Zusammen mit 150 lippischen Expertinnen und Experten fordert der Kreis Lippe eine Verbesserung der Kindertagesbetreuung vom Land NRW. Der Katalog ist das Ergebnis des ersten lippischen Kita-Gipfels.

Fachkräftemangel, fehlende räumliche Kapazitäten oder Ausfälle von Betreuungszeiten führen zu erheblichen Problemen in der Kindertagesbetreuung. Gemeinsam mit 150 Teilnehmenden haben der Kreis Lippe und die Arbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Träger beim ersten lippischen Kita-Gipfel Forderungen erarbeitet, um Verbesserungen im System der Kindertagesbetreuung zu erreichen. Diese richten sie an die NRW-Familienministerin Josefine Paul und die NRW-Landesregierung. 

Die Akteure fordern unter anderem ein verbessertes Finanzierungssystem, eine Aufhebung der gesetzlichen Buchungsvorgaben für Betreuungsstunden, hinzu zu Buchungsoptionen, die sich an den tatsächlichen Betreuungsbedarfen von Erziehungsberechtigten richten. Oder der zeitlich unbegrenzte Einsatz und die damit einhergehende Entfristung der Alltagshelfer. Ein kontinuierlicher Einsatz von Alltagshelfern würde zu einer Entlastung des pädagogischen Personals in den Kindertageseinrichtungen führen. Im Kreishaus haben Landrat Dr. Axel Lehmann und Verwaltungsvorstand Dr. Olaf Peterschröder den Forderungskatalog nun an die lippischen Landtagsabgeordneten übergeben.

Sie werden gebeten, diese Forderungen gemeinsam mit ihren Fraktionen zu unterstützen.  Dr. Dennis Maelzer (SPD), Klaus Hansen (CDU) und Julia Eisentraut (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN) sicherten zu, die Forderungen mit nach Düsseldorf zu nehmen und eine Rückmeldung zu geben.

Landrat Dr. Axel Lehmann fordert, dass die Verbesserungen schnell kommen müssen: „Jedem ist bewusst, dass sich die Kinderbetreuung und damit auch die Frühkindliche Bildung in einer mehr als schwierigen Situation befindet. Die Landesregierung muss endlich handeln. Nie war die Lage in der Kindertagesbetreuung so angespannt wie heute“, sagt er. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema. Viele Eltern wollen und müssen berufstätig sein. Familienfreundliche Rahmenbedingungen dafür zu schaffen ist eine Grundvoraussetzung dafür“, ergänzt der Landrat.

Dr. Olaf Peterschröder ist unter anderem für den Bereich Kinder, Jugend und Familie zuständig. Er betont: „Es ist bemerkenswert, dass sich in Lippe 150 Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Kinderbetreuung getroffen haben, um gemeinsam Forderungen an die Landesregierung auszuarbeiten. Eine gute frühkindliche Bildung legt den Grundstein für eine erfolgreiche Bildungsbiographie, diese wird für hunderttausende Kinder massiv gefährdet. Das große Engagement vor Ort zeigt, dass wir in Lippe viele Akteure sind, die den Kopf nicht in den Sand stecken und zusehen wollen, wie die Probleme weiterwachsen. Ich hoffe, dass die Ministerin eine gute Antwort für uns hat.“

Die Rückmeldungen der lippischen Landtagsabgeordneten und der Familienministerin sollen im kommenden Jahr im Jugendhilfeausschuss des Kreises Lippe thematisiert werden. Alle drei Abgeordneten versprachen bei der Sitzung dabei zu sein.

Foto: Gudrun Babendererde (Fachberatung für evangelische Kindertageseinrichtungen / Lippische Landeskirche), Britta Grebe (Pädagogische Fachberatung KiTa / Kreis Lippe), Klaus Hansen (CDU), Dr. Olaf Peterschröder (Verwaltungsvorstand IV / Kreis Lippe), Ulrike Glathe (Jugendamtsleiterin / Kreis Lippe), Dr. Dennis Maelzer (SPD) und Julia Eisentraut (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) präsentieren den Forderungskatalog. (Copyright: Kreis Lippe)

Am Samstag spielen beide Herrenmannschaften der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof um den Einzug in das Viertelfinale des Pokals der Lippischen Landesbrandversicherung. Während die 2. Herren in eigener Halle gegen den Bezirksligisten aus Horn-Bad Meinberg spielen, reist die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof zum Ligakonkurrenten nach Schloß Neuhaus. „Unser Ziel ist ganz klar das Erreichen des Viertelfinals“, sagt Trainer Marius Bolte.

