Am heutigenDienstag kommt der Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt zu seiner letzten Sitzung im Jahr 2023 zusammen. Auf der Tagesordnung stehen hauptsächlich Sachstandsberichte zu unterschiedlichen Projekten der Gemeindeverwaltung. Die Sitzung beginnt um 18.00 Uhr und findet im Bürgerzentrum, Saal Wanzleben statt.

Die Ausschussmitglieder werden zum Ende des Jahres noch einmal mit Informationen zu den unterschiedlichen Maßnahmen in der Gemeinde Augustdorf versorgt. Zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK), hier unter anderem auch die Neugestaltung des Rathausvorplatzes, werden die aktuellen Maßnahmen beschrieben. Auch wird über die Neugestaltung des Schlingsbruch und die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses gesprochen. Auch die bautechnische Analyse der Grundschule In der Senne steht auf dem Programm.

Der Ausschuss beschäftigt sich auf Antrag der DBA-Fraktion auch mit den Parkplätzen am Inselweg. Die DBA hatte beantragt, dass auf der Fläche markiert und Parkplätze eingezeichnet werden. Zudem wird über den Lärmaktionsplan, welcher die Lärmemission der Waldstraße betrifft, berichtet. 

Am Ende musste das Team HandbALL in Nordhessen eine ganz bittere Pille schlucken. Mit 31:34 unterlag man der MT Melsungen II, dabei lag man beim 28:20 schon mit acht Treffern in Front. „Wir haben das sehr gut gemacht, waren voll im Spiel und hatten die Kontrolle“, sagte Matthias Struck über die ersten 45 Minuten. Nach dem 28. Treffer gelangen den Gästen in der Schlussviertelstunde allerdings nur noch drei Treffer, während die MT Melsungen den Rückstand aufholen konnte und schlussendlich noch siegte. 

„Wir hatten im Angriff und in der Abwehr alles im Griff“, so der THL-Trainer nach der Partie. Das Team HandbALL kam gut in die Partie und konnte sich auf drei und vier Tore absetzen, in die Pause ging es mit einem 20:16 für die Gäste aus dem Lipperland.

Auch nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft von Matthias Struck weiter vorne und konnte sich noch etwas weiter von der MT Melsungen II absetzen. In der 43. Minute waren es beim 28:20 acht Tore. „Wir machen es bis dahin überragend“, so der Trainer.

„Dann kommt eine Phase, in der wir Zeitstrafen kassieren, uns technische Fehler unterlaufen und wir Fehlwürfe haben,“ kann die MT etwas verkürzen. Aber auch beim 31:28 neun Minuten vor Schluss durch Hark Hansen lagen die Gäste weiterhin vorne.

„Wir haben uns davon beeindrucken lassen, dass sie rankamen“, so Struck. „Dann verlieren wir leider völlig den Faden.“ Melsungen II kann ausgleichen und sich noch auf 34:31 nach vorne setzen. 

Am kommenden Samstag trifft das Team HandbALL im letzten Spiel der Hinrunde auf die SGSH Dragons. Anwurf ist um 18 Uhr. 

Team HandbALL: Kleinschmidt, Goldbecker; Niedergriese, ter Duis 1, Hasenkamp 3, Puls 5, Tomashevskyi 1, Bakker 3, Bilanzola 2, Geislers 5, Hansen 9/5, Micheely 1, Hollstein 1.



In einer knappen Abstimmung mit 7:6-Stimmen hat der Haupt- und Finanzausschuss dem Rat der Gemeinde Augustdorf empfohlen, die Grundsteuer leicht anzuheben. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, die Hebesteuersätze für die Grundsteuer auf den „fiktiven Hebesatz“ des Landes NRW anzuheben. Für ein normales Einfamilienhaus bedeutet dies eine Mehrbelastung von 8,50 Euro im Jahr.

