandeur, der in den 64 Jahren seit der Aufstellung im Frühjahr 1959 die Geschicke der Augustdorfer Kampftruppenbrigade lenkt.

Mit all seinen Vorverwendungen ist der „frisch gebackene“ General der richtige Mann an der richtigen Stelle. 

Foto: Steve Eibe

Herzstück der Glasfaserverkabelung

Augustdorf – Die Ausbau des Glasfasernetzes durch die Fa. sewikom in und um Augustdorf nimmt durch die Aufstellung der Technikzentrale immer mehr Formen an. Das Surfen mit superschneller Geschwindigkeit im Internet rückt deutlich näher. 

Mit einer großangelegten Aktion wurde jetzt in Augustdorf eine 3 x 3 Meter große Technikzentrale, ein sogenannter POP (Point of Presence), aufgestellt. Für die Platzierung des 18 Tonnen schweren Gebäudes musste extra ein mobiler Kran angefordert werden. Das Gebäude, das von außen Ähnlichkeit mit einer Fertigteilgarage hat, wurde vorsichtig zentimetergenau auf dem vorbereiteten Planum ausgerichtet. Zahlreiche Augustdorfer Bürger ließen sich diese spektakuläre Aktion nicht entgehen. Das Fertiggebäude war mit 4 Trageösen ausgestattet worden, in die die Haken der Zugseile des Autokrans eingeklinkt wurden. Mit größter Konzentration wurde das POP vom Tieflader aus in die Baugrube manövriert. 

Der POP bildet die Schnittstelle zwischen der Weitverkehrs-Infrastruktur (Backbone) und dem neu zu erstellenden Netz hin zum Hausanschluss. Die Glasfaserkunden können durch den Anschluss an die letzte „elektrischen Stelle“ im Netz mit superschnellem Internet versorgt werden.

Sewikom-Bauleiter Ralf Spieker war zufrieden mit der Aktion. „Jetzt werden wir die Schaltzentrale mit den bereits im Gehweg liegenden Glasfaserkabeln verbinden. In Augustdorf sind die Tiefbauarbeiten nahezu abgeschlossen, sodass alle weiteren Arbeitsschritte zum Anschluss des Glasfasernetzes ans Internet in Angriff genommen werden können“, erklärte der Bauleiter.

Die Techniker werden jetzt mit dem Anschluss der vorhandenen Glasfaserleitung an Verteilerkästen in der Ortschaft beginnen. Von dort werden dann die einzelnen Haushalte mit schnellem Internet verbunden. 

Der Netzausbau steht kurz vor der Vollendung. Bis Ende Januar ist der Hausanschluss bei Abschluss eines sewikom-Tarifs (24 Monate) zudem kostenfrei. Danach sind die Bauteams abgezogen und jeder nachträglich gestellte Antrag wird kostenpflichtig. Es können durch den jetzigen Glasfasereinbau ins Eigenheim ca. 1.500 Euro gespart werden. Günstiger kann man einen Glasfaser-Hausanschluss nicht bekommen.

Was mit dem Geld passiert, entscheidet der Stiftungsbeirat im Frühjahr 2024.

Der Freundeskreis Panzerbataillone 203-214-213 e.V. hat der Bundeswehrstiftung Lipperland im Kreishaus Detmold eine Spende in Höhe von 1.400 Euro überreicht. „Der Freundeskreis besteht aus aktiven und ehemaligen Soldaten sowie Angehörigen und Unterstützern der Panzerbataillone. Unser Anliegen ist es, unverschuldet in Not geratene Soldaten und deren Familien zu unterstützen“, sagt Oberstabsfeldwebel a. D. Daniel Laux, Vorsitzender des Freundeskreises.

Genau diesen Zweck verfolgt die Bundeswehrstiftung Lipperland, die der Kreis Lippe und die Bundeswehr vor über 20 Jahren gegründet haben. „Die Stiftung verdeutlicht die enge Partnerschaft des Kreises und der Panzerbrigade 21 Lipperland und bringt die Wertschätzung gegenüber den Soldaten für deren Einsatzbereitschaft zum Ausdruck“, sagt Sabine Beine, Vorsitzende des Stiftungsbeirats und Verwaltungsvorstand beim Kreis Lippe. „Wir bedanken uns herzlichst beim Freundeskreis für die großzügige Spende“, sagt sie.

Claudia Holzkämper, Fachbereichsleitung Soziales und Integration beim Kreis Lippe, nahm den Scheck im Kreishaus stellvertretend entgegen. „Wir werden das Geld unbürokratisch dorthin geben, wo es hilft, persönliche Notlagen von Soldaten oder deren Familien zu überwinden“, sagt sie. Wohin das Geld konkret geht, wird im Frühjahr 2024 der Stiftungsbeirat entscheiden, der aus Vertretern des Kreises und der Bundeswehr besteht.

Zum ersten Mal fand ein Englisch Vorlesewettbewerb für die Klassen 8 bis 10 statt. Die RSA, die einen sprachlichen Schwerpunkt setzt, ihre Schülerinnen und Schüler in Englisch, Französisch und Spanisch unterrichtet, und Sprachfahrten nach London und Liége anbietet, hat damit erneut ihre Vielseitigkeit bewiesen.

Die Organisatoren des Wettbewerbs, Frau Hense und Herr Schütte, haben mit ihrem engagierten Einsatz dafür gesorgt, dass der Wettbewerb reibungslos ablief. Die Jury setzte sich aus den genannten Englischlehrern, Schülersprecherin Fiona Janzen, Frau Rubart als Elternvertreterin, einer Native Speakerin aus Australien und Herrn Westermann, dem Geschäftsführer vom Buchhaus am Markt in Detmold, zusammen. Gemeinsam lauschten sie den Vorträgen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bewerteten diese.

Die Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler bestand darin, zunächst einen vorbereiteten Text aus „Matilda“ vorzulesen, gefolgt von einem unbekannten Text aus „The curious incident of the dog in the Night time“ von Mark Haddon, für den sie nur einige Minuten Vorbereitungszeit erhielten.

Den ersten Platz sicherte sich schließlich Rares Raducanu aus der 8c, der nach seinem Sieg stolz und zufrieden mit seiner Leistung war. Auf dem zweiten Platz landete Leon Divkovic aus der 10a, gefolgt von Mohammed Sheik Hussein aus der 9a auf dem dritten Platz. Die Gewinner erhielten als Anerkennung Gutscheine vom Buchhaus am Markt in Detmold.

Die Schulleitung und die gesamte Schulgemeinschaft sind stolz auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit ihren beeindruckenden Vorleseleistungen überzeugten. Der gelungene Wettbewerb stärkt nicht nur das sprachliche Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler, sondern fördert auch den Spaß am Vorlesen. Die RSA freut sich bereits auf die kommenden Vorlesewettbewerbe und darauf, weiterhin das sprachliche Talent ihrer Schülerinnen und Schüler zu fördern.