„Mit Neuhaus erwartet uns das nächste Derby“, freut sich Bolte. Gegen den Ligakonkurrenten haben die Sandhasen in der aktuellen Saison noch nicht gespielt. „Wir müssen schauen, was für eine Mannschaft uns erwartet.“ Die Mannschaft ist in der vergangenen Saison aus der Landesliga in die Bezirksliga abgestiegen.

„Wir können auf einen vollen Kader zurückgreifen“, so Bolte. Mit einer vernünftigen Deckung und Tempospiel über die erste und zweite Welle möchte der Trainer den Einzug in das Viertelfinale klarmachen. „Wenn wir im Angriff machen, was wir im Training geübt haben, bin ich überzeugt, dass wir morgen auch gewinnen werden“, zeigt sich der Sandhasen-Coach zuversichtlich. „Ich freue mich auf ein schönes Spiel.“

Die Sandhasen-Spiele im Überblick

E-JUGEND 2 – SG Handball Detmold 2
Samstag, 25.11.2023 um 12.00 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf

2. HERREN – TV Horn-Bad Meinberg
Samstag, 25.11.2023 um 15.00 Uhr
Sporthalle Krollbachschule, Am Hallenbad 6, 33161 Hövelhof

JSG Hesselteich/Loxten 2 – wC-JUGEND
Samstag, 25.11.2023 um 15.00 Uhr
Sporthalle Versmold, Schützenstraße 4, 33775 Versmold

TSV Schloß Neuhaus – 1. HERREN
Samstag, 25.11.2023 um 17.30 Uhr
Schulzentrum Andreas-Winter, Sertürner Straße, 33104 Schloß Neuhaus

Die Mannschaften der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof konnten am Wochenende wichtige Punkte holen. Die mC- und mB-Jugend sowie die 1. Herrenmannschaft holten dabei in eigener Halle die Punkte. Durch einen Sieg im Nachholspiel am Dienstag klettert die mC-Jugend dabei auf den zweiten Platz der Bezirksliga in Schlagdistanz zum Tabellenführer. Am kommenden Wochenende stehen Pokalspiele auf dem Programm.

wC-JUGEND – HSG Altenbeken/Buke (15:16)

Am Ende stand eine knappe 15:16-Niederlage auf der Anzeigentafel. In einem umkämpften Spiel konnten sich die Sandhasen der wC-Jugend nicht gegen den Gast aus Altenbeken und Buke durchsetzen. Dabei schaffte es die Mannschaft immer wieder, einen Vorsprung zu erspielen. Am Ende verlieren die Sandhasen aber unglücklich mit einem Tor in eigener Halle.

mC-JUGEND – TuS SW Wehe (27:25)

Die Punkte sollten zuhause bleiben. Mit einer starken Mannschaftsleistung setzt sich die mC-Jugend gegen den Gast aus Wehe durch. Die Sandhasen zeigten dabei von Beginn an, dass sie das Spiel gewinnen wollen. Am Ende freute sich die Mannschaft über die wichtigen Punkte.

mB-JUGEND – HSG Rietberg-Mastholte (33:29)

Die Mannschaft verpasste den Spielstart und lag nach knapp fünf Minuten mit 0:5 hinten. Der Fehlstart verfolgte die Spieler dann bis zum Halbzeitpfiff. Mit einem 14:17 verabschiedeten sich die Mannschaften in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel lief es dann deutlich besser. Die Mannschaft holte Tor und Tor auf und schaffte in der 34. Spielminute den Ausgleichstreffer zum 20:20. In der Schlussphase bewahrten die Spieler einen kühlen Kopf und gewinnen am Ende mit 33:29.

2. HERREN – SG Handball Detmold 3 (23:31)

Die Mannschaft um Trainer Stefan Baier fand nicht richtig ins Spiel. Im Angriff gelangen den Sandhasen wichtige Treffer nicht. In der Abwehr bekamen die Spieler die Detmolder nicht richtig zu packen. Früh setzten sich die Detmolder so ab. Den Vorsprung konnten die Gäste schließlich bis zum Schlusspfiff verteidigen.

