Beim Bündnisdialog der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ in Berlin ehrte die Ministerin 56 Lokale Bündnisse aus ganz Deutschland. Bei der „Familienbetreuung Lippe“ (FABEL-Service) arbeiten 60 lippische Unternehmen zusammen.
Bundesfamilienministerin Lisa Paus hat den FABEL-Service des Kreises Lippe für sein familienpolitisches Engagement vor Ort ausgezeichnet. Beim Bündnisdialog der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ haben insgesamt 56 Lokale Bündnisse unter dem Motto „Ausgezeichnet in die Zukunft“ diese Anerkennung erhalten. Sie stehen künftig in einem verbindlichen Austausch mit der Ministerin, um ihre Arbeit vor Ort zu stärken, damit mehr Familien und Unternehmen von den vielfältigen Angeboten profitieren können.
„Wir freuen uns über die Wertschätzung aus dem Bundesfamilienministerium, die unserer Bündnisarbeit entgegengebracht wird. Besonders möchte ich mich aber auch für das fabelhafte Engagement der beteiligten Unternehmen bedanken“, sagt Sandra Stövesand vom FABEL-Service, die die Auszeichnung in Berlin stellvertretend für die Initiative von 60 lippischen Unternehmen entgegen nahm. Das Bundesfamilienministerium hat in diesem Jahr gemeinsam mit den besonders engagierten Bündnissen neue Lösungen und Ansätze erarbeitet, um gesellschaftlichen Veränderungen zu begegnen und so Familien weiterhin bestmöglich unterstützen zu können.
Der FABEL-Service, als Zusammenschluss lippischer Unternehmen und des Kreises Lippe, setzt sich für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ein. Verschiedenste Branchen, IHK Lippe zu Detmold, Wirtschaftsförderungen, Lippische Landeskirche Gleichstellung, Pflege und Integration, Mehrgenerationenhaus Lemgo, Pflegestützpunkt, Lippische und überregionale Beratungsstellen, Träger der öffentlichen Jugendhilfe, Frühe Hilfen und Jugendämter sind involviert.
„Zusammen erarbeiten wir bedarfsgerechte Angebote für die Unternehmen und die Region. Im Fokus steht dabei die Familienfreundlichkeit. Der FABEL-Service ist sozusagen Dienstleister für die Mitgliedsunternehmen“, sagt Dr. Olaf Peterschröder, zuständiger Verwaltungsvorstand beim Kreis Lippe. „Er begleitet bei der Weiterentwicklung einer familiengerechten Personalpolitik oder bietet Beschäftigten eine lebensphasenorientierte Beratung zu allen Fragen rund um die Familie“, nennt er Beispiele. Mithilfe des FABEL-Services konnten bislang 54 Pflegelotsen ausgebildet werden, um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf aus der Tabu-Zone zu holen. Auch Väterprojekte und Väterfreundliche Personalpolitik sind gerade in Zeiten des Fachkräftemangels relevant. So gibt es beispielsweise den Vater-Kind-Treff.
Die Nähe des FABEL-Service zu den Angeboten der Elternunterstützung, den Frühen Hilfen und der Kindertagesbetreuung macht es möglich, dass es für Eltern kurze Wege zur Beratung gibt oder dass eine schnelle Hilfe vor Ort gefunden wird. Sei es durch die Vermittlung von Wunschgroßeltern, einer Kinderbetreuung in Randzeiten oder einer anderen passgenauen Hilfe, wenn es in den Familien psychische oder krankheitsbedingte Belastungen gibt.
Die Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ setzt sich seit fast 20 Jahren dafür ein, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort zu verbessern. Selten waren Vereinbarkeitsthemen von so hoher Relevanz wie heute. Gesellschaftliche Veränderungen, der digitale Wandel in der Arbeitswelt sowie die Fachkräftegewinnung in Zeiten des demographischen Wandels haben deutliche Auswirkungen auf Familien und die Arbeitswelt.
Mitmachen
Interessierte lippische Unternehmen können sich der Initiative anschließen. Nähere Informationen zum FABEL-Service unter www.fabel-service.de oder ed.ec1776809293ivres1776809293-leba1776809293f@ofn1776809293i1776809293
Foto: Sandra Stövesand (rechts) nimmt die Auszeichnung für den FABEL-Service des Kreises Lippe von Bundesfamilienministerin Lisa Paus (links) in Berlin entgegen.
