„Landesregierung verspielt historische Chance – Augustdorf wird erneut benachteiligt“
Das von der schwarz-grünen Landesregierung vorgestellte Infrastrukturpaket soll nach Angaben von Ministerpräsident Hendrik Wüst das „größte Investitionsprogramm in der Geschichte des Landes“ sein. Rund 31 Milliarden Euro sollen in den kommenden zwölf Jahren in die Infrastruktur Nordrhein-Westfalens fließen – 21,3 Milliarden davon an die Kommunen. Doch der Blick auf die Verteilung sorgt in Augustdorf für Ernüchterung: Die Gemeinde erhält lediglich 4,7 Millionen Euro, obwohl sie die jüngste Kommune in NRW ist und einen besonders hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen hat.
„Am Ende ist das ein Tropfen auf dem heißen Stein“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Mats Uffe Schubert. In Anbetracht eines zwingend notwendigen Investitionsvolumens im zweistelligen Millionenbereich in die Schulen in Augustdorf ist die Summe gering. „In Augustdorf liegt der Anteil der Grundschulkinder an der Gesamtbevölkerung bei rund 5,7%, NRW-weit lediglich bei 4,0%. Auch die erwartete Steigerung der Grundschulkinder findet in der Berechnung keine Berücksichtigung“, so der Fraktionsvorsitzende.
„Das ist schlichtweg unverantwortlich“, kritisiert Schubert. „Wenn die Landesregierung erklärt, dass die Hälfte der Mittel in Bildung fließen soll, dann ist es nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet Gemeinden mit vielen Kindern, jungen Familien und wachsender Bevölkerung so wenig profitieren. Augustdorf hat in Sachen Bildungsinfrastruktur enormen Nachholbedarf – hier wäre Unterstützung dringend nötig gewesen.“
Die SPD-Fraktion sieht in der Verteilung der Mittel ein strukturelles Ungleichgewicht. „Anstatt gezielt die Kommunen zu fördern, die besonders in Kitas, Schulen und Ganztagsangebote investieren müssen, wird das Geld nach starren Schlüsseln verteilt“, so Schubert. „Damit verspielt die Landesregierung eine historische Chance. Wer es ernst meint mit Bildungsgerechtigkeit, muss die unterstützen, die tagtäglich um ausreichend Schulräume, moderne Ausstattung und Ganztagsplätze kämpfen.“
Gerade für eine Gemeinde wie Augustdorf, in der der Anteil junger Menschen deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt, seien Investitionen in Bildung kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, so der SPD-Fraktionschef weiter: „Wir reden hier über die Zukunft unserer Kinder. Statt einer echten Entlastung bekommen wir wieder einmal das Nachsehen – und das, obwohl unsere Aufgaben im Bildungsbereich wachsen.“
Die SPD-Fraktion fordert, dass die Landesregierung die Verteilungsmechanismen überarbeitet und künftig die Sozialstruktur, Altersverteilung und Bildungsbedarfe der Kommunen stärker berücksichtigt.
„Augustdorf darf nicht länger der Verlierer solcher Entscheidungen sein“, betont Schubert abschließend. „Wir brauchen endlich eine Politik, die hinschaut, wo Unterstützung wirklich gebraucht wird – und nicht eine, die nach Schema F verteilt.“
Vorlesestunde in der Bücherei
Mitteilungen aus Rat und Verwaltung 17. Oktober 2025
Am Montag, 27. Oktober 2025, findet um 14.30 Uhr wieder die Vorlesestunde in der Gemeindebücherei Augustdorf in Kooperation mit dem Ev. FamZ Kita Regenbogen und Jona und der DRK-Kita, Haustenbecker Straße 2, statt.
Dazu möchten wir alle Kinder, Erwachsenen und Erzieher herzlich einladen.
Es wird aus dem Buch „Die große Wörterfabrik“ von Agnés de Lestrade vorgelesen.
Die große Wörterfabrik ist ein poetisches Bilderbuch über den Wert der Liebe und der Sprache.
Wir freuen uns über jeden kleinen und großen Besucher!
Gemeinsam für Augustdorf: Neue Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – FDP gegründet
Pressemitteilung – 25. Oktober 2025
Am 8. Oktober 2025 haben sich die Ratsmitglieder Sarah Ritter (FDP) und Natascha Barz (Bündnis 90/Die Grünen) zur neuen Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – FDP im Rat der Gemeinde Augustdorf zusammengeschlossen. Damit bündeln zwei engagierte Stimmen ihre Kräfte, um gemeinsam mehr für die Bürgerinnen und Bürger zu bewegen.
