Zum ersten Mal fand ein Englisch Vorlesewettbewerb für die Klassen 8 bis 10 statt. Die RSA, die einen sprachlichen Schwerpunkt setzt, ihre Schülerinnen und Schüler in Englisch, Französisch und Spanisch unterrichtet, und Sprachfahrten nach London und Liége anbietet, hat damit erneut ihre Vielseitigkeit bewiesen.

Die Organisatoren des Wettbewerbs, Frau Hense und Herr Schütte, haben mit ihrem engagierten Einsatz dafür gesorgt, dass der Wettbewerb reibungslos ablief. Die Jury setzte sich aus den genannten Englischlehrern, Schülersprecherin Fiona Janzen, Frau Rubart als Elternvertreterin, einer Native Speakerin aus Australien und Herrn Westermann, dem Geschäftsführer vom Buchhaus am Markt in Detmold, zusammen. Gemeinsam lauschten sie den Vorträgen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bewerteten diese.

Die Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler bestand darin, zunächst einen vorbereiteten Text aus „Matilda“ vorzulesen, gefolgt von einem unbekannten Text aus „The curious incident of the dog in the Night time“ von Mark Haddon, für den sie nur einige Minuten Vorbereitungszeit erhielten.

Den ersten Platz sicherte sich schließlich Rares Raducanu aus der 8c, der nach seinem Sieg stolz und zufrieden mit seiner Leistung war. Auf dem zweiten Platz landete Leon Divkovic aus der 10a, gefolgt von Mohammed Sheik Hussein aus der 9a auf dem dritten Platz. Die Gewinner erhielten als Anerkennung Gutscheine vom Buchhaus am Markt in Detmold.

Die Schulleitung und die gesamte Schulgemeinschaft sind stolz auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit ihren beeindruckenden Vorleseleistungen überzeugten. Der gelungene Wettbewerb stärkt nicht nur das sprachliche Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler, sondern fördert auch den Spaß am Vorlesen. Die RSA freut sich bereits auf die kommenden Vorlesewettbewerbe und darauf, weiterhin das sprachliche Talent ihrer Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Die Woche vom 20. bis 24. November 2023 stand ganz im Zeichen der Kinderrechte. Jedem Jahrgang wurden 2 Kinderrechte zugeordnet, die dann mit Schüler*innen in den Klassen besprochen und bearbeitet wurden. Entstanden ist dann dieser gemeinsam gestaltete Regenbogen, der ab nun in der Aula leuchtet. 

Begonnen hat die Kinderrechtewoche am Montag mit dem Senne-Treff. Dabei versammeln sich alle Schüler*innen und Lehrkräfte der Schule in der Aula, um wichtige Dinge allen gleichzeitig bekannt zu geben. Auch hatten hier die Kinder Gelegenheit ihr Können zu zeigen. Manche musizierten, stellten ihr Hobby vor oder zeigten Kunststücke. Begonnen wurde, wie immer, mit dem Schullied, um das Wir-Gefühl zu stärken. 

Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte ließ man die von den Kindern im letzten Jahr zum Kinderrechtetag angefertigte Weltkugel blau erstrahlen* (Erklärung siehe unten). 

Am Freitag endete diese besondere Woche mit einem, gemeinsam in den Klassen eingenommenen, gesunden Frühstück. Die Zutaten hierfür wurden zuvor mit den Kindern besprochen und zentral besorgt. Tatkräftige Unterstützung erhielt das Kollegium von einem Vater der Schüler und von fünf Mitarbeiterinnen der Augustdorfer Firma Rasco Bitumentechnik GmbH. Das Unternehmen zeigt gesellschaftliche Sozialverantwortung. Jede*r Mitarbeiter*in hat einmal jährlich die Gelegenheit sich während der Arbeitszeit lokal und ehrenamtlich bei verschiedenen Projekten zu engagieren oder sich in Einrichtungen einzubringen. Zeitgleich trägt dieses Engagement zur Teambildung des Unternehmens bei. 

Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) oder gesellschaftliche Unternehmensverantwortung (oft auch als Unternehmerische Sozialverantwortung bezeichnet) umschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer, nachhaltigen Entwicklung der über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht. CSR steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln in der eigentlichen Geschäftstätigkeit (Markt), über ökologisch relevante Aspekte (Umwelt) bis hin zu den Beziehungen mit Mitarbeitern (Arbeitsplatz) und dem Austausch mit den relevanten Anspruchs- bzw. Interessengruppen. Quelle: Wikipedia 

Als die Lebensmittelboxen zusammengestellt und verteilt waren, ging jeweils eine der fleißigen Helfer*innen in eine Klasse um beim Belegen der Brote zu helfen. Nach dem Frühstück erlebten sie den lebhaften Austausch der Kinder, als im Klassenverbund über die Kinderrechte diskutiert wurde. Vollends beeindruckt und auch ein bisschen berührt waren die Helfer*innen, als sich in der Aula alle Kinder mit tosendem Applaus und dem vorgetragenen Schullied bei ihnen bedankten.

*Am 20. November ist internationaler Tag der Kinderrechte. In Deutschland erstrahlen in den Abendstunden auf Initiative von UNICEF in über 40 deutschen Städten und Gemeinden markante Gebäude in Blau – der Farbe des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen. Zahlreiche Schulen thematisieren die Kinderrechte im Unterricht und … rufen auf: „Farbe bekennen für Kinderrechte“. 

Die Aktionen in Deutschland zum Tag der Kinderrechte sind Teil einer weltweiten Kampagne von UNICEF: Von der Großen Mauer in China bis zum Eiffelturm in Paris werden am Abend des 20. November etliche Wahrzeichen und Gebäude blau erstrahlen. Die Aktion findet kurz vor dem 75. Geburtstag des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen am 11. Dezember statt. „Unzählige Kinder weltweit haben bis heute keine gute Kindheit“, erklärt Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. „Extreme Armut, Kriege, Ausbeutung und fehlende Bildungsmöglichkeiten bedrohen ihr Leben und ihre Zukunft. Am internationalen Tag der Kinderrechte heißt es deshalb: Farbe bekennen für die Rechte der Kinder, damit die Verpflichtungen aus der UN-Kinderrechtskonvention endlich für jedes Kind Wirklichkeit werden. Wir rufen dazu auf, die Bilder und Botschaften der Aktion zu unterstützen und sie in den sozialen Netzwerken zu teilen.“ 

In Deutschland werden unter anderem bekannte Wahrzeichen wie der Post-Tower in Bonn, Schloss Drachenburg in Königswinter, die Allianz-Arena in München, die Porta Nigra in Trier und das Rheinenergiestadion in Köln am Abend des 20. November blau illuminiert. Darüber hinaus finden in über 50 Kommunen weitere Veranstaltungen und Aktionen statt, um auf die Kinderrechte hinzuweisen. Auch in Hunderten Schulen in Deutschland rücken die Kinderrechte rund um den 20. November in den Mittelpunkt. 

In diesem Jahr unterstützt der Außenwerber Ströer erstmals die UNICEF-Aktion zum internationalen Tag der Kinderrechte. Der Vermarkter für Online- und Außenwerbung wird die Botschaft „Farbe bekennen für Kinderrechte“ bundesweit auf seinen digitalen Flächen ausspielen und somit Reichweite und Präsenz im öffentlichen Raum für UNICEF zur Verfügung stellen. 

Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes wurde am 20.11.1989 verabschiedet. Sie garantiert jedem Kind – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status – das Recht zu, gesund und in Sicherheit aufzuwachsen, vor Gewalt und Ausbeutung geschützt und beteiligt zu werden. 

Quelle: unicef.de 

Bundesweiter Vorlesetag am 17.11.2023 auch an der Grundschule in der Senne

Bereits seit 2004 ist der Bundesweite Vorlesetag auf gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung Deutschlands größtes Vorlesefest und ein öffentliches Zeichen, um alljährlich am dritten Freitag im November Kinder und Erwachsene für die Bedeutung des Vorlesens zu begeistern. (Quelle: www.vorlesetag.de) 

Die Grundschule In der Senne hat auch dieses Jahr beim „Bundesweiten Vorlesetag“ mitgemacht. Alle Lehrkräfte, die Schulleitung und auch Ehrenamtliche wählten sorgfältig Lektüren aus und die Kinder entschieden sich dann für ein Buch aus dem sie vorgelesen bekommen wollten. 

