Neue Perspektiven für Ausbildungsberufe

KREIS LIPPE. Das Jobcenter Lippe setzt sich kontinuierlich dafür ein, Arbeitsuchende bestmöglich auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. In diesem Zusammenhang wurden die Mitarbeitenden des Arbeitgeberservice jetzt von Ausbildungsberater Martin Raithel von der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold über neue Ausbildungsberufe und die Neukonzeption einiger Berufsbilder informiert.

Unter anderem wurden die Berufe „Gestalter für immersive Medien“, „Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Fachrichtung Caravan- und Reisemobiltechnik“, „Kunststoff- und Kautschuktechnologe“, „Industriemechanik“ und „Industrieelektronik“ vorgestellt. Diese Berufe bieten spannende Perspektiven in zukunftsorientierten Branchen und sind besonders gefragt auf dem Weg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Interessant waren auch Raithels Ausführungen zu Veränderungen bei Ausbildungsgängen in der Hotel- und Gastronomiebranche, die jetzt vielfältigere Entwicklungsmöglichkeiten als früher bieten und besser auf die unterschiedlichen Potenziale der Ausbildungsplatzsuchenden abgestimmt sind.

Die Mitarbeitenden des Arbeitgeberservice zeigten großes Interesse an den neuen Ausbildungsberufen und konnten viele wertvolle Informationen sammeln. Birgit Potthoff-Edler, Fachgebietsleiterin des Arbeitgeberservice: „Durch die enge Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer können wir nun noch gezielter Ausbildungs- und Arbeitsuchende über diese innovativen Berufsfelder informieren und sie bei der Suche nach passenden Ausbildungsplätzen unterstützen.“

Das Jobcenter Lippe freut sich über die gelungene Veranstaltung und bedankt sich bei Martin Raithel für die informative Präsentation. „Gemeinsam setzen wir uns weiterhin dafür ein, die Kundinnen und Kunden des Jobcenters bestmöglich zu fördern und ihnen neue Perspektiven auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu eröffnen“, so Potthoff-Edler abschließend.

Es bietet Beratung, Information und Begegnung für Bürgerinnen und Bürger zu Gesundheitsthemen an. Bei der Feierstunde zur Eröffnung haben zwei prominente Gäste gratuliert.

Der Kreis Lippe hat sein erstes Gesundheitszentrum im grundsanierten Obergeschoss des Ceweco-Gebäudes eröffnet. Seit dem 8. März können sich Lipperinnen und Lipper über Gesundheitsthemen informieren und beraten lassen.

„Das Gesundheitszentrum Oerlinghausen bietet Ratsuchenden bei der Fülle an Informationen im Internet und der zunehmenden medizinischen Spezialisierung, die Möglichkeit, sich individuell über Gesundheitsthemen zu informieren und zu erkennen, welche Informationen für sie relevant sind“, beschreibt Landrat Dr. Axel Lehmann das Angebot des Zentrums. „Das finde ich sehr wichtig, um sich in unserem komplexen Gesundheitssystem besser zurechtzufinden“, sagt er. Dr. Kerstin Ahaus, Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises Lippe, ergänzt: „Wer sich besser zurechtfindet, kann sich aktiv am eigenen Behandlungs- und Genesungsprozess beteiligen. Das ist hier unser Ziel.“

Die Bürgerinnen und Bürger können im Gesundheitszentrum Oerlinghausen persönlich vorbeikommen, telefonisch einen Termin vereinbaren oder auf Veranlassung von Ärzten Kontakt aufnehmen. Mit kompetenter Beratung zu gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung, finanziellen, sozialen und technischen Unterstützungsmöglichkeiten, der Suche nach einer passenden Anlaufstelle und vielem mehr, hilft das Gesundheitszentrum Bürgerinnen und Bürgern da, wo Leistungserbringer nicht unterstützen können. Alle Angebote und Beratungen sind zudem kostenlos.

