Auch im zweiten Derby binnen einer Woche gingen die Jungs aus dem Lipperland als Sieger vom Platz. Mit 30:28 siegte das Team HandbALL am Samstag gegen die TSG A-H Bielefeld und feierte im Anschluss mit 650 Fans den dritten Sieg im vierten Spiel. „Vielen Dank für die tolle Unterstützung, das war echt toll“, richtete THL-Trainer Matthias Struck nach der Partie zunächst die Worte an die Fans, die auch an diesem Samstag wieder für eine starke Kulisse sorgten.

„Das war eine super Atmosphäre und wir hoffen, dass es euch auch sehr viel Spaß gemacht hat“, so Struck weiter. Aber auch seine Jungs sollten nicht zu kurz kommen. „Die Glückwünsche gehen natürlich auch die Jungs. Sie haben heute alleine 15 Treffer über das Tempospiel gemacht, plus einen Leve Carstensen on top, das war einfach super“, so der lippische Trainer. Carstensen kam erneut auf starke neun Treffer und legte den gegnerischen Keepern auch Würfe aus schwierigen Situationen in den Kasten

Gleich zu Beginn schienen die Lipper zeigen zu wollen, wer Herr in der wineo-ARENA ist. Die TSG, bei der Niels Pfannenschmidt schon sehr früh zur ersten Auszeit greifen musste, kam zunächst nur sehr schleppend in die Partie. Ganze 25 Minuten über führte das Team HandbALL zumeist mit drei oder vier Toren und bestimmte mit viel Tempo das Match. Erst in den Schlussminuten gelang es den Gästen, aus einem 13:9 ein 13:13 zu machen, mit der Sirene sicherte Thore Oetjen mit seinem Tor den Gastgebern aber das 14:13 zur Pause.

In der zweiten Halbzeit ging es dann weitaus enger zu als im ersten Spielabschnitt. Die TSG A-H Bielefeld schaffte schnell den Ausgleich und die erstmalige Führung, rannte aber in Folge wieder 15 Minuten lang einem Rückstand hinterher, der aber dieses Mal wesentlicher knapper war. Nils Dresrüsse zeigte für die TSG einige sehr sehenswerte Paraden. Elf Minuten vor dem Ende ging die TSG nochmals mit einem Tor nach vorne, die Gastgeber nutzen aber in dieser Phase die Fehler der Bielefelder gnadenlos aus und bestraften mit Toren. Kreisläufer Oetjen machte schlussendlich den Deckel drauf, in dem er einen abgefangenen Ball ins leere Bielefelder Gehäuse feuerte zum 30:27 Endstand.

„Es war ein sehr hartes, ein sehr kampfbetontes Spiel auf beiden Seiten“, bilanzierte Struck. „Wir haben über das ganze Spiel oft Probleme mit der Kreisläuferkooperation, das hat die TSG gut gemacht, das war ein überragendes Timing. Hut ab, das ist unglaublich gut gewesen bei Bielefeld heute“, so Struck. „Meine Jungs haben es zwar auch ein paar Mal geschafft, Bälle rauszuholen, aber es war einfach schwer zu verteidigen. Wir wussten aber, dass wir über den Rückraum Bälle bekommen und wir damit ins Tempospiel gehen müssen. Das hat super geklappt. Wir haben 15 Tore heute allein über Tempo gemacht. Plus Leve Carstensen dann on top, das war super.“

Damit schaffte das Team HandbALL den zweiten Sieg in Folge und kommt nun auf sechs Punkte aus den letzten vier Spielen. „Wir können aus den beiden Spielen gegen Bielefeld und Spenge einiges mitnehmen: Selbstbewusstsein und viel Motivation für die kommenden Aufgaben“, schaut Struck schon auf das nächste Derby am Sonntag voraus. „Gegen LIT wollen wir natürlich unsere Derbywochen so erfolgreich weiterführen wie an den letzten beiden Wochenenden.“

Team HandbALL: Kleinschmidt, Goldbecker; Runge, Carstensen 9, ter Duis, Oetjen 3, Puls 3, Battermann 4, Hübke, Bakker, Bilanzola 1, Geislers 4, Hansen 6/1, Micheely, Hollstein.

Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März lädt das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Lippe in Kooperation mit der Detmolder Bürgerstiftung, der Stadt Detmold, dem Ensemble „Bridge of Sounds“, dem Netzwerk Lippe, dem Integrationsrat der Stadt Detmold, dem offenen Nähkreis des Flüchtlingshelferkreises Dörentrup sowie Modedesignerin Rose Schäfer in das Foyer des Detmolder Sommertheaters, Neustadt 24 ein. Unter dem Motto „Frauen verbinden in Lippe“ wollen die Veranstalter zwischen 14 und 17 Uhr die Integration, den Austausch und die Vernetzung von Frauen mit unterschiedlichen Hintergründen fördern.

Zwischen Musik und Tanz gibt es die Möglichkeit, internationale Kopfbedeckungen und nachhaltige Modekreationen selbst auszuprobieren. Zudem werden Bilder einer Lemgo-Berliner Künstlerin ausgestellt, die gegen eine Spende erworben werden können. Für Kinder ist eine Mitmachaktion geplant. Das Highlight ist eine Modenschau. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die kostenfreie Veranstaltung soll Auftakt für ein jährliches Format sein, das immer am 8. März stattfinden soll.

Am Samstag um 14.00 Uhr trifft die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof auf die Verbandsligareserve aus Bad Salzuflen. Gespielt wird um Schulzentrum Aspe. „Das wird ein sehr schwieriges Spiel, im Hinspiel konnten wir ein Unentschieden erkämpfen“, so Trainer Marius Bolte.

Wie die Sandhasen musste Bad Salzuflen in dieser Spielzeit auch bereits in drei Niederlagen einwilligen.  Zuletzt gelang der Mannschaft aus der Salzestadt ein deutlicher Sieg gegen Horn-Bad Meinberg. „Bad Salzuflen hat eine starke Truppe, da müssen wir mit voller Überzeugung spielen“, ist sich Bolte der Herausforderung bewusst.

Aus unterschiedlichsten Gründen können die Sandhasen dabei nicht auf einen vollen Kader zurückgreifen. Eine Verlegung des Spiels war nicht möglich. „Wir freuen uns, dass uns ein paar Leute aus der zweiten Mannschaft unterstützen“, so der Sandhasen-Coach.

„In der Abwehr müssen wir konsequent die Lücken zuschieben, um Salzuflen keine einfachen Tore zu ermöglichen“, weiß Bolte. Gleichzeitig muss die Chancenauswertung im Angriff gut sein. „Mit einer guten Leistung von uns ist alles drin“, zeigt sich der Trainer überzeugt.

Die Sandhasen-Spiele im Überblick

Handball Bad Salzuflen 2 – 1. HERREN
Samstag, 03.03.2024 um 14.00 Uhr
Schulzentrum Aspe, Paul-Schneider-Straße, 32107 Bad Salzuflen

JSG H2-Handball Hille-Hartum – mC-JUGEND
Samstag, 03.03.2024 um 15.45 Uhr
Verbundschule Hille, Von-Oeynhausen-Straße 30, 32479 Hille

Handball Bad Salzuflen 3 – 2. HERREN
Sonntag, 04.03.2024 um 17.00 Uhr
Schulzentrum Aspe, Paul-Schneider-Straße, 32107 Bad Salzuflen

wC-JUGEND – HSG Reitberg-Mastholte
Sonntag, 04.03.2024 um 17.00 Uhr
wineo-Arena, Inselweg, 32832 Augustdorf

Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf -Hövelhof
Fotoquelle: SG Sandhasen – Augustdorf -Hövelhof

Nachdem sich die Politik im November Zeit zur Prüfung eingeräumt hat, ist nun eine Entscheidung gefallen: Die Kapazität der Kläranlage in Augustdorf wird erweitert. Der Betriebsausschuss entschied sich für das Verfahren mit einer externen anaeroben Stabilisierung. Zuvor wurde im Ausschuss allerdings noch über die Erweiterung diskutiert.

