Am Sonntag steigt das OWL-Derby zwischen der TSG A-H Bielefeld und dem Team HandbALL Lippe. Anwurf ist um 17 Uhr in der Seidensticker Halle in Bielefeld. „Wir wollen im Derby eine gute Leistung abrufen, wie wir es in den letzten vier Spielen auch getan haben“, blickt Jari Lemke auf das Duell gegen den OWL-Nachbarn voraus. 

Am Mittwoch der Tabellenführer, nur vier Tage später der Tabellendritte – Schlag auf Schlag geht es in diesen Tagen zu beim Team HandbALL. Da will auch das dritte Spiel binnen acht Tagen gut vorbereitet sein. „Viel Vorbereitungszeit bleibt uns aufgrund des Spiels am Mittwoch ja nicht, was aber auch nicht ganz so dramatisch ist“, sagt der THL Trainer Lemke. „Ich möchte von meiner Mannschaft sehen, dass sie eine gute Leistung abruft, wie sie das in den letzten vier Spielen hinbekommen hat.“

Das Team um Kapitän Hark Hansen reist natürlich voller Vorfreude in die große Halle nach Bielefeld, um den Gastgeber vielleicht den ein oder anderen Punkt abzuknöpfen. Drei Siege aus den letzten vier Spielen stehen zu Buche. „Im Vergleich zum Spiel gegen Hildesheim müssen wir uns in der Abwehr noch ein wenig mehr stabilisieren, dass wir Leon, Louis oder Mika die Chance geben, mehr Bälle halten zu können“, so Lemke.

„Dafür muss unsere Abwehr gerade gegen die TSG einen ticken offensiver agieren. Wir müssen aus den Fehlern aus dem Hinspiel lernen, wo wir teilweise immer zu defensiv waren und dann sehr viele Tore aus dem Rückraum bekommen haben.“ Das Hinspiel endete übrigens 30:38 aus der Sicht vom Team HandbALL. „Das Ziel muss es sein, die Angriffskreise von Strakeljahn klein zu halten, ihn gut zu attackieren und wir wollen gegenüber den Rückraumshootern der TSG Präsenz zeigen.“

„Im Angriff wird es ein körperliches Spiel. Engel, Waldi und Thore (Engelhardt, Waldner, Oetjen, Anm. d. Red.) werden uns da schon viel fordern und viel attackieren“, erwartet Lemke viel Gegenwehr der zahlreichen ehemaligen Lemgoer und THL-Spieler im Kader der TSG. „Uns da geht es darum, den Ball gut laufen zu lassen bis in die Ecken und dass wir uns dann gute Schüsse nehmen.“

Am Ende war es beim 29:37 dann zwar etwas zu deutlich, aber das Team HandbALL verkaufte sich gegen den Tabellenführer aus Hildesheim über weite Strecken der Partie sehr gut. „Das war ein wirklich hochklassiges Drittligaspiel“, so Jari Lemke. „Vielen Dank, dass ihr uns auch am Mittwochabend hier so toll unterstützt habt“, richtete der Trainer vom Team HandbALL auch ein Lob an die Zuschauer.

Im zweiten von drei Spielen binnen acht Tagen hatten die Lipper gegen den Tabellenführer aus Niedersachsen am Ende zwar das Nachsehen, zeigten aber einen insgesamt zufriedenstellenden Auftritt. „Ich bin mit der Leistung, die meine Jungs abgerufen haben, sehr zufrieden“, lobte der THL-Trainer am Mittwochabend.

„Vielen Dank, dass Ihr alle da gewesen seid. Trotz der späten Anwurfzeit mitten in der Woche freut es mich, dass die Halle trotzdem so voll war und auch aus Hildesheim ein paar Fans den Weg gefunden haben. Es war eine sehr gute Stimmung, das hat dem Ganzen einen sehr schönen Rahmen gegeben“, lobte Lemke und beide Teams zeigten den Fans ein starkes Spiel. 

Beide Coaches, Daniel Deutsch aus Hildesheim und Jari Lemke vom Team HandbALL, gaben dem Nachholspiel den Stempel „hochklassiges Drittligaspiel“. „Wir haben es leider nicht ganz geschafft, in der letzten Konsequenz passte das Passtiming nicht oder wie wir das Eins-gegen-Eins angegangen sind“, ergänzte Lemke. 

