Augustdorf (as) – Am 7. Dezember 2023 wurde die Verantwortung über die NATO enhanced Vigilance Activities (eVA) Brigade Litauen von der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ an die Panzerbrigade 21 „Lipperland“ im Rahmen einer feierlichen „Transfer of Authority“ Zeremonie in Rukla übergeben. Dieser Übergang symbolisiert die Fortführung der Mission, die darauf abzielt, die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.

Der Auftrag, welcher der Brigade nun übertragen wurde, wurde bereits im Juni 2022 von Bundeskanzler Olaf Scholz gegenüber Litauen zugesagt. Er versprach die Bereitstellung einer „kampfkräftigen Brigade“, um das Land in Zeiten erhöhter Spannungen zu unterstützen.

Zur reibungslosen Umsetzung dieser Unterstützung, wurden bereits vor wenigen Wochen Soldaten des Brigadestabs von Augustdorf nach Litauen verlegt, um ihren Dienst im vorgeschobenen Gefechtsstand (Forward Command Element = FCE) in Rukla zu leisten. Dieses Element dient der dauerhaften Koordinierung zwischen dem Gastgeberland und der in Deutschland stationierten Brigade. Von hier aus werden intensiv die Planungen vorangetrieben, um die eVA Brigade bestmöglich in die nationalen Verteidigungsplanungen Litauens zu integrieren. 

Oberst Marco Eggert, Brigadekommandeur der Panzerbrigade 21 „Lipperland“ und somit neuer Kommandeur der eVA Brigade Litauen, äußerte sich im Rahmen der Übergabe: „Wir als Panzerbrigade 21 sind stolz darauf, diesen Auftrag fortzuführen und vor allem einsatzbereit und willens, um die Bevölkerung Litauens an der NATO-Ostflanke gegen jede Bedrohung von außen zu verteidigen“. Als sichtbares Zeichen wird die Panzerbrigade 21 mit ihren Verbänden zukünftig regelmäßig in Litauen üben und Präsenz zeigen.

Die Übergabe zeugt auch von einem anhaltenden Engagement Deutschlands, seinen Verpflichtungen im Rahmen der NATO nachzukommen und die Sicherheit in der Region zu gewährleisten. 

Fotos: Bundeswehr / Benjamin Altrogge

Der Haupt- und Finanzausschuss trifft sich am heutigen Donnerstag zu seiner letzten Sitzung im Jahr 2023. Auf dem Programm stehen neben der Hundesteuersatzung auch eine Anhebung der Grundsteuer. Auch ein Antrag zur Anschaffung einer LED-Anzeigetafel steht auf der Tagesordnung. Die Sitzung beginnt um 18.00 Uhr und findet im Bürgerzentrum, Saal Wanzleben statt.

Auf Antrag der FWG-Fraktion hat sich ein Arbeitskreis des Gemeinderates mit der Hundesteuersatzung beschäftigt. Künftig sollen Hunde aus dem Tierheim für ein Jahr von der Steuer befreit werden. Hunde mit einer Beeinträchtigung oder einem Aufenthalt von mehr als zwölf Monaten im Tierheim sollen ganz von der Steuer befreit werden.

Ebenfalls sollen die Grundsteuerhebesätze angehoben werden. Die Verwaltung begründet dies damit, dass die fiktiven Hebesätze des Landes NRW gestiegen seien. Diese sind Grundlage für die Verteilung von Finanzmitteln des Landes. Die Grundsteuer A (Landwirtschaftliche Flächen) soll von 220 auf 259 Hebesatzpunkte steigen. Die Grundsteuer B von 494 auf 501 Hebesatzpunkte.

Der Gemeindesportverband hat beantragt, dass für die wineo-Arena eine LED-Anzeigentafel angeschafft wird. Hiermit könnten mehr Sportarten und Werbung angezeigt werden. Auch sei eine Verwendung durch die Schulen möglich. Gemäß einem Angebot, welches der GSV eingeholt hat, liegen die Investitionskosten bei rund 40.000 Euro.