Der Bürgermeister Herr Katzer eröffnete die Veranstaltung mit seiner Lesung aus dem Buch „Der Grüffelo“. Danach gingen die Schüler*innen in die zuvor ausgewählten Gruppen, um den Geschichten zu lauschen. Als Vorleser mit dabei war der ehemalige Schulleiter der Augustdorfer Hauptschule Herr Mai, der aus dem Buch „Die kleine Hexe“ vorlas. Außerdem las Herr Barz, der Vater eines Schülers, aus dem Buch „Miraculous – Rettung für Adrien“ vor.

 „Der Buchstaben-Fresser“ in der Schule 

Aus dem gleichnamigen Buch von Paul Maar wurde am 28.11.2023 den Kindern des 1. Jahrgangs vorgelesen. Dazu kamen die Schauspielerin Christine Ruis und der Musiker Erhard Lütkebohle extra in unsere Schule. Gespannt verfolgten die Schüler*innen die Lesung die mit den passenden Geräuschen untermalt wurde. Alle warteten darauf, dass sich der Buchstaben-Fresser zeigt, doch auch dieses Mal ließ er sich nicht blicken. Denn, wenn er nicht gerade in seinem hellblauen Ei steckt, ist es ein nachtaktives Wesen, welches im Schutze der Dunkelheit einiges durcheinander bringt. 

Kultur(t)räume – Kinder nach Corona wieder Kulturerlebnisse ermöglichen 
Unter diesem Programmpunkt haben das „Regionale Bildungsnetzwerk“ und die „Stiftung Standortsicherung“ diese kulturelle Veranstaltung finanziert. 

Der Kreis Lippe hat 2023 beim European Energy Award (EEA) als beste Kommune in Deutschland und viertbeste in Europa abgeschnitten. Insgesamt konnten 83 Prozent der möglichen Punkte erreicht werden. Damit hat die Verwaltung bereits zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung in Gold erhalten. Das Zertifikat ist nun vier Jahre gültig. „Die Auszeichnung ist eine Bestätigung dafür, dass der Kreis Lippe im Kampf gegen den Klimawandel auf dem richtigen Weg ist und seiner Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz nachkommt“, sagt Landrat Dr. Axel Lehmann. „Es spornt uns an, weiter zu machen, denn Klimaschutz ist und wird immer wichtiger. Wir machen es gut, und das soll auch so bleiben“, sagt er. 

Der EEA prüft in sechs Handlungsfeldern die energie- und klimaschutzrelevanten Prozesse einer Verwaltung. Er reicht von der Energieeffizienz der kreiseigenen Gebäude über die Ausstattung der Fahrzeugflotte bis hin zur Qualität des Strom- und Wärmebezuges oder der Aktivitäten in der kommunalen Klimaschutzbildung. In jedem Feld musste die Verwaltung mindestens 75 Prozent der Punkte erreichen. „Wir liegen in allen Handlungsfeldern darüber, in den meisten sogar deutlich“, sagt Dr. Ute Röder, Verwaltungsvorstand beim Kreis Lippe.

Sechs Handlungsfelder

Im Handlungsfeld Entwicklungsplanung und Raumordnung wird die strategische Ausrichtung und die geschaffenen Rahmenbedingungen eines Kreises hinsichtlich der Klimaschutz-Herausforderungen bewertet. 

Den kreiseigenen Gebäuden ist mit dem Handlungsfeld Kommunale Gebäude und Anlagen eine weitere Bewertungskategorie gewidmet, in die vor allem die Verbrauchswerte für Strom und Wärme eingehen. „Hier wird sich künftig widerspiegeln, dass wir den Energiebedarf des Kreishauses dank der Fassadensanierung um mindestens 55 Prozent gesenkt haben. Diese Maßnahme ist eine von vielen innerhalb des Projekts „Lippe Re-Klimatisiert“ gewesen, mit welchem wir den kommunalen Klimaschutz in der Praxis vorleben“, sagt Olrik Meyer, Fachbereichsleiter Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Mobilität beim Kreis Lippe. 

Im Handlungsfeld zur Ver- und Entsorgung wurde beleuchtet, wie der Kreis Lippe mit dem in den Kommunen anfallenden Müll umgeht. Viele Punkte gab es an dieser Stelle für die vorbildliche Bioabfallverwertung im Lemgoer Kompostwerk.

