Wie in den vergangenen Jahren auch, hat die IHK Lippe die Wasser- und Abwassergebühren in den lippischen Kommunen verglichen. Diese fallen in den 16 Städten und Gemeinden sehr unterschiedlich aus. Die Augustdorfer Bevölkerung und Unternehmen müssen dabei vergleichsweise wenig für Abwasser- und Wasser zahlen.
„In einem Online-Rechner können Unternehmen, aber auch Privathaushalte ermitteln, wie viel mehr oder weniger Geld die gleiche Leistung in einer anderen lippischen Kommune kostet. Unser Rechner sorgt für mehr Transparenz bei den Gebühren“, wird Matthias Carl, Abteilungsleiter der IHK Lippe in einer Pressemitteilung der IHK Lippe zitiert.
In Oerlinghausen, Lage und Detmold müssen Unternehmen besonders tief in die Tasche greifen. Dafür ist es in Dörentrup, Lage, Oerlinghausen und Lemgo für private Haushalte am teuersten. In beiden Vergleichsgruppen sind die Gebühren in Augustdorf, Bad Salzuflen, Lügde und Schlangen am günstigsten. „In Oerlinghausen müssen diese Unternehmen zwischen 79 und 136 Prozent mehr zahlen als in den günstigsten Gemeinden Bad Salzuflen bzw. Augustdorf“, rechnet Carl vor.
Während Barntrup, Dörentrup, Extertal und Leopoldshöhe die Gebühren gesenkt haben, steigen diese in zehn Kommunen in Lippe im Schnitt um sechs Prozent. Gemessen an den drei fiktiven Unternehmen fällt der Gebührenanstieg in Oerlinghausen mit 40 Prozent sehr hoch aus. „Die IHK Lippe fordert alle Kommunen auf, die Wasserver- und -entsorgung so effizient wie möglich zu gestalten“, heißt es in der Pressemitteilung der IHK Lippe.
Augustdorfer sparen knapp 400 Euro
Wird ein fünf-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 233 Kubikmetern und einem Grundstück von 800 Quadratmetern verglichen, zahlt dieser Haushalt in Augustdorf knapp 1.613,30 Euro für Wasser, Abwasser und Niederschlagswasser. Darunter liegt lediglich Bad Salzuflen mit 1.599,06 Euro. Im Durchschnitt von Lippe zahlt der Haushalt 2.019,14 Euro. Das ergibt eine Ersparnis von 405,84 Euro.
Im Vergleich von drei fiktiven Unternehmen kann Augustdorf ebenfalls punkten. Während ein Kunststoffverarbeitungsunternehmen in dem Beispiel im Kreisdurchschnitt 45.710,43 Euro im Jahr 2024 zahlen muss, sind es in Augustdorf lediglich 30.910,00 Euro. Auch eine Spedition würde in Augustdorf (14.140,00 Euro) im Vergleich zum Kreisdurchschnitt (18.952,93 Euro) deutlich sparen. Bei beiden fiktiven Unternehmen wäre Augustdorf die günstigste Kommune. Lediglich im dritten Fall, einem kleinen Galvanikbetrieb, muss sich Augustdorf hinter Bad Salzuflen und Schlangen auf Platz drei einreihen. Das Unternehmen würde allerdings dennoch 20 Prozent sparen.
Grafikquelle: IHK Lippe
E1-Jugend beendet Saison
Am vergangenen Wochenende waren vier Jugendmannschaften der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof aktiv. Mit einem Unentschieden beendete die E1-Jugend die Saison. Die mC-Jugend musste in eine 26:28-Heimniederlage einwilligen. Am kommenden Wochenende geht es weiter.