Zum Abschluss berichtet der Kämmerer Patrick Hermann über die aktuelle Haushaltslage und gibt einen Ausblick auf 2024.

Am ersten Adventswochenende waren drei Jugendmannschaften der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof aktiv. Während die Heimspiele der mC- und mB-Jugend gewonnen werden konnten, musste sich die wC-Jugend in Herford geschlagen geben. Am Wochenende stehen drei Heimspiele auf dem Programm.

VfL Herford 3 – wC-JUGEND (28:18)

Die Gastgeber aus Herford hat bereits zu Spielbeginn deutlich gemacht, dass sie die Punkte behalten möchten. Mit sieben Toren in Folge setzten sich die Gastgeber von 1:1 auf 8:1 innerhalb der ersten zehn Spielminuten ab. Die Sandhasen fanden keinen richtigen Zugriff zum Spiel und liefen diesen Rückstand hinterher. Kurz nach der Halbzeit gelang den Herfordern schließlich die zehn-Tore-Führung.

mC-JUGEND – SG Bünde-Dünne (24:15)

Der Start in die Rückrunde ist der mC-JUGEND in der Bezirksliga geglückt. Dabei gelang es beiden Mannschaften in der ersten Spielhälfte nicht immer, Akzente zu setzen. So gingen beide Mannschaften mit einem 9:3 in die Halbzeitpause.

Nach der Pause konnten sich die Sandhasen innerhalb von zehn Minuten auf zehn Tore absetzen. Diesen Vorsprung verteidigten die Sandhasen schließlich bis zum Spielende.

mB-JUGEND – VfL Schlangen (27:24)

Das Spiel der mB-JUGEND gestaltete sich zuerst ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Zum Ende der ersten Halbzeit gelang es der mB-JUGEND schließlich, sich auf 12:9 abzusetzen. 

In der zweiten Hälfte konnte die Mannschaft diesen Vorsprung dann weiter verteidigen und sichert sich somit weitere zwei Punkte.

Der Traditionsverein „FahrsimKette“ Augustdorf e.V. spendet 250€ an die DRK KITA in der Hautenbecker Straße 2 in Augustdorf. Die Leiterin der KITA, Frau Ronja Hold, hat sich sehr über die Geldspende des Traditionsvereins gefreut. „Mit dem Geld wollen wir eine Bobbycar-Bahn mit Verkehrsschildern in der Sporthalle realisieren. So können wir den Kindern im Rahmen der Verkehrserziehung die ersten Schritte im Straßenverkehr vermitteln“, so die Leiterin der Kita. „Ein tolle Idee“, so der Vorsitzende des Traditionsvereins, Hauptmann a.D. Dirk von Ohlen. 
Der Traditionsverein „FahrsimKette“ Augustdorf e.V. betreibt heute den letzten analogen Fahrsimulator für den Kampfpanzer Leopard 1, wie er bis zum Jahr 2005 bei der Bundeswehr betrieben wurde. Im Rahmen der Militärgeschichtlichen Sammlung der Bundeswehr am Standort Augustdorf präsentieren die Vereinsmitglieder den Simulator der Öffentlichkeit.  

Foto: Bundeswehr / Luca Vahlsing 

Beim Bündnisdialog der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ in Berlin ehrte die Ministerin 56 Lokale Bündnisse aus ganz Deutschland. Bei der „Familienbetreuung Lippe“ (FABEL-Service) arbeiten 60 lippische Unternehmen zusammen.

Bundesfamilienministerin Lisa Paus hat den FABEL-Service des Kreises Lippe für sein familienpolitisches Engagement vor Ort ausgezeichnet. Beim Bündnisdialog der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ haben insgesamt 56 Lokale Bündnisse unter dem Motto „Ausgezeichnet in die Zukunft“ diese Anerkennung erhalten. Sie stehen künftig in einem verbindlichen Austausch mit der Ministerin, um ihre Arbeit vor Ort zu stärken, damit mehr Familien und Unternehmen von den vielfältigen Angeboten profitieren können.