„Um so ein Team wie Hildesheim zu schlagen, muss wirklich alles laufen, da brauchen wir eine richtig gute Torhüterleistung und man muss einfach sagen, Hildesheim hat das im Angriff extrem auf den Punkt gespielt, so dass wir zwar solide verteidigt haben, aber in vielen Situationen auch einfach hinterher hingen, weil sie es einfach eine Klasse besser gemacht haben“, so der THL-Trainer. „Am Ende geht das Spiel aus meiner Sicht ein, zwei Tore zu hoch aus, aber ansonsten bin ich mir der Leistung, die die Jungs abgerufen haben, sehr zufrieden.“

Schon am Sonntag ist das nächste Spiel. Dann kommt es in der Bielefelder Seidensticker Halle zum OWL Derby gegen die TSG A-H Bielefeld. Anwurf ist am Sonntag um 17 Uhr. 

Team HandbALL: Heine, Goldbecker 1; Wöffler 2, Herseklioglu, ter Duis 2, Hasenkamp 6, Puls 8, Hübke, Bakker 1, Bilanzola, Geislers 4, Hansen 3/1, Rahmlow 2.

Text: Team Handball

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) /Freilichtmuseum Detmold informiert:

Sammlung online ist eröffnet

Detmold (lwl)Das LWL-Freilichtmuseum Detmold öffnet die virtuellen Tore ins Magazin: Nach intensiven, langjährigen Vorbereitungen können Besucher:innen ab sofort über 500 ausgewählte Objekte der westfälischen Alltagsgeschichte unter https://sammlung-online.lwl-freilichtmuseum-detmold.de/ digital erkunden.

Die Sammlung des Museums, das seit über 60 Jahren Objekte zur Geschichte, Kultur und Alltag in Westfalen zusammenträgt, wird nun auf einer benutzerfreundlichen und barrierearmen Plattform zugänglich gemacht. „Die digitale Strategie ist ein wichtiger Schritt, um unsere Sammlung und unsere Museumsarbeit für ein globales Publikum sichtbar zu machen und den Anforderungen einer modernen Gesellschaft gerecht zu werden“, erklärt Sandra Hoeritzsch, Sachbereichsleiterin für Sammlung, Dokumentation und Bibliothek.

Der Startschuss für die Sammlung online fiel bereits zum 1. Dezember 2024. Mit 24 weihnachtlichen Objekten lieferte das Team als Auftakt jeden Tag spannende Erkenntnisse und Hintergründe zu den Exponaten der Sammlung in den sozialen Netzwerken. Dieser ausgefallene Adventskalender traf auf große Begeisterung. Um Lieblingsobjekte zu speichern oder auch mit anderen zu teilen, können Nutzer:innen eigene Merklisten und Alben auf der Sammlungs-Website erstellen. Dies ist dank eines umfassenden Qualifizierung- und Digitalisierungsprojekts möglich: Die Sammlung wurde nicht nur technisch und digital, sondern auch inhaltlich aufbereitet. Die Internetseite bietet eine intuitive Navigation, die es den Nutzer:innen ermöglicht, durch verschiedene Such- und Filtermöglichkeiten schnell und einfach zu den gewünschten Objekten zu gelangen. 

„Die Herausforderungen, die wir auf dem Weg zur Digitalisierung bewältigen mussten, haben uns gelehrt, wie wichtig Geduld, Austausch und Kommunikation sind“, betont Cosima Bock, die zusammen mit Janina Wulf als Projektmitarbeiterin die digitale Sammlung auf die Zielgerade gebracht hat. Die digitale Plattform ermöglicht nicht nur den Zugang zu den Sammlungsobjekten, sondern auch eine stärkere Auseinandersetzung mit den Geschichten hinter den Objekten. Digitale Ausstellungen anhand von sogenannten „Themenseiten“ und spielerische Elemente ergänzen das Angebot und laden zur Entdeckung ein.