E1-JUGEND – HSG Blomberg-Lippe 2 (13:13)
Mit einem Unentschieden verabschiedet sich die E1-Jugend aus der Spielzeit 2023/2024. Durch den Punktgewinn sicherten sich die Sandhasen den zweiten Tabellenplatz in der Kreisklasse.
mB-JUGEND – TV Jahn 1892 Oelde (39:31)
Die mB-Jugend sichert sich im letzten Heimspiel der Saison beide Punkte. Nachdem beide Mannschaften das Spiel zunächst ausgeglichen gestalten konnten, setzte sich die Mannschaft zu Beginn der zweiten Halbzeit langsam ab. Am Ende stand ein deutlicher 39:31-Sieg auf der Anzeigetafel.
wC-JUGEND – Handball Bad Salzuflen 2 (14:12)
Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge konnte sich die wC-Jugend nach dem Heimspiel gegen den lippischen Kontrahenten über zwei Punkte freuen. Gegen den bisher glücklosen Gegner aus Bad Salzuflen erreichten die Sandhasen einen 14:12-Heimsieg.
Die Sandhasen konnten über weite Teile des Spiels einen Vorspring behaupten. Zur Mitte der zweiten Halbzeit wurde es dann noch einmal spannend. Bad Salzuflen schaffte fünf Minuten vor Spielende der 11:12-Führungstreffer. Doch die Sandhasen ließen nicht locker und schafften in den letzten Minuten noch drei Treffer.
mC-JUGEND – JSG Hesselteich/Loxten (26:28)
Am Ende musste die mC-Jugend in ihre dritte Saisonniederlage einwilligen. Nachdem bereits das Hinspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Hesselteich und Loxten verloren wurde, gelang die Revanche im Rückspiel nicht. Ein Rückschlag um den Kampf um die Meisterschaft.
Die ersten zwölf Spielminuten konnte sich keine Mannschaft absetzen. Nach einer Auszeit der Sandhasen gelang es der Mannschaft dann, sich abzusetzen. Mit einem 16:14-Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit konnte der Gast den Rückstand schnell egalisieren und glich nach fünf Spielminuten aus. Anschließend gelang es zunächst keiner Mannschaft, sich abzusetzen. In der 40. Spielminute gelang es den Gästen erstmals mit 23:24 in Führung zu gehen. Den Rückstand konnten die Sandhasen bis zum Spielende nicht mehr aufholen.
Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Fotoquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Eschenweg, Heimatpreis und Haushalt im Ausschuss
Am heutigen Donnerstag tritt der Haupt- und Finanzausschuss zusammen. In der Sitzung geht es um den Verkehrsfluss im Eschenweg, den Heimatpreis 2024 und den Haushaltsentwurf für 2024. Die Sitzung beginnt um 18.00 Uhr im Bürgerzentrum, Saal Wanzleben.
Mehrere Anwohnerinnen und Anwohner des Eschenwegs haben sich mit einer Beschwerde an die Gemeinde Augustdorf gewendet. Die Personen möchten „auf das anhaltende und zunehmende Problem der Fahrzeugbelästigung“ aufmerksam machen. Lärmbelästigung und schnell fahrende Fahrzeuge würden die Lebensqualität im Eschenweg erheblich beeinflussen. Die Verwaltung schlägt vor, den Antrag im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt zu behandeln.
Zudem soll der Ausschuss beschließen, dass auch für das Jahr 2024 eine Förderung für den Heimatpreis beantragt wird. Zum Abschluss steht dann noch der Haushalt 2024 auf der Tagesordnung. In der 2. Beratung kommen abschließende Änderungen in den Haushaltsplan. Dieser soll in der kommenden Woche im Gemeinderat verabschiedet werden.
Kronkorken für Therapiehunde
Augustdorfer Betreuungskompanie unterstützt die „Aktion Pfötchen“
Die Betreuungskompanie für zivilberufliche Aus- und Weiterbildung von Soldatinnen und Soldaten in der Augustdorfer Rommel-Kaserne unterstützt seit Herbst des vergangenen Jahres die Finanzierung von Therapie- oder Assistenzhunden für psychisch belastete Bundeswehrangehörige. Dafür sammelt die Truppe um Kompaniechef Martin Waltemathe seit mehreren Monaten Kronkorken, Deckel und Metallverschlüsse von Getränkeflaschen aller Art. Damit unterstützen die rund 120 Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmer die „Aktion Pfötchen“ des Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr. Auf Initiative von Hauptfeldwebel Alexander Schmidt von der Logistikschule der Bundeswehr in Garlstedt kamen seit 2019 durch die Sammelaktion über 60.000 Euro an Spendengeldern zusammen.
