Der Kreis Lippe hat seit dem 24. Juni die Antragsunterlagen zum Bau von sieben Windenergieanlagen im Bereich der Gauseköte offengelegt. Wie angekündigt hatte der Kreis das Genehmigungsverfahren nach einem Gerichtsurteil im Februar wieder aufgenommen. Nachdem die Antragstellerin in diesem Monat die Antragsunterunterlagen letztmalig vervollständigt hat, kann nun die Öffentlichkeitsbeteiligung starten. 

Die Unterlagen liegen bis einschließlich 23. Juli beim Kreis Lippe, bei der Gemeinde Schlangen sowie bei den Städten Detmold, Horn-Bad Meinberg und Bad Lippspringe aus und können dort eingesehen werden. Zudem wird der Antrag auch digital unter www.kreis-lippe.de/kreis-lippe/aktuelles/amtliche-bekanntmachungen/bekanntmachungen-umwelt-und-energie.php (à Immissionsschutz à Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung) und unter www.uvp-verbund.de eingestellt.

Einwendungen gegen das Vorhaben können bis einschließlich 23. August 2024 schriftlich beim Kreis oder bei den auslegenden Städten und der Gemeinde eingereicht werden.

Eine mögliche mündliche Erörterung könnte am 8. Oktober 2024 ab 10 Uhr im Kurtheater in Horn-Bad Meinberg stattfinden.

Weitere Informationen zur Beteiligung, wie etwa genaue Adressen und Öffnungszeiten, finden sich seit dem 17. Juni auf der Seite des Kreises Lippe unter www.kreis-lippe.de unter den amtlichen Bekanntmachungen im Bereich Umwelt und Energie bei den Immissionsschutzverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligungen.

Hintergrund

Ursprünglich war der Bau und Betrieb von 13 Anlagen beim Kreis Lippe beantragt. Die Behörde musste den Bau der Anlagen im Herbst 2022 jedoch ablehnen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war, dass die Bezirksregierung Münster als zuständige Luftfahrtbehörde aufgrund von Einwänden der britischen Streitkräfte dem Vorhaben nicht zugestimmt hatte. In der Folge hatte die Antragstellerin gegen den Ablehnungsbescheid geklagt. Das Oberverwaltungsgericht für das Land NRW entschied mit rechtskräftigem Urteil vom 16.02.2024, dass die Ablehnung bei sieben von den 13 Windenergieanlagen rechtswidrig erfolgte und das Genehmigungsverfahren für diese Anlagen neu zu entscheiden sei.

Detmold (lwl). Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Making-of. Museum im Werden“ kommt das Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in die Stadt Detmold. Seit Anfang Juni und noch bis Ende Juli präsentiert sich das Haus im Pop-Up-Büro des Projektes „IN Zukunft Detmold“ der Stadt Detmold und der Gilde-Wirtschaftsförderung in der Langen Str. 33.

An einem vollen Markttag bietet die Freilichtcity einen Moment zum Durchatmen: Nach dem Durchschreiten eines inszenierten Blätterwaldes und vorbei an den Tieren des Museums öffnet sich eine Lichtung. Die Picknickbank lädt zum Verweilen ein. Interessierte können mit Mitarbeitenden des Museums ins Gespräch kommen oder sich die Zeit mit kleineren kreativen Aktionen vertreiben. Vor der Tür fahren die Bagger und die Baustelle in der Fußgängerzone ist in vollem Gange. Eine ähnliche Situation wie am Freilichtmuseum, das hier die Gelegenheit nutzt, um über die Großbaustelle im Eingangsbereich zu informieren. „Wir möchten zeigen, wie viel Potenzial in dem neuen Eingangs- und Ausstellungsgebäude steckt und vor allem, dass es ein neuer Raum für die Detmolderinnen und Detmolder sein wird“, sagt Museumsdirektorin Dr. Marie Luisa Allemeyer bei einem ihrer regelmäßigen Besuche in der Freilichtcity.

An den Markttagen Dienstag, Donnerstag und Samstag sowie an ausgewählten Sonntagen sind Mitarbeitende des Museums aus den verschiedenen Abteilungen und Fachrichtungen vor Ort. Sie berichten von ihrer Arbeit und freuen sich auf anregende Gespräche. Das Projekt will vor allem den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern über ihr Museum vor den Toren der Stadt fördern. Es gibt ein buntes Programm, das die vielfältige Arbeit des Museums zeigt. Am 29. Juni sind die Kuratorinnen Anna Stein und Janina Wulf vor Ort und bieten einen Blick hinter die Kulissen des aktuellen Themenjahres und die Freilichtcity. Dabei geht es um Fragen wie: Welche Informationen fehlen über das Museum und wie wollen die Detmolderinnen und Detmolder den Neubau gerne nutzen? Alle sind herzlich willkommen und wen im Anschluss die Lust packt: von der Freilichtcity in der Detmolder Innenstadt sind es nur 2.500 Schritte bis ins Museum.