Die Sammlung online wird kontinuierlich erweitert, sodass in den kommenden Jahren immer mehr der fast 300.000 Objekte des Museums digital sichtbar werden. Das macht einen Besuch der Internetseite immer wieder aufs Neue spannend. Ebenso wird die Vielfalt an stets wachsenden Themenseiten Einblicke in die Sammlungs- und Museumsarbeit geben.

Das LWL-Freilichtmuseum Detmold lädt alle Interessierten dazu ein, die multifunktionale Sammlung online zu besuchen und die Vielfalt der westfälischen Alltagskultur unter https://sammlung-online.lwl-freilichtmuseum-detmold.de/zu entdecken.

Das Trio Gaspard ist beim 3. Detmolder Meisterkonzert zu Gast

Das Trio Gaspard widmet seine Konzerte den Werken Joseph Haydns. Seit dem Gewinn des 1. Preises beim 5. Internationalen Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb in Wien erforscht das Ensemble Haydns Kompositionen aus einer frischen Perspektive und verbindet sie mit zeitgenössischen Werken. Entsprechende Auftragskompositionen stehen in direktem Bezug zu Haydns Musik, wodurch spannende musikalische Dialoge entstehen. Einen Einblick in diese Programmgestaltung bietet das Trio im nächsten Detmolder Meisterkonzert am 11.02. um 19.30 Uhr im Konzerthaus Detmold.

Tradition trifft Moderne: Zwei kontrastierende Klaviertrios von Joseph Haydn eröffnen den Abend und schaffen den Rahmen für innovative Neuschöpfungen. Die zeitgenössischen Komponistinnen Helena Winkelmann und Patricia Kopatchinskaja setzen in ihren Werken „Threesome in a High-den“ und „Roh-Rau für Klaviertrio“ auf unterschiedliche Weise Haydns musikalisches Erbe fort. Auf diese Gegenüberstellung folgt das Trio élégiaque Nr. 2 d-Moll op. 9 von Sergei Rachmaninow – ein Werk, das unter dem Eindruck des tragischen Todes von Peter Tschaikowsky entstand.

Bereits eine Stunde vor Konzertbeginn, um 18.30 Uhr, bietet Friedrich Ströhmer, Student des Weiterbildungsstudiengangs Musikvermittlung/Musikmanagement, im Gartensaal eine Einführung zu den aufgeführten Werken an. Tickets sind zu Preisen von 32, 27 oder 22 Euro im Vorverkauf über die Touristinformation Lippe & Detmold, online unter hochschule-detmold.reservix.de oder an der Abendkasse erhältlich. Besucher*innen unter 30 Jahren profitieren von einem ermäßigten Eintrittspreis von 16, 13,50 oder 11 Euro.

Pressemitteilung der Hochschule für Musik Detmold

 „Anders als die Andern (?) Stigmatisiert. Verfolgt. Vergessen.“

Am Montag, den 10. Februar 2025 eröffnet der Zusatzkurs Geschichte der Q2 des Grabbe-Gymnasiums im Landesarchiv um 19:30 Uhr die Ausstellung „Anders als die Andern (?) Stigmatisiert. Verfolgt. Vergessen.“ mit einer szenischen Lesung. 

Die Ausstellung erinnert an Ausgrenzung und Verfolgung von vergessenen Opfern der NS-Diktatur. Exemplarisch werden Biografien von Menschen beleuchtet, die aufgrund ihrer politischen Haltung oder Weltanschauung, ihrer sexuellen Orientierung, abweichender Lebensformen oder körperlicher Gestalt, Krankheit oder Behinderung entrechtet, gequält und ermordet wurden. 

Zur Ausstellungseröffnung lassen die Schülerinnen und Schüler durch eine szenische Lesung die Opfer eindrucksvoll zu Wort kommen. Sie werden Texte von Hermann Rombach, Eva Siewert, Irma Fechenbach und Irmgard Heiss verlesen. 

Zu dieser gemeinsamen Veranstaltung des Grabbe –Gymnasiums und des Landesarchivs NRW sind alle Interessierten herzlich eingeladen. 

Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung und ausgewählte Originaldokumente sind bis zum 14. März 2025 während der Öffnungszeiten im Landesarchiv zu sehen. 