1. HERREN – SG Handball Paderborn (31:21)

Nach zwei Niederlagen musste wieder ein Sieg her. Entsprechend motiviert waren die Sandhasen der 1. Herrenmannschaft vor dem Spiel. Auf der Platte gelang an diesem Tag vieles deutlich besser als in den Vorwochen. So konnten die Sandhasen die Gäste aus Paderborn in Schach halten. Tor um Tor zog die Mannschaft schließlich davon. Am Ende feierten die Sandhasen einen verdienten 31:21-Erfolg. 

SV Spexard – mC-JUGEND (22:28)

Am Dienstag musste die mC-Jugend direkt wieder ran. Im Nachholspiel gegen den SV Spexard trafen zwei Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel aufeinander. Die Gäste aus dem Kreis Gütersloh hatten vor dem Spiel erst eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Sandhasen starteten gut in das Spiel und konnten sich schnell einen kleinen Vorspring erarbeiten. Diesen Vorsprung konnte die Mannschaft dann immer weiter ausbauen. Durch den Sieg klettern die Sandhasen auf den zweiten Tabellenplatz und beenden die Hinrunde.

Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Fotoquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof


Am Samstag reisen die Lipper ins benachbarte Bundesland Hessen und treffen dort auf den GSV Eintracht Baunatal. „Das wird eine heiße Partie in der 3. Liga“, ist sich Matthias Struck sicher. „Es macht Spaß, dort in der Halle zu spielen, es kommen immer viele Zuschauer und die Stimmung wird gut sein“, freut sich der Trainer des Team HandbALL auf die Partie, die um 18 Uhr in der Rundsporthalle Baunatal angepfiffen wird.

„Auch in dieser Partie ist wieder alles möglich“, führt Struck weiter aus. „Viele Teams in der Liga sind eng beisammen und auch am Samstag gibt es wieder zwei Teams, die um die Punkte mitreden wollen. Unser Ziel ist es, einen Sieg einzufahren und beide Punkte mit nach Hause zu nehmen.“ Für das Team HandbALL wird die Partie bei den Hessen keine leichte Aufgabe, aber die Chance auf Punkte ist auch in Baunatal da. „Wir müssen an unsere Grenzen gehen, aber das wird der GSV auch“, ist sich Matthias Struck sicher.

Eintracht Baunatals Spielweise unterscheidet sich insofern von einigen der anderen Teams in der Staffel Nord-West, als das sie immer wieder ihre Rückraumspieler in Szene setzen wollen. „Sie suchen sehr oft über den Rückraum den Abschluss und kommen auch schon im Tempospiel mit viel Druck und viel Wurfgewalt nach vorne“, so Struck. Bieber, Trogisch oder auch Räbiger sind hier als Beispiel für die Würfe aus dem Rückraum genannt. „Sie versuchen mit vielen Kreuzbewegungen die Abwehr so zu treiben, dass sie Wurfpositionen aus dem Rückraum generieren können.“

In der Deckung setzt Baunatals Trainer Dennis Weinrich auf eine gewisse Flexibilität. „Sie decken in mancher Phase in der defensiven 6:0-Variante, wechseln aber auch schon mal auf die 3:2:1“, so Matthias Struck. „Da heißt es für uns, immer wieder umdenken, ruhig und diszipliniert agieren.“

Für das Team HandbALL gilt es, ihr eigenes Spiel auf die Platte zu bringen. „Wir müssen uns wieder in der Angriffseffektivität steigern und das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter forcieren“, fordert der Trainer der Lipper. „Wenn wir das schaffen, dann haben wir gute Möglichkeiten, dort etwas zu entführen.“

Das Spiel wird viel gewohnt auf sportdeutschland.tv gestreamt.

Textquelle: Team HandbALL

Bildquelle: Max Grote/grote-fotografie.de

Das Bild zeigt: Leon Goldbecker (gelbes Trikot) im Spiel gegen die Ahlener SG (18.11.2023)





Jacob Leuschner führt sämtliche Klaviersonaten Wolfgang Amadeus Mozarts in chronologischer Reihenfolge auf

Ein außergewöhnliches Konzertwochenende präsentiert die Hochschule für Musik Detmold: Der Pianist und Klavierprofessor Jacob Leuschner spielt sämtliche 18 Klaviersonaten von Mozart in chronologischer Reihenfolge. Die drei Konzerte finden am 25.11. um 19.30 Uhr und am 26.11. jeweils um 11.30 Uhr und um 18.00 Uhr im Konzerthaus Detmold statt.