Termine:
29.6., 10 bis 15 Uhr: MAKING-OF. Ein Blick hinter die Kulissen mit den Kuratorinnen Anna Stein und Janina Wulf

2.7., 10 bis 14 Uhr: im Austausch mit der Referatsleiterin Alice-Anna Schröder-Klaassen und dem Kurator Florian Strob. Sie geben Einblicke in die Museumssammlung und berichten über zukünftige Ausstellungen im Neubau

13.7., 11 bis 15 Uhr: im Austausch mit der Verwaltungsleiterin Saskia Frei-Klages

18.7., 10 bis 15 Uhr: ein Blick in die Museumssammlung. Auf ein Date mit den Objekten mit der Projektmitarbeiterin Cosima Bock und der Volontärin Hannah Rabea Wagner

30.7., 11 bis 15 Uhr: Finissage

In Lippe steigen die Temperaturen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den morgigen Donnerstag, 27. Juni, eine amtliche Warnung vor Hitze ausgesprochen: besonders zwischen 11 und 19 Uhr wird eine starke Wärmebelastung erwartet.

Das Gesundheitsamt des Kreises Lippe gibt Tipps für die heißen Tage, denn hohe Temperaturen belasten den Kreislauf. „Besonders ältere und pflegebedürftige Menschen, Kinder und chronisch Kranke mit Herz- oder Bluthochdruckproblemen leiden unter extremer Hitze. Sie sollten daher kühle Orte aufsuchen, viel trinken und auf die Anzeichen einer Überhitzung wie Kopfschmerzen, Schwindel und Schwäche achten“, erklärt Kerstin Ahaus, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes.

Gerade ältere und pflegebedürftige Menschen trinken oft zu wenig. Wenn der Körper weniger Wärme abgibt, kann es zu einer lebensgefährlichen Überhitzung kommen. Daher empfiehlt das Gesundheitsamt, ausreichend zu trinken, auch wenn man keinen Durst hat. Alkoholfreie Getränke wie Wasser, verdünnter Saft, oder Tee eignen sich am besten. Nicht ratsam sind Getränke, die Alkohol enthalten. Sie veranlassen den Körper, mehr auszuscheiden, als getrunken wurde – auch hier droht Austrocknen. Eisgekühlte Getränke in großen Mengen können zu Magenbeschwerden führen und sollten daher vermieden werden. Empfehlenswert sind außerdem viel Gemüse, Salate und wasserreiches Obst. 

Sinnvoll ist es auch, den Tagesablauf – wenn möglich – den Temperaturen anzupassen. Die Wohnung sollte kühl gehalten werden, indem morgens und abends die Räume gelüftet und wenn möglich über den Tag abgedunkelt werden. Zudem sollte man den Aufenthalt in der direkten Sonne meiden und körperlich anstrengende Aktivitäten auf die kühleren Morgen- und Abendstunden verschieben. Wer sich im Freien aufhält, sollte schattige Plätze wählen und ein Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 benutzen. Zudem sollte bei Kindern auf eine Kopfbedeckung geachtet werden. Säuglinge und Kleinkinder sowie andere besonders gefährdete Personen und auch Tiere sollten niemals in einem abgestellten Fahrzeug allein gelassen werden – hier droht die Gefahr eines Hitzschlags.

Weitere Informationen zum Thema Hitze und Hitzeschutz gibt es auch im Internet unter www.kreis-lippe.de (Stichwort: Hitze).

Der lippische Kreistag hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause mehrheitlich eine Anpassung der Kitabeiträge zum 1. August 2024 auf den Weg gebracht. Während dadurch auf Familien mit höheren Einkommen steigende Gebühren zukommen, werden diese für Familien mit geringeren Einkommen sogar sinken.