An zahlreichen Bundeswehrstandorten im gesamten Bundesgebiet beteiligen sich Kompanien, Verbände, Betreuungsbüros und Lehreinrichtungen an der Wohltätigkeitsaktion. So kamen im vergangenen Jahr über 60 Tonnen Kronkorken und Metallverschlüsse zusammen. In der Augustdorfer ZAW Betreuungsstelle war es Kristian Schulz, der Einheitsführer Martin Waltemathe von der Aktion erzählte. „Als ich von der tollen Initiative gehört habe, war sofort klar: da machen wir mit“, berichtet der Offizier. Und so sammelt Kristian Schulz seit mehreren Monaten fleißig Kronkorken für den guten Zweck. Der Marinesoldat, der noch bis Juni seine Berufsausbildung zum Mechatroniker absolviert, weiss als erfahrener U-Boot-Fahrer um die psychischen Belastungen, die Einsätze im Ausland mit sich bringen. „Die meisten Kameradinnen und Kameraden bewältigen die Einsätze ohne Probleme“, so Schulz. Trotzdem sind gesundheitliche Folgen nicht auszuschließen. Gerade Soldatinnen und Soldaten die aufgrund ihrer Einsatzerlebnisse an einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, finden sich im Alltag nur schwer zu recht.
Speziell ausgebildete Therapie- oder Assistenzhunde sind daher eine unverzichtbare Stütze für einsatzgeschädigte Soldatinnen und Soldaten auf dem Weg in Richtung Normalität. Die Ausbildung der Hunde kann bis zu 25.000 Euro kosten, die oftmals durch die Betroffenen zu tragen sind. Die „Aktion Pfötchen“ unterstützt daher seit fast fünf Jahren Einsatzgeschädigte bei der Finanzierung der Helfer auf vier Pfoten. Initiator Alexander Schmidt weiß als Betroffener um den großen Wert eines Assistenzhundes.
Seit sieben Jahren hilft „Schnuffel“ dem Berufssoldaten bei der Bewältigung seines Alltages. Nach zahlreichen Auslandseinsätzen auf dem Balkan, in Afghanistan und West-Afrika gibt es auch am Bundeswehrstandort Augustdorf Soldatinnen und Soldaten, die nach traumatischen Erlebnissen im Einsatz Hilfe und Unterstützung brauchen. Und so wirft die Truppe von Kompaniechef Waltemathe auch zukünftig Kronkorken, Metallverschlüsse und Deckel nicht in den Abfalleimer sondern in die blaue Sammelbox von U-Bootfahrer Kristian Schulz.
Weitere Informationen zur Aktion Pfötchen sind im Internet unter www.kronkroken-fuer-therapiehunde.de abrufbar.
Foto: Bundeswehr / Adriana Landowski
Team HandbALL: Überzeugender Sieg in Spenge
Am Ende stand ein deutlicher 41:33-Erfolg zu Buche. Das Team HandbALL bezwang am Samstagabend den TuS Spenge in deren eigener Halle klar. „Wir haben über 60 Minuten eine überzeugende Leistung abgeliefert und haben vor allem in der Abwehrarbeit sehr, sehr konzentriert und engagiert gearbeitet“, freute sich Trainer Matthias Struck mit dem Team über die zwei Punkte. „Wir haben dem Rückraum von Spenge nur wenig Raum gegeben und immer gute Lösungen gefunden für alles, was auf uns gewartet hat.“
Die vielen mitgereisten Fans feierten nach dem Abpfiff zusammen mit dem Team HandbALL den wirklich gelungen Handballabend in der Spenger Sporthalle. Soeben hatten sich die Lipper im Kreis Herford im Derby gegen den TuS Spenge durchgesetzt. „Wir haben am Ende dann auch in der Höhe verdient gewonnen“, bilanzierte Struck. „Es war eine herausragende Mannschaftsleistung. Daran müssen wir weiter anknüpfen.“ Nach dem Sieg springt das Team HandbALL auf Platz 12 nach vorne.