Im November hatte Ingenieur Dominik Klein vom Planungsbüro HydroCompact Ingenieure aus Blomberg zwei Varianten vorgestellt. Bei der ersten Variante erfolgt eine biologische und mechanische Reinigung des Abwassers. Für die Kapazitätserweiterung hätte ein neues Nachklärbecken auf dem Gelände gebaut werden müssen. Die Investitionskosten wurden auf rund 3,66 Millionen Euro geschätzt. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf schätzungsweise 450.000 Euro.

Die zweite Variante sieht ein anaerobes Verfahren vor. Es ist der Bau eines Faulturms samt technischer Anlagen sowie eines Blockheizkraftwerkes notwendig. Bei diesem Verfahren wird aus dem Klärschlamm Klärgas erzeugt und im Blockheizkraftwerk verbrannt. Hierdurch erzeugt die Anlage Wärme und Strom. Die Investitionskosten sind mit 3,86 Millionen Euro knapp 200.000 Euro höher. Allerdings liegen die jährlichen Betriebskosten in diesem Fall auch nur bei knapp 318.000 Euro.

Die Gemeindewerke sahen in der zweiten Variante die ökonomisch und ökologisch beste Wahl.

Die Erweiterung ist notwendig geworden, weil die Kläranlage an ihre Kapazitätsgrenze gekommen ist. Daraufhin hatte die Bezirksregierung als Wasserschutzbehörde verfügt, dass Abhilfe geschaffen werden muss. Ansonsten drohen Zwangsmaßnahmen durch die Behörde.

Am Ende votierten SPD, CDU, FWG und FDP für die Umsetzung der Variante 2. Die DBA stimmte dagegen und beantragte, dass ein weiteres Gutachten erstellt werden soll. Dem folgten die anderen Fraktionen nicht.

Der Kreis Lippe setzt sich aktiv für die frühzeitige Förderung rechenschwacher Erstklässler ein und geht mit der Fortbildungsreihe „FörSchL“ bereits in den sechsten Durchgang. „FörSchL“ steht für „Förderung rechenschwacher Schülerinnen und Schüler im Kreis Lippe“. 30 Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte von 18 lippischen Schulen nehmen zurzeit an diesem Programm teil.

Die Fortbildungsreihe bietet einen ganzheitlichen Ansatz, um Kinder mit erhöhtem Risiko für Rechenschwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und individuell zu fördern. Die Teilnehmenden lernen diagnostische Verfahren zur Früherkennung einer Rechenschwäche kennen und wenden diese in ihren Eingangsklassen an. Basierend auf den individuellen Befunden entwickeln die Lehrkräfte passgenaue Förderformate für die Kinder, deren Einsatz sie in einem Dokumentationsbogen erfassen und reflektieren. Ziel ist es, besonderen Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler frühzeitig und gezielt entgegenzuwirken.

Die FörSchL-Fortbildung zielt unmittelbar auf die Unterrichtsentwicklung im Fach Mathematik ab und unterstützt Lehrkräfte bei der Förderung von Kindern in Kleingruppen. Geleitet wird die Fortbildung von Frau Prof. Dr. Andrea Peter-Koop vom Institut für Didaktik der Mathematik an der Universität Bielefeld.

Parallel zur Teilnahme an der Fortbildung setzen die Lehrkräfte ein Screeningverfahren zur Überprüfung der mathematischen Schulreife von Schulanfängern ein. Dieses ermöglicht es, in einer Unterrichtsstunde alle Kinder einer Lerngruppe gleichzeitig auf ihre mathematischen Vorläuferfähigkeiten zu testen. Zusätzlich wird den Teilnehmenden beigebracht, wie sie mithilfe des „EMBI“ (ElementarMathematisches BasisInterview) den Leistungsstand einzelner Schülerinnen und Schüler diagnostizieren und individuelle Förderpläne erstellen.

Die Fortbildung wird von erfahrenen Kleingruppenmoderatoren begleitet, darunter Rita Balke (Regionale Schulpsychologische Beratung Lippe), Jörg Franks (Moderatorenleitung, Grundschule am Schloss, Lemgo), Johannes Driediger, Christa Kiehl-Oestreich und Torsten Mewes (alle drei Kompetenzteam Kreis Lippe).