„In der Berechnung der Schlüsselzuweisung wird die Steuerkraft auf Basis der fiktiven Hebesätze berechnet. Im Bereich der Grundsteuerhebesätze ergibt sich für Augustdorf eine Schlechterstellung durch die Differenz der Hebesätze“, begründet die Verwaltung die Anhebung der Sätze. Die Gemeinde Augustdorf würde ansonsten im kommenden Jahr um 23.000,00 Euro schlechter gestellt werden und damit weniger Schlüsselzuweisungen erhalten. 

Die DBA-Fraktion kritisierte den Beschlussvorschlag. Dieser sei nicht ausführlich genug gewesen. „Als ehrenamtliche Politiker haben wir nicht die Zeit, uns so ausführlich mit der Thematik zu beschäftigten“, erklärte Fraktionsvorsitzender Lutz Müller im Ausschuss. Auch sei von der DBA-Fraktion bereits vor längerer Zeit schriftlich gefordert worden, dass die Sitzungsvorlagen genauer auf die Hintergründe eingehen. Kämmerer Patrick Hermann nahm sich der Kritik an und entschuldigte sich dafür. Er werde bei der Erstellung von Vorlagen zukünftig darauf achten, dass diese ausführlicher seien.

Die DBA-Fraktion wolle zudem auch die Bürgerschaft nicht zusätzlich belasten. Auch kleine Beträge sollten vermieden werden. Für die Fraktion erschließe sich nicht, warum ein solcher Beschluss nun gefasst werden solle. Auch Roger Ritter (FDP) ging es ähnlich. „Es war bisher üblich, dass die Hebesätze im Rahmen der Haushaltsberatungen beschlossen werden“, so Ritter. Er bevorzuge deswegen eine Beratung Anfang 2024. Dies hielt Kämmerer Hermann nicht für sinnvoll. Von den erwarteten Mehreinnahmen von 23.000,00 Euro würden dann rund 7.000,00 Euro für die Versendung der neuen Bescheide benötigt werden. „Ich empfehle: Entweder sie fassen den Beschluss jetzt oder gar nicht.“

Zustimmung für den Beschluss kam von SPD, CDU und FWG. „Eine Beratung Anfang 2024 halte ich nicht für sinnvoll, weil wir im Laufe des Jahres aufgrund der Grundsteuerreform nochmal über das Thema beraten müssen“, so Mats Uffe Schubert (SPD). Es sei allerdings notwendig, damit Augustdorf bei der Verteilung der Schlüsselzuweisungen nicht benachteiligt wird. Aus diesem Grund werde die SPD-Fraktion den Beschlussvorschlag folgen. Ähnlich äußerten sich auch CDU und FWG. Dennis Marx (FWG) verdeutlichte, dass die Fraktion grundsätzlich lieber schwächere Personen entlasten würde. Allerdings sehe die FWG-Fraktion aufgrund der Ausführungen der Verwaltung die Notwendigkeit.

Die DBA-Fraktion verwies im Rahmen der Diskussion auch auf Urteile der Finanzgerichte in Reinland-Pfalz. Hier sei kürzlich entschieden worden, dass die Grundsteuerbescheide nach dem neuen Recht unwirksam sind. „Die Richter bezweifeln offen die Verfassungsmäßigkeit der neuen Grundsteuer“ erklärte Lutz Müller. Nach aktuellem Stand muss die Gemeinde Augustdorf allerdings mit der Einführung der neuen Grundsteuer ab 2025 planen, erwiderte Mats Uffe Schubert. Hierbei werde es auch dazu kommen, dass einige Grundstückseigentümer weniger und andere deutlich mehr zahlen müssten. „Die neue Grundsteuerreform basiert auf einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, welches eine neue Regelung bis 2025 gefordert hat“, so Schubert.

Auch Kämmerer Patrick Hermann sei gespannt, wie sich das Thema weiterentwickelt. Auf Basis einer Kalkulation, welche das Rechenzentrum aktuell erstelle, werde die Gemeindeverwaltung auch die Auswirkungen auf einzelne Grundstücke betrachten. „Grundsätzlich erhalten wir einen einkommensneutralen Hebesatz mitgeteilt. Wie wir damit umgehen, wird sich dann zeigen“, so Hermann. Diese Thematik werde im kommenden Jahr durch Politik und Verwaltung betrachtet werden müssen.

