Langweilig wird‘s hier nie: In der Feuerschutz- und Rettungsleitstelle des Kreises Lippe in Lemgo ist 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche etwas los – und das ist gut so. Denn von hier werden die lippischen Feuerwehren alarmiert, wenn es im wahrsten Sinne des Wortes brennt, Rettungsdienst und Notarzt losgeschickt, wenn Hilfe benötigt wird. In 2023 haben die Mitarbeiter der Leitstelle insgesamt 116.128 Einsätze disponiert. Zum Vergleich: In 2022 waren es 111.868 Einsätze.
174 Mal musste die Feuerwehr allein rund um Weihnachten ausrücken, um nach starken Regenfällen und Sturmböen Straßen von Schlamm und umgekippten Bäumen zu befreien oder Keller auszupumpen. Insgesamt schlagen in 2023 5.178 disponierte Feuerwehreinsätze zu Buche (Vergleich 2022: 4.732 Einsätze), davon waren 1.407 brandbedingt (2022: 1.543 brandbedingte Einsätze).
In 41.778 Fällen haben die Retter Notfallpatienten versorgt (2022: 46.571 Fälle), 7.958 Mal war zusätzlich der Notarzt mit an Bord (2022: 8.667). 117 Mal haben die Disponenten den Rettungshubschrauber (2022: 189 Mal) angefordert. Die Zahl der Krankentransporte belief sich auf 11.313 Fahrten in 2023 (2022: 12.468 Fahrten). 178.379 Anrufe (2022: 212.384 Anrufe) haben die Disponenten im vergangenen Jahr getätigt, allein über die Notrufnummer 112 sind in der Lemgoer Leitstelle 67.616 Anrufe eingegangen (2022: 61.513 Anrufe). Insgesamt 489 Telefonate haben die Mitarbeiter im Schnitt am Tag geführt (2022: 582 Telefonate).
Nicht mehr in der Statistik zu finden sind die Anrufe, die bis Sommer 2022 über die 116117 in der Leitstelle eingegangen sind. Hilfesuchende, die den kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes anrufen, landen wieder in einem Callcenter. Seit 2022 neu in der Statistik ist die Alarmierung der Katretter. Bei einem Notfall, bei dem ein Hilfesuchender reanimiert werden muss, werden freiwilligende Ersthelfende, die über eine App gelistet sind und sich in der näheren Umgebung befinden, alarmiert und zum Einsatzort geschickt, um erste Hilfe zu leisten. In 2023 hat die Leitstelle so 977 Katretter alarmiert, 507 Mal sind Helfer ausgerückt. „Mein großer Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, alle Ehrenamtlichen und Freiwilligen, die auch in 2023 dazu beigetragen haben, Mensch und Tier in Notlagen zu helfen und unser Hab und Gut zu schützen“, betont Landrat Dr. Axel Lehmann.
Bevölkerungsschutz 2023
Der Bevölkerungsschutz des Kreises Lippe hat auch in 2023 viel für die Menschen in Lippe bewegt: „Eine neue Rettungswache ist im Herbst im Extertal in Betrieb gegangen, eine Kradstaffel mit zwei voll ausgerüsteten Motorrädern unterstützt seit letztem Frühjahr die lippischen Feuerwehren, neun Katastrophenschutzübungen mit über 700 lippischen Einsatzkräften haben im vergangenen Jahr stattgefunden und über 200 Feuerwehrfrauen aus ganz Deutschland waren im Herbst auf ihrem Bundeskongress zu Gast am Feuerwehrausbildungszentrum“, berichtet Sabine Beine, Verwaltungsvorständin beim Kreis Lippe. Hier war der Name auch in 2023 Programm: 139 Mal wurde die Brandsimulationsanlage für rund 140 Feuerwehren aus Lippe und darüber hinaus in Brand gesteckt, 175 Mal nutzten rund 1300 Teilnehmer die Atemschutzstrecke. 4550 Atemschutzmasken, 710 Atemschutzgeräte und 4145 Lungenautomaten haben die Mitarbeiter des Bevölkerungsschutzes für die lippischen Feuerwehren gereinigt und geprüft. 4062 Atemluftflaschen bekamen eine neue Befüllung und 6077 Schläuche wurden gewaschen und gewartet.
Und was steht 2024 an?