„So kann die Entwicklung von Mozarts pianistischer Sprache von den frühvollendeten Sonaten des Neunzehnjährigen bis zu den reifen späten Werken komprimiert erlebt werden“, erläutert Jacob Leuschner. Bemerkenswert ist, dass jede Sonate neue formale Eigenheiten und Genialitäten enthält, Mozart wiederholt sich nie. Neben den berühmten Sonaten wie der in A-Dur mit dem „Türkischen Marsch“ oder der (eigentlich gar nicht leichten) „Sonata facile“ KV 545 sind im Rahmen dieser „Tour de force“ auch die seltener gespielten Werke zu hören. „Interessanterweise sind die Sonaten im Konzertleben höchst unterschiedlich präsent, was sich kaum mit Qualitäts­unterschieden erklären lässt“, erklärt der Pianist. Leuschner spielt die Werke auf dem erst vier Jahre alten Bösendorfer-Konzertflügel der Hochschule.

„Mit Mozarts Klaviermusik beschäftige ich mich seit meiner Jugend“, so Jacob Leuschner. Der vielfach preisgekrönte Pianist konzertiert weltweit; bereits im Mozart-Jahr 2006 hat er alle Mozart-Sonaten an verschiedenen Orten aufgeführt, außerdem hat er sämtliche Sonaten von Beethoven und Schubert zyklisch präsentiert. Unter seinen zahlreichen CD-Einspielungen findet sich auch eine Gesamtaufnahme von Mozarts Sonaten für Klavier und Violine.

Gleichermaßen Herausforderung wie Freude bei der Mozart-Interpretation bedeutet für Leuschner, das richtige Maß an Genauigkeit in Artikulation und Phrasierung mit spontaner Lebendigkeit zu verbinden. Wie stets gilt es, die ideale Balance von Freiheit und Werktreue zu finden. 

Tickets sind im Vorverkauf in Höhe von 8 Euro über das Haus der Musik, an der Abendkasse sowie über www.ticketonline.de erhältlich.

 
Mit 300 Euro unterstützen die Soldatinnen und Soldaten der Betreuungsstelle für zivilberufliche Aus- und Weiterbildung (ZAW) aus der Augustdorfer Rommel-Kaserne den diesjährigen Weihnachtsmarkt in Großenmarpe. Kompaniechef Martin Waltemathe und Kompaniefeldwebel René Kalze übergaben am gestrigen Abend einen Spendenscheck an Ortsvorsteher Peter Siegmann und das Organisationsteam vertreten durch Jan Borchert, Kai Müchler und Marcus Mense. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Weihnachtsmarkt im Dorf zu unterstützen“, betont Hauptmann Waltemathe, der seit September die Einheit führt. Stabsfeldwebel René Kalze, der ebenfalls an der Vorbereitung des vorweihnachtlichen Events mitarbeitet, hatte bei den rund 130 Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmern kräftig die Werbetrommel gerührt. „Mit 300 Euro an Spendengeldern hatte ich trotzdem nicht gerechnet“, gibt der Berufsunteroffizier zu, der seit acht Jahren in Großenmarpe seine Wahlheimat gefunden hat.

Im August hat der Kommandeur der 1. Panzerdivision in Oldenburg, Generalmajor Heico Hübner, der Patenschaft zwischen der ZAW Betreuungsstelle und der Gemeinde Großenmarpe zugestimmt. Offiziell soll die Verbindung zwischen der Kompanie und den Bürgerinnen und Bürgern im Mai kommenden Jahres besiegelt werden. Trotzdem sind die Soldatinnen und Soldaten aus Augustdorf bereits jetzt gern gesehene Gäste im Blomberger Ortsteil. Im Sommer trat ein Team der Bundeswehr beim Sportfest in Großenmarpe an. Am Totensonntag wird die Kompanie um Martin Waltemathe und René Kalze an der traditionellen Gedenkveranstaltung teilnehmen. Ortsvorsteher Peter Siegmann zeigt sich begeistert von der Verbindung zur Bundeswehr: „Die Augustdorfer Soldatinnen und Soldaten gehören mittlerweile auf jeder Veranstaltung dazu.“ Heike Thaci teilt die Begeisterung ihres Bruders und erschien zur Scheckübergabe stilecht im Weihnachtsmannkostüm. Wie die Spende der Bundeswehr am 16. Dezember verwendet wird, wollten die Organisatoren noch nicht verraten. „Einige Überraschungen wird es auf jeden Fall geben“, verrät Peter Siegmann bereits jetzt. Zum Organisationsteam gehören außerdem Pascal Hilker, Bernd Hilker, Marcel Hilker, Gerhard Plogstert und Moritz Rackemann. Und die Patenkompanie aus Augustdorf ist natürlich mit dabei: Kompaniefeldwebel René Kalze sorgt mit heißen Würstchen vom Grill für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher.