Am Ende stimmten Bürgermeister, SPD, CDU und FWG für die Empfehlung an den Gemeinderat, die Grundsteuer A (landwirtschaftliche Flächen) von 220 auf 259 Hebesatzpunkte und die Grundsteuer B („normale Hausbesitzer“) von 494 auf 501 Hebesatzpunkte zu erhöhen. DBA- und FDP-Fraktion stimmten dagegen.

Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich in seiner vergangenen Sitzung mit der Hundesteuersatzung beschäftigt. Die FWG-Fraktion hatte zuvor beantragt, dass für Hunde aus dem Tierheim die Hundesteuer befristet entfällt. Auch sollten beeinträchtigte Hunde oder Hunde, welche lange im Tierheim verbleiben mussten, von der Steuer befreit werden. Der Ausschuss hat dem Rat empfohlen, die Satzung entsprechend zu ändern.

Anfang November trafen sich die Fraktionen mit der Verwaltung und dem Vorsitzenden des Tierheims in Detmold, Christopher Imig, um über die Thematik zu sprechen. In einem von allen Seiten als konstruktiv gelobten Gespräch wurde eine Überarbeitung der Satzung ins Auge gefasst. Die neue Regelung sieht vor, dass für Hunde, welche aus dem Tierheim Detmold aufgenommen werden, die Hundesteuer für zwölf Monate entfällt. Sofern der Hund länger als zwölf Monate im Tierheim war oder eine nachweisbare Beeinträchtigung hat, entfällt die Hundesteuer dauerhaft.

Roger Ritter, Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion, konnte dem Beschlussvorschlag nicht folgen. Andere Länder, z. B. Frankreich, hätten inzwischen auf die Hundesteuer verzichtet. „Das auch aufgrund von rechtlichen Bedenken“, so Ritter im Ausschuss. Es stelle sich die Frage, warum Hunde besteuert würden, Pferde und Katzen allerdings nicht. Aus Gründen der Gleichbehandlung könne die FDP dem Beschlussvorschlag nicht folgen.

Die SPD-Fraktion begrüßte grundsätzlich die neue Regelung. Allerdings hätte sich die Fraktion gewünscht, dass die Steuerbefreiung grundsätzlich für alle Hunde gelte, egal aus welchem Tierheim. Hierbei erinnerte Fraktionsvorsitzender Mats Uffe Schubert auch an den Besuch des Tierheims in Detmold vor wenigen Wochen. „Alle die es noch nicht kannten, wurde hier eindrucksvoll gezeigt, was die Menschen hier leisten“, so Schubert. Im Rahmen der Haushaltsberatung müsse erneut darüber beraten werden, den Zuschuss für das Tierheim von 1,00 Euro auf 1,50 Euro pro Einwohner anzuheben. Die Verwaltung werde dieses Thema proaktiv aufgreifen, versicherte Kämmerer Patrick Hermann. Eine entsprechende Vorlage sei bereits für Anfang 2024 vorgesehen. 

Am Ende stimmten Bürgermeister, DBA-, SPD-, CDU- und FWG-Fraktion gegen die Stimme der FDP-Fraktion für die Empfehlung an den Gemeinderat. Dieser entscheidet am kommenden Freitag endgültig.

Eine gute und eine schlechte Nachricht gibt es für die Augustdorfer Einwohnerschaft aus dem Betriebsausschuss. Während die Wassergebühren im kommenden Jahr sinken, steigen die Gebühren für das Abwasser. Der Betriebsausschuss ist dem Vorschlag der Gemeindewerke einstimmig gefolgt. Endgültig entschieden werden die Gebühren in der Ratssitzung am kommenden Donnerstag.