Das Handlungsfeld Mobilität betrachtete die eigene Fahrzeugflotte des Kreises, die Qualität des ÖPNV-Angebots und das Rad- und Fußwegenetz. „Viele unserer Fahrzeuge, mit denen Mitarbeitende auf Außentermine fahren, sind E-Autos. Wir haben mit der KVG und dem Eigenbetrieb Straßen außerdem engagierte Stellen, die den ÖPNV und den Rad- und Fußverkehr im Kreis weiterentwickeln“, sagt Dr. Ute Röder.

Die meisten Punkte gab es für das Handlungsfeld „Interne Organisation“. Hier konnten unter anderem durch das jährliche Monitoring der eigenen Klimaschutzmaßnahmen, die vorbildliche Berücksichtigung der Klimaschutzbelange im Kreishaushalt oder nachhaltige Beschaffungsmaßnahmen 92 Prozent der erzielbaren Punkte erreicht werden.

Das sechste und letzte Handlungsfeld Kommunikation und Kooperation rundete die hervorragende Gesamtwertung ab. Hier würdigte der EEA insbesondere die gute Netzwerkarbeit mit Kommunen, Bevölkerung, Wirtschaft, Gewerbe und Industrie.

Nutzen kann der Kreis die Auszeichnung beispielsweise bei Bewerbungen um Fördertöpfe für Klimaschutzprojekte. So war sie bereits in der Vergangenheit unter anderem eines der Hauptargumente für die Teilnahme an der Bundes-Exzellenzinitiative „Masterplan 100 % Klimaschutz“. Im April überreicht das Land NRW dem Kreis Lippe den Award in Düsseldorf.

Die Rettung für Lippe – und das ist nicht übertrieben! Seit 20 Jahren kümmert sich der Bevölkerungsschutz des Kreises Lippe um das Wohl der Menschen in Lippe. Im Herbst 2003 hat der Kreis den damaligen Regiebetrieb aus der Taufe gehoben – eine gute Entscheidung, die sich bis heute bezahlt macht.

Ein Blick zurück

Im Rahmen der Entwicklung neuer und ganzheitlicher Konzepte für den Bevölkerungsschutz in Lippe hat der Kreistag im November 2002 beschlossen, die Verantwortung für die Leitstelle entsprechend der gesetzlichen Zuständigkeit unmittelbar beim Kreis Lippe anzusiedeln und die dafür erforderlichen baulichen Voraussetzungen am Feuerwehrausbildungszentrum in Lemgo zu schaffen. Ein Jahr später, im September 2003, ist es soweit: Nachdem die Leitstelle knapp 27 Jahre von der Feuerwache der Stadt Detmold am Gelskamp betrieben worden war, übernimmt der Kreis Lippe die Kreisleitstelle wieder in eigener Verantwortung.

Auch die Aufgaben zum Betrieb des Rettungsdienstes, des Katastrophen- und Feuerschutzes, der überörtlichen Einrichtung des Feuerschutzes, der Aus- und Fortbildung sowie die zentrale Beschaffung für die lippischen Feuerwehren werden zusammengeführt. Der Regiebetrieb Bevölkerungsschutz wird am 1. September 2003 geboren. Am 24. Mai 2004 geht um 9.27 Uhr der erste Notruf über die 112 in der neuen Feuerschutz- und Rettungsleitstelle des Kreises Lippe am Feuerwehrausbildungszentrum ein. 

Im gleichen Jahr nimmt die neue Brandsimulationsanlage ihren Betrieb auf. Hier können ab sofort die freiwilligen und hauptamtlichen Feuerwehrleute in Lippe sowie alle Institutionen, die mit Aufgaben rund um den Bevölkerungsschutz betraut sind, quasi im „Echteinsatz“ das Löschen, Retten und Bergen von Personen, das Anleitern, Einsteigen und das Abseilen an Gebäuden üben.

Im April 2009 fällt der „Startschuss“ für die digitale Alarmierung. Erfolgte diese bisher im Kreis Lippe analog, so werden die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen künftig per Express-Alarmierung digital alarmiert. Am gleichen Tag werden die neuen Bauten am Feuerwehrausbildungszentrum eingeweiht: Ein neuer Schlauchturm, eine Schlauchwäsche, eine große Fahrzeughalle und ein modernes Schulungsgebäude bieten beste Voraussetzungen für einen gut aufgestellten Bevölkerungsschutz im Kreisgebiet.