Termin: 10. Februar 2025, 19:30 Uhr 

Veranstaltungsort: Landesarchiv NRW, Abteilung OWL, Willi-Hofmann-Straße 2, Detmold 

Die Ausstellung wurde anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erarbeitet, der jedes Jahr am 27. Januar begangen wird. Zum 80. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslager Auschwitz finden in Detmold und deutschlandweit eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen statt. 

Pressemitteilung des Landesarchivs Nordrhein Westfalen


Nur vier Tage nach dem Sieg in Habenhausen kommt es bereits am Mittwochabend zum Duell gegen den Tabellenführer Eintracht Hildesheim. Nur zwei Minuspunkte weist die Mannschaft von Daniel Deutsch auf, einzig gegen den TV Emsdetten gab es bislang eine Niederlage. Das Match gegen die Eintracht aus Hildesheim wird am Mittwochabend um 19:30 Uhr in der horatec ARENA angeworfen. „Das wird eine schwer Aufgabe“, so Jari Lemke. „Wir müssen mit Köpfchen agieren, den Gegner versuchen zu ärgern und ein gutes Spiel machen. Darum geht’s.“

„Nach dem Sieg gegen Habenhausen geht es schnell weiter gegen Hildesheim am Mittwoch und am Sonntag gegen Bielefeld Altenhagen“, blickt der THL-Coach auf die Spiele der englischen Wochen voraus. „Das heißt wir spielen gegen den Erstplatzierten und Drittplatzierten, das ist definitiv kein leichtes Programm“, so Lemke. „Dadurch, dass wir aber aus den letzten vier Spielen drei Siege herausgeholt haben, können wir mit einem guten Gefühl und auch mit etwas weniger Last auf den Schultern in diese Spiele gehen.“

Mit drei Siegen in Serie festigte das Team HandbALL Tabellenplatz 7 und weist mit 18:18 Punkten ein ausgeglichenes Punktekonto auf. „Wir hatten jetzt einige Spiele, in denen wir auch punkten mussten, deshalb können wir jetzt ein wenig befreiter aufspielen“, so der THL-Trainer, der sich derzeit aber mit einer personell angespannten Situation konfrontiert sieht. „Wir müssen schauen, wir schnell wir die Verletzten regenerieren können, wer alles fit sein kann. Da das Spiel aber unter der Woche ist, können wir erneut auf Spieler aus der A-Jugend zurückgreifen, um einfach mehr Spieler zur Verfügung zu haben.“

„Es ist gegen hochklassige Mannschaften, die definitiv das Ziel haben, aufzusteigen, nun so, dass man im Angriff leider nicht vier, fünf oder sechs Chancen bekommt ein Tor zu erzielen, sondern nur die eine, die man nutzen muss“, so der Trainer der Lipper. „Wenn man da nicht die richtige Entscheidung trifft und den Ball nicht konsequent spielt und reinmacht, dann wird es unfassbar schwierig gegen solche Teams. Unser Ziel muss es sein, unsere Aktionen sehr gut auszuwählen, mit sehr viel Bedacht Handball zu spielen und dann ganz nervige Nadelstiche zu setzen und dann schauen wir, dass wir eine gute Leistung abrufen, denn darum geht’s.“

Und vielleicht schaffen es die Jungs vom Team HandbALL, dem Tabellenführer genug Beinchen zu stellen, um für eine Überraschung zu sorgen. „Wir schauen, was drin ist“, so Lemke, dessen Team sich auch am Mittwochabend über eine starke Kulisse in der horatec ARENA freuen würde. Karten gibt es an der Abendkasse oder im Online-Shop. Ebenfalls wird das Spiel wie gewohnt bei sportdeutschland.tv zu sehen sein. 

Foto zeigt: Jari Lemke (hier im Spiel gegen die MT Melsungen II am 23.11.2024)

Textquelle: Team HandbALL

Viele Jugendliche kurz vor dem Abschluss fragen sich, wie es danach weitergehen soll. Bei der Entscheidung können die vier Berufskollegs des Kreises Lippe helfen: Am Dietrich-Bonhoeffer-Berufskolleg und Felix-Fechenbach-Berufskolleg in Detmold sowie am Hanse-Berufskolleg und Lüttfeld-Berufskolleg in Lemgo gibt es beim Anmelde- und Beratungstag am Samstag, 8. Februar 2025, von 8.30 bis 12 Uhr, ausführliche Informationen und eine persönliche Beratung für Jugendliche. Sie können sich dann auch direkt für einen bestimmten Bildungsgang anmelden.