Die Gemeindewerke kalkulieren im kommenden Jahr mit Kosten in Höhe von 1.806.500,00 Euro für den Bereich Schmutzwasser. Bei der Kalkulation wurden 25.000,00 Euro Kostenüberdeckung gebührenmindernd berücksichtigt. Aufgeteilt auf eine erwartete Schmutzwassermenge von 475.000 m³ ergibt dies eine neue Gebühr vom 3,80 Euro pro m³. Die Gebühren steigen damit im kommenden Jahr um 0,04 Euro bzw. 1,1 Prozent.

Auch im Bereich des Niederschlagwassers kam es zu einer Kostenüberdeckung, welche nun an die Haushalte zurückgegeben wird. Nach Abzug der Kostenüberdeckung vom 104.000,00 Euro verbleiben Kosten in Höhe von 151.600,00 Euro, welche auf eine Fläche von insgesamt 804.654 m² aufgeteilt wird. Damit sinken die Niederschlagswassergebühren ab 2024 um 0,02 Euro auf 0,19 Euro pro m² und Jahr. Das entspricht einer Reduzierung von 9,5 Prozent.

Auch im Bereich des Frischwassers können sich die Haushalte in Augustdorf über sinkende Gebühren freuen. Nach Kalkulation der Gemeindewerke werden Kosten in Höhe von 1.003.900,00 Euro auf eine erwartete Wasserverkaufsmenge von 437.050 m³ verteilt. Das entspricht einer Gebühr von 2,30 Euro pro m³. Die Gebühr für Frischwasser sinkt für die Augustdorfer Einwohnerschaft demnach um 0,27 Euro pro m³ bzw. 10,5 Prozent. Ein Grund für den starken Rückgang ist nach Aussage der Betriebsleistung insbesondere, dass sich der Wasserbezugspreis von den Stadtwerken Bielefeld deutlich reduziert hat.

Verschiedene Akteure haben sich in Köln zur Umsetzung des Gesetzes ausgetauscht. Der Kreis setzt zur Gewaltprävention auf Zusammenarbeit. Vertreter des Kreissportbundes (KSB), der Sportförderung und des Kreisjugendamtes präsentierten ihr Schaffen vor Ort.

Beim Fachtag für das Landeskinderschutzgesetz im Sport & Olympia Museum in Köln haben Vertreterinnen und Vertreter des Kreises Lippe ihre Arbeit zur Gewaltprävention vorgestellt. Der KSB, die Sportförderung des Kreises sowie das Kreisjugendamt bilden dabei ein Netzwerk, welches bei den Akteuren aus Sport, Jugendämtern und Politik sowie beim Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI NRW) gut ankam.

„Wir arbeiten auf kommunaler Ebene sozusagen als ‚Dreigestirn‘ in der Prävention und Intervention sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport“, sagt Christian Jungk von der Sportförderung des Kreises Lippe. „Unsere Schnittstellen im Kinder- und Jugendschutz, beispielsweise der ‚Pakt des Sports‘, erleichtern und beschleunigen dabei unsere Arbeit“, ergänzt Christin Görtler vom KSB. Marc Zander vom Kreisjugendamt betont, dass es „von großer Bedeutung sei, als Qualitätsmerkmal den Bereich der Präventionsarbeit innerhalb des kommenden Kinder- und Jugendförderplans zu implementieren.“ Dieser gilt ab 2026. Die Präventionsarbeit soll dann einen stärkeren Schwerpunkt bekommen.

Die Präsentation verdeutlichte, dass durch eine enge Zusammenarbeit erfolgreiche Präventionsarbeit möglich ist. Das Best-Practice-Beispiel aus Lippe könnte als Inspiration für weitere Regionen dienen, um im Kinder- und Jugendschutz aktiv zu werden und somit einen Beitrag zu einer sicheren Umgebung für junge Sportlerinnen und Sportler zu leisten. Andere Kommunen stellten ihre Best-Practice-Beispiele zur Umsetzung des Landeskinderschutzgesetztes ebenfalls vor. „Der Sport ist der größte freie Jugendträger in Deutschland. Alle Sportorganisationen nehmen eine wichtige Rolle in der Gesellschaft ein und haben damit die Verantwortung Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen einen sicheren Rahmen in ihrem Sportalltag zu ermöglichen. Hier wollen wir unsere lippischen Sportvereine so gut es geht unterstützen“, sagt KSB-Präsident Friedhelm Böger.