Bei der feierlichen Eröffnung hat Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, persönlich gratuliert: „Lippeweit – Lippestark! Die gesundheitliche Versorgung der Menschen in unseren ländlichen Räumen ist ein Garant für gleichwertige Lebensverhältnisse. Mit der Eröffnung des Gesundheitszentrums wird ein weiterer Meilenstein auch in Sachen Information und Beratung rund um Gesundheit und Pflege erreicht. Mit dem ‚guLIP – Gesundes Land Lippe‘ wird zudem ein weiteres Projekt aus der REGIONALE 2022 in Ostwestfalen-Lippe umgesetzt. Und so ganz nebenbei wurde mit der Nachnutzung des Kontorgebäudes noch der Nachhaltigkeit Rechnung getragen und gleichzeitig soll das Gesundheitszentrum zu einer Aufwertung der Oerlinghauser Innenstadt beitragen. Vier gute Gründe für 1,2 Millionen Euro aus der Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes.“

Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling lobt das Potential des Gesundheitszentrums: „Die Gesundheit ist unser aller höchstes Gut, für deren Erhalt sich jeder Einsatz lohnt. Das Zentrum hat Vorbildcharakter für Ostwestfalen-Lippe, wie sich medizinische und pflegerische Versorgung zusammenbringen lässt. Für Sie, liebe Lipperinnen und Lipper, wird das jetzt noch etwas einfacher“, sagt sie.

„Das Gesundheitszentrum ist ein Gewinn für die Oerlinghauserinnen und Oerlinghauser. Ich bin gespannt und freue mich darauf, wie es sich hier etablieren wird“, sagt Volker Neuhöfer, stellvertretender Bürgermeister von Oerlinghausen. Eine enge Kooperation mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten und weiteren Fachkräften aus dem Bereich der Gesundheitsversorgung ist für die Zukunft gewünscht. In ein paar Tagen eröffnet außerdem das zweite Gesundheitszentrum des Kreises Lippe. Es wird in Lügde für Bürgerinnen und Bürgerinnen eine Anlaufstelle.

Die Derby-Wochen gehen in die dritte Runde. Am heutigen Sonntag folgt um 17 Uhr der Anwurf zum dritten Spiel binnen 15 Tagen gegen Teams aus dem nahen Umkreis von Lemgo und Augustdorf. Das Team HandbALL ist zu Gast bei LIT 1912 in der Sporthalle der Grundschule Hille-Nord in Nordhemmern. „Wir haben zwei von drei Derbys gewonnen, das dritte wollen wir nun auch gewinnen“, freut sich Trainer Matthias Stuck zusammen mit seinen Jungs auf die Partie.

„Schon das Hinspiel war hart umkämpft“, blickt der THL-Trainer zurück. „Das sehr spannende und enge Spiel haben wir am Ende für uns entschieden“, siegte das Team HandbALL gegen LIT im Heimspiel im Oktober mit 39:33. Damals war dieses Spiel das einzige des Derby-Dreierpacks, dass die Lipper gewinnen konnten. Nun sind die Jungs heiß auf den Six-Pack, was die Punkte aus den drei Derbys angeht. 

„Ganz wichtig ist, dass wir, gerade weil die letzten Wochen so gut gelaufen sind, nicht anfangen, die Gegner, die jetzt kommen, zu unterschätzen“, warnt Struck. „Wir müssen weiter an uns arbeiten, den Fokus bei uns behalten und unsere Leistung Woche für Woche versuchen zu verbessern und weiterhin abzurufen. Wenn wir diese Stabilität, wie wir sie jetzt im Spiel haben, weiter gewährleisten können, dann haben wir in den nächsten Wochen und gerade auch jetzt am Sonntag guten Chancen, unser Punktekonto weiter aufzufüllen“, sagt Matthias Struck.

Das Team HandbALL kann mit einem starken Auftritt erneut einen Schritt auch in der Tabelle nach vorne machen und den Abstand nach unten etwas vergrößern, auch wenn es in der Staffel Nord-West zuweilen sehr eng zu geht. Mit LIT wartet aber zunächst ein harter Brocken, der nur fünf Zähler hinter dem Team HandbALL liegt. „Es erwartet eine heiße Aufgabe, nicht zuletzt, weil LIT als Tabellenletzter dasteht. Sie werden sicherlich hochmotiviert ins Spiel gehen“, ist sich Matthias Struck sicher.

