Am vergangenen Wochenende mussten die Spiele der wC-Jugend und Damenmannschaft krankheitsbedingt abgesagt werden. Während die Herrenmannschaften lediglich einen von vier möglichen Punkten erkämpfen konnten, haben die Jugendmannschaften ihre Spiele gewonnen.

2. HERREN – TuS Müssen-Billinghausen 3 (24:31)

Am Ende musste sich die 2. Herrenmannschaft deutlich mit 24:31 gegen Müssen-Billinghausen geschlagen geben. In der ersten Halbzeit hielten die Sandhasen das Spiel offen und konnten in Schlagdistanz bleiben. Nach der Halbzeitpause konnten sich die Gäste dann langsam absetzen.

HSG Rietberg-Mastholte – mC-JUGEND (28:37)

Seit Anfang November 2023 ist die mC-Jugend der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof nun ohne Punktverlust in der Bezirksliga. Damit verteidigen die Sandhasen die Tabellenführung. Am Wochenende kam es beim Tabellenletzten zum Pflichtsieg.

mB-JUGEND – Wiedenbrücker TV (34:27)

Einen Start-Ziel-Sieg konnte die mB-Jugend erzielen. Mit drei Treffern in Folge legte die Mannschaft direkt zu Beginn den Grundstein für den Sieg und verdeutlichte die Kräfteverhältnisse. Im weiteren Spielverlauf konnte die Mannschaft die Führung dann immer weiter ausbauen.

1. HERREN – TuS Müssen-Billinghausen 2 (33:33)

Am Ende stand ein 33:33 auf der Anzeigetafel der wineo-Arena. Nachdem die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof in der Hinrunde noch in eine Niederlage einwilligen mussten gelang der Punktgewinn. Allerdings konnten die Sandhasen ihre teilweise drei-Tore-Führung nicht bis zum Spielende halten.

Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Fotoquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof

In der Waldstraße ereignete sich am Mittwochmorgen (07.02.2024) gegen 5.30 Uhr ein Verkehrsunfall. Eine 62-Jährige aus Augustdorf fuhr mit ihrem Nissan Qashqai von ihrem Grundstück, um den Weg in Richtung Schloss Holte-Stukenbrock einzuschlagen. Dabei übersah sie einen vorfahrtberechtigten Audi 80-Fahrer, der in Richtung Pivitsheide unterwegs war. In Höhe der Grundstücksausfahrt stießen die beiden Wagen zusammen. Der Fahrer des Audis, ein 64-Jähriger aus Verl, wurde dabei leicht verletzt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. An den Autos entstand ein Sachschaden von rund 8500 Euro – sie waren nicht mehr fahrbereit. Die Waldstraße blieb für knapp 2 Stunden gesperrt.

Textquelle: Polizei Lippe

Eine Rahmenvereinbarung mit der DFMG Deutsche Funkturm GmbH soll den Ausbau einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur beschleunigen und vereinfachen.

Landrat Dr. Axel Lehmann und Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer der DFMG Deutsche Funkturm GmbH (DFMG), haben im Kreishaus in Detmold eine Rahmenvereinbarung zum Mobilfunkausbau unterschrieben. Dadurch sollen Verfahren zum Ausbau einer leistungsfähigen und flächendeckenden Mobilfunkinfrastruktur beschleunigt und vereinfacht werden.

„Mit dem Rahmenvertrag gehen wir einen wichtigen Schritt, um schnelles mobiles Internet in ganz Lippe zu erhalten. Der Ausbau des 4G- und 5G-Netzes bildet das Fundament für die Digitalisierung des Kreises Lippe und für die Daseinsvorsorge der Bürgerinnen und Bürger“, sagt Landrat Dr. Axel Lehmann. Bruno Jacobfeuerborn sagt: „Wir freuen uns, mit dieser Kooperation den flächendeckenden Ausbau der Infrastruktur für eine zukunftssichere Mobilfunkversorgung deutlich zu beschleunigen.“ Der Kreis Lippe sei nach dem Rhein-Erft-Kreis und dem Rhein-Kreis Neuss der dritte Kreis in NRW, der auf diese Weise mit der DFMG zusammenarbeitet.

