Ob Magnesium gegen Stress oder Vitamin C für das Immunsystem – der Markt für Nahrungsergänzungsmittel boomt. Doch Studien zeigen: Die meisten Menschen sind bereits gut versorgt. Warum also greifen so viele trotzdem zu? Und welche Gefahren bergen hochdosierte Präparate? Die Pressemitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung gibt dazu Informationen:
Arztpraxis, Freundeskreis oder soziale Medien – macht es einen Unterschied, woher Verbraucherinnen und Verbraucher Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln beziehen? Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) nehmen Menschen, die Informationen über soziale Medien erhalten, eine größere Anzahl verschiedener Mittel ein und bewerten diese insgesamt positiver als Menschen, die über andere Quellen Informationen beziehen.
Die Studie zur Nutzung und Wahrnehmung von Nahrungsergänzungsmitteln im Kontext sozialer Medien ist einer von zahlreichen Beiträgen, die im aktuellen Bundesgesundheitsblatt unter dem Schwerpunkt „Mikronährstoffe“ veröffentlicht sind. Das Heft stellt fundierte Erkenntnisse unter anderem zu Nahrungsergänzungsmitteln bereit und macht die komplexen Zusammenhänge zwischen ihrem Nutzen und möglichen Risiken verständlich. „Soziale Medien haben heute auch für die Gesundheitskommunikation einen hohen Stellenwert, allerdings finden sich dort nicht immer fachlich korrekte Informationen“, sagt BfR-Präsident Professor Andreas Hensel. „So geht die Mehrheit der Befragten irrtümlich davon aus, dass Nahrungsergänzungsmittel freiverkäufliche Arzneimittel seien, fast die Hälfte glaubt, sie würden auf ihre Unbedenklichkeit geprüft, bevor sie in den Handel gelangen.“ Das Themenheft fasst den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zusammen und liefert wichtige Orientierung in einem komplexen Themenfeld.
In der Umfrage des BfR gaben mehr als drei Viertel der Befragten an, in den vergangenen 12 Monaten Nahrungsergänzungsmittel eingenommen zu haben. Diese können Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe enthalten, aber auch andere Substanzen mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung. Letztere werden auch als „sonstige Stoffe“ bezeichnet. Darunter fallen zum Beispiel Fettsäuren und Aminosäuren, aber auch sogenannte „Botanicals“ – also pflanzliche Stoffe oder Extrakte.
So beliebt die Nahrungsergänzungsmittel sind, so überflüssig sind sie für die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher: Verzehrdaten zeigen, dass die Bevölkerung hierzulande mit wenigen Ausnahmen ausreichende Mengen an Mikronährstoffen mit der üblichen Nahrung aufnimmt, heißt es in einem weiteren Beitrag im Bundesgesundheitsblatt, an dem auch Wissenschaftlerinnen aus dem BfR beteiligt waren.
Darin ist auch zu lesen, dass ein Nutzen für die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bei bereits bestehender, guter Mikronährstoffversorgung nicht belegt ist. Allerdings steigt bei regelmäßiger Einnahme hochdosierter Supplemente das Risiko von gesundheitlich unerwünschten Wirkungen, insbesondere wenn sie „sonstige Stoffe“ enthalten, die in der EU bisher unzureichend reguliert sind.
Die Autorinnen erläutern, dass Nahrungsergänzungsmittel rechtlich Lebensmittel sind und dass der Hersteller bzw. der Inverkehrbringer selbst dafür verantwortlich ist, dass die Lebensmittel sicher sind. Eine behördliche Prüfung oder Zulassung erfolgt nicht. Lebensmittelüberwachungsbehörden kontrollieren die Einhaltung der Rechtsvorschriften bei den auf dem Markt befindlichen Produkten stichprobenartig. Das stellt eine große Herausforderung für den Verbraucherschutz dar, auch weil Nahrungsergänzungsmittel zunehmend über das Internet vertrieben werden und zum Beispiel Online-Shops, die ihren Sitz nicht in Deutschland haben, von der Lebensmittelüberwachung der Bundesländer nicht kontrolliert werden können.