„Wir freuen uns über die Wertschätzung aus dem Bundesfamilienministerium, die unserer Bündnisarbeit entgegengebracht wird. Besonders möchte ich mich aber auch für das fabelhafte Engagement der beteiligten Unternehmen bedanken“, sagt Sandra Stövesand vom FABEL-Service, die die Auszeichnung in Berlin stellvertretend für die Initiative von 60 lippischen Unternehmen entgegen nahm. Das Bundesfamilienministerium hat in diesem Jahr gemeinsam mit den besonders engagierten Bündnissen neue Lösungen und Ansätze erarbeitet, um gesellschaftlichen Veränderungen zu begegnen und so Familien weiterhin bestmöglich unterstützen zu können.

Der FABEL-Service, als Zusammenschluss lippischer Unternehmen und des Kreises Lippe, setzt sich für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ein. Verschiedenste Branchen, IHK Lippe zu Detmold, Wirtschaftsförderungen, Lippische Landeskirche Gleichstellung, Pflege und Integration, Mehrgenerationenhaus Lemgo, Pflegestützpunkt, Lippische und überregionale Beratungsstellen, Träger der öffentlichen Jugendhilfe, Frühe Hilfen und Jugendämter sind involviert. 

„Zusammen erarbeiten wir bedarfsgerechte Angebote für die Unternehmen und die Region. Im Fokus steht dabei die Familienfreundlichkeit. Der FABEL-Service ist sozusagen Dienstleister für die Mitgliedsunternehmen“, sagt Dr. Olaf Peterschröder, zuständiger Verwaltungsvorstand beim Kreis Lippe. „Er begleitet bei der Weiterentwicklung einer familiengerechten Personalpolitik oder bietet Beschäftigten eine lebensphasenorientierte Beratung zu allen Fragen rund um die Familie“, nennt er Beispiele. Mithilfe des FABEL-Services konnten bislang 54 Pflegelotsen ausgebildet werden, um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf aus der Tabu-Zone zu holen. Auch Väterprojekte und Väterfreundliche Personalpolitik sind gerade in Zeiten des Fachkräftemangels relevant. So gibt es beispielsweise den Vater-Kind-Treff.

Die Nähe des FABEL-Service zu den Angeboten der Elternunterstützung, den Frühen Hilfen und der Kindertagesbetreuung macht es möglich, dass es für Eltern kurze Wege zur Beratung gibt oder dass eine schnelle Hilfe vor Ort gefunden wird. Sei es durch die Vermittlung von Wunschgroßeltern, einer Kinderbetreuung in Randzeiten oder einer anderen passgenauen Hilfe, wenn es in den Familien psychische oder krankheitsbedingte Belastungen gibt. 

Die Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ setzt sich seit fast 20 Jahren dafür ein, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort zu verbessern. Selten waren Vereinbarkeitsthemen von so hoher Relevanz wie heute. Gesellschaftliche Veränderungen, der digitale Wandel in der Arbeitswelt sowie die Fachkräftegewinnung in Zeiten des demographischen Wandels haben deutliche Auswirkungen auf Familien und die Arbeitswelt.

Mitmachen

Interessierte lippische Unternehmen können sich der Initiative anschließen. Nähere Informationen zum FABEL-Service unter www.fabel-service.de oder ed.ec1772299230ivres1772299230-leba1772299230f@ofn1772299230i1772299230

Foto: Sandra Stövesand (rechts) nimmt die Auszeichnung für den FABEL-Service des Kreises Lippe von Bundesfamilienministerin Lisa Paus (links) in Berlin entgegen. 
(Copyright: Servicebüro „Lokale Bündnisse für Familie“/Nils Hasenau)

Durch die MONOCABs (www.monocab-owl.de) ergeben sich ganz neue Perspektiven für eine moderne und zukunftsorientierte Mobilität auf dem Land. Ein Beispiel: Mit den innovativen, von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) zusammen mit der Hochschule Bielefeld (HS BI) und dem Fraunhofer IOSB INA entwickelten Einschienenfahrzeugen könnte unter anderem die stillgelegte Strecke der Extertalbahn zwischen Barntrup und Rinteln wieder mit Leben gefüllt werden. Und genau dafür ist jetzt die Meinung der Lipperinnen und Lipper gefragt.