Schön früh griff der Trainer des TuS Spenge zur Auszeit, nach nur sieben Minuten gab es die erste Unterbrechung. Bis dahin setzte sich das Team HandbALL, das übrigens von Beginn an vorlegen konnte, auf drei bis vier Treffer schon früh ab. In Folge konnte Spenge zwar einmal bis auf einen Treffer verkürzen, aber das Spiel machten weiter die Gäste um Trainer Matthias Struck.
„Auch wenn wir in der ersten Halbzeit noch Probleme mit dem Kreisläuferspiel von Spenge hatten – wir haben einige Bälle an den Kreis auf Tesch und Gräfe bekommen, die Spenge gut genutzt hat – sind wir gut ins Tempospiel gekommen und haben unser Spiel, so wie wir es uns vorgenommen haben, Spenge aufgedrückt und sind sehr gut ins Spiel gekommen“, zeigte sich der lippische Trainer vollauf zufrieden mit seiner Mannschaft. Absolut verdient gingen die Gäste mit 20:15 in die Pause. „Das war wirklich überzeugend“, so Struck.
„In der zweiten Halbzeit haben wir genau das fortgesetzt. Auch wenn wir am Anfang zwei Bälle liegenlassen und Spenge verkürzen kann, haben wir uns glaube ich auch über die zweiten 30 Minuten ganz klar den Vorteil erarbeitet, den wir haben wollten“, waren auch in dieser Phase des Spiels nur strahlenden Gesichter auf Seiten des Team HandbALL zu sehen.
„Wir sind wieder viel übers Tempospiel gekommen, haben auch in beiden Halbzeiten, zunächst Leon Goldbecker, in der 2. Halbzeit dann Louis Kleinschmidt, wirklich gute Torhüterleistungen und dementsprechend auch den Rückhalt im Tor gehabt. Vorne im Angriff haben wir weiter sehr diszipliniert agiert und uns immer wieder freie Chancen rausgespielt“, blickte der THL-Coach zurück. Am Ende siegte das Team HandbALL verdient und jubelte zusammen mit den Fans lautstark.
„Was mich sehr gefreut hat ist, dass unser Neuzugang Torben Hübke weiter in die Mannschaft reingewachsen ist, sich sehr gut einfügt, vor allem im Abwehrinnenblock und dass Ben Connar Battermann seinen ersten Einsatz beim Team HandbALL hatte und wir dadurch wieder mehr Möglichkeiten und Alternativen haben“, so Struck. „Das gibt Fynn und Ralfs mehr Luft und wir können demensprechend auch das Niveau, auf dem wir uns gerade befinden und was wir uns die letzten Wochen erarbeitet haben, über 60 Minuten halten“, so Struck.
Erstmals seit seiner Verletzung war beim Sieg in Spenge auch Thore Oetjen mit von der Partie. Die lange Leidenszeit des Kreisläufers ist somit zu Ende. „Die Rückkehr von Thore hat mich sehr gefreut. Er hat in den letzten Wochen gut trainiert, hat sich sehr gut eingefügt und hat heute ein sehr schönes Comeback gefeiert“, so Matthias Struck. „Er hat sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff und von der Siebenmetermarke wirklich ein tolles Spiel mit den Jungs zusammen gemacht.“
Nach dem Derby ist vor dem Derby, denn schon am kommenden Samstag findet das nächste Nachbarschaftsduell statt. Die TSG A-H Bielefeld ist zu Gast beim Team HandbALL. Sichert Euch in unserem Ticketshop rechtzeitig ein Ticket für die Partie am Samstag um 18 Uhr in der wineo-ARENA in Augustdorf.
Team HandbALL: Kleinschmidt 1, Goldbecker; Runge, Carstensen 9, ter Duis 1, Oetjen 7/4, Hasenkamp 6, Puls 4, Battermann 3, Hübke 1, Bakker, Geislers 4, Hansen 5/1, Micheely, Hollstein.