Im Bevölkerungsschutz ist jeder Tag anders, auch das ganze „Drumherum“ wächst und verändert sich stetig. „Vor 20 Jahren galt es, erst einmal die Strukturen eines Bevölkerungsschutzes aufzubauen – sowohl personell als auch technisch und strategisch“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann. „Die Jahrhunderflut an der Elbe im Jahr 2002, später die Auswirkungen von 9/11 oder der Love Parade-Tragödie in Duisburg haben bundesweit zum Umdenken geführt und dem Bevölkerungsschutz eine höhere Bedeutung beigemessen. Der Aufbau von professionellen Krisenstäben war eine Folge daraus.“

2014 vernetzen die Kreise Höxter, Lippe und Paderborn ihre Leitstellen und nehmen damit eine Vorreiterrolle in NRW ein. Die Vernetzung funktioniert nach dem Prinzip „Einer für alle, alle für einen“: Fällt zum Beispiel eine Leitstelle aus oder ist der Notruf überlastet, springen die Partnerkreise ein. Der Bürger, der die 112 wählt, merkt davon nichts.

Reger Betrieb während der Coronapandemie: Am Feuerwehrausbildungszentrum in Lemgo liefen über viele Monate die Fäden zusammen.

2020 stellt die Coronapandemie alles bisher Dagewesene auf den Kopf: Die Pandemie zeigt auf herausragende Weise, dass der Bevölkerungsschutz in Lippe funktioniert. Aus dem Feuerwehrausbildungszentrum wird ein Krisenzentrum, in dem die Fäden zusammen laufen. Innerhalb kürzester Zeit werden in Lippe ein Diagnostikzentrum, später sogar ein ganzes Impfzentrum aufgebaut und betrieben. Als eine Reha-Klinik evakuiert werden muss, weil die Coronazahlen unter Patienten und Belegschaft explodieren, haben die Mitarbeitenden des Bevölkerungsschutzes den Hut auf. Auch beim kurzfristigen Aufbau einer Flüchtlingsunterkunft 2022 in den Bad Salzufler Messehallen sind sie zur Stelle und packen an, wo es nötig ist.

Ein Blick nach vorne

„Wie auch die vergangenen 20 Jahre wird sich in den kommenden 20 Jahren ständig etwas bewegen. Die nicht polizeiliche Gefahrenabwehr wird wachsen“, weiß Meinolf Haase, seit 20 Jahren Leiter des Bevölkerungsschutzes. „Landes- und bundesweit ist besonders nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine sehr viel in Bewegung, was den Zivil- und Katastrophenschutz angeht. Sirenen werden aufgerüstet, die nach Ende des Kalten Krieges abgebaut wurden. Der Bevölkerungsschutz wird in seiner Bedeutung für die Menschen weiter zunehmen“, unterstreicht er.

Wer mehr über die umfangreichen Aufgaben des Bevölkerungsschutzes erfahren möchte, kann sich im Internet unter www.lippeschutz.deinformieren.

Bild Brandsimulationsanlage: Löschen, Retten, Bergen: In der Brandsimulationsanlage üben Einsatzkräfte seit 2004 für den Notfall.

Nach vielen Monaten Umbauzeit eröffnet nun, noch vor Weihnachten, das Eiscafé und Bistro „Miraval“ in der Pivitsheider Straße 34 seine Pforten. Die Eröffnung beginnt am Mittwoch, 20.12., um 9 Uhr. Das Miraval wird zukünftig täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr für seine Gäste da sein (montags ausgenommen – da ist Ruhetag). 

Das „Miraval“ präsentiert eine bunte Speisekarte mit verschiedenen Frühstücksvariationen, einer Auswahl an Gerichten für den kleinen und größeren Hunger,  einige Süßspeisen und klassische Eisbecher. 

Sarah Wurms, Besitzerin des Miraval, erzählt: „Besonders stolz sind wir auf unsere Kinderspielecke, die den kleinen Gästen genauso viel Freude bereiten wird wie den Großen. Nach dieser intensiven Umbauphase freuen wir uns darauf, die Bürger von Augustdorf endlich in unserem frisch gestalteten Ambiente begrüßen zu dürfen. Das „Miraval“ freut sich schon darauf, der neue Treffpunkt für gemütliche und genussvolle Stunden zu werden!“

Die Öffnungszeiten über die Feiertage: 24.12. bis 12 Uhr geöffnet, am 25/26/27.12. ist geschlossen, ab 28. aber schon wieder geöffnet.