Ab sofort können sie online auf der Mitgestaltungsplattform des Kreises Lippe unter www.lippe-mitgestalten.de (Reiter „Projekte“ auswählen) ihre Meinungen, Wünsche und Ideen zu einer Reaktivierung der Extertalbahn mit den MONOCABs abgeben. Die Projektbeteiligten möchten beispielsweise wissen, wo Haltestellen eingerichtet werden und wie oft die Bahnen und MONOCABs fahren sollten oder was sonst noch beachtet werden müsste. Bis zum 31. Januar 2024 können die Bürgerinnen und Bürger an der Umfrage teilnehmen.

Entwickelt werden die MONOCABs mit Partnern aus der heimischen Wirtschaft und unterstützt durch den Kreises Lippe. Der Clou an den vollautomatisierten Fahrzeugen ist, dass sie nur auf einer Schiene unterwegs sind. So können sich selbst auf einer eingleisigen Strecke zwei MONOCABs begegnen und aneinander vorbeifahren. Derzeit läuft auf einer Teilstrecke der ehemaligen Extertalbahn die Erprobung der MONOCABs.

In Zukunft könnten die Fahrzeuge diese und andere stillgelegte Strecken wieder reaktivieren. Auf der Webseite www.lippe-mitgestalten.de können Bürgerinnen und Bürger sich nun mit konkreten Ideen zur Extertalbahn, aber auch mit allgemeinen Ideen zum MONOCAB einbringen. Die TH OWL begrüßt alle Beiträge, Vorschläge und das Interesse an diesem Projekt. Das Feedback wird in die Fachdiskussion und Weiterentwicklung des MONOCAB-Konzepts einbezogen. 

Die Bürgerbeteiligungsplattform des Kreises Lippe wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit dem Modellvorhaben „Smarte.Land.Regionen“ unterstützt. „TRInnovationOWL“ wird gefördert durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“.

Weitere Informationen und Teilnahme an der Umfrage unter www.lippe-mitgestalten.de

Am heutigen Dienstagabend kommen nacheinander sowohl der Rechnungsprüfungs- als auch der Betriebsausschuss des Rates der Gemeinde Augustdorf zusammen. Um 18.00 Uhr trifft sich zunächst der Rechnungsprüfungsausschuss. Um 19.00 Uhr beginnt die Sitzung des Betriebsausschusses. Die Sitzungen finden jeweils im Bürgerzentrum, Saal Wanzleben statt.

Im Rechnungsprüfungsausschuss soll der Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt des Landes NRW (gpa NRW) zur Kenntnis genommen und an die jeweiligen Fachausschüsse verwiesen werden. In der Prüfung hat sich die gpa NRW unter anderem die Haushaltssituation, das Vergabewesen, die IT-Ausstattung der Schulen und den Friedhof angeschaut. Insgesamt stellten die Prüferinnen und Prüfer der Gemeindeverwaltung ein gutes Zeugnis aus, wie Präsident Michael Esken am vergangenen Donnerstag in der Ratssitzung bekräftigte.

Mehr Tagesordnungspunkte umfasst der Betriebsausschuss, welcher am Donnerstag tagt. Die Ausschussmitglieder sollen dem Rat der Gemeinde Augustdorf empfehlen, im Bereich des Frisch- und Abwassers eine neue Gebührensatzung zu beschließen. Auch soll der Wirtschaftsplan der Gemeindewerke beraten werden. 