Die fachlichen Schwerpunkte reichen dabei von Technik (Metall, Maschinenbau, Elektro, IT etc.) über Soziales und Gesundheit, Ernährung und Versorgung oder Gestaltung bis hin zum kaufmännischen Bereich (Banken, Versicherungen, Handel, Industrie, Logistik etc.).

Neben der Berufsschule bieten die lippischen Berufskollegs zahlreiche Bildungsangebote in Vollzeit, bei denen sowohl berufliche Kompetenzen als auch alle allgemeinbildenden Abschlüsse erreicht werden können. Vom ersten Schulabschluss über die Fachoberschulreife bis zum Abitur ist alles möglich. Und da der Unterricht immer auch einen beruflichen Bezug hat, bereitet er optimal auf Ausbildung und Studium vor.

Zudem gibt es zahlreiche Optionen zur beruflichen Bildung: Auch wenn zunächst beispielsweise eine Ausbildung im Metall-Bereich angestrebt wird, kann der Berufsweg letztendlich in die Gastronomie führen. Dazu können dann auch Weiterbildungsangebote etwa an den Fachschulen genutzt werden, um sich zusätzlich beruflich weiter zu qualifizieren.

Der Anmelde- und Beratungstag ist eine hervorragende Gelegenheit, sich über die Angebote und Möglichkeiten zu informieren. Zudem stehen die Lehrkräfte bereit, individuelle Fragen zu klären, zu beraten und die passenden Bildungsgänge zu empfehlen.

Wo:

  • Dietrich-Bonhoeffer-Berufskolleg, Elisabethstraße 86, 32756 Detmold
  • Felix-Fechenbach-Berufskolleg, Saganer Straße 4, 32756 Detmold
  • Hanse- Berufskolleg, Johannes-Schuchen-Straße 5, 32657 Lemgo
  • Lüttfeld-Berufskolleg, Lüttfeld 1, 32657 Lemgo

Weitere Informationen zu den Berufskollegs des Kreises Lippe gibt es unter www.dubistunswichtig.de.


Experten-Telefon am Weltkrebstag

Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2025 bietet das Onkologische Zentrum Lippe gemeinsam mit der Krebsberatungsstelle des Kreis Lippe eine Telefonaktion an. Unter dem Motto „Gemeinsam stark gegen Krebs“ stehen Expertinnen und Experten von 12 bis 15 Uhr telefonisch zur Verfügung, um individuelle Fragen rund um verschiedene Krebserkrankungen, deren Prävention und Unterstützung zu beantworten. Gemeinsam wollen Kreis und Klinikum damit ein Zeichen im Kampf gegen Krebs setzen.

Am Dienstag, 4. Februar haben Betroffene, Angehörige und Interessierte die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an ein Team aus erfahrenen Fachärzten, Psychologen und Beratern zu richten. Die Expertinnen und Experten nehmen sich Zeit, um auf individuelle Anliegen einzugehen und Unterstützung anzubieten. Alle Anrufe werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Experten-Telefon 04.02.2025, 12 bis 15 Uhr

Telefon 05231 72-2222 Onkologisches Zentrum Lippe

Für Fragen an Ärztinnen und Ärzte des Klinikums Lippe rund um Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen inklusive psychoonkologischer Fragen und Möglichkeiten der Strahlentherapie.

Telefon 05231 62-7724 oder -7725 Krebsberatungsstelle Kreis Lippe

Für Fragen zu psychoonkologischer Beratung und Begleitung bspw. beim Erleben von Heraus- und Überforderungen durch die Krankheit, dem Erarbeiten neuer Perspektiven sowie Unterstützung bei der Suche nach Psychotherapieangeboten oder Selbsthilfegruppen.