(Copyright: Servicebüro „Lokale Bündnisse für Familie“/Nils Hasenau)
Abfuhrkalender 2024 werden verteilt / Umstellung auf das Volumensystem in Dörentrup
Restmüll, Biotonne, Altpapier – wann muss 2024 was herausgestellt werden? Verschieben sich Abfuhrtermine? Wo findet die Schadstoffsammlung statt? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der Abfuhrkalender für das kommende Jahr, dessen Verteilung an alle lippischen Haushalte im Laufe des Dezembers erfolgt. In Dörentrup steht außerdem eine wichtige Änderung an.
Dort wird ab 2024 das Wiegesystem auf das Volumensystem umgestellt, wodurch es zu Änderungen bei der Tonnengröße kommt. Genaue Infos dazu gibt es auf der Homepage der Gemeinde unter www.doerentrup-lippe.de.
Die Abfuhrkalender, die in den kommenden Wochen verteilt werden, enthalten neben allen relevanten Terminen auch eine Übersicht nützlicher Adressen und Telefonnummern. Pro Haushalt ist jeweils ein Exemplar vorgesehen. Für den weiteren Bedarf stehen die Kalender auch als Datei auf den Internetseiten des Abfallwirtschaftsverbandes Lippe (AWV Lippe) unter abfall-lippe.dezum Download bereit.
Haushalte aus allen lippischen Kommunen (mit Ausnahme der Stadt Detmold), die bis Ende Dezember keinen Abfuhrkalender bekommen haben, können vom 30. Dezember 2023 bis zum 13. Januar 2024 per E-Mail an moc.o1776809293rezer1776809293p@epp1776809293ilred1776809293nelak1776809293rhufb1776809293a1776809293 oder unter (05261) 25 80 30 einen Abfuhrkalender als Datei nachbestellen. Darüber hinaus liegt eine begrenzte Stückzahl in den Rathäusern oder Bürgerberatungsstellen der Städte und Gemeinden bereit.
Wie in den Vorjahren, können die Müllabfuhrtermine auch in elektronische Kalender importiert und auf dem Smartphone abgerufen werden. Egal, ob graue, grüne, blaue oder gelbe Tonne, der elektronische Kalender informiert über den nächsten Abfuhrtermin. Die Kalender können ab Ende Dezember unter abfall-lippe.de/service/abfuhrkalender-2024/ aufgerufen und dem Kalender des Smartphones hinzugefügt werden. Je nach individueller Einstellung, können sich die Bürgerinnen und Bürger dann an den Termin am Vortag oder am Abholtag erinnern lassen. Für die Kommunen mit mehreren Abfuhrbezirken wie Bad Salzuflen, Barntrup, Blomberg, Dörentrup, Horn-Bad Meinberg, Lage, Lemgo, Leopoldshöhe, Oerlinghausen und Schlangen stehen entsprechende Abfuhrkalender zur Verfügung, die vom Nutzer gezielt angewählt werden müssen.
Die Abfallgefäße sollten am Abholtag morgens bis 6 Uhr bereitgestellt werden, da sich aus verschiedenen Gründen immer Verschiebungen bei den Abholzeiten innerhalb eines Tages ergeben können.
Sandhasen empfangen Stukenbrock
Am Weihnachtsmarkt-Wochenende empfängt die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof den FC Stukenbrock. Gespielt wird um 18.00 Uhr in der wineo-Arena. „Im letzten Heimspiel des Jahres geht es darum, die nächsten beiden Punkte zu gewinnen“, so Trainer Marius Bolte. Außerdem freuen sich die Sandhasen, viele Augustdorferinnen und Augustdorfer am Stand der Spielgemeinschaft auf dem Augustdorfer Weihnachtsmarkt begrüßen zu dürfen.
Die Gastmannschaft aus dem Kreis Gütersloh steht aktuell auf dem achten Tabellenplatz. Zuletzt mussten die Stukenbrocker drei Niederlagen in Folge hinnehmen. „Letztes Jahr konnten wir zwei deutliche Siege gegen Stukenbrock verbuchen“, erinnert sich Bolte. Auch in dieser Saison wollen die Sandhasen am Ende die Nase vorne haben.