Textquelle: Team HandbALL
Erfolgreiches Wochenende für Sandhasen
Fünf Spiele, fünf Siege: Das vergangene Wochenende war für die Mannschaften der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof sehr erfolgreich. Neben der E1-Jugend und der mC-Jugend konnten auch alle drei Seniorenmannschaften zwei Punkte gewinnen.
E-JUGEND 1 – TSV Hillentrup (19:14)
Die Freude bei den Nachwuchs-Sandhasen war am Ende groß. Nach einer langen Pause konnte die E-Jugend einen 19:14-Heimsieg gegen Hillentrup einfahren. Die Mannschaft um das Trainer-Duo Yasmin Lutz und Sascha Zeller konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer immer wieder mit cleveren Pässen und Laufwegen begeistern.
2. HERREN – HSG Handball Lemgo 4 (23:20)
Die 2. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof sammelt die nächsten beiden Punkte in der Kreisliga ein. Nachdem der Gast aus Lemgo lange Zeit in Führung lag, konnte die Mannschaft um Trainer Stefan Baier in der 41. Spielminute den 15:14-Führungstreffer erzielen. In der Folge konnte durch eine couragierte Mannschaftsleistung der Vorsprung weiter
1. HERREN – HSG Handball Lemgo 3 (25:15)
Nach Startschwierigkeiten konnte sich die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof ab der zweiten Halbzeit immer weiter vom Tabellenletzten aus Lemgo absetzten. Am Ende können die Sandhasen damit einen 25:15-Pflichtsieg und damit zwei weitere Punkte einfahren.
HSG Handball Lemgo 2 – mC-JUGEND (39:43)
82 Tore in 50 Spielminuten: Bei einem wahren Torfestival setzt sich die mC-Jugend der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof am Ende gegen Lemgo durch. Nachdem das Spiel lange Zeit ausgeglichen gestaltet werden konnte, setzten sich die Sandhasen nach der Halbzeitpause von 18:18 aus 18:22 ab. Diesen Vorsprung kann die Mannschaft schließlich über die restliche Spielzeit verteidigen.
SG Handball Detmold – DAMEN (16:32)
Zuerst konnten beide Mannschaften kaum Tore erzielen, dann konnte die Damenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof allerdings aufdrehen. Aus einem 1:1 wird innerhalb von sieben Spielminuten eine 1:6-Führung. Die Sandhasen behielten auch im weiteren Spielverlauf die Oberhand und konnten die Führung weiter ausbauen. Am Ende freuen sich die Damen über einen deutlichen 16:32-Sieg und den Sprung auf Tabellenplatz fünf.
Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Fotoquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Augustdorfer zahlen geringe Wassergebühren
Wie in den vergangenen Jahren auch, hat die IHK Lippe die Wasser- und Abwassergebühren in den lippischen Kommunen verglichen. Diese fallen in den 16 Städten und Gemeinden sehr unterschiedlich aus. Die Augustdorfer Bevölkerung und Unternehmen müssen dabei vergleichsweise wenig für Abwasser- und Wasser zahlen.
„In einem Online-Rechner können Unternehmen, aber auch Privathaushalte ermitteln, wie viel mehr oder weniger Geld die gleiche Leistung in einer anderen lippischen Kommune kostet. Unser Rechner sorgt für mehr Transparenz bei den Gebühren“, wird Matthias Carl, Abteilungsleiter der IHK Lippe in einer Pressemitteilung der IHK Lippe zitiert.
In Oerlinghausen, Lage und Detmold müssen Unternehmen besonders tief in die Tasche greifen. Dafür ist es in Dörentrup, Lage, Oerlinghausen und Lemgo für private Haushalte am teuersten. In beiden Vergleichsgruppen sind die Gebühren in Augustdorf, Bad Salzuflen, Lügde und Schlangen am günstigsten. „In Oerlinghausen müssen diese Unternehmen zwischen 79 und 136 Prozent mehr zahlen als in den günstigsten Gemeinden Bad Salzuflen bzw. Augustdorf“, rechnet Carl vor.