Das FörSchL-Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Regionalen Bildungsnetzwerk Lippe (Bildungsbüro), dem Kompetenzteam des Schulamtes für den Kreis Lippe, dem Schulamt für den Kreis Lippe (Bereich Grundschulen und Bereich Förderschulen) sowie der Regionalen Schulpsychologischen Beratung Lippe (RSB-L) umgesetzt. Koordiniert wird das FörSchL-Programm von Beate Wehmeyer (ed.ep1772329315pil-s1772329315ierk@1772329315reyem1772329315heW.B1772329315).

Der Kreis Lippe setzt mit dem Programm ein deutliches Zeichen für die individuelle Förderung und Chancengleichheit aller Schülerinnen und Schüler im mathematischen Bereich.

Nur eine Woche nach dem Erfolg im Derby in Spenge steht das nächste Nachbarschaftsduell für die Lipper an. „Unser Ziel ist es, genauso wie in der letzten Woche, das Rückspiel zu gewinnen, zu Hause vor der Heimkulisse für uns zu entscheiden“, freu sich THL-Coach Struck auf das Spiel gegen das Team aus den Bielefelder Stadtteilen Altenhagen und Heepen. Anwurf ist um 18 Uhr in der wineo-ARENA in Augustdorf. Das Hinspiel ging knapp verloren, „obwohl wir lange Zeit in Führung lagen“, schaut Matthias Struck kurz zurück. Am Samstag wollen die Lipper nun Revanche nehmen. 

„Die Stärken von Bielefeld liegen ganz klar im Abwehrspiel. Dort treten sie entweder in einer kompakten aber auch aggressiv agierenden 6:0-Abwehr auf oder sie sind dort flexibel und öffnen sich teilweise in eine 3:2:1 oder 3:3, sodass wir auf einiges vorbereitet sein müssen“, blickt Trainer Matthias Struck voraus. Die TSG A-H Bielefeld wird die Jungs vom Team HandbALL vor viele verschiedene Aufgaben stellen „Da müssen wir im Angriff Ruhe bewahren, den Überblick behalten und Geduld haben, dass wir – egal was auf uns wartet – immer unsere Chancen rausspielen.“

Auch die Gastgeber wollen wie in den Spielen in Wilhelmshaven und zuletzt in Spenge wieder auf ihre Abwehr bauen. „Wichtig wird, dass wir zu unserem Abwehrspiel finden“, so Struck. „Dass wir hinten stabil in unserer eigenen Abwehr agieren und von dort aus das Spiel einfach an uns reißen, das Spiel diktieren und am besten dann auch übers Tempospiel kommen. So wollen wir wieder zu einfachen Torerfolgen kommen.“ Ziel des Ganzen ist natürlich, dass sich die Jungs so wenig wie möglich gegen die Deckung der Gäste aufreiben müssen.

Das wird sicherlich kein leichtes Unterfangen. „Bielefeld hat einen sehr ausgeglichenen Kader haben. Sie sind auf allen Positionen so besetzt, dass selbst bei Wechseln kein großer Qualitätsverlust entsteht. Sie können ohne große Zweifel jeden ein- und auswechseln ohne Leistungsabfall. So können sie ihre Spiele über 60 Minuten auf einem sehr hohen Intensitätsniveau halten und die Gegner unter Druck setzen“, sagt Matthias Struck über das Team, dass zwar sechs Plätze vor den Lippern in der Tabelle steht, aber nur fünf Punkte entfernt ist.

Zwar verloren die Bielefelder ihre letzten drei Spiele, aber es ging ja auch gegen Hildesheim, Emsdetten und Wilhelmshaven. „Ich glaube, dass die Chance auf zwei Punkte gegen die in dieser Saison weitestgehend gut aufgelegten Bielefelder zu Hause auf jeden Fall da ist“, freut sich Struck auf den Vergleich mit der Mannschaft von Niels Pfannenschmidt. „Wir werden ein Spiel erleben, in dem sich zwei Teams auf Augenhöhe begegnen werden und es ein heißer Fight wird.“

Zu sehen ist das Spiel natürlich auch auf sportdeutschland.tv, aber kommt doch in die Halle und unterstützt unser Team live. „Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung, auf eine wirklich tolle Heimspielatmosphäre, sodass wir am Samstag einen sehr schönen Handballabend mit allen gemeinsam erleben können, am liebsten mit zwei Punkten für uns“, sagt Matthias Struck abschließend. 