Mit der Haushaltsverabschiedung im März hatte die Kreisverwaltung von der Politik den Auftrag bekommen, eine Erhöhung der Kitagebühren zum Kitajahr 2024/25 auszuarbeiten. Das Ergebnis wurde schließlich im Jugendhilfeausschuss im Mai vorgestellt. Dieses sah zum einen eine Steigerung des Grundfreibetrags von derzeit 23.208 Euro auf künftig 30.000 Euro vor. Zum anderen sollte die Beitragshöchstgrenze von 75.000 Euro auf 120.000 Euro Jahresbruttoeinkommen angehoben werden. Im Zuge der politischen Beratungen hatten SPD und Grüne einen Vorschlag gemacht, der im Wesentlichen auf dem der Verwaltung aufbaut. Allerdings sieht der Vorschlag eine gleichmäßige prozentuale Steigerung für alle Betreuungsmodelle (25, 35 und 45 Stunden) vor. Diese Steigerung orientiert sich an den Kindspauschen des Landes NRW und liegt bei 9,65 Prozent. Genau diese Variante hat der Kreistag nun mehrheitlich beschlossen.

Dennoch werden die Gebühren nicht für alle Familien steigen. Und das liegt am neuen Grundfreibetrag in Höhe von 30.000 Euro. Dieser kompensiert vereinfacht gesagt bis zu einer gewissen Grenze die oben erwähnte prozentuale Steigerung. 

Das führt unterm Strich dazu, dass Familien mit einem Jahresbruttoeinkommen von weniger als 75.000 Euro in Zukunft geringere Gebühren zahlen müssen, während sich Familien mit einem Jahresbruttoeinkommen von mehr als 75.000 Euro auf steigende Abgaben einstellen müssen. Letzteres liegt auch an der neuen Beitragshöchstgrenze. Die lag bisher bei 75.000 Euro und wird nun wie erwähnt auf 120.000 Euro Jahresbruttoeinkommen angehoben.

Betroffen davon sind 655 und damit etwa die Hälfte der derzeit beitragspflichtigen Familien (insgesamt 1451). Für die andere Hälfte werden die Kitabeiträge wie erwähnt sinken.

Durch die Entscheidung des Kreistags werden in den zwölf Kommunen, die zum Jugendamtsbezirk des Kreises Lippe gehören, erstmals seit 2019 die Kitagebühren angehoben (Bad Salzuflen, Detmold, Lage und Lemgo haben eigene Jugendämter und legen die Kitagebühren selbst fest).

Hinweis: Einige Vergleichsbeispiele sind im Anhang aufgeführt. Die Kitabeiträge werden einkommensscharf berechnet. Wer wissen möchte, welcher Beitrag ab dem 1. August 2024 zu zahlen ist, kann sich auch an Vergleichsbeispielen auf der Internetseite des Kreises Lippe orientieren oder den Kita-Beitragsrechner nutzen. Letzterer wird im Laufe des Dienstags (25.06.2024) aktualisiert:www.kreis-lippe.de/kreis-lippe/aktuelles/anpassung-der-kitabeitraege.php

Mitteilungen aus Rat und Verwaltung 21. Juni 2024

Gemeinde hat einen Jahresüberschuss von 2.180 T€ erwirtschaftet. Das Ergebnis hat sich gegenüber dem Plansatz von -1.962 € auf 2.180 T€ verbessert. Ursachen sind im Wesentlichen die in 2023 mit über 9 Millionen Euro deutlich verbesserte Gewerbesteuer. Der Gemeinderat hat dazu am 20.06.2024 einstimmig beschlossen: Der geprüfte
Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2023 wird festgestellt. Dem Bürgermeister wird bezüglich des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für das Haushaltsjahr 2023 uneingeschränkt Entlastung erteilt. Der Jahresüberschuss 2023 wird der Ausgleichsrücklage zugeführt. Kämmerer Patrick Herrmann bedankte sich ausdrücklich bei Frau Günther und Frau
Scheuß für die geleistete Arbeit. Augustdorf ist mit der Aufstellung des Jahresabschlusses eine der schnellsten Kommunen in NRW. Das bestätigte auch der beauftragte Wirtschaftsprüfer in dem vorangegangenen Rechnungsprüfungsausschuss.
„Meine Mitarbeiterinnen sind mit ihrer ganzheitlichen Arbeitsmethode, jede Buchung gleich mit Abschlussrelevanz zu behandeln, sehr gut aufstellt,“ so Herrmann. Die auch interkommunal sehr schnelle und kompetente Bearbeitung des Abschlusses ermöglichen uns auch, in den politischen Gremien immer auf valide Zahlen zeitnahe Entscheidungen zu treffen! Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken!“

Mitteilungen aus Rat und Verwaltung 21. Juni 2024


Bereits im Haupt- und Finanzausschuss am 13.06.2024 informierte Kämmerer Patrick Herrmann die Ausschussmitglieder über die Entwicklung des Haushaltes.
Derzeit liegt Stand der Gewerbesteuer bei 6,5 Mio. €, was 2,4 Mio. € unter dem Planansatz von 8,9 Mio. € ist. Damit zeigt sich die Ertragslage des Haushaltes derzeit deutlich verschlechtert. „Eine valide Abschätzung des tatsächlichen wirtschaftlichen Rückgangs lässt sich derzeit nur erahnen“, so Kämmerer Patrick Herrmann.