Während Barntrup, Dörentrup, Extertal und Leopoldshöhe die Gebühren gesenkt haben, steigen diese in zehn Kommunen in Lippe im Schnitt um sechs Prozent. Gemessen an den drei fiktiven Unternehmen fällt der Gebührenanstieg in Oerlinghausen mit 40 Prozent sehr hoch aus. „Die IHK Lippe fordert alle Kommunen auf, die Wasserver- und -entsorgung so effizient wie möglich zu gestalten“, heißt es in der Pressemitteilung der IHK Lippe.
Augustdorfer sparen knapp 400 Euro
Wird ein fünf-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 233 Kubikmetern und einem Grundstück von 800 Quadratmetern verglichen, zahlt dieser Haushalt in Augustdorf knapp 1.613,30 Euro für Wasser, Abwasser und Niederschlagswasser. Darunter liegt lediglich Bad Salzuflen mit 1.599,06 Euro. Im Durchschnitt von Lippe zahlt der Haushalt 2.019,14 Euro. Das ergibt eine Ersparnis von 405,84 Euro.
Im Vergleich von drei fiktiven Unternehmen kann Augustdorf ebenfalls punkten. Während ein Kunststoffverarbeitungsunternehmen in dem Beispiel im Kreisdurchschnitt 45.710,43 Euro im Jahr 2024 zahlen muss, sind es in Augustdorf lediglich 30.910,00 Euro. Auch eine Spedition würde in Augustdorf (14.140,00 Euro) im Vergleich zum Kreisdurchschnitt (18.952,93 Euro) deutlich sparen. Bei beiden fiktiven Unternehmen wäre Augustdorf die günstigste Kommune. Lediglich im dritten Fall, einem kleinen Galvanikbetrieb, muss sich Augustdorf hinter Bad Salzuflen und Schlangen auf Platz drei einreihen. Das Unternehmen würde allerdings dennoch 20 Prozent sparen.
Grafikquelle: IHK Lippe
Team HandbALL reist zum Derby nach Spenge
Am Samstag sind die Lipper zum zweiten Mal in Folge auf fremden Terrain unterwegs. Anders als in der Vorwoche ist die Anreise für die Jungs aber nur eine kurze. Das Team von Matthias Struck reist zum Nachbarn TuS Spenge. „Wir freuen uns auf das Derby gegen Spenge. In diesen Spielen haben wir in der Vergangenheit schöne Geschichten geschrieben“, blicken die Jungs aus dem Kreis Lippe voraus. Und vielleicht gelingt auch in diesem Jahr die Überraschung im Spenger Schuhkarton.
„Leider haben wir das Hinspiel knapp verloren“, blickt Struck auf das Heimspiel zurück. „Jonah Jungmann hatte dann doch noch wenige Sekunden vor Schluss den Ball unterbringen können“, unterlag das Team HandbALL mit 34:35. „Mit Spenge treffen wir auf eine der Spitzenteams der 3. Liga, sie stehen auf Platz 3 und haben nur acht Minuspunkte auf dem Konto. Diese Ausbeute kann sich sehen lassen“, unterlagen die Jungs vom TuS lediglich Hildesheim, Emsdetten und Wilhelmshaven. Hinzu kommen zwei Unentschieden.
Der Kader von Spenge, der in dieser Saison letztmalig vom langjährigen Trainer Heiko Holtmann trainiert wird, ist auf jede Position doppelt gut besetzt. „Ob auf der linken Seite mit Schulz und Schüttemeyer, in der Mitte mit Breuer und Jungmann und im rechten Rückraum, wo Hofmann eine wirklich sehr gute Saison spielt; sie sind sehr gut besetzt“, hält Matthias Struck fest. „Hinzu kommt mit Bastian Rutschmann einer der besten Keeper der 3. Liga.“ Ein Wiedersehen gibt es zudem mit Timon Mühlenstädt, er wechselte vor der Saison in den Kreis Herford.