„Wir hatten zuletzt mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen“, erklärt der Sandhasen-Coach. Am Samstag gehe es darum, wieder eine kompakte Abwehr zu stellen. „Mit viel Tempo wollen wir dann einfache Tore erzielen“, sagt Bolte.
Die Sandhasen-Spiele im Überblick
wC-JUGEND – JSG Hesselteich/Loxten 2
Samstag, 09.12.2023 um 14.15 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf
TSV Hillentrup 2 – DAMEN
Samstag, 09.12.2023 um 15.30 Uhr
Sporthalle Dörentrup, Mühlenstraße, 32694 Dörentrup
2. HERREN – HSG Altenbeken/Buke 2
Samstag, 09.12.2023 um 16.00 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf
JSG Lenzinghausen-Spenge – mC-JUGEND
Samstag, 09.12.2023 um 16.15 Uhr
Realschule Spenge, Imanuel-Kant-Straße, 32139 Spenge
1. HERREN – FC Stukenbrock
Samstag, 09.12.2023 um 18.00 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf
HSG Altenbeken/Buke – mB-JUGEND
Sonntag, 10.12.2023 um 12.00 Uhr
Schulsporthalle, Gardeweg, 33184 Altenbeken
„Freuen uns auf heißes Duell mit der MT“ – Team HandbALL reist nach Melsungen
Erstmals tritt der Nachwuchs der Nordhessen in der 3. Liga an. Die MT Melsungen II empfängt das Team HandbALL am Samstag in der Stadtsporthalle Melsungen. Anwurf gegen das Team vom ehemaligen Lemgo Youngsters- und TBV-Spieler Arjan Haenen ist um 18 Uhr. „Das Duell, das es ja erstmals gibt, hat einen gewissen Reiz. Wir freuen uns auf den Vergleich mit dem Bundesliganachwuchs aus Melsungen und reisen natürlich an, um zwei Punkte zu gewinnen“, blickt Matthias Struck auf das Spiel voraus.
Der Nachwuchs der MT Melsungen schaffte zu dieser Saison erstmals den Aufstieg in die 3. Liga. „Wir waren vor dem letzten Spieltag noch Letzter, nach dem Heimsieg gegen Ahlen ging es direkt vor auf Platz 11“, weiß auch Melsungens Trainer um die Ausgeglichenheit in der Staffel Nord-West. Das Team von Arjan Haenen, der mehrere Jahre bei den Lemgo Youngsters und beim TBV Lemgo spielte, verfolgt ein ähnliches Konzept wie das Team HandbALL. „Man kann beide Teams gut vergleichen, wir haben auch viele junge Nachwuchsspieler im Kader“, so der Niederländer weiter.
Man freue sich auf den Vergleich und möchte den Gästen vor heimischer Kulisse ein enges Spiel bieten. „Wir sind sehr heimstark. Sieben unsere bislang acht Punkte haben wir in eigener Halle geholt“, so Haenen. Beim hessischen Derby in Baunatal spielte man Unentschieden. „Melsungen hat durch den Sieg im Heimspiel gegen Ahlen natürlich Selbstvertrauen und Stärke getankt, so dass wir einen heißen Fight um zwei Punkte erwarten können“, so der Trainer des Team HandbALL, Matthias Struck.
„Es wäre sehr wertvoll, wenn wir vor der Winterpause erfolgreich aus Melsungen zurückkehren und im Heimspiel gegen die SGSH nachlegen könnten, um einfach mit einem guten Gefühl in die Weihnachtszeit gehen zu können“, so Struck. „Wir arbeiten an unseren Abläufen, an unserem Abwehrsystem, am Tempospiel, auch daran, dass wir im aufgebauten Angriff immer mehr Sicherheit bekommen“, gibt der THL-Trainer Einblicke in die Trainingsarbeit. „Die Jungs haben in den letzten Wochen gute Spiele abgeliefert, leider blieb die Belohnung aus. Wir sind fest entschlossen, in Melsungen zu punkten“, wollen die Jungs sich endlich wieder belohnen.