„Das stetig wachsende Netzwerk in Lippe ist das Fundament für eine erfolgreiche Gewaltpräventionsarbeit. Es motiviert sowohl die Sportfachkräfte als auch die aktiven Ehrenamtlichen in den Vereinen, den Kinder- und Jugendschutz weiterhin zu fokussieren und eine Vorreiterrolle einzunehmen“, sagt Landrat Dr. Axel Lehmann. „Die Planung von Inhouse-Fortbildungen für Fachkräfte und spezielle Schulungen für Ansprechpersonen im Sport sind nur einige der Maßnahmen, die bereits in Gang gesetzt wurden“, konkretisiert Ulrike Glathe, Leiterin des Kreisjugendamtes.

Das Landeskinderschutzgesetz

„Das Land NRW hat als erstes Bundesland im Mai 2022 ein Landeskinderschutzgesetz verabschiedet. Ziel ist es, die Arbeit der Jugendämter in Nordrhein-Westfalen bei der Abwehr von Kindeswohlgefährdungen auf der Grundlage von § 8a SGB VIII zu unterstützen und qualitativ weiter auszubauen“, heißt es beim Landessportbund NRW. Die Sicherung hoher fachlicher Standards, ein verbesserter Austausch, insbesondere zwischen den Akteuren des interdisziplinären Kinderschutzes sowie verbesserte Konzepte und Fortbildungen der Beteiligten sollen dieses Ziel laut Landessportbund sicherstellen.

Foto: Copyright: LSB NRW / Andrea Bowinkelmann

Die Sprachmittlerinnen und Sprachmittler im Kreis Lippe haben mit Nicole Kristin Lohmann eine neue Ansprechpartnerin. Sie hilft den ehrenamtlichen Übersetzern mit ihren Fragen und Problemen weiter und organisiert Austauschtreffen für sie. Außerdem können Vereine und Institutionen bei ihr Sprachmittlende für ehrenamtliche Übersetzungen anfragen.

 „Es stehen 164 Sprachmittelnde zur Verfügung, die insgesamt 38 Sprachen übersetzen können. Besonders das vergangene Jahr war mit 3500 Vermittlungen besonders fordernd“, sagt Nicole Kristin Lohmann. Die Fachgebietsleiterin für Integration beim Kreis Lippe, Alexandra Steeger, ergänzt: „Ihr Einsatz ist wichtig. Sie fahren oft lange Wege durch das Kreisgebiet, um Termine vor Ort wahrnehmen zu können.“

Das Kommunale Integrationszentrum sucht derweil noch neue Übersetzer für die Sprachen Bulgarisch, Rumänisch, Französisch und Türkisch. Interessierte mit diesen Sprachkenntnissen können sich an Nicole Kristin Lohmann unter ed.ep1772299735pil-s1772299735ierk@1772299735reltt1772299735imhca1772299735rps1772299735wenden. Mit Blick auf die Zukunft soll es Schulungen in verschiedenen Themenbereichen der Integrationsarbeit geben.

Sprachmittelnde arbeiten ehrenamtlich und werden vom Kommunalen Integrationszentrum an die gebrauchten Stellen vermittelt. Neuzugewanderte haben beispielsweise die Möglichkeit für Behördengänge, Beratungsstellen, Kitas, Schulen und andere Organisationen Übersetzungshilfe durch Sprachmittelnde zu erhalten.

Restmüll, Biotonne, Altpapier – wann muss 2024 was herausgestellt werden? Verschieben sich Abfuhrtermine? Wo findet die Schadstoffsammlung statt? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der Abfuhrkalender für das kommende Jahr, dessen Verteilung an alle lippischen Haushalte im Laufe des Dezembers erfolgt. In Dörentrup steht außerdem eine wichtige Änderung an.