„Spenge ist ein dicker Brocken“, weiß der THL-Trainer um die Schwere der Aufgabe. „Aber nichtsdestotrotz haben wir in den Spielen gegen Spenge immer eine gute Rolle gespielt und das wollen wir am Samstag auch. Wir reisen dort hochmotiviert hin. Wir haben in den letzten Wochen gute Leistungen abgerufen, das wollen wir in Spenge auch tun und ihnen das Leben richtig schwermachen.“
Gelingen soll dies mit einer erneut guten Abwehr, damit „meine Jungs selbst ins Tempospiel kommen und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken können“, so Struck vor der Partie. Wir wollen unser Spiel auf die Platte bringen und dafür sorgen, dass Spenge sich nach unserem Spiel richten muss. So wollen wir über 60 Minuten mit einer guten Passqualität, einer guten Angriffsqualität und einem guten Rückzug dafür sorgen, dass wir das Spiel lange offenhalten.
Und am Ende dann vielleicht sogar mit einer Überraschung nach Hause fahren können.“
Textquelle: Team HandbALL
Sandhasen holen Punkte gegen Lemgo
Am Ende stand ein 25:15-Pflichtsieg auf der Anzeigentafel der wineo-Arena. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherte sich die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof den Sieg gegen den Tabellenletzten aus Lemgo. „Es war wichtig, dass wir die beiden Punkte gewonnen haben“, freute sich Trainer Marius Bolte nach dem Spiel.
Die erste Halbzeit verlief dabei zunächst alles andere als geplant. Die Sandhasen trafen oftmals nicht ins Tor der Lemgoer. So konnte sich der Gast immer wieder absetzen. „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht. Ansonsten hätten wir zur Mitte der ersten Halbzeit schon viel deutlicher führen können“, ärgert sich Bolte. Ab der 19. Spielminute verbesserte sich schließlich die Wurfausbeute und die Sandhasen konnten mit einer 11:9-Führung in die Pause gehen.
„Besonders in der zweiten Halbzeit konnten wir immer wieder einfache Tore erzielen und uns so immer weiter absetzen“, so der Sandhasen-Coach. Aus dem 11:9 Pausenstand wurde innerhalb von sieben Spielminuten eine 16:9-Führung. „In dieser Phase konnten wir oft unsere Stärke ausnutzen“, zeigt sich Bolte zufrieden. Der Vorsprung konnte bis zum Spielende dann noch auf zehn Tore ausgebaut werden. „Ein besonderer Dank geht auch an Katze“, lobt Bolte die Leistung von Karsten Köster, der die Sandhasen am Samstag im Tor unterstützt hat.
Ebenfalls wurden am Samstag die Halbfinalspiele im Pokal der Lippischen Landesbrandversicherung ausgelost. Die Sandhasen treffen am 25.05.2024 um 17.30 Uhr auf den Ligaprimus aus Bösingfeld. „Das wird sicher ein spannendes Spiel, ich freue mich auf das Halbfinale“, so der Sandhasen-Trainer zum Abschluss.
Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Fotoquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Nicht nur reden!
Beim Seniorentreff der AWO wurden nach Bekanntwerden der Potsdamer Pläne rege Diskussionen geführt. Einige der durchaus schon alten Besucherinnen und Besucher konnten aus eigenem Erleben von den Folgen der „ Machtübernahme“ von 1933 berichten. Die jetzt von der AfD öffentlich geplanten Deportationen ganzer Bevölkerungsteile stießen auf heftige Empörung. Und weil man nicht nur reden wollte, haben die Gäste des Seniorentreffs beim nächsten Mal am Ende der Veranstaltung vor dem Rathaus eine Menschenkette gebildet. Es ist beeindruckend, wie eine Rollatorfahrerin ihr Schild gegen die Diskriminierung von Minderheiten in die Luft hält und dabei die Unterstützung ihrer Gehhilfe beachtet.