„Ich glaube wir müssen uns wieder weh tun, um unsere Tore zu bekommen. Wir müssen sehr viel Geduld haben, den großen Innenblock in Bewegung bringen, um dann mit Geduld und langem Spiel vorne gute Chancen zu bekommen. Und diese müssen wir natürlich auch nutzen“, führt der Coach weiter aus. „Ganz wichtig wird erneut sein, dass wir selber hinten stabil in der Abwehr arbeiten und stehen.“

Das Team HandbALL reist mit vollem Fokus und voller Motivation in den Mühlenkreis. „Wir wollen dieses wichtige Spiel im Kampf um den Klassenerhalt mit breiter Brust angehen“, gibt Matthias Struck aus. Fans können die Mannschaft am Sonntag vor Ort unterstützen oder auf sportdeutschland.tv wie gewohnt das Spiel im Livestream verfolgen. 

Textquelle: Team HandbALL

Am Samstagabend empfängt die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof den Tabellenführer der Bezirksliga aus Bösingfeld. Gespielt wird um 19.00 Uhr in der wineo-Arena. „Das wird ein hartes Spiel, aber wir sind absolut nicht chancenlos“, ist Trainer Marius Bolte zuversichtlich. Ab 10.00 Uhr spielt die F-Jugend der Sandhasen ihr Abschlussturnier in der wineo-Arena.

Die Bösingfelder mussten in dieser Saison lediglich im ersten Spiel gegen Bad Salzuflen eine Niederlage einstecken. Seit zehn Spielen ist die Mannschaft ungeschlagen. „Bösingfeld hat einen breiten Kader und spielt einen guten Handball“, so Bolte. Dennoch seien die Sandhasen im Hinspiel nicht chancenlos gewesen. „Am Ende fehlte uns damals ein wenig Glück.“

Das soll am Samstag anders sein. Auch wenn der Trainer nicht auf alle Spieler zurückgreifen kann, ist er optimistisch: „Wir müssen unsere Stärke ausspielen und dann einfache Tore erzielen“, erklärt Bolte. Mit Tempo soll es aus einer kompakten Abwehr zu diesen einfachen Toren kommen.

Die Sandhasen-Spiele im Überblick

F-JUGEND-Abschlussturnier
Samstag, 09.03.2024 ab 10.00 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf

HSG Rietberg-Mastholte – mB-JUGEND
Samstag, 09.03.2024 um 16.45 Uhr
Sporthalle Rietberg, Torfweg, 33397 Rietberg

2. HERREN – TSV Bösingfeld 2
Samstag, 09.03.2024 um 17.00 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf

1. HERREN – TSV Bösingfeld
Samstag, 09.03.2024 um 19.00 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf

HSG Altenbeken/Buke – wC-JUGEND
Sonntag, 10.03.2024 um 15.00 Uhr
Schulsporthalle, Gardeweg, 33184 Altenbeken

Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Fotoquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof

Kommunikation stärken und Vertrauen schaffen

Die ostwestfälische Stadt Schloß Holte-Stukenbrock im Kreis Gütersloh bietet ihren rund 27.000 Bürgerinnen und Bürgern ein lebendiges Stadtleben mit einem reichen Veranstaltungs- und Kulturangebot, Bildung von Jung bis Alt und einer gesunden mittelständischen Wirtschaft. Die moderne Stadtverwaltung am Rathausplatz mit aktuell rund 200 Mitarbeitenden sorgt dafür, dass die Angelegenheiten der Stadt organisiert und umgesetzt werden. Eine zentrale Aufgabe dabei ist, die Öffentlichkeit über aktuelle Aktivitäten, relevante Entscheidungen und neue Entwicklungen zu informieren. Hierfür hat sich die Stadt jetzt Verstärkung geholt. Die langjährige PR-Referentin Marie-Theres Horowski sorgt ab sofort als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für noch mehr Transparenz und Kommunikation aus dem Rathaus.