Textquelle: Team HandbALL

AUGUSTDORF IST UND BLEIBT BUNT

Für Montag, 4. März, um 16:20 Uhr, ruft die AWO Augustdorf nach ihrem Seniorentreff wieder zur Bildung einer Menschenkette entlang der Pivitsheider Straße vor dem Rathaus auf. Es gibt keine Reden. Transparente sind erwünscht. Die AWO freut sich auf viele gleichgesinnte Mitbürger und Mitbürgerinnen. Dauer: 30 Minuten.

Am vergangenen Wochenende waren vier Jugendmannschaften der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof aktiv. Mit einem Unentschieden beendete die E1-Jugend die Saison. Die mC-Jugend musste in eine 26:28-Heimniederlage einwilligen. Am kommenden Wochenende geht es weiter.

E1-JUGEND – HSG Blomberg-Lippe 2 (13:13)

Mit einem Unentschieden verabschiedet sich die E1-Jugend aus der Spielzeit 2023/2024. Durch den Punktgewinn sicherten sich die Sandhasen den zweiten Tabellenplatz in der Kreisklasse.

mB-JUGEND – TV Jahn 1892 Oelde (39:31)

Die mB-Jugend sichert sich im letzten Heimspiel der Saison beide Punkte. Nachdem beide Mannschaften das Spiel zunächst ausgeglichen gestalten konnten, setzte sich die Mannschaft zu Beginn der zweiten Halbzeit langsam ab. Am Ende stand ein deutlicher 39:31-Sieg auf der Anzeigetafel.

wC-JUGEND – Handball Bad Salzuflen 2 (14:12)

Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge konnte sich die wC-Jugend nach dem Heimspiel gegen den lippischen Kontrahenten über zwei Punkte freuen. Gegen den bisher glücklosen Gegner aus Bad Salzuflen erreichten die Sandhasen einen 14:12-Heimsieg.

Die Sandhasen konnten über weite Teile des Spiels einen Vorspring behaupten. Zur Mitte der zweiten Halbzeit wurde es dann noch einmal spannend. Bad Salzuflen schaffte fünf Minuten vor Spielende der 11:12-Führungstreffer. Doch die Sandhasen ließen nicht locker und schafften in den letzten Minuten noch drei Treffer.

mC-JUGEND – JSG Hesselteich/Loxten (26:28)

Am Ende musste die mC-Jugend in ihre dritte Saisonniederlage einwilligen. Nachdem bereits das Hinspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Hesselteich und Loxten verloren wurde, gelang die Revanche im Rückspiel nicht. Ein Rückschlag um den Kampf um die Meisterschaft.

Die ersten zwölf Spielminuten konnte sich keine Mannschaft absetzen. Nach einer Auszeit der Sandhasen gelang es der Mannschaft dann, sich abzusetzen. Mit einem 16:14-Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit konnte der Gast den Rückstand schnell egalisieren und glich nach fünf Spielminuten aus. Anschließend gelang es zunächst keiner Mannschaft, sich abzusetzen. In der 40. Spielminute gelang es den Gästen erstmals mit 23:24 in Führung zu gehen. Den Rückstand konnten die Sandhasen bis zum Spielende nicht mehr aufholen.

Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Fotoquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof

Am heutigen Donnerstag tritt der Haupt- und Finanzausschuss zusammen. In der Sitzung geht es um den Verkehrsfluss im Eschenweg, den Heimatpreis 2024 und den Haushaltsentwurf für 2024. Die Sitzung beginnt um 18.00 Uhr im Bürgerzentrum, Saal Wanzleben.

Mehrere Anwohnerinnen und Anwohner des Eschenwegs haben sich mit einer Beschwerde an die Gemeinde Augustdorf gewendet. Die Personen möchten „auf das anhaltende und zunehmende Problem der Fahrzeugbelästigung“ aufmerksam machen. Lärmbelästigung und schnell fahrende Fahrzeuge würden die Lebensqualität im Eschenweg erheblich beeinflussen. Die Verwaltung schlägt vor, den Antrag im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt zu behandeln.