„Im Kalletal und in Barntrup sollen zwei neue Rettungswachen entstehen, um die Notfallversorgung in der Fläche weiter auszubauen. Darüber hinaus wird der Kreis Lippe bei der Fußball-Europameisterschaft an den Spielorten in Gelsenkirchen und Dortmund mit Equipment und über 100 ehrenamtlichen Einsatzkräften der lippischen Hilfsorganisationen in Bereitschaft sein“, schaut Meinolf Haase, Leiter des Bevölkerungsschutzes ins neue Jahr. Das Telenotarztsystem, das Ende 2023 in Lippe an den Start gegangen ist, wird ausgeweitet. Notfallpatienten bekommen auf diesem Weg digital eine umgehende fachärztliche Versorgung, auch ohne Notarzt vor Ort. Darüber hinaus werden in 2024 sieben neue Rettungstransportwagen in Dienst gestellt. Um im Krisenfall – wie zum Beispiel bei Hochwasserlagen oder dem Krieg in der Ukraine – bestmöglich vorbereitet zu sein, soll außerdem die Zusammenarbeit mit den lippischen Städten und Gemeinden weiter intensiviert werden.
Eine Reise ins Ungewisse
Studierende der Hochschule und Detmolder Schloss-Spatzen widmen sich den vier Elementen
„Ganz in unserem Element“ – so lautet der Titel des ersten Concertino Piccolino-Konzertes in diesem Jahr. Dort begeben sich die beiden Hauptcharaktere Emilia und Sophia, dargestellt durch Anna Teigelack und Cécile Kretz, auf eine Wanderung. Das Spektakel für Kinder und ihre Familien geht am 21.01. um 11.00 Uhr im Detmolder Sommertheater über die Bühne.
Nichts läuft nach Plan: Beide können ihr Zelt nicht befestigen und nicht kochen. Hinzukommt, dass Emilia noch nie in ihrem Leben gewandert ist und mit feinem Dress und Koffer, anstelle mit Wanderschuhen und Rucksack auftaucht. Das spannende Abenteuer ist also vorprogrammiert. Im Verlauf des Stücks treffen sie auf die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Der Komponist Vicente Olave hat zu jedem dieser eine Komposition verfasst, die von Daniel Grunski am Akkordeon und den Detmolder Schloss-Spatzen unter der Leitung von Christiane Schmidt uraufgeführt werden. Denn die Kinder begleiten Emilia und Sophia auf ihrer Reise und stehen ihnen als Wesen der Elemente mit Rat und Tat zur Seite.
Tickets sind in Höhe von 5 Euro im Vorverkauf und an der Theaterkasse erhältlich.
Kreis Lippe sucht Pflegefamilien – Informationsabend für Interessierte
Kindern und Jugendlichen ein zweites Zuhause geben: Der Kreis Lippe sucht engagierte Familien, Paare oder Singles, die sich vorstellen können, jungen Menschen auf Dauer oder zeitlich begrenzt eine Heimat zu gewähren. Diese Pflegestellen sind besondere Orte, die Kindern und Jugendlichen Sicherheit geben und sie in ihrer Entwicklung unterstützen. Hier erfahren die jungen Menschen Geborgenheit, können neue Beziehungen aufbauen und werden gefördert.
Interessierte können sich am Mittwoch, 17. Januar, ab 18 Uhr online einen Überblick über dieses Thema geben lassen. Anmeldungen richten sie per E-Mail an ed.ep1772310197pil-s1772310197ierk@1772310197nnamk1772310197ceb.b1772310197. Ein entsprechender Teilnahmelink wird anschließend versendet.
Weitere Informationen zum Pflegekinderdienst gibt es auf der Webseite des Kreises unter www.kreis-lippe.de. Auf dieser Homepage sind auch die Kontaktdaten für persönliche Rückfragen oder Terminvereinbarungen zu finden.
Land Nordrhein-Westfalen fördert Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche im Kreis Lippe mit 60.000 Euro
Große Freude beim regionalen Bildungsbüro des Kreises Lippe: Das Land Nordrhein-Westfalen hat das kommunale Gesamtkonzept „Kulturelle Bildung“ des Kreises ausgezeichnet. Verbunden ist dies mit Fördergeldern für Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche in Höhe von je 20.000 Euro in den kommenden drei Jahren. „Wir sehen die Auszeichnung als Belohnung für die hervorragende Arbeit unseres regionalen Bildungsbüros in den vergangenen Jahren“, äußerte sich dazu der lippische Landrat Dr. Axel Lehmann bei der Übergabe des Förderbescheides. Gemeinsam mit Partnern wie dem Landesverband Lippe und der Stiftung Standortsicherung arbeite der Kreis an dem Ziel, kulturelle Bildung für jedes Kind und alle Jugendlichen in Lippe erlebbar zu machen.