Auftrag der ZAW-Betreuungsstelle in der Rommel-Kaserne ist die militärische Führung und Betreuung der Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmer während ihrer zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung bei zivilen Bildungsträgern. In verschiedenen Lehrgängen können Berufsabschlüsse als Mechatroniker, Berufskraftfahrerin oder Fachinformatiker erworben werden. Zudem werden Fachausbildungen für Kaufleute für Büromanagement oder zum IT-Spezialisten angeboten. Ziel dieser Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen ist der Erwerb von erweiterten Qualifikationen für die jeweils vorgesehene militärische Verwendung. Die Effektivität und die Qualität der Auftragserfüllung auf dem Dienstposten soll damit gesteigert werden. Insgesamt bietet die Bundeswehr in 55 Dienststellen insgesamt knapp 9.200 Lehrgangsplätze an. Im Verantwortungsbereich der Panzerbrigade 21 „Lipperland“ gibt es an den Standorten Unna und Ahlen ebenfalls ZAW-Betreuungsstellen.

Mitteilungen aus Rat und Verwaltung


Am Montag, 27. November 2023, findet um 14.30 Uhr wieder die Vorlesestunde in der
Gemeindebücherei Augustdorf in Kooperation mit dem Ev. FamZ Kita Regenbogen und
der DRK-Kita, Haustenbecker Straße 2, statt.


Dazu möchten wir alle Kinder, Erwachsenen und Erzieher herzlich einladen.
Es wird vorgelesen aus dem Buch : Das Chaosmonster von Elisabeth Zöller

Hier eine kurze Inhaltsangabe: Puh! Aufräumen? Welches Kind hat da schon große Lust
zu! Auch Max und Mara machen hier keine Ausnahme. Sie sorgen viel lieber für
Unordnung. Doch als plötzlich das kleine Chaosmonster auftaucht, gerät das Aufräumen
direkt zum Kinderspiel.


Wir freuen uns über jeden kleinen und großen Besucher!

126.000 Brötchentüten machen ab dem 25. November im Kreis Lippe auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Mit der Aktion möchte das Organisationteam die gesellschaftliche Problematik ins öffentliche Bewusstsein rücken.

In lippischen Bäckereien kommen die Brötchen ab dem Wochenende in eine besondere Aktions-Tüte. Sie sollen ab dem „Internationen Tag gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November auf die Problematik aufmerksam machen. Auf den Tüten befinden sich Telefonnummern zu verschiedenen Unterstützungsangeboten aus dem Bereich Gewaltschutz in Lippe.

Neben dem Frauenhaus und der Frauenberatungsstelle Alraune e.V. gibt es auf den Brötchentüten Hinweise zur ASS, der Anzeigenunabhängigen und vertraulichen Spurensicherung nach sexualisierter Gewalt, im Klinikum Lippe Detmold. Ein QR-Code leitet außerdem auf die Homepage des Kooperationsgremiums „Für Lippe gegen häusliche Gewalt“ mit ergänzenden Informationen und Materialien weiter.

„Nur über eine breite Öffentlichkeit und den Wissenstransfer lassen sich Hemmschwellen zum Thema abbauen, in der Hoffnung, dass betroffene Mädchen und Frauen sich trauen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wir freuen uns daher sehr, in Lippe auf so verlässliche Netzwerke zurückgreifen zu können. Mit der dadurch möglichen großen Reichweite setzen wir eindrucksvoll ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt an Frauen“, sagt Nicole Krüger, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Lippe, die im Namen des Kooperationsgremiums „Für Lippe gegen häusliche Gewalt“ und den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten ihren Dank ausspricht.

„Die Aktion ist das herausragende Beispiel einer gelingenden Zusammenarbeit der langjährig Beteiligten“, sagt Nicole Krüger. Neben den Förderungen der Dr. Ritter-Stiftung sowie des Soroptimist International Clubs Detmold und des Soroptimist-Club Detmold Lippische-Rose erfolgt auch die Zulieferung der Tüten quer durch Lippe über die Schwestern der beiden Clubs. Weitere Unterstützung erfährt die Aktion über die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, die Vielzahl der lippischen Bäcker- und Konditorei(innungs)betriebe sowie weiteren Bäckereien. Nur so können die 126.000 Tüten mit den wichtigen Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Frauen, die von psychischer, physischer und sexueller Gewalt betroffen sind, verteilt werden.