„Wir freuen uns sehr, mit Marie-Theres Horowski eine kommunikationsstarke und erfahrene Pressefachfrau in unserer Stadtverwaltung begrüßen zu dürfen“, sagt Bürgermeister Hubert Erichlandwehr. „Wir haben in den vergangenen Jahren u.a. mit unserem Stadtmarketing bereits wichtige Schritte unternommen, die Kommunikation aus dem Rathaus zu intensivieren und die Bürgerinnen und Bürger über verschiedene Medien über unsere vielfältige Arbeit und die zahlreichen Angebote und Dienstleistungen zu informieren“, berichtet er. Mit der Einrichtung einer Stabsstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit werde dieser Weg nun konsequent fortgesetzt.

Marie-Theres Horowski kann auf 16 Jahre Berufserfahrung zurückgreifen, knapp 14 davon als PR-Referentin und Assistentin der Geschäftsführung bei der gemeinnützigen Stiftung Standortsicherung mit Sitz in Detmold im benachbarten Kreis Lippe. „Wir haben bei der Förderstiftung in einem kleinen Team gearbeitet und ich war von Anfang an sehr eigenständig und kreativ im Bereich Presse und Marketing tätig“, erinnert sich die 41-Jährige. Da die Liebe sie jedoch bereits 2012 nach Schloß Holte-Stukenbrock geführt habe, hätte sich zunächst ganz unterbewusst der Wunsch nach einer Tätigkeit in ihrer Wahlheimat entwickelt. „Die Stellenausschreibung Ende vergangenen Jahres hat mich dann direkt angesprochen und der Austausch im Bewerbungsgespräch das Interesse noch verstärkt“, berichtet die studierte Germanistin (M.A.).

„Wir haben anhand ihrer Bewerbungsunterlagen, Arbeitsproben und im Gespräch festgestellt, dass wir mit Marie-Theres Horowski genau die Kandidatin gefunden haben, die wir uns gewünscht hatten“, erinnert sich Erichlandwehr. Umso mehr freue sich der Bürgermeister, dass die gebürtige Detmolderin das anschließende Jobangebot begeistert angenommen hat.

„Ich habe schon zahlreiche Ideen zur Ausweitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über die klassischen Medien bis hin zu Social Media im Kopf“, sagt die 41-jährige Mutter eines Sohnes. „Ich freue mich schon darauf, gemeinsam mit meinen neuen Kolleginnen und Kollegen die Außenwirkung der Stadt weiter zu verbessern und dabei natürlich auch die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit unserer Stadtverwaltung weiter zu erhöhen“, blickt sie in die Zukunft. 

„Es ist sehr wichtig, das Vertrauen in öffentliche Verwaltungen zu steigern, sind sie doch Abbild der demokratischen Grundordnung“, weiß Bürgermeister Erichlandwehr. Umso wichtiger sei es, eine offene, bürgernahe und vor allem transparente Kommunikation zu führen. „Diese können wir mit unserer neuen Kollegin im Rathaus jetzt langfristig noch intensiver gewährleisten“, schließt er.

Weitere Infos zur Stadt und ihren Dienstleistungen finden sich unter www.stadt-shs.de.

Infotext Stadt Schloß Holte-Stukenbrock

Schloß Holte-Stukenbrock bedeutet 67 km² abwechslungsreiche Landschaft zwischen Teutoburger Wald und Senne, ein vielfältiges Veranstaltungs- und Kulturangebot, eine gesunde, mittelständische Wirtschaft, ein reiches Vereinsleben, Bildung für alle und soziales Engagement. Gut 27.000 liebenswerte Menschen machen die Stadt aus – weltgewandt und bodenständig – wie der Kreis Gütersloh, zu dem sie gehört.