„Wir haben fleißig gearbeitet, gehen motiviert und gestärkt aus der Trainingswoche und freuen uns am Samstag auf eine heiße Begegnung bei der MT. Das werden sicherlich spannende 60 Minuten und wir werden alles daransetzen, dass es am Ende für uns ausgeht“, so Matthias Struck abschließend.
Textquelle: Team HandbALL
Bildquelle: Max Grote/grote-fotografie.de
Das Bild zeigt: Louis Kleinschmidt im Spiel gegen den TV Emsdetten (02.09.2023)
Die „Lipperlandbrigade“ aus Augustdorf übernimmt Führungsverantwortung in Litauen
Augustdorf (as) – Am 7. Dezember 2023 wurde die Verantwortung über die NATO enhanced Vigilance Activities (eVA) Brigade Litauen von der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ an die Panzerbrigade 21 „Lipperland“ im Rahmen einer feierlichen „Transfer of Authority“ Zeremonie in Rukla übergeben. Dieser Übergang symbolisiert die Fortführung der Mission, die darauf abzielt, die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.
Der Auftrag, welcher der Brigade nun übertragen wurde, wurde bereits im Juni 2022 von Bundeskanzler Olaf Scholz gegenüber Litauen zugesagt. Er versprach die Bereitstellung einer „kampfkräftigen Brigade“, um das Land in Zeiten erhöhter Spannungen zu unterstützen.
Zur reibungslosen Umsetzung dieser Unterstützung, wurden bereits vor wenigen Wochen Soldaten des Brigadestabs von Augustdorf nach Litauen verlegt, um ihren Dienst im vorgeschobenen Gefechtsstand (Forward Command Element = FCE) in Rukla zu leisten. Dieses Element dient der dauerhaften Koordinierung zwischen dem Gastgeberland und der in Deutschland stationierten Brigade. Von hier aus werden intensiv die Planungen vorangetrieben, um die eVA Brigade bestmöglich in die nationalen Verteidigungsplanungen Litauens zu integrieren.
Oberst Marco Eggert, Brigadekommandeur der Panzerbrigade 21 „Lipperland“ und somit neuer Kommandeur der eVA Brigade Litauen, äußerte sich im Rahmen der Übergabe: „Wir als Panzerbrigade 21 sind stolz darauf, diesen Auftrag fortzuführen und vor allem einsatzbereit und willens, um die Bevölkerung Litauens an der NATO-Ostflanke gegen jede Bedrohung von außen zu verteidigen“. Als sichtbares Zeichen wird die Panzerbrigade 21 mit ihren Verbänden zukünftig regelmäßig in Litauen üben und Präsenz zeigen.
Die Übergabe zeugt auch von einem anhaltenden Engagement Deutschlands, seinen Verpflichtungen im Rahmen der NATO nachzukommen und die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.
Fotos: Bundeswehr / Benjamin Altrogge
Hundesteuer, Grundsteuer und LED-Anzeigetafel im Ausschuss
Der Haupt- und Finanzausschuss trifft sich am heutigen Donnerstag zu seiner letzten Sitzung im Jahr 2023. Auf dem Programm stehen neben der Hundesteuersatzung auch eine Anhebung der Grundsteuer. Auch ein Antrag zur Anschaffung einer LED-Anzeigetafel steht auf der Tagesordnung. Die Sitzung beginnt um 18.00 Uhr und findet im Bürgerzentrum, Saal Wanzleben statt.
Auf Antrag der FWG-Fraktion hat sich ein Arbeitskreis des Gemeinderates mit der Hundesteuersatzung beschäftigt. Künftig sollen Hunde aus dem Tierheim für ein Jahr von der Steuer befreit werden. Hunde mit einer Beeinträchtigung oder einem Aufenthalt von mehr als zwölf Monaten im Tierheim sollen ganz von der Steuer befreit werden.
Ebenfalls sollen die Grundsteuerhebesätze angehoben werden. Die Verwaltung begründet dies damit, dass die fiktiven Hebesätze des Landes NRW gestiegen seien. Diese sind Grundlage für die Verteilung von Finanzmitteln des Landes. Die Grundsteuer A (Landwirtschaftliche Flächen) soll von 220 auf 259 Hebesatzpunkte steigen. Die Grundsteuer B von 494 auf 501 Hebesatzpunkte.