Und so funktioniert es: Die Deutsche Funkturm, eine ehemalige Tochter der Deutschen Telekom, ist Infrastrukturdienstleister für alle Funknetzbetreiber, wie Telekom, Vodafone oder O2. Das heißt, sie akquiriert, plant und realisiert, betreibt und vermarktet bundesweit Funkstandorte. Die Funknetzbetreiber übermitteln der DFMG sogenannte Suchkreise, also circa ein bis zwei Quadratkilometer große Flächen, für optimale Standorte für die Mobilfunkversorgung.

Nun kommen der Kreis Lippe und die Rahmenvereinbarung ins Spiel. Um einen geeigneten Standort innerhalb der Suchkreise für den Mobilfunkausbau zu finden, musste die Deutsche Funkturm bislang beispielsweise die Eigentümer potenzieller Grundstücke identifizieren, Informationsgespräche führen und Verträge aufsetzen. Diese Akquise, die oft zwischen sechs und 18 Monate dauert, fällt nun weg, denn der Kreis Lippe stellt der DFMG Daten über die kreiseigenen Liegenschaften zur Verfügung. Die Deutsche Funkturm gleicht die Suchkreise der Funknetzbetreiber mit den Liegenschaften des Kreises Lippe ab. Ist eine geeignete Fläche dabei, kann der Mietvertrag deutlich schneller als üblich geschlossen werden. In der Rahmenvereinbarung sind zum Beispiel auch Mustermietverträge für Mobilfunkstandorte enthalten.

„Die Vereinbarung ist ein wichtiges und richtiges Signal in Richtung flächendeckender Digitalisierung. Sie löst die bisherige Einzelvertragsregelung ab und beschleunigt und vereinfacht den Mobilfunkausbau damit“, sagt Frank Sprenger, Mobilfunkkoordinator des Kreises Lippe. „Wenn die Deutsche Funkturm einen neuen Mast errichtet hat, können ihn andere übrigens auch mitnutzen. Das minimiert die sichtbare Infrastruktur und gestaltet den Ausbau effizienter“, ergänzt er.

„Der Mobilfunkausbau ist primär Angelegenheit der Netzbetreiber. Die Rahmenvereinbarung ist daher wesentlicher Teil einer Gesamtstrategie, um Gebiete mit unzureichender Funknetzabdeckung im Bereich 4G/5G schneller und gezielter auszubauen“, sagt Dr. Stefan Ostrau als zuständiger Fachbereichsleiter beim Kreis Lippe. „Infrastrukturdienstleister von Vodafone und 1&1 haben auch schon Interessen an Rahmenvereinbarungen signalisiert“, ergänzt er.

Als einer der wenigen Kreise in Deutschland hat der Kreis Lippe bereits 2021 auf eigene Kosten die Mobilfunklöcher („weißen Flecken“) ermittelt und der Mobilinfrastrukturgesellschaft des Bundes übergeben. Erreicht wurde damit der Ausbau ausgewählter Gebiete in Lippe. Jüngstes Beispiel dafür bildet der Ausbau der Mobilfunkversorgung durch die DFMG im Bereich Währentrup/Hörste, die demnächst in Betrieb geht. 

Aufgrund einer Personalversammlung ist das Rathaus am

Montag, 19. Februar 2024, ab 12.30 Uhr telefonisch nicht erreichbar.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Landrat Dr. Axel Lehmann hat die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf & Pflege unterzeichnet. Mit der Charta werden Unternehmen, Behörden und Organisationen in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet, die sich besonders für die Pflegefreundlichkeit ihres Unternehmens stark machen. „Die Unterstützung und Information unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Ausnahmesituationen der Pflege ist für den Kreis Lippe sehr wichtig. Deshalb machen wir beim Landesprogramm mit. Wir lassen niemanden allein“, betont Landrat Dr. Axel Lehmann.

„Die NRW-weite Initiative dient der Fachkräftebindung, stabilisiert die häusliche Pflege und entlastet erwerbstätige pflegende Angehörige. Sie bietet konkrete Unterstützung für Unternehmen und Beschäftigte und ebnet den Weg zu regionalen Entlastungsangeboten“, erklärt Georg Oberkötter vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Kreis Lippe bietet bereits seit Jahren Hilfestellungen für Mitarbeitende mit Pflegeaufgaben. So gibt es zahlreiche unterschiedliche Teilzeit- und Arbeitszeitmodelle, die nicht nur die Betreuung von Kindern, sondern auch die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger erleichtern sollen.