Die Demonstranten drückten auf Plakaten und Transparenten ihren Unwillen gegenüber den Plänen zum Abbau unserer Demokratie aus. Am Ende hatten sich zu den 50 Teilnehmern aus dem Seniorentreff noch ca 25 Protestierende als Gäste eingereiht. Aus den vorbei fahrenden Autos waren Daumen hoch Zeichen zu sehen, aber auch Missbilligungen, Augustdorf eben! Nach 25 Minuten war die Veranstaltung beendet.
Diese Demonstration wird es auch nach weiteren Seniorentreffs geben. Die nächste ist für den 4. März um 16:20 Uhr geplant, und die Bürger sind eingeladen, sich in die Menschenkette vor dem Rathaus einzureihen.
Bei der letzten Wahl hatte die AfD in Augustdorf die höchste Prozentzahl von ganz NRW. Das ist nichts, worauf man stolz sein könnte. Wo also sollte man dagegen protestieren, wenn nicht hier?
von Klaus Mai
Team HandbALL verliert knapp in Wilhelmshaven
Knapp musste sich am Ende das Team HandbALL dem Wilhelmshavener HV geschlagen geben. „Die Niederlage mit vier Treffern spiegelt nicht den Spielverlauf wider“, sagte THL-Trainer Matthias Struck nach dem 24:28 an der Nordsee. Denn bis in die Schlussminuten war die Partie völlig offen. WHV-Keeper Jakub Lefan stellte sich kurz vor dem Ende den Würfen der Lipper in den Weg. „Er hat hinten raus ein paar Bälle entschärft, so sind wir dann leider kurz vor Schluss mit zwei Treffern ins Hintertreffen geraten“, so Struck. Dadurch gerieten die Gäste unter Zugzwang. „Wir haben dann nicht mehr so viel Geduld aufbringen können bis zur hundertprozentigen Wurfchance. So verlieren wir am Ende leider ein Spiel, was sehr eng und ausgeglichen war. Leider sind es dann am Ende vier Treffer, was aber sicherlich der Not geschuldet war, dass wir in der Schlussphase unter Druck und in Eile noch etwas versuchen mussten“, so Struck.
Insgesamt zeigte sich der Trainer des Team HandbALL aber mit dem Spiel beim Favoriten zufrieden. „Wir sind zwar beschwerlich ins Spielgekommen, da der WHV doch sehr präsent, sehr körperbetont, sehr aggressiv in der Deckung aufgetreten ist, wo wir uns auf dem Spielfeld erst ein wenig reinarbeiten mussten“, so Struck. Aber mit zunehmender Spielzeit gelang es den Gästen besser und besser. „Wir haben durch ein gutes Abwehrspiel in Verbindung mit Torhüterparaden ins Tempospiel gefunden und konnte leichte Treffer markieren. Dadurch sind wir auch emotional ins Spiel gekommen“, gelang den Jungs aus dem Lipperland zur Pause der Ausgleich zum 13:13.
„Im Verlauf der zweiten Halbzeit haben wir dann kontinuierlich mit Wilhelmshaven, die über 60 Minuten ein wirklich gute Abwehrleistung abgerufen haben und über die gesamte Zeit ein konzentriertes Spiel gemacht haben, auf Augenhöhe agiert“, bescheinigte Struck seiner Mannschaft einen guten Auftritt. „Wir waren immer im Gleichschritt unterwegs, teilweise konnten wir auch mal in Führung gehen.“ Leider langte es am Ende ganz knapp nicht, den WHV erneut zu besiegen.
„Wir können auch aus dieser Partie erneut viel Stärke rausziehen, wir haben wieder eine wirklich gute Leistung abgeliefert in Abwehr und Angriff und wir sind dabei, das wir stabile Leistungen von Woche zu Woche haben“, bilanzierte Struck. „Das wollen wir so fortsetzen, um möglichweise dann am nächsten Wochenende eine Belohnung dafür zu bekommen.“
Team HandbALL: Kleinschmidt, Goldbecker; Runge 3, ter Duis, Hasenkamp 5, Hübke 2, Bakker, Bilanzola 1, Geislers 5, Hansen 5/3, Micheely 3, Hollstein.