Infotext Marie-Theres Horowski

Die 41-jährige PR-Referentin Marie-Theres Horowski ist 2012 der Liebe wegen nach Schloß Holte-Stukenbrock gekommen. Sie ist verheiratet, hat einen vierjährigen Sohn und lebt mit ihrem Mann Markus und ihrem Sohn in einem Eigenheim im Grauthoff-Gebiet. Die studierte Germanistin (M.A., Universität Bielefeld) ist in Detmold aufgewachsen und hat seit 2010 bei der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe als PR-Referentin und Assistentin der Geschäftsführung gearbeitet. Privat kocht und liest sie gerne, verbringt Zeit mit ihrer Familie und engagiert sich für den VfB Schloß Holte.

Wenn Sirenen heulen, warnen sie im Normalfall vor einer Gefahrensituation. Um die Bürger mit den unterschiedlichen Signalen vertraut zu machen und auch dafür zu sensibilisieren, was im Gefahrenfall zu tun ist, wird am Donnerstag, 14. März, wieder ein landesweiter Probealarm durchgeführt. Auch im Kreis Lippe werden an diesem Tag die über 190 Sirenen getestet.

Der Probealarm beginnt um 11 Uhr mit einem Dauerton. Bei einer Großschadenslage bedeutet dieser: Entwarnung, die Gefahr ist vorbei. Um 11.05 Uhr folgt eine Minute lang ein auf- und abschwellender Heulton. Im Ernstfall ist dies ein wichtiges Warnsignal für die Bevölkerung. Bürger werden bei einer Großschadenslage oder einer anderen akuten Gefahr aufgefordert, den Lokalsender Radio Lippe einzuschalten, die Warn-Apps zu nutzen, auf Lautsprecherdurchsagen zu achten oder Hinweise auf den Internetseiten der Kreise und Kommunen zu beachten, um weitere Informationen abzuwarten. An diesem Tag werden um 11 Uhr erstmals auch entsprechende Hinweise im Programm von Radio Lippe eingespielt und auf den Social Media-Kanälen sowie der Internetseite des Kreises eingeblendet. Um 11.10 Uhr folgt erneut ein Dauerton von einer Minute, der Entwarnung signalisiert. Parallel dazu erfolgt eine Probealarmierung über die Warnsysteme „KATwarn“ und „NINA“. Auch das Cell Broadcast-System des Bundes wird in diesem Zuge erneut getestet.

Damit Handys, Smartphones und andere Mobilfunkgeräte die Warnmeldung über Cell Broadcast anzeigen, müssen sie eingeschaltet und der Empfang von Notfallnachrichten aktiviert sein. Zudem müssen die Geräte mit einem Mobilfunknetz verbunden sein und ein Betriebssystem haben, das die Nachricht verarbeiten und darstellen kann.

Weitere Informationen zu den Warnungen und dem NRW-Warntag gibt es im Internet unter www.lippeschutz.de oder www.warnung.nrw.      

Stellungnahme der „Demokratischen Bürger-Union Augustdorf“

In der Sitzung des Betriebsausschusses vom 27.02.2024 wurde einer sogenannten „Vorzugsvariante V2“ zur Erweiterung der Kläranlage durch SPD, CDU, FWG und FDP zugestimmt. Unsere Fraktion stimmte gegen den Beschlussvorschlag.

Begründung:

Bei der geplanten Erweiterung der Kläranlage handelt sich um ein Bauvorhaben mit einem Volumen von 3,5 bis 4 Millionen Euro. Hinzu kommen erhebliche jährliche Betriebskosten, die über die Gebühren erwirtschaftet werden müssen. 

Unsere Bürgerinnen und Bürger werden durch Steuern und ständig steigende Lebenshaltungskosten schon sehr belastet. Sie dürfen also erwarten, dass sich alle Kommunalpolitiker vor Baubeginn über die möglichen Konsequenzen umfassend informieren.

Als Ratsmitglieder und sachkundige Bürger*innen haben wir uns zur pflichtgemäßen Wahrnehmung unserer Aufgaben und Vermeidung von Schäden verpflichtet. Wir halten es für zwingend erforderlich, uns vor einer Beschlussfassung umfassend zu informieren. Unsere Fraktion hat sich durch externe Fachleute beraten lassen und daran anschließend einen Fragenkatalog zum Ausbau der Kläranlage an die Verwaltung geschickt, verbunden mit der Bitte um klärende Antworten. Wir müssen feststellen, dass unsere Fragen bis zum heutigen Tage leider nicht abschließend beantwortet wurden.