Onkologisches Zentrum Lippe

Das zertifizierte Onkologische Zentrum Lippe erstreckt sich über die Klinikstandorte Detmold und Lemgo. Man könnte es als Dach für die verschiedenen Organkrebszentren bezeichnen. Hier werden Tumorerkrankungen mit Hilfe von Leitlinien und Definitionen der Fachgesellschaften behandelt. Es ist die vorrangige Aufgabe des Onkologischen Zentrums, Synergien zwischen den einzelnen Organkrebszentren und klinischen Strukturen zu schaffen und positiv zu beeinflussen. Die einzelnen Partner bilden gemeinsam das Fundament und die tragenden Säulen des Onkologischen Zentrums Lippe.

Zertifizierte Organkrebszentren des Onkologischen Zentrums Lippe sind:

  • Brustzentrum Lippe
  • Gynäkologisches Krebszentrum Lippe
  • Zentrum für Hämatologische Neoplasien Lippe
  • Hautkrebszentrum Lippe
  • Lungenkrebszentrum Lippe
  • Uroonkologisches Zentrum Lippe
  • Viszeralonkologisches Zentrum Lippe

Ambulante Psychosoziale Krebsberatungsstelle Kreis Lippe

Die Ambulante Psychosoziale Krebsberatungsstelle beim Kreis Lippe bietet Beratung und Unterstützung

  • zu sozialrechtlichen Fragen, praktischen und finanziellen Hilfen
  • zu medizinischer und beruflicher Rehabilitation
  • zu ambulanter oder stationärer Nachsorge und zu Patientenrechten
  • zu Krebs als Berufserkrankung
  • zum Schwerbehindertengesetz
  • bei der Erklärung medizinischer Fachbegriffe sowie bei Fragen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Weltkrebstag

Der Weltkrebstag dient jedes Jahr am 04.02. dazu, das Bewusstsein für Krebserkrankungen zu stärken, auf Prävention hinzuweisen und Betroffene sowie Angehörige zu unterstützen. Rund 500.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland neu an Krebs. Ungefähr 4 Millionen Menschen leben mit der Krankheit. Circa 40 Prozent aller Krebsfälle könnten laut Experten durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden.

Text: Pressemitteilung des Klinikum Lippe GmbH

Bild: Hat nichts mit der Pressemitteilung zu tun.


In einem engen, knappen und nicht für Handball-Enthusiasten gemachten Spiel behielt das Team HandbALL am Ende sehr knapp die Oberhand. Der nach der Schlusssirene ausgeführte direkte Freiwurf vom ATSV Habenhausen auf das Tor von Leon Goldbecker war scharf, doch der THL-Schlussmann entschärfte und so durften die Jungs aus dem Lipperland beim knappen 27:26 jubeln.

„Es war definitiv das hart umkämpfte Spiel, wie man es sich vorgestellt hat“, so Trainer Jari Lemke nach dem Spiel. „Wir gewinnen das Spiel mit einem Tor, es hätte aber genau so gut in die andere Richtung ausschwingen können.“ Denn zu Beginn kamen seine Jungs nicht gut rein, das Spiel blieb aber später auf Augenhöhe mit Möglichkeiten für beide Teams.

„Wir haben uns wie erwartet schwer getan gegen die Abwehrformation von Habenhausen, da muss man sie loben, denn sie machen das einfach sehr, sehr gut, so wie sie uns annehmen, wie sie uns die Zweikämpfe wegnehmen, wie sie die Zweikämpfe steuern“, so Lemke über den Gegner. „Von daher war es klar, dass wir eine gute Abwehrleistung gebraucht haben, kommen aber am Anfang gar nicht gut ins Spiel in der Deckung, so dass wir in gut neun Minuten acht Gegentore bekommen“, setzten sich die Gastgeber aus Bremen in der zehnten Minute mit 8:5 nach vorne. 

Das Team HandbALL stellte in Folge ein paar Dinge in der Abwehr um. „Das hat dann ein bisschen besser funktioniert und wir kommen damit dann immer besser ins Spiel rein“, sagte Jari Lemke. Seine Jungs blieben an Habenhausen dran, musste ihnen zur Pause beim 13:15 allerdings noch mit zwei Treffern den Vortritt lassen.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng, die Gäste aus dem Kreis Lippe konnten zunächst ausgleichen, aber sich auch mehrmals nach vorne setzen. „Als wir in der Schlussphase dann erneut vorne waren, können uns dann sukzessiv, ganz langsam kleinere Vorsprünge erarbeiten und haben beim 27:24 zweieinhalb Minuten vor Schluss dann die Möglichkeit, das Spiel frühzeitig zu beenden“, so Lemke. 