„Uns verbindet der Wunsch, Augustdorf gemeinsam mit den Menschen vor Ort weiterzuentwickeln – mit offenen Ohren für ihre Anliegen und dem festen Willen, gute Ideen in die Tat umzusetzen“, erklärt Sarah Ritter, die künftig den Fraktionsvorsitz übernimmt. Natascha Barz wird als stellvertretende Fraktionsvorsitzende fungieren. Nach zweieinhalb Jahren ist ein Wechsel im Vorsitz vorgesehen – ein Zeichen für gelebte Partnerschaft und Gleichberechtigung.
Die neue Fraktion setzt sich für eine Vielzahl zentraler Themen ein:
• Soziale Gerechtigkeit: Unterstützung für Familien mit geringem Einkommen und Einsatz für bezahlbaren Wohnraum.
• Bildung für alle: Integration, digitale Ausstattung und Chancengleichheit stehen im Fokus.
• Wirtschaftsförderung: Tourismus, Gesundheitsangebote und lokale Betriebe sollen gestärkt werden.
• Bürokratieabbau und Bürgerhaushalt: Mehr Transparenz und Mitgestaltung für die Bürger.
• Moderne Ortskonzepte: Radwege, Schwimmgelegenheiten, Gewerbeflächen, Bürger- und Jugendprojekte sowie der Einzelhandel sollen weiterentwickelt werden.
• Stärkung des Ehrenamts: Unterstützung für freiwilliges Engagement in Vereinen und Initiativen.
• Saubere und sichere Gemeinde: Unterstützung für Ordnungskräfte und Maßnahmen für ein gepflegtes Ortsbild.
• Nachhaltiges Baulandmanagement: Im Sinne der Menschen vor Ort.
• Umweltschutz und Mobilität: Verbesserungen im ÖPNV und Umsetzung der Wärmeplanung gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG).
„Unsere Zusammenarbeit ist ein starkes Signal für konstruktive Politik über Parteigrenzen hinweg“, betont Natascha Barz. „Wir wollen zuhören, gestalten und gemeinsam mit den Menschen in Augustdorf Lösungen finden.“
Die Fraktion lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich aktiv einzubringen und mitzugestalten. Denn: Augustdorf kann mehr – wenn wir gemeinsam handeln.
Pressemitteilung der SPD Fraktion Augustdorf
„Landesregierung verspielt historische Chance – Augustdorf wird erneut benachteiligt“
Das von der schwarz-grünen Landesregierung vorgestellte Infrastrukturpaket soll nach Angaben von Ministerpräsident Hendrik Wüst das „größte Investitionsprogramm in der Geschichte des Landes“ sein. Rund 31 Milliarden Euro sollen in den kommenden zwölf Jahren in die Infrastruktur Nordrhein-Westfalens fließen – 21,3 Milliarden davon an die Kommunen. Doch der Blick auf die Verteilung sorgt in Augustdorf für Ernüchterung: Die Gemeinde erhält lediglich 4,7 Millionen Euro, obwohl sie die jüngste Kommune in NRW ist und einen besonders hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen hat.
„Am Ende ist das ein Tropfen auf dem heißen Stein“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Mats Uffe Schubert. In Anbetracht eines zwingend notwendigen Investitionsvolumens im zweistelligen Millionenbereich in die Schulen in Augustdorf ist die Summe gering. „In Augustdorf liegt der Anteil der Grundschulkinder an der Gesamtbevölkerung bei rund 5,7%, NRW-weit lediglich bei 4,0%. Auch die erwartete Steigerung der Grundschulkinder findet in der Berechnung keine Berücksichtigung“, so der Fraktionsvorsitzende.
„Das ist schlichtweg unverantwortlich“, kritisiert Schubert. „Wenn die Landesregierung erklärt, dass die Hälfte der Mittel in Bildung fließen soll, dann ist es nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet Gemeinden mit vielen Kindern, jungen Familien und wachsender Bevölkerung so wenig profitieren. Augustdorf hat in Sachen Bildungsinfrastruktur enormen Nachholbedarf – hier wäre Unterstützung dringend nötig gewesen.“
Die SPD-Fraktion sieht in der Verteilung der Mittel ein strukturelles Ungleichgewicht. „Anstatt gezielt die Kommunen zu fördern, die besonders in Kitas, Schulen und Ganztagsangebote investieren müssen, wird das Geld nach starren Schlüsseln verteilt“, so Schubert. „Damit verspielt die Landesregierung eine historische Chance. Wer es ernst meint mit Bildungsgerechtigkeit, muss die unterstützen, die tagtäglich um ausreichend Schulräume, moderne Ausstattung und Ganztagsplätze kämpfen.“
Gerade für eine Gemeinde wie Augustdorf, in der der Anteil junger Menschen deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt, seien Investitionen in Bildung kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, so der SPD-Fraktionschef weiter: „Wir reden hier über die Zukunft unserer Kinder. Statt einer echten Entlastung bekommen wir wieder einmal das Nachsehen – und das, obwohl unsere Aufgaben im Bildungsbereich wachsen.“
Die SPD-Fraktion fordert, dass die Landesregierung die Verteilungsmechanismen überarbeitet und künftig die Sozialstruktur, Altersverteilung und Bildungsbedarfe der Kommunen stärker berücksichtigt.