Der leitende Ingenieur des Planungsbüros „HydroCompact Ingenieure“ erklärte uns, dass er aus Zeitgründen noch nicht alle Fragen habe beantworten können. In der Sitzung des Betriebsausschusses stellten wir die Frage, ob ein Fachjurist im Rahmen eines Gutachtens festgestellt habe, ob es sich um eine Erweiterung oder um einen partiellen Neubau der Kläranlage handele. Dieses wurde durch den Leiter der Gemeindewerke verneint.  

Fragen zu bestimmten Baumaßnahmen bestehen auch weiterhin. So stellen sich die Fragen nach Geräuschimmissionen durch die Errichtung eines Blockheizkraftwerkes oder Geruchsimmissionen durch das Abfackeln von möglichem überschüssigen Gas, welches nach faulen Eiern stinken könnte.

Wir haben unseren Fragenkatalog fristgerecht im Rahmen einer der Politik zugestandenen Nachprüffrist eingereicht. Um nicht in einen zeitlichen Verzug zu geraten, haben wir im Vorfeld auch mit der Bezirksregierung Detmold gesprochen. Die erweiterte Kläranlage soll bis Ende 2025 in Betrieb gehen. Somit bestünde die Möglichkeit, alle Fragen restlos vor Baubeginn zu klären. Wir stellen fest, dass wir weder die planerischen Leistungen des Planungsbüros anzweifeln noch irgendjemandem etwas unterstellen.

Die DBA wollte lediglich erreichen, dass nach dem 4-Augen-Prinzip eine zweite fachlich fundierte Expertise eingeholt werden sollte, um möglichst einen weiteren finanziellen Schaden, wie beim Bau der Klärschlammtrocknungsanlage geschehen, für die Gemeinde Augustdorf und seine Bürger auszuschließen. 

Auch die Aussage des Leiters der Gemeindewerke, er gehe davon aus, dass nach Fertigstellung der geplanten Maßnahmen auch das Geruchsproblem gelöst sei, kann aus unserer Sicht als äußerst zweckoptimistisch oder auch sehr vage bezeichnet werden. Herr Zimmermann, Leiter der Gemeindewerke Augustdorf, äußerte sich im Rahmen eines Berichtes in der LZ vom 01. März 2024, wie folgt: „Eine andere zielführende Lösung als die Variante 2 gibt es nicht.“ 

Diese Äußerung geht in die Richtung der „Basta“- Politik. Wir sehen uns nicht in der Rolle, lediglich in einem Ausschuss den Vorschlägen der Verwaltung zuzustimmen, ohne vorher klare Antworten auf unsere Fragen zu erhalten. Wir nehmen unsere politische Verantwortung gegenüber unseren Bürgern und Bürgerinnen ernst. Dieses gilt umso mehr, wenn wie hier über eine Millioneninvestition entschieden werden soll. 

Stolz haben sie ihre Urkunden entgegengenommen: 42 Kindertagespflegepersonen ist jüngst vom Kreis Lippe ein Gütesiegel verliehen worden. Voraussetzungen für den Erhalt dieser Auszeichnung sind unter anderem die Teilnahme an Fortbildungen und Arbeitskreisen über die gesetzlich geforderten Maßnahmen hinaus und die Erstellung eines pädagogischen Konzeptes.

Alle zwei Jahre können sich Kindertagespflegepersonen zur Qualitätssicherung um das Gütesiegel bewerben. Zurzeit bieten 62 Menschen unter der Zuständigkeit des Kreisjugendamtes diese familiennahe Betreuung an. Kindertagespflegepersonen sind nach festen Standards qualifiziert und erhalten nach Erfüllung aller Voraussetzungen eine Pflegeerlaubnis. Zudem werden sie von der Fachberatung Kindertagespflege begleitet und beraten.