Aber auch Habenhausen hatte noch einige Möglichkeiten auf Treffer. „Dann zeichnen sich auf beiden Seiten die Torhüter, bei Habenhausen Mustafa Wendland und bei uns Leon Goldbecker stark aus und das Spiel geht dann am Ende in gewisser Weise glücklich für uns mit einem direkten Freiwurf, den Leon hält, aus. Die Punkte nehmen wir natürlich gerne mit, aber es war kein Spiel für Handballenthusiasten, die einen schönen Handball sehen wollten“, sagte Jari Lemke nach Schlusspfiff. 

Mit dem dritten Sieg in Serie festigt das Team HandbALL den Platz im Mittelfeld, aber schon am Mittwoch steht das nächste Heimspiel auf dem Plan. Zu Gast ist Eintracht Hildesheim. Das Hinspiel gegen die Niedersachsen startet um 19:30 Uhr in der horatec ARENA. 

Team HandbALL: Frey, Goldbecker; Wöffler, ter Duis, Carstensen 2, Hasenkamp, Puls 7, Hübke 1, Bakker, Bilanzola 1, Geislers 3, Hansen 6/2, Rahmlow 7. 

Textquelle: Team HandbALL


Am Samstag um 19:30 Uhr
trifft das Team HandbALL in der Hinni-Schwenker-Halle in Bremen auf den ATSV Habenhausen. „Das wird ein hartes Spiel, Habenhausen ist ein unangenehmer Gegner“, blickt THL-Trainer Lemke voraus. Trotzdem freue er sich auf das Duell mit Gegner-Trainer Matthias Ruckh. Im Hinspiel unterlagen die Lipper mit fünf Toren, sie wollen sich nun im Rückspiel die beiden Punkten ergattern und sich vom Tabellennachbarn ATSV absetzen.

„Habenhausen ist ein sehr unangenehmer Gegner, das haben wir im Hinspiel ja auch schon gesehen“, blickt Lemke kurz auf das Spiel Mitte September in Augustdorf zurück. „Sie spielen eine defensiv ausgelegte 6:0-Abwehr, die sie sehr körperlich auslegen. Für unseren Angriff wird es darauf ankommen, das Spiel breit zu machen und unsere Isolations- und Kooperationsbewegungen immer genau auf die Formation, die sie gerade spielen, gut auszuwählen“, gibt der Trainer die Taktik vor. „Mit wenigen technischen Fehlern wollen wir gute Abschlüsse aus der Breite heraus oder gut ausgewählte Rückraumwürfe haben.“

Auch in der Deckung werden die Gastgeber aus dem Bremer Ortsteil Habenhausen die Lipper vor Herausforderungen stellen. „Sie spielen sehr variabel, verfügen über sehr schnelle Spieler, die ein gutes Eins-gegen-Eins haben. Da werden sie uns fordern“, so Jari Lemke. „Ich hoffe, und ich glaube auch daran, dass wir wieder eine gute Abwehr stellen wie gegen Söhre und Hagen, so dass wir ihnen dann das starke Eins-gegen-Eins gut wegnehmen können.“

„Wir müssen uns aber auch darauf einstellen, dass ihr Trainer, Matthias Ruckh, der sehr kreativ ist, im Angriff die ein oder andere Variation, die man vielleicht noch nicht so häufig gesehen hat, spielen lässt. Er lebt sich da gut aus und bereitet sich immer sehr gut auf uns vor“, will Lemke mit seinem Team aber auch auf taktische Überraschungen vorbereitet sein.

„Ich freue mich auf das Duell, auch wenn ich weiß, dass es ein sehr hartes Spiel sein wird. Wir nehmen die positiven Gefühle aus dem Spiel gegen Söhre mit und probieren, den Aufwärtstrend weiter fortzusetzen“, so Lemke.

Textquelle: Team HandbALL