„Augustdorf darf nicht länger der Verlierer solcher Entscheidungen sein“, betont Schubert abschließend. „Wir brauchen endlich eine Politik, die hinschaut, wo Unterstützung wirklich gebraucht wird – und nicht eine, die nach Schema F verteilt.“
Tag der offenen Tür am Klinikum Lippe in Lemgo
125-jähriges Jubiläum wird gefeier
Am Samstag, 8. November 2025, öffnet das Klinikum Lippe in Lemgo von 10:00 bis 14:00 Uhr seine Türen für alle interessierten Besucherinnen und Besucher.
Unter dem Motto „Gestern. Heute. Morgen.“ lädt das Klinikum Lippe herzlich dazu ein, das traditionsreiche Krankenhaus einmal ganz aus der Nähe kennenzulernen.
Besucher können sich auf ein vielfältiges Programm für die ganze Familie freuen:
Ort: Klinikum Lippe, Rintelner Straße 85, 32657 Lemgo
Zeit: Samstag, 8. November 2025 | 10:00 bis 14:00 Uhr
Klinikum Lippe
Prof. Dr. Dorothee Bremerich wird neue medizinische Geschäftsführerin
Das Klinikum Lippe hat eine neue medizinische Geschäftsführerin: Einstimmig hat die Gesellschafterversammlung beschlossen, Prof. Dr. Dorothee Bremerich mit der verantwortungsvollen Aufgabe zu betrauen, die sie zum 1. Januar 2026 antreten wird.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit Prof. Dr. Bremerich eine überaus kompetente und versierte Nachfolgerin für Dr. Christine Fuchs gewinnen konnten“, sagt Landrat Dr. Axel Lehmann, der zugleich Vorsitzender der Gesellschafterversammlung ist. „Dass sich die Mitglieder einstimmig und geschlossen für Prof. Dr. Bremerich ausgesprochen haben, ist ein starkes Zeichen. Ich bin davon überzeugt, dass sie durch ihre vielfältige Expertise ein absoluter Gewinn für die Weiterentwicklung unseres Klinikums sein wird.“
Prof. Dr. Dorothee Bremerich (61 Jahre) ist Fachärztin für Anästhesiologie und dabei spezialisiert auf Intensiv-, Schmerz- sowie Notfallmedizin. Darüber hinaus verfügt sie über eine betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikation im Management von Krankenhaus- sowie Gesundheitseinrichtungen und hat im Laufe ihrer Karriere reichlich Erfahrung in diesem Bereich gesammelt.
Geboren im rheinland-pfälzischen Mayen, absolvierte Prof. Dr. Bremerich ab 1983 ihr Medizinstudium in Göttingen, Aachen und Wien. Nach ersten beruflichen Stationen am St.-Marien-Hospital in Düren und den Kliniken der Stadt Köln, legte sie 1995 an der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie der Uniklinik Frankfurt am Main ihre Facharztausbildung ab. Ein zweijähriger Forschungsaufenthalt führte Prof. Dr. Bremerich an die namhafte Mayo Clinic in Rochester (USA), ehe sie an die Uniklinik Frankfurt am Main zurückkehrte und dort zur Leitenden Oberärztin und zur stellvertretenden Klinikdirektorin aufstieg. Ab 2014 setzte sie ihre Karriere unter anderem als Chefärztin am St.-Vincenz-Krankenhaus in Limburg, dem AGAPLESION-Markus-Krankenhaus in Frankfurt am Main sowie den Helios-Kliniken Schwerin fort. Zuletzt war Prof. Dr. Bremerich als Ärztliche Direktorin der Nordoberpfalz AG Weiden tätig, zu der drei Akutkrankenhäuser, eine Klinik für Geriatrische Rehabilitation und ein Medizinisches Versorgungszentrum gehören. Nun tritt die verheiratete Mutter von zwei erwachsenen Kindern eine neue Herausforderung als medizinische Geschäftsführerin des Klinikums Lippe an.