Im vergangenen Jahr wurde eine Selbsthilfegruppe für Mitarbeitende mit Pflegeaufgaben ins Leben gerufen. Die Gruppe läuft seitdem erfolgreich und wird fachlich begleitet. Der Kreis Lippe betreibt zudem zusammen mit den Pflegekassen den Pflegestützpunkt, in dem alle Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen eine individuelle, unabhängige und trägerneutrale und kostenfreie Beratung durch qualifizierte Pflegeberaterinnen und –berater erhalten. 

Darüber hinaus hat der Kreis intern vier Pflegelotsinnen und -lotsen ausgebildet, die den Mitarbeitenden neben der Pflegeberatung ebenfalls zur Verfügung stehen. Die zuständige Verwaltungsvorständin Sabine Beine stellt heraus: „Dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich zu ihrer eigentlichen Arbeit beim Kreis Lippe für ihre Kolleginnen und Kollegen als Pflegelotsinnen und -lotsen engagieren, ist ein wichtiges Signal. Es ist ein niederschwelliges Angebot, das jederzeit genutzt werden kann.“

Unterstützung bekommen betroffene Mitarbeitende auch beim FABEL-Service – Familienbetreuung Lippe. Dort wird ebenfalls in Pflegesituationen beraten und Betroffene können eine Mappe mit wichtigen Informationen zum Thema Pflege und möglichen Ansprechpartnern bekommen. Für Verwaltungsvorstand Dr. Olaf Peterschröder ist wichtig: „Der FABEL-Service als Zusammenschluss lippischer Unternehmer und des Kreises zeigt, dass sich unser Unterstützungsangebot nicht nur auf den Kreis als Arbeitgeber beschränkt. Unsere Mitarbeiterinnen der Familienbetreuung engagieren sich im gesamten Kreisgebiet, um bei familiären Notlagen Hilfestellungen zu bieten.“

Mit der Teilnahme am Landesprogramm unterstreicht der Kreis Lippe als Arbeitgeber sein Ziel, die Pflegefreundlichkeit in der Behörde fortwährend auszubauen. Das Thema „Pflege“ findet darüber hinaus weiterhin Berücksichtigung im internen Fortbildungsprogramm des Kreises.

Seit Anfang dieses Jahres gelten neue gesetzliche Regelungen für Hauseigentümer. Das neue Gebäudeenergiegesetz, auch Heizungsgesetz genannt, wurde im vergangenen Jahr viel diskutiert und mehrfach geändert. Der Umbau der Wärmeversorgung weg von fossilen Energieträgern hin zu CO2-ärmeren Systemen soll durch die neuen Regelungen vorangebracht werden. Viele Verbraucher sind seitdem verunsichert, was auf den Einzelnen zukommt: Muss ich meine Heizung tauschen und wenn ja, was darf ich noch und was macht eigentlich Sinn?

Der Kreis Lippe und die Verbraucherzentrale NRW bieten hierzu einem Hybrid-Vortrag mit dem Titel „Meine Heizung – neue Regeln und neue Chancen?“ an. Referent Matthias Ansbach vermittelt darin einen Überblick über die aktuelle Gesetzeslage, welche Technologien möglich sind und wie diese sinnvoll kombiniert und gefördert werden können.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 14. Februar, ab 18.30 Uhr im Innovationszentrum des Kreises Lippe, Energiepark 2 in Dörentrup statt. Eine Online-Teilnahme an dem Vortrag ist ebenfalls möglich. Die Zugangsdaten finden alle Interessierten auf der Webseite des Innovationszentrums unter www.innovationszentrum-doerentrup.de/veranstaltungen 

Zuvor können Interessierte von 14 bis 18 Uhr die offene Sprechstunde nutzen und Matthias Ansbach individuelle Fragen rund um das Thema Energie stellen. Beide Angebote sind kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

(Pressemitteilung des Landesarchives Nordrhein-Westfalen)

Das Landesarchiv NRW verlängert Bildungspartnerschaften mit dem Grabbe-Gymnasium und dem Leopoldinum.
Bei der Bearbeitung von historischen und gesellschaftlichen Themen gibt es für Detmolder Schülerinnen und Schüler seit Jahren eine besondere Anlaufstelle: Unter Anleitung der Archivpädagogin Heike Fiedler können sie im Landesarchiv NRW mit regionalen Originalquellen forschen. In den letzten Jahren hat die Corona-Pandemie diese enge Zusammenarbeit erschwert – das soll sich nun wieder ändern. 