Der Gemeindesportverband hat beantragt, dass für die wineo-Arena eine LED-Anzeigentafel angeschafft wird. Hiermit könnten mehr Sportarten und Werbung angezeigt werden. Auch sei eine Verwendung durch die Schulen möglich. Gemäß einem Angebot, welches der GSV eingeholt hat, liegen die Investitionskosten bei rund 40.000 Euro.
Zum Abschluss berichtet der Kämmerer Patrick Hermann über die aktuelle Haushaltslage und gibt einen Ausblick auf 2024.
mC-Jugend gelingt Rückrunden-Auftakt
Am ersten Adventswochenende waren drei Jugendmannschaften der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof aktiv. Während die Heimspiele der mC- und mB-Jugend gewonnen werden konnten, musste sich die wC-Jugend in Herford geschlagen geben. Am Wochenende stehen drei Heimspiele auf dem Programm.
VfL Herford 3 – wC-JUGEND (28:18)
Die Gastgeber aus Herford hat bereits zu Spielbeginn deutlich gemacht, dass sie die Punkte behalten möchten. Mit sieben Toren in Folge setzten sich die Gastgeber von 1:1 auf 8:1 innerhalb der ersten zehn Spielminuten ab. Die Sandhasen fanden keinen richtigen Zugriff zum Spiel und liefen diesen Rückstand hinterher. Kurz nach der Halbzeit gelang den Herfordern schließlich die zehn-Tore-Führung.
mC-JUGEND – SG Bünde-Dünne (24:15)
Der Start in die Rückrunde ist der mC-JUGEND in der Bezirksliga geglückt. Dabei gelang es beiden Mannschaften in der ersten Spielhälfte nicht immer, Akzente zu setzen. So gingen beide Mannschaften mit einem 9:3 in die Halbzeitpause.
Nach der Pause konnten sich die Sandhasen innerhalb von zehn Minuten auf zehn Tore absetzen. Diesen Vorsprung verteidigten die Sandhasen schließlich bis zum Spielende.
mB-JUGEND – VfL Schlangen (27:24)
Das Spiel der mB-JUGEND gestaltete sich zuerst ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Zum Ende der ersten Halbzeit gelang es der mB-JUGEND schließlich, sich auf 12:9 abzusetzen.
In der zweiten Hälfte konnte die Mannschaft diesen Vorsprung dann weiter verteidigen und sichert sich somit weitere zwei Punkte.
Augustdorfer Traditionsverein spendet für den DRK Kindergarten
Der Traditionsverein „FahrsimKette“ Augustdorf e.V. spendet 250€ an die DRK KITA in der Hautenbecker Straße 2 in Augustdorf. Die Leiterin der KITA, Frau Ronja Hold, hat sich sehr über die Geldspende des Traditionsvereins gefreut. „Mit dem Geld wollen wir eine Bobbycar-Bahn mit Verkehrsschildern in der Sporthalle realisieren. So können wir den Kindern im Rahmen der Verkehrserziehung die ersten Schritte im Straßenverkehr vermitteln“, so die Leiterin der Kita. „Ein tolle Idee“, so der Vorsitzende des Traditionsvereins, Hauptmann a.D. Dirk von Ohlen.
Der Traditionsverein „FahrsimKette“ Augustdorf e.V. betreibt heute den letzten analogen Fahrsimulator für den Kampfpanzer Leopard 1, wie er bis zum Jahr 2005 bei der Bundeswehr betrieben wurde. Im Rahmen der Militärgeschichtlichen Sammlung der Bundeswehr am Standort Augustdorf präsentieren die Vereinsmitglieder den Simulator der Öffentlichkeit.
Foto: Bundeswehr / Luca Vahlsing
FABEL-Service wird von Bundesfamilienministerin Lisa Paus ausgezeichnet
Beim Bündnisdialog der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ in Berlin ehrte die Ministerin 56 Lokale Bündnisse aus ganz Deutschland. Bei der „Familienbetreuung Lippe“ (FABEL-Service) arbeiten 60 lippische Unternehmen zusammen.