Dafür steht unter anderem das Projekt „Klasse im Museum“. Dabei halten Schülerinnen und Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen entsprechend ihres Alters eine Schulstunde im Museum ab. Etwa im Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo oder im Schloss Brake. Gesellschaftspolitische Themen stehen hier im Vordergrund.
Im „Bildungscamp“ wiederum sollen alle Kinder und Jugendlichen der Klassen 5 bis 7 die Möglichkeit bekommen, in den kommenden Osterferien ein Angebot aus den Bereichen Sport, Kultur, Sprache oder MINT zu nutzen. Dieses Pilotprojekt ist in Lemgo angesiedelt. Für die Planung gab es einen Austausch mit den Museen, der Stadtbücherei und den Sportvereinen. Es ist eine breit gefächerte Auswahl entstanden. Durch die nun erhaltenen Fördergelder werde auch in Zeiten „knapper Kassen“ ein Teil der Finanzierung gesichert, betonte Landrat Lehmann. „Wir haben uns im Kreis Lippe auf die Fahnen geschrieben: Wir lassen kein Kind und keine Jugendlichen zurück.“ Denn Kunst und Kultur würden den jungen Menschen dabei helfen, eigene Persönlichkeiten zu entwickeln und ein Teil der Gesellschaft zu werden.
Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert, die im Namen der Landesregierung den Förderbescheid im Kreishaus in Detmold überreichte, lobte das lippische Konzept: „Kulturelle Bildung macht Lust, sich ein Leben lang mit Kunst und Kultur zu beschäftigen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir schon Kinder und Jugendliche ermutigen, künstlerische und ästhetische Erfahrungen zu machen, eigene Begabungen, Interessen und Ausdrucksformen zu entdecken. Im Kreis Lippe arbeiten verschiedene Partner gemeinsam daran, allen Kindern und Jugendlichen wieder Zugang zu Kunst, Kultur und kultureller Bildung zu ermöglichen.“
Bei der Planung und Ausführung der Projekte wurden die Museen, Bibliotheken, freischaffende Künstler und bestehende Kulturangebote aus dem Kreisgebiet nach Möglichkeit mit einbezogen, um die vorhandenen Strukturen zu stärken und zu etablieren. Diese Arbeit sei natürlich noch längst nicht abgeschlossen. Verwaltungsvorstand Dr. Olaf Peterschröder stellte heraus: „Auch in Zukunft soll eine Vielzahl neuer Projekt das Angebot erweitern.“
24/7 im Einsatz für Lippe: Leitstellenbilanz 2023
Langweilig wird‘s hier nie: In der Feuerschutz- und Rettungsleitstelle des Kreises Lippe in Lemgo ist 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche etwas los – und das ist gut so. Denn von hier werden die lippischen Feuerwehren alarmiert, wenn es im wahrsten Sinne des Wortes brennt, Rettungsdienst und Notarzt losgeschickt, wenn Hilfe benötigt wird. In 2023 haben die Mitarbeiter der Leitstelle insgesamt 116.128 Einsätze disponiert. Zum Vergleich: In 2022 waren es 111.868 Einsätze.
174 Mal musste die Feuerwehr allein rund um Weihnachten ausrücken, um nach starken Regenfällen und Sturmböen Straßen von Schlamm und umgekippten Bäumen zu befreien oder Keller auszupumpen. Insgesamt schlagen in 2023 5.178 disponierte Feuerwehreinsätze zu Buche (Vergleich 2022: 4.732 Einsätze), davon waren 1.407 brandbedingt (2022: 1.543 brandbedingte Einsätze).