„Das Klinikum Lippe hat mit seiner Ausrichtung als Uniklinik ein enormes Potenzial und ist mit seinen Fachrichtungen in den unterschiedlichsten Bereichen sehr gut aufgestellt, um in einer sich derzeit stark wandelnden Klinik- und Gesundheitslandschaft erfolgreich bestehen und sich weiterentwickeln zu können. Genau das ist der Reiz an der neuen Aufgabe, auf die ich mich sehr freue“, sagt Prof. Dr. Bremerich. Gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Dr. Niklas Cruse wird sie die Führungsspitze des Klinikums Lippe bilden. „Mit Prof. Dr. Bremerich wird die medizinische Geschäftsführung optimal besetzt. Daher freue ich mich schon jetzt auf die künftige Zusammenarbeit“, sagt Dr. Cruse.
Antrag für Jagdscheinverlängerung ab Dezember 2025 möglich
Geänderte rechtliche Vorgaben verlängern die Bearbeitungszeit
Wer einen zum 31. März 2026 gültigen Jagdschein besitzt und diesen verlängern möchte, muss aufgrund umfassender Gesetzesänderungen mit einer längeren Bearbeitungszeit rechnen. Daher sollten die Jagdscheinverlängerungen bereits ab Dezember 2025 beantragt werden. Dies ist der frühstmögliche Zeitpunkt, ab dem die Untere Jagdbehörde des Kreises Lippe aufgrund rechtlicher Vorgaben entsprechende Anträge bearbeiten darf.
Durch eine umfassende Gesetzesänderung im Bundesjagdgesetz und Waffengesetz im Oktober 2024 ist die Prüfung der Jagdscheinverlängerungen umfangreicher als zuvor. Diese erfolgt seither nicht mehr nur durch die Untere Jagdbehörde, sondern auch durch die Waffenbehörde. Diese Gesetzesänderungen haben teils erhebliche Verlängerungen der Bearbeitungszeiten zur Folge. Daher empfiehlt die Untere Jagdbehörde den betroffenen Jägerinnen und Jägern, bereits im Dezember 2025 einen Antrag auf Verlängerung zu stellen. Diese schon jetzt einzureichen, führt leider nicht zu einer schnelleren Bearbeitung, da die Anträge erst ab Dezember geprüft werden dürfen.
Bei Fragen ist die untere Jagdbehörde unter Tel. (05231) 62-7929 sowie über per E-Mail an diese Email zu erreichen. Alle Informationen zum Verfahrensablauf sowie das Antragsformular sind auch auf der Internetseite der Kreisverwaltung zu finden (Stichwortsuche „Jagdschein“).
Neue Truppe in Augustdorf
Panzerbrigade 21 stellt neuartigen Artillerieverband auf
Mit dem russischen Angriffskrieg hat sich die sicherheitspolitische Lage in Europa grundlegend verändert – auch für die Panzerbrigade 21. Seit 2022 gleicht kein Jahr dem anderen: Unterstützung bei der Ausbildung ukrainischer Streitkräfte, Umgliederung zur ersten Brigade der Mittleren Kräfte und zahlreiche Verlegungen nach Litauen prägen das Bild. Nun folgte der nächste bedeutende Schritt: In Augustdorf wurde das Artilleriebataillon 215 offiziell aufgestellt – ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der Brigade.
„Die Neuaufstellung eines Verbandes ist zweifelsohne ein sehr bedeutsames Ereignis und Ausdruck der Zeitenwende. Als erste Brigade der Mittleren Kräfte freuen wir uns sehr, bald auf Artillerieunterstützung aus den eigenen Reihen setzen zu können“, erklärt Brigadegeneral Marco Eggert, Kommandeur der Panzerbrigade 21, während des Aufstellungsappells in Augustdorf. Beim feierlichen Antreten wurde erstmals die neue Truppenfahne des Artilleriebataillon 215 enthüllt und der Verband damit in Dienst gestellt.
„Mit den hochmobilen Radhaubitzen und modernen unbemannten Wirkmitteln erhält die Brigade die Fähigkeit, Ziele tief im feindlichen Raum zu bekämpfen – flexibel, präzise und organisch in unserer Struktur verankert“, erklärt Eggert. Bislang war eine solche Feuerunterstützung nur über übergeordnete Artillerieverbände möglich.
Mit der Aufstellung erhält Oberstleutnant Fabian Kolbe das Kommando über den neuen Verband. Gemeinsam mit seinem 26-köpfigen Aufstellungsstab nimmt er jetzt seine Arbeit auf. „Wir werden Grundlagen schaffen, Einsatzgrundsätze formulieren und Verfahren erproben – damit unsere Nachfolger ein einsatzbereites Bataillon übernehmen können. Eine eingespielte und gut ausgebildete Truppe ist das Ziel noch vor der Einführung des neuen Waffensystems“, betonte Kolbe in seiner Rede beim anschließenden Empfang.