Aktuelle Zahlen der Bundesregierung zeigen, dass in Deutschland jede Stunde mehr als 14 Frauen Opfer von Partnerschaftsgewalt werden und beinahe jeden Tag ein Partner oder Ex-Partner eine Frau zu töten versucht. Durch die Aktualität des Themas findet daher die Brötchentüten-Aktion bereits zum fünften Mal in Folge statt.

Der November ist orange. Schon seit 1991 macht die UN-Kampagne „Orange The World“ auf Gewalt aufmerksam. Der Zeitraum beginnt am 25.11, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, an dem auch die NRW-Aktionswoche startet, die mit einer Vielzahl von Angeboten und Maßnahmen ein besonderes Augenmerk auf die Thematik „Gegen Gewalt an Frauen“ richtet. In diesem Rahmen stellt die Brötchentüten-Aktion dabei für Lippe bezogen auf den großen Kreis der Beteiligten die größte partnerschaftliche Maßnahme im Rahmen einer Zusammenarbeit dar.

„Derbysieger, Derbysieger“, riefen die Spieler der 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof nach dem Spiel durch die Hövelhofer Sporthalle. Am Ende gewinnen die Sandhasen das Derby gegen die Spielgemeinschaft aus Paderborn deutlich mit 31:21 (15:11). „Das war eine gute Mannschaftsleistung. Wir gehen damit gestärkt in das Pokalachtelfinale am kommenden Wochenende“, freut sich Trainer Marius Bolte.

Zwar markierten die Gäste aus Paderborn mit dem 0:1 den ersten Treffer des Spiels. Allerdings sollte das die einzige Führung der Paderborner sein. Mit drei Treffern in Folge schafften die Sandhasen eine erste 3:1-Führung. „Die Mannschaft ist deutlich besser ins Spiel gekommen, wir haben gezeigt, dass wir die beiden Punkte gewinnen wollen“, sagt Trainer Bolte nach dem Spiel.

Auch wenn die Paderborner immer wieder phasenweise auf ein Tor herankommen konnten, verunsicherte dies die Sandhasen nicht. Durch Ballgewinne in der Abwehr konnte die Mannschaft zu einfachen Toren kommen. „Wir haben einfach unser Spiel gespielt“, freut sich Bolte. Fabian Marxcord erzielte kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann den 15:11-Pausenstand.

In der zweiten Hälfte konnten sich die Sandhasen dann langsam weiter absetzen. „Abwehr und Angriff haben einen guten Job gemacht“, lobt Bolte die Leistung der Mannschaft. In der 45. Spielminute gelang dann erstmals die zehn-Tore-Führung. Diese verteidigten die Sandhasen schließlich bis zum Spielende.

Am kommenden Wochenende steht das Achtelfinale des Pokals der Lippischen Landesbrandversicherung an. Während die 2. Herren zuhause in der Sporthalle Krollbachschule auf den Bezirksligisten aus Horn-Bad Meinberg trifft, reist die 1. Herrenmannschaft nach Schloß Neuhaus. Gegen den Ligakonkurrenten geht es um den Einzug in das Viertelfinale.

Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof

Wo und wann kann ich eine Kiste in Augustdorf abgeben?
Am Mittwoch, 13. Dezember 2023, in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr,
„Initiative Henkelmann“ im DRK-Haus, Haustenbecker Str. 1


Was soll eine Weihnachtskiste für Menschen enthalten?
Gutes Essen für die Feiertage, z. B. Gebäck, Suppe, Säfte, Fleisch oder Gemüse in Dosen, eben haltbares schmackhaftes aller Art, ein Rezept dazu, eine Karte, nette Dekoration
– all das soll transportieren: Frohe Weihnachten – für alle!


Wo kann und wann kann ich eine Weihnachtskiste in Augustdorf bekommen?
Am Donnerstag werden gepackte Weihnachtskisten an Betroffene verteilt.
„Initiative Henkelmann“ im DRK Haus, Haustenbecker Str. 1
Alle Henkelmannempfänger erhalten ein Geschenkgutschein, weitere Familien bitte vorher anmelden.


Wir wünschen schon jetzt, allen eine schöne Adventszeit und ein gutes gesundes Jahr 2024!
 Johanna Krumbach, Ev. ref. Kirchengemeinde Augustdorf und Erika Hellweg,  DRK Ortsverein Augustdorf e. V.