Bereits seit 2011 und 2012 bestehen Kooperationsvereinbarungen zwischen dem Archiv und den beiden Detmolder Gymnasien Leopoldinum und Grabbe. Die Verlängerung der zwischenzeitlich ausgelaufenen Vereinbarungen setzt nun ein deutliches Zeichen für die Fortführung der Zusammenarbeit. 

Anja Vothknecht, die stellvertretende Leitung des Grabbe-Gymnasiums, besuchte am 15. Februar 2023 das Landesarchiv, um die Verlängerung der Kooperation zu unterzeichnen. Bereits am 6. Februar 2023 hatte die Schulleiterin des Leopoldium, Dr. Alexandra Nolte, die zukünftige Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung der Vereinbarung besiegelt. Sie machte sich nun am 18. Januar 2024 bei einem Besuch im Landesarchiv ein Bild von der Arbeit vor Ort. Auch das Stadtarchiv Detmold beteiligt sich an der Kooperation und möchte damit an die positiven Erfahrungen aus der Vergangenheit anknüpfen. Alle Beteiligten sind sich damit einig, den Schülerinnen und Schülern mit dem „außerschulischer Lernort Archiv“ einen besonderen Zugang zur Geschichte zu ermöglichen.

Im Archiv haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, der Geschichte mit Originalen auf die Spur zu kommen. So können sie die erklärenden Texte aus ihren Geschichtsbüchern mit Quellen aus dem regionalen Umfeld überprüfen. Neben den vielen Herausforderungen, die bei der Recherche- und Quellenarbeit auftreten, kommt es immer wieder zu interessanten Entdeckungen und neuen Auseinandersetzungen zu verschiedensten Themen. 

Das Land NRW festigt mit den Bildungspartnerschaften die Zusammenarbeit von Schulen und Archiven. Sie werden individuell angepasst und regelmäßig evaluiert. Das Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler die Geschichtskultur aktiv mitgestalten. 

Übrigens sind die Bildungspartnerschaften nicht den Gymnasien vorbehalten: Eine dritte Kooperationsvereinbarung besteht seit 2019 mit der Grundschule in Augustdorf. 

Die NaTourErlebnisführungen der Lippe Tourismus & Marketing GmbH starten wieder. Von Februar bis April können Interessierte an fünf Veranstaltungen teilnehmen. Anmeldungen sind bis sieben Tage vor dem Termin unter www.natourenergie.de möglich. Buchungsanfragen zu Wunschterminen für Gruppen können bei der Lippe Tourismus & Marketing GmbH unter ed.ep1776830102pil-s1776830102ierk@1776830102yksre1776830102imosi1776830102w.j1776830102 oder 05231/62-1046 gestellt werden.

NaTourErlebnis Obstbaumschnitt

17. und 24. Februar 2024 um 11 Uhr, Gutshof Brennerei Begatal in Humfeld

Den richtigen Obstbaumschnitt lernen die Teilnehmenden auf dem Gutshof Brennerei Begatal in Humfeld. NaTourErlebnisführer Friedhelm Begemann von der Brennerei stellt dafür eine Vielzahl an Bäumen zum Lernen zur Verfügung. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Gutshofes geht es zum Obsthof, auf dem Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Pflaumen- und Zwetschgensorten auf rund sechs Hektar Streuobstwiese wachsen.

NaTourErlebnis „Mit Alpakas wandern“

13. April 2024 um 11 Uhr, Alpakahof Möller in Bad Meinberg

Mit ihren Knopfaugen, ihrem flauschigen Fell und ihrem exotischen Erscheinungsbild ziehen Alpakas Menschen magisch an. Sie punkten auch mit inneren Werten: Alpakas sind sehr stolze, intelligente und neugierige Tiere. Bei einer Wanderung lernen die Teilnehmenden mit den Alpakas Sandokan, Max, Moritz, Pepe, Clyde, Spotty, Portos und Julius die entspannte Welt der Tiere und ihre beruhigende Art kennen.