Problematisch im Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln ist auch, dass die Abgrenzung zu Arzneimitteln nicht immer leicht ist, wie in weiteren Beiträgen des Themenhefts verdeutlicht wird.
Viele Verbraucherinnen und Verbraucher unterliegen unter anderem aufgrund der ähnlichen Darreichungsform – zum Beispiel als Tabletten – der falschen Annahme, dass Nahrungsergänzungsmittel wie Arzneimittel nachgewiesenermaßen wirken. Dabei sind sie explizit nicht dazu bestimmt, Krankheiten vorzubeugen, zu heilen oder Beschwerden zu lindern.
Schließlich geht es in dem Themenheft auch um den Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln, etwa in Situationen, in denen die Nährstoffzufuhr über die Ernährung unzureichend ist. Das kann bei bestimmten Ernährungsformen der Fall sein – Stichwort Vitamin B12-Versorgung von vegan lebenden Menschen – oder in bestimmten Lebenssituationen, etwa in Schwangerschaft und Stillzeit, wenn der Jod-Bedarf erhöht ist.
Wie die Beiträge verdeutlichen, ist es von der Lebensphase und dem individuellen Gesundheitszustand abhängig, ob eine Ergänzung von bestimmten Mikronährstoffen sinnvoll sein kann. Eine Entscheidung darüber sollte nicht eigenständig, sondern möglichst in Absprache mit dem behandelnden Arzt bzw. der behandelnden Ärztin getroffen werden.
Referenzen
Bundesgesundheitsblatt – Mikronährstoffe zwischen Nutzen und Risiko, Volume 68, Issue 11, November 2025
Obstfeld H, Lohmann M: Nahrungsergänzungsmittel im Kontext sozialer Medien: Ergebnisse einer Befragung zur Nutzung und Wahrnehmung in Deutschland. Bundesgesundheitsbl (2025). https://doi.org/10.1007/s00103-025-04133-2
Bendadani C, Bakhiya N, Breitweg-Lehmann E, Ehlers A, Hirsch-Ernst KI, Liebscher B, Weißenborn A: Nahrungsergänzungsmittel und angereicherte Lebensmittel: Nutzen, Risiken und Maßnahmen für den Verbraucherschutz. Bundesgesundheitsbl (2025). https://doi.org/10.1007/s00103-025-04134-1
Weitere Informationen auf der BfR-Website zu Nahrungsergänzungsmitteln
Informationsseite zu Mikronährstoffen und Co.
https://www.mikroco-wissen.de/
FAQ zu Nahrungsergänzungsmitteln: Nährstoffversorgung? Teller statt Tablette!
https://www.bfr.bund.de/veroeffentlichung/fragen-und-antworten-zu-nahrungsergaenzungsmitteln/
FAQ Nahrungsergänzungsmittel für Kinder – (k)eine gute Idee?!
https://www.bfr.bund.de/veroeffentlichung/nahrungsergaenzungsmittel-fuer-kinder-keine-gute-idee/
Stellungnahme: Aktualisierte Höchstmengenvorschläge für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln
https://www.bfr.bund.de/stellungnahme/aktualisierte-hoechstmengenvorschlaege-fuer-vitamine-und-mineralstoffe-in-nahrungsergaenzungsmitteln-und-angereicherten-lebensmitteln/
Über das BfR
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit.
Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.
www.mikroco-wissen.de ist ein Informationsangebot des BfR rund um Vitamine, Mineralstoffe und zahlreiche sonstige Substanzen, die wir mit der Nahrung aufnehmen oder die als Nahrungsergänzungsmittel – kurz NEM – angeboten werden. Außerdem werden die Empfehlungen für Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln und in angereicherten Lebensmitteln vorgestellt, die das BfR erarbeitet hat.