Bundesfamilienministerin Lisa Paus hat den FABEL-Service des Kreises Lippe für sein familienpolitisches Engagement vor Ort ausgezeichnet. Beim Bündnisdialog der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ haben insgesamt 56 Lokale Bündnisse unter dem Motto „Ausgezeichnet in die Zukunft“ diese Anerkennung erhalten. Sie stehen künftig in einem verbindlichen Austausch mit der Ministerin, um ihre Arbeit vor Ort zu stärken, damit mehr Familien und Unternehmen von den vielfältigen Angeboten profitieren können.
„Wir freuen uns über die Wertschätzung aus dem Bundesfamilienministerium, die unserer Bündnisarbeit entgegengebracht wird. Besonders möchte ich mich aber auch für das fabelhafte Engagement der beteiligten Unternehmen bedanken“, sagt Sandra Stövesand vom FABEL-Service, die die Auszeichnung in Berlin stellvertretend für die Initiative von 60 lippischen Unternehmen entgegen nahm. Das Bundesfamilienministerium hat in diesem Jahr gemeinsam mit den besonders engagierten Bündnissen neue Lösungen und Ansätze erarbeitet, um gesellschaftlichen Veränderungen zu begegnen und so Familien weiterhin bestmöglich unterstützen zu können.
Der FABEL-Service, als Zusammenschluss lippischer Unternehmen und des Kreises Lippe, setzt sich für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ein. Verschiedenste Branchen, IHK Lippe zu Detmold, Wirtschaftsförderungen, Lippische Landeskirche Gleichstellung, Pflege und Integration, Mehrgenerationenhaus Lemgo, Pflegestützpunkt, Lippische und überregionale Beratungsstellen, Träger der öffentlichen Jugendhilfe, Frühe Hilfen und Jugendämter sind involviert.
„Zusammen erarbeiten wir bedarfsgerechte Angebote für die Unternehmen und die Region. Im Fokus steht dabei die Familienfreundlichkeit. Der FABEL-Service ist sozusagen Dienstleister für die Mitgliedsunternehmen“, sagt Dr. Olaf Peterschröder, zuständiger Verwaltungsvorstand beim Kreis Lippe. „Er begleitet bei der Weiterentwicklung einer familiengerechten Personalpolitik oder bietet Beschäftigten eine lebensphasenorientierte Beratung zu allen Fragen rund um die Familie“, nennt er Beispiele. Mithilfe des FABEL-Services konnten bislang 54 Pflegelotsen ausgebildet werden, um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf aus der Tabu-Zone zu holen. Auch Väterprojekte und Väterfreundliche Personalpolitik sind gerade in Zeiten des Fachkräftemangels relevant. So gibt es beispielsweise den Vater-Kind-Treff.
Die Nähe des FABEL-Service zu den Angeboten der Elternunterstützung, den Frühen Hilfen und der Kindertagesbetreuung macht es möglich, dass es für Eltern kurze Wege zur Beratung gibt oder dass eine schnelle Hilfe vor Ort gefunden wird. Sei es durch die Vermittlung von Wunschgroßeltern, einer Kinderbetreuung in Randzeiten oder einer anderen passgenauen Hilfe, wenn es in den Familien psychische oder krankheitsbedingte Belastungen gibt.
Die Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ setzt sich seit fast 20 Jahren dafür ein, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort zu verbessern. Selten waren Vereinbarkeitsthemen von so hoher Relevanz wie heute. Gesellschaftliche Veränderungen, der digitale Wandel in der Arbeitswelt sowie die Fachkräftegewinnung in Zeiten des demographischen Wandels haben deutliche Auswirkungen auf Familien und die Arbeitswelt.
Mitmachen
Interessierte lippische Unternehmen können sich der Initiative anschließen. Nähere Informationen zum FABEL-Service unter www.fabel-service.de oder ed.ec1776809293ivres1776809293-leba1776809293f@ofn1776809293i1776809293
Foto: Sandra Stövesand (rechts) nimmt die Auszeichnung für den FABEL-Service des Kreises Lippe von Bundesfamilienministerin Lisa Paus (links) in Berlin entgegen.