In 41.778 Fällen haben die Retter Notfallpatienten versorgt (2022: 46.571 Fälle), 7.958 Mal war zusätzlich der Notarzt mit an Bord (2022: 8.667). 117 Mal haben die Disponenten den Rettungshubschrauber (2022: 189 Mal) angefordert. Die Zahl der Krankentransporte belief sich auf 11.313 Fahrten in 2023 (2022: 12.468 Fahrten). 178.379 Anrufe (2022: 212.384 Anrufe) haben die Disponenten im vergangenen Jahr getätigt, allein über die Notrufnummer 112 sind in der Lemgoer Leitstelle 67.616 Anrufe eingegangen (2022: 61.513 Anrufe). Insgesamt 489 Telefonate haben die Mitarbeiter im Schnitt am Tag geführt (2022: 582 Telefonate).
Nicht mehr in der Statistik zu finden sind die Anrufe, die bis Sommer 2022 über die 116117 in der Leitstelle eingegangen sind. Hilfesuchende, die den kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes anrufen, landen wieder in einem Callcenter. Seit 2022 neu in der Statistik ist die Alarmierung der Katretter. Bei einem Notfall, bei dem ein Hilfesuchender reanimiert werden muss, werden freiwilligende Ersthelfende, die über eine App gelistet sind und sich in der näheren Umgebung befinden, alarmiert und zum Einsatzort geschickt, um erste Hilfe zu leisten. In 2023 hat die Leitstelle so 977 Katretter alarmiert, 507 Mal sind Helfer ausgerückt. „Mein großer Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, alle Ehrenamtlichen und Freiwilligen, die auch in 2023 dazu beigetragen haben, Mensch und Tier in Notlagen zu helfen und unser Hab und Gut zu schützen“, betont Landrat Dr. Axel Lehmann.
Bevölkerungsschutz 2023
Der Bevölkerungsschutz des Kreises Lippe hat auch in 2023 viel für die Menschen in Lippe bewegt: „Eine neue Rettungswache ist im Herbst im Extertal in Betrieb gegangen, eine Kradstaffel mit zwei voll ausgerüsteten Motorrädern unterstützt seit letztem Frühjahr die lippischen Feuerwehren, neun Katastrophenschutzübungen mit über 700 lippischen Einsatzkräften haben im vergangenen Jahr stattgefunden und über 200 Feuerwehrfrauen aus ganz Deutschland waren im Herbst auf ihrem Bundeskongress zu Gast am Feuerwehrausbildungszentrum“, berichtet Sabine Beine, Verwaltungsvorständin beim Kreis Lippe. Hier war der Name auch in 2023 Programm: 139 Mal wurde die Brandsimulationsanlage für rund 140 Feuerwehren aus Lippe und darüber hinaus in Brand gesteckt, 175 Mal nutzten rund 1300 Teilnehmer die Atemschutzstrecke. 4550 Atemschutzmasken, 710 Atemschutzgeräte und 4145 Lungenautomaten haben die Mitarbeiter des Bevölkerungsschutzes für die lippischen Feuerwehren gereinigt und geprüft. 4062 Atemluftflaschen bekamen eine neue Befüllung und 6077 Schläuche wurden gewaschen und gewartet.
Und was steht 2024 an?
„Im Kalletal und in Barntrup sollen zwei neue Rettungswachen entstehen, um die Notfallversorgung in der Fläche weiter auszubauen. Darüber hinaus wird der Kreis Lippe bei der Fußball-Europameisterschaft an den Spielorten in Gelsenkirchen und Dortmund mit Equipment und über 100 ehrenamtlichen Einsatzkräften der lippischen Hilfsorganisationen in Bereitschaft sein“, schaut Meinolf Haase, Leiter des Bevölkerungsschutzes ins neue Jahr. Das Telenotarztsystem, das Ende 2023 in Lippe an den Start gegangen ist, wird ausgeweitet. Notfallpatienten bekommen auf diesem Weg digital eine umgehende fachärztliche Versorgung, auch ohne Notarzt vor Ort. Darüber hinaus werden in 2024 sieben neue Rettungstransportwagen in Dienst gestellt. Um im Krisenfall – wie zum Beispiel bei Hochwasserlagen oder dem Krieg in der Ukraine – bestmöglich vorbereitet zu sein, soll außerdem die Zusammenarbeit mit den lippischen Städten und Gemeinden weiter intensiviert werden.