Betriebsausschuss berät über Jahresabschluss
Am Dienstag, 18. November 2025, findet um 18:00 Uhr die erste Sitzung des Betriebsausschusses der neuen Wahlperiode im Saal Wanzleben des Bürgerzentrums statt.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Bestellung einer Schriftführerin und ihrer Stellvertreterin, die Verpflichtung von sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern sowie die Vorstellung und Beratung des Jahresabschlusses der Gemeindewerke für das Wirtschaftsjahr 2024.
Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner sind herzlich eingeladen, an der Sitzung teilzunehmen.
Augustdorf bekommt eine neue Chronik
– 25 Jahre Heimatgeschichte im Rückblick
Die neue Augustdorf-Chronik ist da – oder genauer gesagt: ab sofort vorbestellbar.
Gemeinsam mit dem Heimatverein Augustdorf e.V. veröffentlicht die Gemeinde das Buch „Augustdorf in den Jahren 2000 bis 2025“. Auf rund 25 Jahre Ortsgeschichte blickt die Chronik zurück – mit Geschichten, Erinnerungen, Fotos und Ereignissen, die das Leben in der Sennegemeinde geprägt haben.
Zwei Augustdorfer im Dienst der Geschichte
Hinter dem Werk stehen zwei, die Augustdorf und seine Entwicklung genau kennen:
Heinrich Georg Schneider und Mats Uffe Schubert. Beide haben die Chronik in knapp 18 Monaten ehrenamtlicher Arbeit zusammengestellt. Als Grundlage dienten Zeitungsartikel sowie Protokolle des Rates und der Ausschüsse von 2000 bis 2025. Die Autoren griffen dabei auf das von Bettina Grote geführte Zeitungsarchiv der Gemeinde Augustdorf zurück. Schneider berichtet: „Ursprünglich haben wir gedacht, dass wir die Berichte einfach bei der LZ erfragen können. Die haben uns dann zum Landesarchiv geschickt. Dort wurden uns Mikrofilme gezeigt und der Hinweis gegeben, dass in der Landesbibliothek auch digitale Ausgaben vorliegen.“ Schubert ergänzt: „Die Chronik zeigt, wie viel in den letzten 25 Jahren in Augustdorf passiert ist. Es ist wirklich beeindruckend, was auch die ganzen Vereine in Augustdorf schon geleistet haben. Diese Arbeit ist einfach unbezahlbar.“
Vorbestellung ab sofort möglich
Die erste Auflage ist zahlenmäßig begrenzt, daher wird eine rechtzeitige Vorbestellung empfohlen.
Vorbestellungen sind online unter
👉 https://kurzlinks.de/Chronik
oder direkt in Selda’s Lotto Shop möglich.
Die Abholung der vorbestellten Exemplare ist ab Ende November geplant, der Verkauf ab Dezember über den REWE-Markt Krumbach. Herausgeber ist die Gemeinde Augustdorf, der Vertrieb erfolgt über den Heimatverein Augustdorf e.V.
📘 Preis: 29,90 €
Ein Buch für alle, die sich mit Augustdorf verbunden fühlen – und ein schönes Geschenk für diejenigen, die Heimatgeschichte lieben.
Team HandbALL empfängt den TuS Vinnhorst – „Haben Bock und wollen Gas geben“
Am Samstag ist der TuS Vinnhorst in der horatec ARENA in Augustdorf zu Gast. Das Team HandbALL empfängt das Team aus dem Hannoveraner Stadtteil wie gewohnt um 18 Uhr. „Wir wollen uns in der Entwicklung wieder ein Stück nach vorne bewegen“, blickt Matthias Struck auf das Spiel am Wochenende voraus. „Vielleicht können wir mit einer guten Leistung für eine Überraschung sorgen. Wir haben Bock auf das Match und wollen Gas geben“, so Struck weiter, der erneut Jari Lemk vertritt.