(Copyright: Servicebüro „Lokale Bündnisse für Familie“/Nils Hasenau)
Bürgerbeteiligung für die Zukunft der Mobilität: Kreis Lippe ruft zur Mitgestaltung des MONOCAB-Projekts auf
Durch die MONOCABs (www.monocab-owl.de) ergeben sich ganz neue Perspektiven für eine moderne und zukunftsorientierte Mobilität auf dem Land. Ein Beispiel: Mit den innovativen, von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) zusammen mit der Hochschule Bielefeld (HS BI) und dem Fraunhofer IOSB INA entwickelten Einschienenfahrzeugen könnte unter anderem die stillgelegte Strecke der Extertalbahn zwischen Barntrup und Rinteln wieder mit Leben gefüllt werden. Und genau dafür ist jetzt die Meinung der Lipperinnen und Lipper gefragt.
Ab sofort können sie online auf der Mitgestaltungsplattform des Kreises Lippe unter www.lippe-mitgestalten.de (Reiter „Projekte“ auswählen) ihre Meinungen, Wünsche und Ideen zu einer Reaktivierung der Extertalbahn mit den MONOCABs abgeben. Die Projektbeteiligten möchten beispielsweise wissen, wo Haltestellen eingerichtet werden und wie oft die Bahnen und MONOCABs fahren sollten oder was sonst noch beachtet werden müsste. Bis zum 31. Januar 2024 können die Bürgerinnen und Bürger an der Umfrage teilnehmen.
Entwickelt werden die MONOCABs mit Partnern aus der heimischen Wirtschaft und unterstützt durch den Kreises Lippe. Der Clou an den vollautomatisierten Fahrzeugen ist, dass sie nur auf einer Schiene unterwegs sind. So können sich selbst auf einer eingleisigen Strecke zwei MONOCABs begegnen und aneinander vorbeifahren. Derzeit läuft auf einer Teilstrecke der ehemaligen Extertalbahn die Erprobung der MONOCABs.
In Zukunft könnten die Fahrzeuge diese und andere stillgelegte Strecken wieder reaktivieren. Auf der Webseite www.lippe-mitgestalten.de können Bürgerinnen und Bürger sich nun mit konkreten Ideen zur Extertalbahn, aber auch mit allgemeinen Ideen zum MONOCAB einbringen. Die TH OWL begrüßt alle Beiträge, Vorschläge und das Interesse an diesem Projekt. Das Feedback wird in die Fachdiskussion und Weiterentwicklung des MONOCAB-Konzepts einbezogen.
Die Bürgerbeteiligungsplattform des Kreises Lippe wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit dem Modellvorhaben „Smarte.Land.Regionen“ unterstützt. „TRInnovationOWL“ wird gefördert durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“.
Weitere Informationen und Teilnahme an der Umfrage unter www.lippe-mitgestalten.de
Rechnungsprüfungs- und Betriebsausschuss am heutigen Dienstag
Am heutigen Dienstagabend kommen nacheinander sowohl der Rechnungsprüfungs- als auch der Betriebsausschuss des Rates der Gemeinde Augustdorf zusammen. Um 18.00 Uhr trifft sich zunächst der Rechnungsprüfungsausschuss. Um 19.00 Uhr beginnt die Sitzung des Betriebsausschusses. Die Sitzungen finden jeweils im Bürgerzentrum, Saal Wanzleben statt.
Im Rechnungsprüfungsausschuss soll der Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt des Landes NRW (gpa NRW) zur Kenntnis genommen und an die jeweiligen Fachausschüsse verwiesen werden. In der Prüfung hat sich die gpa NRW unter anderem die Haushaltssituation, das Vergabewesen, die IT-Ausstattung der Schulen und den Friedhof angeschaut. Insgesamt stellten die Prüferinnen und Prüfer der Gemeindeverwaltung ein gutes Zeugnis aus, wie Präsident Michael Esken am vergangenen Donnerstag in der Ratssitzung bekräftigte.
Mehr Tagesordnungspunkte umfasst der Betriebsausschuss, welcher am Donnerstag tagt. Die Ausschussmitglieder sollen dem Rat der Gemeinde Augustdorf empfehlen, im Bereich des Frisch- und Abwassers eine neue Gebührensatzung zu beschließen. Auch soll der Wirtschaftsplan der Gemeindewerke beraten werden.