Wolfgang Glauer neue Ombudsperson für den Kreis Lippe
Ansprechpartner und Vermittler
Der stellvertretende Seniorenbeauftragte für den Kreis Lippe Wolfgang Glauer ist neue Ombudsperson für den Kreis Lippe. Der Kreistag hat ihn nach Vorgaben des Wohn- und Teilhabegesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen (WTG NRW) dazu bestimmt. Das Ehrenamt ist auf die Dauer der Wahlzeit des Kreistages festgelegt.
Das Amt der Ombudsperson ist eine neue, gesetzlich vorgeschriebene Funktion. Als Ombudsperson dient Wolfgang Glauer als Ansprechpartner für Menschen, die in Pflege- und Betreuungseinrichtungen wohnen sowie für deren Angehörige. In seiner Funktion vermittelt er bei Konflikten und kleineren Problemen rund um die Nutzung der Angebote der Einrichtungen und hilft dabei, Lösungen zu finden. „Mit Herrn Glauer haben wir eine im Sozialbereich erprobte und engagierte Ombudsperson gefunden, die unbürokratisch und unparteiisch vermitteln kann. In Betreuungseinrichtungen kann es zu Meinungsverschiedenheiten oder Reibereien kommen, bei der ein neutraler Vermittler oft helfen kann“, erklärt Sabine Beine, zuständige Verwaltungsvorständin des Kreises Lippe.
Zu den konkreten Aufgaben des Ombudsmannes gehören beispielsweise die Sicherung von Mitsprache- und Selbstbestimmungsrechten in Bezug auf Themen wie die Zimmerbelegung, Gestaltung des persönlichen Bereichs und Gleichbehandlung. Weitere Themen können außerdem Vertragsangelegenheiten oder die Verpflegung und die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft sein. „Bei Beschwerden im Hinblick auf Qualitätsmängel in der Pflege bleibt die Heimaufsicht des Kreises Lippe zuständig. Aber auch hier kann Wolfgang Glauer den Kontakt zur Heimaufsicht für die Betroffenen herstellen“, ergänzt Claudia Holzkämper, Fachbereichsleiterin für Soziales und Integration beim Kreis Lippe.
Interessierte Bewohnende von Pflege- und Betreuungseinrichtungen und deren Angehörige erreichen den Ombudsmann telefonisch unter 05208-8406 oder per E-Mail unter ed.xm1772310197g@reu1772310197alg_g1772310197nagfl1772310197ow1772310197. Weitere Informationen dazu gibt es auch unter www.kreis-lippe.de.
Offener Schafstall zur Lammzeit
Die Heidschnuckenschäferei Senne der Biologischen Station Kreis Paderborn – Senne e.V. öffnet zur Lammzeit 2024 ihre Türen. Große und kleine Leute können an den Sonntagen 4. und 25. Februar sowie 10. und 24. März 2024 ohne Anmeldung zwischen 10 und 17 Uhr vorbeischauen und einen Einblick in die Kinderstube der Heidschnucken bekommen. Fachkundiges Personal steht für Fragen und Gespräche zur Verfügung und berichtet über die Aufgabe der Landschaftspflege durch die Tiere.
Die Öffentlichkeitsarbeit der Heidschnuckenschäferei litt in den vergangenen Jahren unter Corona und Personalwechseln. Im Rahmen eines durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) geförderten Projektes wird die Öffentlichkeitsarbeit der Schäferei nun neu aufgebaut. Neben den Tagen des offenen Schafstalls werden auch buchbare Programme zu verschiedenen Themen und für unterschiedliche Zielgruppen konzipiert und angeboten. So gibt es zum Beispiel für Kindergarten- und Grundschulkinder, Erwachsenengruppen und Menschen mit Beeinträchtigungen Programme speziell zur Lammzeit.
Bei Interesse können Sie sich unter 05250-70841-13 oder ed.en1772310197nes-n1772310197robre1772310197dap-s1772310197b@ren1772310197gnal-1772310197renzl1772310197ets.e1772310197kired1772310197eirf1772310197 an Projektleiterin Friederike Stelzner-Langner wenden.
Weitere Angebote mit Schwerpunkt beispielsweise zu den eingesetzten Tierrassen oder den gepflegten Landschaften, welche auch zu anderen Jahreszeiten durchgeführt werden können, folgen. Alle Angebote werden während des Projektes mehrfach erprobt, evaluiert und weiterentwickelt.