Die Bezeichnung „215“ knüpft bewusst an eine traditionsreiche Geschichte an: Von 1958 bis 2015 war in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf das Panzerartilleriebataillon 215 stationiert – einst das Rückgrat der Steilfeuerunterstützung der Brigade. Die erneute Vergabe der Bezeichnung dient der Traditionspflege, das neue Bataillon folgt jedoch einem völlig neuen taktischen Ansatz. „Im Sinne unserer Ausrichtung als Mittlere Kräfte setzen wir vollständig auf Radmobilität und unbemannte Systeme. Das neue Artilleriebataillon 215 wird unter anderem mit der Radhaubitze RCH 155 ausgestattet“, so Eggert. Mit diesem System fügt sich der Verband nahtlos in die bewegliche Gefechtsführung der Brigade ein. Perspektivisch wird die Fähigkeit der Radhaubitze durch moderne unbemannte fliegende Waffensysteme ergänzt, die flexibel im Gefecht eingesetzt werden können – ein weiterer Baustein im technologieoffenen Fähigkeitsaufbau der Mittleren Kräfte.
Die neue Ausgabe von Der Augustdorfer ist da!
Ab dem 1. Oktober startet die Verteilung – und spätestens am Wochenende sollte das Ortsmagazin in allen Augustdorfer Haushalten vorliegen. Wer nicht warten möchte, kann die aktuelle Ausgabe bereits jetzt online lesen.
Freuen Sie sich auf informative Beiträge in der Herbstausgabe, die Herbstkirmes am zweiten Oktoberwochenende, sowie Rückblicke und Ausblicke auf das, was unsere Gemeinde bewegt.
Die Tagespresse hat bereits aktuell informiert: In der Stichwahl zum Bürgermeister setzte sich Dr. Andreas J. Wulf mit 53,86 % durch. Mats Uffe Schubert erreichte 46,14 % – wir wünschen beiden alles Gute.
Hoffest bei der Landschlachterei Schröder
Die Landschlachterei Schröder öffnet die Tore zum großen Hoffest und lädt alle Augustdorferinnen, Augustdorfer und Gäste herzlich ein.
Freitag, 3. Oktober 2025 | 11 – 18 Uhr, Ahornstraße 9, Augustdorf
Kulinarische Vielfalt
Vom Grill gibt es Bratwurst von Wild, Rind und Hausschwein, dazu Nackensteaks, Steaks vom Waldrind sowie frisch belegte Leberkäsbrötchen. Exklusiv neu im Angebot: Rinder aus der Wistinghauser Senne – ein Stück echter Regionalität.
Direkt am Hof steht außerdem ein Automat mit wechselnden Spezialitäten: von Wurst über Grillfleisch bis hin zu besonderen Cuts. Über eine App kann bequem (vor)bestellt werden, sodass jederzeit für Genuss gesorgt ist.
Programm für die ganze Familie
Ob rollende Waldschule für Naturfreunde, Hüpfburg und Zuckerwatte für die Kleineren oder ein kühles Getränk am Bierstand – hier ist für alle etwas dabei.
Handwerk mit Geschichte
1996 von Dieter Schröder gegründet, entwickelte sich der Betrieb von einer kleinen Hausschlachtung zu einem geprüften Ausbildungsbetrieb mit eigenem Kühlhaus und EG-Zulassung.
Das Hoffest ist ein Vorgeschmack auf das 30-jährige Jubiläum im kommenden Jahr – und eine gute Gelegenheit, das Handwerk und die Menschen dahinter kennenzulernen.
4. Berufswahlmesse in Augustdorf
Mitteilungen aus Rat und Verwaltung
Am 16.09.2025 findet wieder eine Berufswahlmesse im Medien- und Bildungszentrum (MBZ), Haustenbecker Straße 2, 32832 Augustdorf, statt.
Die Realschüler/innen der Klassen 8 bis 10 bekommen in der Zeit von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr die Möglichkeit, sich über die jeweiligen Ausbildungsberufe zu informieren. Die ersten Kontakte können so hergestellt werden. Es werden ca. 18 Unternehmen aus Augustdorf und Umgebung mit einem Informationsstand im MBZ vertreten sein. Die Firmen erhalten die Chance, die Schüler, die ihren Weg ins Berufsleben suchen, für sich zu gewinnen.
Zur Eröffnung der Messe laden wir herzlich auf 10.00 Uhr ein.