Bereits seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Politik mit dem Thema von Parkverboten entlang der Haustenbecker Straße. In der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt stellte Fachbereichsleiter Norbert Wehmeier vor, was die Gemeinde Augustdorf beim Kreis Lippe als zuständige Anordnungsbehörde beantragt hat. Die Planungen sehen verschiedene Parkverbotszonen entlang der Haustenbecker Straße vor.

Im Kommunalen Präventionsrat haben sich die Mitglieder mit der Thematik befasst. Die Vorschläge beruhen dabei unter anderem auf Vorschlägen der CDU-Fraktion. Zuvor hatten bereits mehrere Fraktionen entsprechende Maßnahmen gefordert. Der Kreis Lippe hatte zuletzt vorgeschlagen, dass im Bereich des Feuerwehrgerätehauses ein Parkverbot für LKWs ausgewiesen wird. Dieser Vorschlag fand allerdings keine Zustimmung in der Politik.

Wehmeier, der den Antrags an den Kreis Lippe selbst verfasst hat, betont bei der Begründung die Notwendigkeit für die Feuerwehr. Durch die bisherige Situation sei es schwierig, dass Feuerwehleute in angemessener Zeit das Gerätehaus erreichen. Aus diesem Grund sieht das Konzept vor, dass in Fahrtrichtung Gerätehaus ein durchgängiger Verkehr möglich ist.

„Es ist immer eine schwierige Angelegenheit“, erklärt der Fachbereichsleiter im Ausschuss. So dürfen die Parkverbote nicht dazu führen, dass sich die gefahrene Geschwindigkeit auf der Strecke erhöht. Um eine schnelle Lösung zu erhalten übernehme die Gemeinde Augustdorf auch die Kosten für die Beschilderung. Dies sei eigentlich Aufgabe vom Land NRW. „Die Maßnahme soll zuerst ein Jahr lang getestet werden“, so Wehmeier.

Folgende absolute Halteverbote sehen die Planungen vor:

  • In Höhe des Feuerwehrgerätehauses (beidseitig).
  • In der Kurve vor dem Gemeindehaus der Baptistischen-Brüdergemeinde (in Fahrtrichtung Stukenbrocker Straße)
  • Ausfahrt Heidestraße (in Fahrtrichtung Stukenbrocker Straße)
  • Kurve Rühlmannstädte (in Fahrtrichtung Stukenbrocker Straße)
  • Kurve Moosheide (in Fahrtrichtung Stukenbrocker Straße)
  • Vor der Einfahrt Lippstädter Weg (in Fahrtrichtung Stukenbrocker Straße)

Die Ausschussmitglieder zeigten sich mit den Vorschlägen zufrieden. „Genau das haben wir gewollt“, freute sich Lutz Müller (DBA). Auch Daniel Klöpper (SPD) zeigte sich mit der Lösung zufrieden: „Wir geben der Anwohnerschaft damit auch noch Möglichkeiten, an der Straße zu parken.“ Klaus-Dieter Kuhlmann (DBA) berichtete als Anwohner des Bereiches, dass diese teilweise erhebliche Probleme hätten, aus ihren Einfahrten zu kommen. Martin Thiel (FWG) wollte wissen, wie die Kommunikation der neuen Parkverbote funktionieren solle. „Ich bin ein Freund einer offenen Kommunikation“ erklärte Norbert Wehmeier daraufhin. Er werde die Anwohnerschaft entsprechend frühzeitig informieren. „Die Leute müssen sich dann zum Teil auch neue Parkmöglichkeiten suchen“, erklärt Wehmeier.

Am vergangenen Freitag, den 15. Dezember, fand das letzte Midnightball-Fußballturnier des Jahres 2023 statt. Das Event, das monatlich ausgetragen wird, war auch dieses Mal ein großer Erfolg und bildete einen gelungenen Abschluss für das Jahr.