Zudem soll der Ausschuss beschließen, dass auch für das Jahr 2024 eine Förderung für den Heimatpreis beantragt wird. Zum Abschluss steht dann noch der Haushalt 2024 auf der Tagesordnung. In der 2. Beratung kommen abschließende Änderungen in den Haushaltsplan. Dieser soll in der kommenden Woche im Gemeinderat verabschiedet werden.

Augustdorfer Betreuungskompanie unterstützt die „Aktion Pfötchen“ 

Die Betreuungskompanie für zivilberufliche Aus- und Weiterbildung von Soldatinnen und Soldaten in der Augustdorfer Rommel-Kaserne unterstützt seit Herbst des vergangenen Jahres die Finanzierung von Therapie- oder Assistenzhunden für psychisch belastete Bundeswehrangehörige. Dafür sammelt die Truppe um Kompaniechef Martin Waltemathe seit mehreren Monaten Kronkorken, Deckel und Metallverschlüsse von Getränkeflaschen aller Art. Damit unterstützen die rund 120 Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmer die „Aktion Pfötchen“ des Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr. Auf Initiative von Hauptfeldwebel Alexander Schmidt von der Logistikschule der Bundeswehr in Garlstedt kamen seit 2019 durch die Sammelaktion über 60.000 Euro an Spendengeldern zusammen.

An zahlreichen Bundeswehrstandorten im gesamten Bundesgebiet beteiligen sich Kompanien, Verbände, Betreuungsbüros und Lehreinrichtungen an der Wohltätigkeitsaktion. So kamen im vergangenen Jahr über 60 Tonnen Kronkorken und Metallverschlüsse zusammen. In der Augustdorfer ZAW Betreuungsstelle war es Kristian Schulz, der Einheitsführer Martin Waltemathe von der Aktion erzählte. „Als ich von der tollen Initiative gehört habe, war sofort klar: da machen wir mit“, berichtet der Offizier. Und so sammelt Kristian Schulz seit mehreren Monaten fleißig Kronkorken für den guten Zweck. Der Marinesoldat, der noch bis Juni seine Berufsausbildung zum Mechatroniker absolviert, weiss als erfahrener U-Boot-Fahrer um die psychischen Belastungen, die Einsätze im Ausland mit sich bringen. „Die meisten Kameradinnen und Kameraden bewältigen die Einsätze ohne Probleme“, so Schulz. Trotzdem sind gesundheitliche Folgen nicht auszuschließen. Gerade Soldatinnen und Soldaten die aufgrund ihrer Einsatzerlebnisse an einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, finden sich im Alltag nur schwer zu recht.

Speziell ausgebildete Therapie- oder Assistenzhunde sind daher eine unverzichtbare Stütze für einsatzgeschädigte Soldatinnen und Soldaten auf dem Weg in Richtung Normalität. Die Ausbildung der Hunde kann bis zu 25.000 Euro kosten, die oftmals durch die Betroffenen zu tragen sind. Die „Aktion Pfötchen“ unterstützt daher seit fast fünf Jahren Einsatzgeschädigte bei der Finanzierung der Helfer auf vier Pfoten. Initiator Alexander Schmidt weiß als Betroffener um den großen Wert eines Assistenzhundes.

Seit sieben Jahren hilft „Schnuffel“ dem Berufssoldaten bei der Bewältigung seines Alltages. Nach zahlreichen Auslandseinsätzen auf dem Balkan, in Afghanistan und West-Afrika gibt es auch am Bundeswehrstandort Augustdorf Soldatinnen und Soldaten, die nach traumatischen Erlebnissen im Einsatz Hilfe und Unterstützung brauchen. Und so wirft die Truppe von Kompaniechef Waltemathe auch zukünftig Kronkorken, Metallverschlüsse und Deckel nicht in den Abfalleimer sondern in die blaue Sammelbox von U-Bootfahrer Kristian Schulz. 

Weitere Informationen zur Aktion Pfötchen sind im Internet unter www.kronkroken-fuer-therapiehunde.de abrufbar.

Foto: Bundeswehr / Adriana Landowski