Studierende und Lehrende vereinen sich bei den „Mosaiken“ in klangvoller Vielfalt
„Learning by doing“ – ein Motto, das im Bereich der Musikausbildung vielversprechende Fortschritte sichert. Durch nichts können Studierende so intensiv lernen wie durch gemeinsames Musizieren. Und das geht am besten, wenn sie direkt mit ihren Professorinnen und Professoren in gemischt besetzten Ensembles spielen. Wenn dann auch noch der gemeinsame Wille für Experimentierfreude besteht, sind die passenden Voraussetzungen für eine kreative Arbeitsatmosphäre gegeben. Genau dort setzt das Kammermusikfestival „Mosaiken“ an und schafft dafür den passenden Rahmen. Die Ergebnisse der gemeinsamen Probenarbeit werden in zwei Konzerten präsentiert: Am 9. und 10.12. bringen die Ensembles ihr Repertoire jeweils um 19.30 Uhr und 18.00 Uhr im Brahms-Saal zu Gehör.

Viola-Professor Veit Hertenstein geht direkt mit gutem Beispiel voran und stellt gemeinsam mit seinen Studierenden neue Spieltechniken für sein Instrument vor. Dabei widmen sie sich einem Stück von Garth Knox, dem Solo-Bratscher des renommierten Arditti Quartetts. Einen der Höhepunkte bildet der Liederzyklus „For the time being“ des niederländischen Komponisten Michel van der Aa. In diesem vertont der Komponist zwei Gedichte von Carol Ann Duffy. Die Verbindung von Literatur und Musik setzt sich fort, wenn Paul Hindemith das Werk des Expressionisten Georg Trakl „Die junge Magd“ verarbeitet. Hier entstehen suggestive Klangbilder, inspiriert von Trakls Beschreibungen einer einsamen Magd und ihrer Liebe zu einem Knecht. Neben diesen Meisterwerken präsentiert ein Dozent seine eigene Komposition: Miroslav Kroupas Uraufführung von fünf Liedern nach Oscar Wilde, betitelt mit „Taedium Vitae“, verspricht besondere Hörgenüsse. Das Trio op. 108 von Ernst Krenek führt die Klarinette als wichtige Vermittlerin ein, während Anthony Turnages Musik Einflüsse von Jazz, Rock und zeitgenössischer Musik vereint. „Three Farewells“ steht exemplarisch für diese Mischung. Ebenso faszinieren die jazzigen Elemente in Jörg Widmanns „Nachtstück“. Das Klavierquintett in c-Moll von Ralph Vaughan Williams verleiht dem Programm sinfonischen Charakter, während Brittens Streichquartett Nr. 3 eine Endzeitstimmung einfängt. Abschließend entführt Brahms‘ „Vier Gesänge für Frauenchor“ op. 17 die Zuhörer in eine romantische Stimmung, geprägt durch das Horn als musikalisches Sinnbild des Waldes und den Harfenklang als Symbol äolischer Winde.

Der Eintritt zu diesen Konzerten ist frei. Das Publikum darf sich auf zwei beeindruckende Abende voller musikalischer Vielfalt und Innovation freuen.  

Bildunterschrift: Eins von zahlreichen Ensembles (v. links): Aram Badalian (Violine), Triantafyllos Liotis (Klavier), Peijun Xu (Viola), Dmytro Karpus (Kontrabass), Nikolaos Spyridon Prevenzianos (Violoncello) (c) HfM Detmold/Plettenberg

Gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer war in der Endabrechnung nichts zu holen. Das Team HandbALL Lippe unterlag am Samstag Eintracht Hildesheim mit 30:38. „Das stand ganz oben auf der Agenda, dass wir auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken, egal was passiert“, so Matthias Struck. Über einige Spielphasen zeigten die Gastgeber ein gutes Spiel, mussten aber schlussendlich der höheren individuellen Klasse der Hildesheimer Tribut zollen. 

„Es war sehr viel Tempo im Spiel, das haben die Jungs sehr gut umgesetzt“, analysierte der Trainer. „Wir wollten immer mit Tempo die offensive Abwehr von Hildesheim unter Druck setzen und gute Situationen im Tempospiel finden. Auch das Stand auf unsere Liste, das haben die Jungs gut gelöst“, so Struck.