Der Haushalt wurde am 07.03.2024 vom Rat beschlossen. Die Kommunalaufsicht hat mit ihrem Schreiben vom 04.04.2024 das Anzeigeverfahren beendet. Die Bekanntmachung erfolgte nach Anordnung vom 11.04.2024 am 11.04.2024.
Damit befindet sich die Gemeinde Augustdorf derzeit nicht mehr in der vorläufigen Haushaltsführung gem. § 82 GO NRW.

Mitteilungen aus Rat und Verwaltung 18. Juni 2024
Am Montag, 24. Juni 2024, findet um 14.30 Uhr wieder die Vorlesestunde in der
Gemeindebücherei Augustdorf in Kooperation mit dem Ev. Familienzentrum Kita Regenbogen und
Jona und der DRK-Kita, Haustenbecker Straße 2, statt.


Dazu möchten wir alle Kinder, Erwachsenen und Erzieher herzlich einladen.
Es wird aus dem Buch „Meiner“ von Olivia Huth vorgelesen.
Hier eine kurze Inhaltsangabe: Hilfst du mir? Dann teilen wir! Hoch oben im Baum
haben Hase, Maus und Bär einen köstlichen Apfel entdeckt. Jeder möchte ihn für sich
alleine haben. Doch keinem der drei will es alleine gelingen. Ob sie es zusammen
schaffen, den Apfel zu pflücken?


Wir freuen uns über jeden kleinen und großen Besucher!

Ein längerer Stromausfall, eine Cyberattacke, schwere Unwetter oder andere Katastrophen können vielfältige Folgen haben – und unter anderem die Trinkwasserversorgung tage- oder wochenlang lahm legen. Damit genau das nicht so schnell geschieht – und um für den Notfall gewappnet zu sein – haben sich auf Einladung des Kreises Lippe mehr als 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der lippischen Kommunen, der ortsansässigen Wasserversorger sowie der zuständigen Behörden anderer OWL-Kreise in der Phoenix-Contact-Arena mit diesen wichtigen Themen auseinandergesetzt.

Welch verheerende Auswirkungen beispielsweise starke Regenfälle und Hochwasser haben können, hat sich jüngst in Süddeutschland gezeigt. Auch dort ist die Infrastruktur vielerorts beschädigt oder gar vollkommen zerstört. „Umso wichtiger ist es, auf solche und andere Katastrophen vorbereitet zu sein. Die Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung ist für die Bevölkerung von großer Bedeutung“, betont Landrat Dr. Axel Lehman. „Unser Ziel ist es daher, gemeinsam mit den lippischen Städten und Gemeinden, den Stadtwerken und anderen Institutionen und Verbänden ein Konzept für die Trinkwassernotversorgung aufzustellen“, ergänzt Sabine Beine, Verwaltungsvorständin beim Kreis Lippe.

Zum Auftakt hatten das Gesundheitsamt, das Umweltamt und der Bevölkerungsschutz des Kreises Lippe zu einer Vortrags- und Infoveranstaltung in die Phoenix-Contact-Arena eingeladen. „Das Interesse war immens. Das zeigt, dass wir uns mit diesem Thema genau auf dem richtigen Weg befinden“, freut sich Meinolf Haase, Leiter des Bevölkerungsschutzes beim Kreis Lippe.

Der Kreis Lippe verfüge zwar über mobile Notwasserversorgungssysteme. Deren Ressourcen seien bei Eintritt einer Großschadenslage aber zwangsläufig begrenzt. „Beim Aufbau einer Trinkwassernotversorgung ist es daher unser Ziel, die leitungsgebundene Wasserversorgung zu Härten sowie den ergänzenden Bedarf der leitungsungebundenen und mobilen Notwasserversorgungsressourcen zu ermitteln“, erklärt Michael Eich vom Gesundheitsamt des Kreises Lippe. 