Lara Ostermann und Sonja Siontas von der Fachberatung freuten sich, dass nun wieder fast 70 Prozent aller Kindertagespflegepersonen des Kreises Lippe mit dem Gütesiegel ausgezeichnet wurden. Die Geehrten tragen durch ihr Engagement außerhalb der Betreuungszeit zur Qualitätssteigerung in der Kindertagespflege teil.

Alle Interessierten, die sich über diese besondere Tätigkeit als Kindertagespflegeperson informieren möchten, melden sich bitte bei Sonja Siontas telefonisch unter (05231) 62-4250 oder per E-Mail an ed.ep1776847455pil-s1776847455ierk@1776847455satno1776847455is.s1776847455.

Am Ende hat es nicht gereicht: Die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof verliert 33:29 in Bad Salzuflen. Durch die Niederlage rutscht die Mannschaft um Trainer Marius Bolte auf den fünften Tabellenplatz ab. „Da war definitiv mehr drin, wir hätten das Spiel gewinnen müssen“, ärgert sich Bolte nach dem Spiel.

Die Sandhasen erwischten einen denkbar schlechten Start. Nach sieben Spielminuten stand ein 4:0 auf der Anzeigentafel. Sandhasen-Coach Bolte reagierte und nahm eine Auszeit. „Wir waren absolut nicht wach“, so Bolte. Im Anschluss gelang dann schließlich der erste Treffer zum 4:1. Anschließend konnten sich die Sandhasen immer weiter annähern und erreichten in der 26. Spielminute schließlich den 13:13-Ausgleich. Mit einem 16:15 ging es anschließend in die Halbzeitpause.

„Nach der Auszeit haben wir einiges besser gemacht. In der Halbzeit ging es darum, dass wir an die Leistung der letzten Spielminuten anknüpfen“, erklärt Marius Bolte. Doch auch der Beginn der zweiten Halbzeit verlief anders als geplant. Bad Salzuflen konnte durch Ballgewinne im Angriff immer wieder einfache Tore erzielen.

„Am Ende konnten wir den Rückstand nicht mehr aufholen. Hätten wir den Spielanfang nicht so verschlafen, wäre definitiv mehr drin gewesen“, zeigt sich der Sandhasen-Trainer enttäuscht. Am kommenden Samstag empfangen die Sandhasen den Tabellenführer aus Bösingfeld. „Natürlich wollen wir hier auch die Punkte holen.“

Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Fotoquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof

Am Donnerstagabend tritt der Rat der Gemeinde Augustdorf zusammen, um unter anderem den Haushaltsplan für das Jahr 2024 zu beschließen. Auch sollen Entscheidungen aus den Ausschüssen bestätigt werden. Die Sitzung beginnt um 19.00 Uhr im Bürgerzentrum, Saal Wanzleben.

Auf der Tagesordnung stehen auch die Anpassung der OGS-Gebühren, der Baumschutzsatzung sowie eine Entscheidung zur Erweiterung der Schulsozialarbeit. Alle Themen wurden zuvor in den Ausschüssen vorberaten.

Auch soll beschlossen werden, dass die interkommunale Zusammenarbeit der kommunalen Ordnungsdienste erweitert wird. Auch die Stadt Blomberg hat Interesse bekundet und soll wie Augustdorf in die Zusammenarbeit aufgenommen werden.

Weiterhin soll beschlossen werden, dass eine Einwohnerversammlung zur Schulentwicklungsplanung durchgeführt werden soll. In der Versammlung soll die Einwohnerschaft die Gelegenheit bekommen, Politik, Verwaltung und das beauftragte Planungsbüro Fragen zur Schulentwicklungsplanung zu stellen. Die Planungen sollen am 21. März im Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales vorberaten werden.

Zum Abschluss steht die Verabschiedung des Haushaltes 2024 auf der Tagesordnung. Begleitet wird der Beschluss traditionell mit den Haushaltsreden der einzelnen Fraktionen. Nach dem Beschluss soll zudem ein Arbeitskreis für die Haushaltskonsolidierung eingerichtet werden.