Hövelhof, 09.01.2024
Initiative ergreifen – oder „Den Stein ins Rollen bringen“
Einladung zum monatlichen Bürgerdialog
Der Augustdorfer Dialog, veranstaltet von der Freien Wählergemeinschaft Augustdorf e.V., steht allen Bewohnerinnen und Bewohnern von Augustdorf offen, unabhängig von einer Mitgliedschaft. Wer ein spezielles Thema besprechen möchten oder auch einfach nur am Augustdorfer Dialog teilnehmen möchten, ist herzlich willkommen.
„Wir treffen uns jeden dritten Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr im Restaurant Spartakus, Waldstr. 1 in 32832 Augustdorf. Unser Ziel an diesem Abend ist der Austausch von Gedanken und das gemeinsame Gespräch“, erklärt Dennis Marx, Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Augustdorf.
Betriebsausschuss erhält Einblick in Klärschlamm-Faulung
Mitteilungen aus Rat und Verwaltung vom 4. Januar 2024
Mitglieder des Betriebsausschusses des Rates der Gemeinde Augustdorf haben kurz vor Weihnachten die Kläranlage der Stadt Lemgo besichtigt. Grund für diesen Termin war der bevorstehende Ausbau der Kläranlage in Augustdorf. Die Lemgoer Anlage verfügt bereits seit den 1980er Jahren über eine Klärschlamm-Faulung. Die Politikerinnen und Politiker wollten sich nun genauer über das Verfahren informieren.
Bereits seit längerem steht fest, dass die Kläranlage in Augustdorf erweitert werden muss. Aus diesem Grund haben die Gemeindewerke im November 2023 dem Betriebsausschuss zwei Varianten für eine Erweiterung vorgestellt. Neben dem
zusätzlichen Bau eines weiteren biologischen Beckens wurde auch die Variante einer Klärschlamm-Faulung vorgestellt. Eine Entscheidung über den Ausbau, respektive das anzuwendende Verfahren, wird in der Sitzung des Betriebsausschusses am 27. Februar 2024 gefasst.
In der Sitzung schlug Armin Zimmermann, Leiter der Gemeindewerke, einen Vorort-Termin in der Lemgoer Kläranlage vor. Diese nutzt in der Zentralkläranlage das Verfahren Klärschlammfaulung.
Die Mitglieder des Ausschusses wurden am 14.12.2023, vormittags, vom Leiter der Abwasserwerke Lemgo, Herrn Axel Krüger, über die Anlage geführt. Nach einem kurzen Überblick in der Schaltwarte wurde die Anlage besichtigt. Über die Vorklärbecken, den Voreindicker und die Faulbehälter wurde auch das
Blockheizkraftwerk gezeigt. Hierbei stellten die Ausschussmitglieder Fragen rund um die Geruchs- und Lärmemissionen. Axel Krüger konnte die Fragen kompetent beantworten und auch von den Lemgoer Erfahrungen berichten.
Die anwesenden Ausschussmitglieder zeigten sich von der Anlage und der Präsentation sehr beeindruckt. Armin Zimmermann lud seinen Lemgoer Kollegen auch direkt zu einem Gegenbesuch in Augustdorf ein.
Neujahrsgruß
Mit diesem kleinen Gedicht sende ich von Herzen alles Gute für das noch junge Jahr 2024! Nach den besuchsintensiven und dennoch friedlichen Feiertagen und einem fröhlichen Start in das neue Jahr, gehört meine Zeit während der letzten Ferientage den Kindern und der Familie: Zeit für frische Luft und Bewegung:-)
In der nächsten Woche geht es hier wieder weiter.
Sonja Reichmann
Handballtage
Am 21. und 22. November 2023 nahm die Grundschule in der Senne zum zweiten Mal in Folge an den bundesweit stattfindenden Grundschulaktionstagen zum Thema Handball teil. An diesen Tagen fand der Handball Einzug in unsere Sporthalle. Die 2. und 3. Klassen unserer Schule hatten die Möglichkeit beim offiziellen Handball-Spielabzeichen (Hanniball-Pass), ihre persönlichen Fähigkeiten auszutesten und ihren Teamgeist unter Beweis zu stellen. Unterstützt wurden wir dabei vom Team HandbALL – Augustdorf – Lemgo – Lippe, welches eine ganze Kiste mit nagelneuen Handbällen für die Schule dabei hatte.