„Härten“ bedeute unter anderem, die Trinkwasserversorgung so aufzubauen, dass sie im Not- und Katastrophenfall trotzdem weiter funktioniere. Eine Idee ist dabei, die verschiedenen Trinkwassernetze in Lippe miteinander zu verbinden, um beispielsweise beim Ausfall einer Wasserversorgungsanlage in Westlippe vereinfacht gesagt Wasser aus Nordlippe „umleiten“ zu können – oder, dass bei Stromausfall mithilfe von Notstromaggregaten die leitungsgebundene Wasserversorgung sichergestellt werden kann. Eine entsprechende Risikoanalyse werde in Zukunft auch vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eingefordert – und sei Voraussetzung für eine mögliche finanzielle Förderung von Härtungs- und Baumaßnahmen des Wassernetzes. Dabei haben die Kommunen und die einzelnen Wasserversorger eine Mitwirkungspflicht.

Auch aus diesem Grund war das Interesse an der Veranstaltung entsprechend groß. In mehreren Fachvorträgen verschiedener Experten beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Grundsätzlichem zum Aufbau einer Notfallversorgung, die den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Am Ende gaben Michael Eich und Florian Scholle vom Kreis Lippe den Zuhörerinnen und Zuhörern einige Arbeitshilfen zur Erstellung einer Risiko- und Notfallversorgung an die Hand. 

Diese müssten nun von den Kommunen und Versorgern weiter ausgearbeitet werden – ehe die Ergebnisse zusammengetragen und in ein Gesamtkonzept einfließen werden. Dies soll im Laufe der kommenden Monate geschehen. „Hervorzuheben ist hier auch die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden der anderen Kreise in Ostwestfalen-Lippe“, betont Florian Scholle vom Gesundheitsamt des Kreises Lippe.

 „Die Veranstaltung ist super gelaufen und mit dem Format sind wir dem Aufbau eines Konzepts zur Trinkwassernotversorgung einen richtig großen Schritt vorangekommen“, freut sich Marcus Saueressig vom Zivil- und Katastrophenschutzes des Kreises Lippe.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „SPDaktiv“ lädt die SPD in Augustdorf im Monat Juni zu einem Boule-Turnier. Nachdem sich dieses Format in den vergangenen Jahren an großer Beliebtheit erfreut hat, findet das Turnier in diesem Jahr am Samstag, 15.06.2024 ab 16.00 Uhr statt. Gespielt wird auf den Boule-Feldern auf dem Heidesportplatz.

„Wir freuen uns über Profis und Anfänger“, so der SPD-Vorstand. Ziel der Veranstaltung ist ein gemütliches Beisammensein: „Bei einem Getränk möchten wir gemeinsam einen schönen Nachmittag verbringen.“ Alle Bürgerinnen und Bürger sowie interessierte Personen sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Textquelle: SPD Augustdorf
Fotoquelle: SPD Augustdorf

Ehrenamtliche Hilfe von Parker Hannifin an unserer Schule

Die Firma Parker Hannifin, eine Niederlassung eines großen amerikanischen Konzerns, hat heute ehrenamtliche Arbeit an unserer Schule geleistet. Handwerklich versierte Mitarbeiter der Firma haben unentgeltlich vier Stunden lang den neuen Werkraum aufgebaut, Tische des Werkraums repariert und geschliffen sowie die Küche für den Schulkiosk umgebaut.

Einmal im Jahr dürfen die Mitarbeiter von Parker Hannifin soziale Projekte durchführen und dabei eine Organisation, wie zum Beispiel einen Kindergarten oder eine Schule auswählen, an der sie ihre Hilfe leisten möchten. Die Teams der Firma wählen gemeinsam aus, welche Organisation sie unterstützen wollen. Dabei gibt es einige Regularien, die sie beachten müssen. Da das Team aus dem CNC-Bereich im letzten Jahr in einem Kindergarten tätig war, entschieden sie sich dieses Jahr für unsere Schule.

Ein weiterer Grund für die Entscheidung war die Hoffnung, dass einige Schülerinnen und Schüler auf die Firma aufmerksam werden und sich möglicherweise in Zukunft dort bewerben. Parker Hannifin ist unserer Schule bereits bekannt, da einige ehemalige Schüler nun Mitarbeiter der Firma sind und Kinder der Mitarbeiter unsere Schule besuchen.

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir diese wertvolle Hilfe heute erhalten haben. Unsere Dankbarkeit gilt Herrn Christian Bögendörfer und allen beteiligten Mitarbeitern. Dank ihrer Unterstützung konnten wir unseren Werkraum und die Küche für den Schulkiosk deutlich verbessern.

Ein großes Dankeschön für ihren Einsatz und die wertvolle Unterstützung unserer Schule!