„Was uns nicht so gut gelungen ist, war das Tempo zurück. Wir sind immer viel zu weit zurückgelaufen, haben uns viel zu spät gedreht und orientiert“, versuchte der lippische Trainer, schon früh im Spiel gegenzusteuern. „Aber das haben wir nicht in den Griff bekommen“, erzielte Hildesheim über das Tempospiel 16 Treffer. „Das war zu viel für unsere Ansprüche, da wollten wir es ihnen schwerer machen.“

Mit einem 15:19 ging es in die Pause und direkt nach dem Seitenwechsel konnte das Team HandbALL den Abstand noch einmal auf drei Tore verkürzen. Leider verpassten die Jungs um Hark Hansen mehrmals den Anschluss auf nur noch zwei Tore, vielleicht wäre dann noch etwas mehr drin gewesen für den Drittligisten aus dem Kreis Lippe.

„Der Schlüssel zum Erfolg für Hildesheim war meiner Meinung nach, dass sie die Fehler, die wir gemacht haben, konsequent bestraft haben“, so Matthias Struck. „Über das gesamte Spiel gesehen haben sie in der Bestrafung nicht viel liegengelassen. Das tat meinen Jungs natürlich weh, weil ich finde, sie haben offensiv einen guten Job gemacht“, ergänzt er. „Sie haben sehr viele gute Situationen gefunden gegen die wirklich sehr starke Abwehr unserer Gäste.“

Knackpunkt war neben den Toren aus dem Gegenstoß das Abwehrspiel vom Team HandbALL. „Wir haben bei einigen Isolationsversuchen mit dem wegziehenden Kreisläufer zu oft viel zu früh geholfen und dann hatten wir auf der anderen Seite dann leider ein paar zu viele Durchbrüche. Daran müssen wir drehen“, kommentiere Matthias Struck abschließend. 

Aber der Blick richtete sich nach der Partie schon auf die nächste Aufgabe. Am Samstag reisen die Lipper wieder nach Hessen, dieses Mal ist man zu Gast in Melsungen und trifft in der dortigen Stadtsporthalle auf die Bundesliga-Reserve der MT. Anwurf ist um 18 Uhr. „Wir wollen das dort wieder besser lösen, dass wir aus dem nächsten Spiel dann auch wieder Punkte rausziehen können“, schloss Struck ab.

Team HandbALL: Kleinschmidt, Goldbecker; Runge 3, Niedergriese 2, ter Duis, Hasenkamp, Puls 1, Tomashevskyi 1, Bakker 1, Bilanzola, Geislers 4, Hansen 13/4, Micheely 2, Hollstein, Houtepen 3.

Textquelle: Team HandbALL

Bildquelle: Max Grote/grote-fotografie.de

Das Bild zeigt: Mannschaftsfoto Team HandbaALL Lippe Saison 2023-2024

Am ersten Wochenende im Dezember stehen vergleichsweise wenige Spiele auf dem Programm der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof. Lediglich drei Jugendmannschaften spielen am Samstag um Punkte. Neben der männlichen und weiblichen C-Jugend steht auch die mB-Jugend im Ligabetrieb in der Halle.

Für die wC-Jugend steht mit dem VfL Herford eine große Herausforderung auf dem Programm. Herford steht aktuell mit lediglich zwei Niederlagen auf dem dritten Tabellenplatz.

Die mC-Jugend, aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga, empfängt am Samstag um 15.00 Uhr die Spielgemeinschaft aus Bünde und Dünne. Die Sandhasen wollen hier die nächsten beiden Punkte sammeln, um sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen.

Auch die mB-Jugend steht aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz der Kreisliga. Im Samstagsabendspiel empfängt die Mannschaft die Vertretung aus Schlangen.

Die Sandhasen-Spiele im Überblick

VfL Herford 3 – wC-JUGEND
Samstag, 02.12.2023 um 12.00 Uhr
Kreissporthalle, Hermannstraße 5, 32052 Herford

mC-JUGEND – SG Bünde-Dünne
Samstag, 02.12.2023 um 15.00 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf

mB-Jugend – VfL Schlangen
Samstag, 02.12.2023 um 17.00 Uhr
Halle am Hallenbad, Am Hallenbad, 33758 Stukenbrock