Ein besonderes Highlight des Abends war die Ehrung der Gewinner der jüngeren Spielklasse, die am Ende des Turniers ihre wohlverdienten Jahrespreise entgegennahmen. Das Team „Gummibären“ sicherte sich dabei den ersten Platz in der Jahreswertung, gefolgt von „CSL“ auf dem zweiten Platz und dem Team „Türkei“ auf dem dritten Platz. Die strahlenden Gesichter der Gewinner wurden auf einem Foto festgehalten und spiegeln die Freude und den Ehrgeiz wider, der das Turnier geprägt hat.

Auch in der älteren Spielklasse war die Beteiligung zahlreich und das Jahr fand in einem harmonischen und friedvollen Rahmen seinen Abschluss. Das Jugendzentrum HoT Funkenflug möchte sich an dieser Stelle herzlich bei allen Unterstützer_innen der Veranstaltung und den engagierten Helfer_innen bedanken, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass das Jahr 2023 ein herausragendes Jahr für den Midnightball wurde.

Mit Vorfreude blicken wir bereits auf das kommende Jahr. Das erste Midnightball-Turnier im Jahr 2024 findet am Freitag, den 26. Januar, statt. Es erwarten euch einige Überraschungen und Erneuerungen, die das Turnier noch spannender und unterhaltsamer gestalten werden. Das HoT-Team lädt alle Fußballbegeisterten herzlich dazu ein, dabei zu sein und gemeinsam einen weiteren unvergesslichen Abend zu erleben.

Vielen Dank an alle Teilnehmer*innen, Unterstützer*innen und Helfer*innen für ein erfolgreiches Midnightball-Jahr 2023! Euer HoT-Team freut sich darauf, euch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

Engagierte Schülerinnen und Schüler der Realschule Augustdorf haben ihre soziale Verantwortung unter Beweis gestellt, indem sie sich aktiv an der diesjährigen Weihnachtskistenaktion des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) beteiligten. Insgesamt zwölf Klassen der Schule haben mit Hingabe und Kreativität festlich gestaltete Kisten gefüllt, welche mit köstlichen Leckereien und liebevoll selbstgemachten Weihnachtsartikeln bestückt wurden.

Das Ergebnis dieser Initiative sind 23 wunderbar zusammengestellte Kisten, die nicht nur den Geist der Weihnacht, sondern auch die Warmherzigkeit und Hilfsbereitschaft der Schüler widerspiegeln. Diese wurden von der Klasse 9a unter der Leitung von Frau Kemeny zum DRK gebracht.

Die Aktion unterstreicht nicht nur die sozialen Werte, die in der Realschule Augustdorf gefördert werden, sondern trägt auch maßgeblich dazu bei, bedürftigen Menschen in der Gemeinschaft eine Freude zu bereiten. Der Einsatz der Schülerinnen und Schüler verdient Anerkennung und verdeutlicht den Gemeinschaftssinn, der in der Schule gefördert wird.

An drei Tagen im November stand Handball auf dem Stundenplan der Grundschule Auf der Insel und der Grundschule In der Senne. Der Handball-Grundschulaktionstag ist eine Aktion des Deutschen Handballbundes und der Landesverbände. In Kooperation mit Handballvereinen können die Schulkinder das offizielle Handball-Spielabzeichen, den Hanniball-Pass, erwerben.

In der Grundschule Auf der Insel unterstützten Spielerinnen und Spieler der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof bei der Durchführung. An insgesamt fünf Stationen konnten die Schulkinder unterschiedliche Fähigkeiten und Teamgeist unter Beweis stellen. Immer wieder wurden die Kinder durch Mitschülerinnen und Mitschüler unterstützt und angefeuert. In der Insel-Grundschule nahmen Klassen der Jahrgangsstufen 2 bis 4 an der Aktion teil.

Auch in der Grundschule In der Senne war einiges los. Die Kinder der Jahrgangsstufen 2 und 3 konnten gemeinsam mit Spielern des Team HandbALL die Stationen bewältigen. Insgesamt nahmen an beiden Grundschulen zusammen rund 300 Schulkinder an der Aktion teil. Die Verantwortlichen zeigten sich nach den Tagen mit dem Erfolg der Aktion zufrieden.

Alle Schulkinder sind herzlich eingeladen, an einem Training der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof teilzunehmen. Weitere Informationen sind auf der Internetseite der Spielgemeinschaft www.sg-sandhasen.de abrufbar.