NaTourErlebnisführung Energiedorf Wendlinghausen

26. April 2024 um 16 Uhr, Innovationszentrum Dörentrup

Bei dieser zweistündigen NaTourErlebnisführung lernen die Teilnehmenden das Energiedorf Wendlinghausen kennen. Dafür starten sie am Innovationszentrum Dörentrup, besuchen die Freifläche der etwa fünf Hektar großen Photovoltaikanlage sowie den Infopunkt Biogas. Dort besichtigen sie die Biogasanlage. Das Nahwärmenetz versorgt 40 Wohnhäuser, ein Sägewerk, das Schloss und Gut Wendlinghausen, verschiedene Gewerbebetriebe und das Innovationszentrum mit Wärme. 

NaTourErlebnis Apfelbaum veredeln

27. April 2024 um 10 Uhr, Baumschule Krämer in Detmold

Der gelernte Baumschulgärtner Frank Meier vermittelt theoretische Informationen, bevor es an die Praxis geht. Unterlagen und Reiser werden zur Verfügung gestellt. Optional können die Teilnehmenden ihre eigenen Reiser mitbringen, wenn diese bleistiftstark und ein Jahr alt sind. Anschließend gibt es eine Führung in der Baumschule, um den Werdegang von der Veredelung zum Obstbaum begutachten zu können.

NaTourErlebnisführung auf dem BienenErlebnispfad

27. April 2024 um 10 Uhr, BienenErlebnispfad Schwelentrup
28. April 2024 um 14 Uhr, BienenErlebnispfad Schwelentrup

Auf dem BienenErlebnispfad in Schwelentrup zeigen erfahrene Imker die lebenswichtige Bedeutung der Bienen für Ökologie und Umwelt. Die Teilnehmenden können die Tiere zum Beispiel im Erlebnisschaukasten oder in einer Klotzbeute, einem ausgehöhlten Baumstamm, anschauen. Wer mag, kann außerdem einen Blick auf ein Bienenvolk mit seiner Königin wagen. Für den Besuch im Bienenhaus sind lange Hosen und eine langärmelige Jacke zu empfehlen. Ein Imkerschleier wird gestellt.

Stadt Detmold und Baustoffhandel Berkemann machen den Weg frei für Detmolds „Zentrum für Nachhaltiges und Digitales Bauen“ 

Detmold. Der Detmolder Bildungscampus an der Bielefelder Straße wächst weiter: Ende des kommenden Jahres könnten dort schon die ersten Bagger rollen, um das Feld für einen weiteren „Leuchtturm“ in Detmold zu bereiten. Auf dem bisherigen Gelände des Baustoffhandels Berkemann entsteht dann unter dem Dach der Technischen Hochschule (TH OWL) Deutschlands erstes „Zentrum für Nachhaltiges und Digitales Bauen“. 

Viele Interessenten hatten ihren Hut in den Ring geworfen. Dass nun die mehrjährigen Verhandlungen zwischen der Stadt Detmold und der Eigentümer-Familie Berkemann zu einem erfolgreichen Abschluss geführt haben, freut alle Beteiligten gleichermaßen. „Der Vertrag ermöglicht Detmold entlang der Kette Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft Innovationsförderung in unserer Stadt weiterzuentwickeln“, blickt Bürgermeister Frank Hilker in die Zukunft und führt weiter aus: „Wir brauchen junge Menschen, die in Detmold studieren. Und wir schaffen berufliche und familiäre Anschlussmöglichkeiten, damit diese jungen Menschen mit ihrem Know-How im besten Fall auch bei uns bleiben.“ 

Etwa 11.000 Quadratmeter groß ist das Gelände, das die Stadt jetzt von der Familie Berkemann gekauft hat. Eine Fläche von etwa 3000 Quadratmetern, im Wesentlichen öffentliche Wege, waren bereits in städtischem Besitz. So stehen nun insgesamt 14.776 Quadratmeter Fläche für das ambitionierte Projekt zur Verfügung. 

Nachdem die Machbarkeits- und Potenzialstudien positiv beschieden sind, freut sich auch der Präsident der TH OWL, Professor Dr. Jürgen Krahl, über den Zuschlag und die sich damit eröffnenden Möglichkeiten. „Sie geben Detmold Zukunft!“ – mit diesen Worten richtete er seinen Dank insbesondere an Margret Berkemann persönlich. 