Dort wird ab 2024 das Wiegesystem auf das Volumensystem umgestellt, wodurch es zu Änderungen bei der Tonnengröße kommt. Genaue Infos dazu gibt es auf der Homepage der Gemeinde unter www.doerentrup-lippe.de.

Die Abfuhrkalender, die in den kommenden Wochen verteilt werden, enthalten neben allen relevanten Terminen auch eine Übersicht nützlicher Adressen und Telefonnummern. Pro Haushalt ist jeweils ein Exemplar vorgesehen. Für den weiteren Bedarf stehen die Kalender auch als Datei auf den Internetseiten des Abfallwirtschaftsverbandes Lippe (AWV Lippe) unter abfall-lippe.dezum Download bereit.

Haushalte aus allen lippischen Kommunen (mit Ausnahme der Stadt Detmold), die bis Ende Dezember keinen Abfuhrkalender bekommen haben, können vom 30. Dezember 2023 bis zum 13. Januar 2024 per E-Mail an moc.o1772299735rezer1772299735p@epp1772299735ilred1772299735nelak1772299735rhufb1772299735a1772299735 oder unter (05261) 25 80 30 einen Abfuhrkalender als Datei nachbestellen. Darüber hinaus liegt eine begrenzte Stückzahl in den Rathäusern oder Bürgerberatungsstellen der Städte und Gemeinden bereit.

Wie in den Vorjahren, können die Müllabfuhrtermine auch in elektronische Kalender importiert und auf dem Smartphone abgerufen werden. Egal, ob graue, grüne, blaue oder gelbe Tonne, der elektronische Kalender informiert über den nächsten Abfuhrtermin. Die Kalender können ab Ende Dezember unter abfall-lippe.de/service/abfuhrkalender-2024/ aufgerufen und dem Kalender des Smartphones hinzugefügt werden. Je nach individueller Einstellung, können sich die Bürgerinnen und Bürger dann an den Termin am Vortag oder am Abholtag erinnern lassen. Für die Kommunen mit mehreren Abfuhrbezirken wie Bad Salzuflen, Barntrup, Blomberg, Dörentrup, Horn-Bad Meinberg, Lage, Lemgo, Leopoldshöhe, Oerlinghausen und Schlangen stehen entsprechende Abfuhrkalender zur Verfügung, die vom Nutzer gezielt angewählt werden müssen.

Die Abfallgefäße sollten am Abholtag morgens bis 6 Uhr bereitgestellt werden, da sich aus verschiedenen Gründen immer Verschiebungen bei den Abholzeiten innerhalb eines Tages ergeben können.

Am Weihnachtsmarkt-Wochenende empfängt die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof den FC Stukenbrock. Gespielt wird um 18.00 Uhr in der wineo-Arena. „Im letzten Heimspiel des Jahres geht es darum, die nächsten beiden Punkte zu gewinnen“, so Trainer Marius Bolte. Außerdem freuen sich die Sandhasen, viele Augustdorferinnen und Augustdorfer am Stand der Spielgemeinschaft auf dem Augustdorfer Weihnachtsmarkt begrüßen zu dürfen.

Die Gastmannschaft aus dem Kreis Gütersloh steht aktuell auf dem achten Tabellenplatz. Zuletzt mussten die Stukenbrocker drei Niederlagen in Folge hinnehmen. „Letztes Jahr konnten wir zwei deutliche Siege gegen Stukenbrock verbuchen“, erinnert sich Bolte. Auch in dieser Saison wollen die Sandhasen am Ende die Nase vorne haben.

„Wir hatten zuletzt mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen“, erklärt der Sandhasen-Coach. Am Samstag gehe es darum, wieder eine kompakte Abwehr zu stellen. „Mit viel Tempo wollen wir dann einfache Tore erzielen“, sagt Bolte. 

Die Sandhasen-Spiele im Überblick

wC-JUGEND – JSG Hesselteich/Loxten 2
Samstag, 09.12.2023 um 14.15 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf

TSV Hillentrup 2 – DAMEN
Samstag, 09.12.2023 um 15.30 Uhr
Sporthalle Dörentrup, Mühlenstraße, 32694 Dörentrup

2. HERREN – HSG Altenbeken/Buke 2
Samstag, 09.12.2023 um 16.00 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf

JSG Lenzinghausen-Spenge – mC-JUGEND
Samstag, 09.12.2023 um 16.15 Uhr
Realschule Spenge, Imanuel-Kant-Straße, 32139 Spenge

1. HERREN – FC Stukenbrock
Samstag, 09.12.2023 um 18.00 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf

HSG Altenbeken/Buke – mB-JUGEND
Sonntag, 10.12.2023 um 12.00 Uhr
Schulsporthalle, Gardeweg, 33184 Altenbeken

Erstmals tritt der Nachwuchs der Nordhessen in der 3. Liga an. Die MT Melsungen II empfängt das Team HandbALL am Samstag in der Stadtsporthalle Melsungen. Anwurf gegen das Team vom ehemaligen Lemgo Youngsters- und TBV-Spieler Arjan Haenen ist um 18 Uhr. „Das Duell, das es ja erstmals gibt, hat einen gewissen Reiz. Wir freuen uns auf den Vergleich mit dem Bundesliganachwuchs aus Melsungen und reisen natürlich an, um zwei Punkte zu gewinnen“, blickt Matthias Struck auf das Spiel voraus. 

Der Nachwuchs der MT Melsungen schaffte zu dieser Saison erstmals den Aufstieg in die 3. Liga. „Wir waren vor dem letzten Spieltag noch Letzter, nach dem Heimsieg gegen Ahlen ging es direkt vor auf Platz 11“, weiß auch Melsungens Trainer um die Ausgeglichenheit in der Staffel Nord-West. Das Team von Arjan Haenen, der mehrere Jahre bei den Lemgo Youngsters und beim TBV Lemgo spielte, verfolgt ein ähnliches Konzept wie das Team HandbALL. „Man kann beide Teams gut vergleichen, wir haben auch viele junge Nachwuchsspieler im Kader“, so der Niederländer weiter.

Man freue sich auf den Vergleich und möchte den Gästen vor heimischer Kulisse ein enges Spiel bieten. „Wir sind sehr heimstark. Sieben unsere bislang acht Punkte haben wir in eigener Halle geholt“, so Haenen. Beim hessischen Derby in Baunatal spielte man Unentschieden. „Melsungen hat durch den Sieg im Heimspiel gegen Ahlen natürlich Selbstvertrauen und Stärke getankt, so dass wir einen heißen Fight um zwei Punkte erwarten können“, so der Trainer des Team HandbALL, Matthias Struck.

„Es wäre sehr wertvoll, wenn wir vor der Winterpause erfolgreich aus Melsungen zurückkehren und im Heimspiel gegen die SGSH nachlegen könnten, um einfach mit einem guten Gefühl in die Weihnachtszeit gehen zu können“, so Struck. „Wir arbeiten an unseren Abläufen, an unserem Abwehrsystem, am Tempospiel, auch daran, dass wir im aufgebauten Angriff immer mehr Sicherheit bekommen“, gibt der THL-Trainer Einblicke in die Trainingsarbeit. „Die Jungs haben in den letzten Wochen gute Spiele abgeliefert, leider blieb die Belohnung aus. Wir sind fest entschlossen, in Melsungen zu punkten“, wollen die Jungs sich endlich wieder belohnen.

„Wir haben fleißig gearbeitet, gehen motiviert und gestärkt aus der Trainingswoche und freuen uns am Samstag auf eine heiße Begegnung bei der MT. Das werden sicherlich spannende 60 Minuten und wir werden alles daransetzen, dass es am Ende für uns ausgeht“, so Matthias Struck abschließend. 

Textquelle: Team HandbALL

Bildquelle: Max Grote/grote-fotografie.de

Das Bild zeigt: Louis Kleinschmidt im Spiel gegen den TV Emsdetten (02.09.2023)