Rund 45 Millionen Euro Fördergelder will Krahl nach Detmold holen, um das „Zentrum für Nachhaltiges und Digitales Bauen“ zu realisieren. Weitere 30 Millionen Euro sind von einem privaten Investor zugesagt. Mit dem neuen Vorzeigeprojekt, davon sind alle Beteiligten überzeugt, wird der Technologiestandort Detmold künftig eine Vorreiter-Rolle in Deutschland einnehmen. Noch bis zum Jahresende bleibt der Baustoffhandel in Betrieb, danach schließen sich bei der Firma Berkemann die Türen. 

Jubelnd tanzten die Jungs aus dem Lipperland am Sonntagabend in der heimischen Arena im Kreis. Soeben hatte das Team HandbALL die Sportfreunde Söhre knapp, aber schlussendlich auch verdient, mit 27:26 geschlagen und belohnt sich somit für die starke Aufholjagd in den letzten Minuten. „Wir sind total froh“, war auch Trainer Struck nach der Partie erleichtert. 

Denn eigentlich war das Spiel schon fast weg, als Söhre das Spiel, in dem die Gastgeber aus dem Lipperland in der zweiten Halbzeit über weite Strecken geführt hatten, nochmal drehte und auf plus zwei stellte und drauf und dran war, drei Tore vorzulegen. Doch Moral, Kampfgeist und ein cleverer Schachzug von Matthias Struck brachten die Jungs wieder auf ein Unentschieden heran.

„Es war nach dem Ausfall von Leon Goldbecker einfach überragend zu sehen, dass unsere beiden anderen Keeper das wirklich gut gemacht und einen tollen Job erledigt haben“, so der Trainer vom Team HandbALL. „Louis in den ersten 50 Minuten und hinten raus dann Matze. Er war zwar schon einmal mit auf der Bank, aber hatte heute seinen ersten Einsatz in der 3. Liga“, so Struck über den Keeper der Lemgoer A-Jugend. „Er hat eine ganz tolle Schlussphase gespielt. Ich glaube, er war sicherlich sehr stark dran beteiligt, dass wir das geschafft haben am Ende in den letzten zehn Minuten.“

Denn auch wenn das Team HandbALL mehrmals mit bis zu drei Treffern vorne lag, kam Söhre immer wieder zurück und legte zehn Minuten vor dem Ende wieder vor. Struck wechselte im Tor und schwor seine Jungs acht Minuten vor Schluss beim 22:24-Rückstand für die Schlussphase ein. Mit Erfolg, denn sie kamen zurück, glichen wieder aus und erkämpften sich nach dem 26:26 in der Deckung den Ball.

In der allerletzten Sekunde bevor das Zeitspiel drohte fackelte Ralfs Geislers aus fast unmöglicher Position den Ball ins Netz, den letzten Wurf der Gäste aus Niedersachsen wehrte Matthias Müller ab, danach jubelten die meisten der 470 Zuschauer in der wineo-ARENA in Augustdorf. 

„Es war ein sehr kampfbetontes Spiel, beide Teams haben sehr, sehr viel investiert und sehr viel körperliche Arbeit geleistet“, bilanzierte Matthias Struck nach der Partie. „Die Jungs haben sich an die Vorgaben, die wir uns im Training erarbeitet haben, gehalten und waren sehr diszipliniert. Wir wollten immer wieder harte Eins-gegen-Eins-Kämpfe im Angriff haben und die haben wir auch immer wirklich gut vorbereitet“, zog das Team HandbALL die ein oder andere Zeitstrafe für die Gäste. 

„Wir haben zwar einige Überzahlsituationen gehabt, aber daran müssen wir noch arbeiten, da müssen wir mehr Kapital rausschlagen. Da waren wir heute leider nicht ganz so effektiv“, so Struck. „Aber unterm Strich ist das glaube ich heute die Belohnung für die letzten Wochen, wo trotz guter Leistungen die Belohnung ausfiel. Das nehmen wir heute dankend mit.“

Team HandbALL: Müller, Kleinschmidt; Runge, Zitzke 1, Carstensen 7, ter Duis 1, Hasenkamp 3, Puls 6, Bakker, Bilanzola, Geislers 3, Hansen 5/4, Micheely 1, Hollstein.

Textquelle: Team HandbALL
Bildquelle: Max Grote/grote-fotografie.de