Mit dem TuS Vinnhorst stellt sich eines der Spitzenteams der Staffel Nord-West vor, derzeit rangiert das Team vom ehemaligen Bundesliga-Spieler Lars Lehnhoff auf Platz drei der Tabelle. Vor zwei Wochen unterlag der TuS knapp in Bielefeld mit einem Treffer, am letzten Wochenende mussten sie sich mit sechs Treffern in eigener Halle dem TV Emsdetten geschlagen geben. Die Gäste reisen also mit zwei Niederlagen in Folge im Gepäck ins Lipperland. Zuvor siegte Vinnhorst in den ersten neun Spielen der Saison und untermauerte damit ihre Aufstiegsambitionen.
„Es erwartet uns ein absoluter Liga-Knaller. Ich glaube, da sind wir in jedem Fall in der Außenseiterrolle“, sagt Matthias Struck vor der Partie gegen das Team, dass mit zahlreichen ehemaligen Bundesligaspielern gespickt ist. „Vinnhorst ist eine Mannschaft, die Ambitionen hat, um den Aufstieg mitzuspielen. Gerade aufgrund der zwei Niederlagen zuletzt werden sie sehr fokussiert und sehr konzentriert bei uns auflaufen“, prophezeit er.
„Der TuS wird eine sehr aggressive, teilweise sehr offensiv agierende Abwehr am Wochenende gegen uns stellen. Daraus werden sie mit viel Tempo nach vorne gehen und vorne sehr routiniert gerade in Kombination mit dem starken Kreisläufer agieren.“
„Für uns wird wichtig sein, dass wir einen Schritt nach vorne machen wollen, dass wir mutig agieren, dass wir mit allem was wir haben uns dagegen stemmen werden. Wir wollen eine aggressive, motivierte Abwehr aufs Spielfeld stellen und dann selber hier und da mit Temposiel ein paar Nadelstiche setzen“, so Struck.
„Im Angriff müssen wir lange, konzentrierte Angriff fahren, wo wir auf gute Chancen warten, um uns am Wochenende mit der Mannschaft wieder ein Stück nach vorne zu bewegen in der Entwicklung und vielleicht auch mit einer guten Leistung für eine Überraschung sorgen können. Dazu sollten wir immer bereit sein und darauf werden wir die Jungs vorbereiten, dass sie auf jeden Fall breit sind. Wir haben Bock auf das Spiel und wollen Gas geben“ sagt Matthias Struck abschließend.
Text: Team HandbALL
Das ist der neue Rat
Der neue Gemeinderat für die Wahlperiode 2025 bis 2030 hat sich in der vergangenen Woche konstituiert. Insgesamt sind diesmal sechs Fraktionen vertreten. Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) war nicht erneut angetreten, während mit der AfD, Bündnis 90/Die Grünen und der Demokratischen Bürger-Union (DBA) drei neue Parteien beziehungsweise Wählergruppen Einzug gehalten haben.
Acht Frauen und 18 Männer sitzen im Rat. Das Durchschnittsalter beträgt 45 Jahre. Im folgenden werden die einzelnen Fraktionen vorgestellt:
Bei der jüngsten Wahl wurde die CDU mit 34,2% der Stimmen erneut stärkste Kraft und gewann neun Ratssitze, die alle direkt in den Wahlbezirken errungen wurden. Den Fraktionsvorsitz behält Wolfgang Huppke, sein Stellvertreter bleibt Stefan Koop.
Die SPD erreichte 25,6% und stellt sieben Ratsmitglieder, davon vier mit Direktmandaten. Die Fraktion führt weiterhin Mats Uffe Schubert, unterstützt von seinem Stellvertreter Daniel Klöpper.
Erstmals zieht die AfD mit 17,5% und vier Sitzen in den Gemeinderat ein. Fraktionsvorsitzender ist Eduard Stumpf, Christian Sidoruk übernimmt den Stellvertretungsposten.
Aufbruch C sicherte sich 8,7% der Stimmen und zwei Sitze im Rat, Fraktionsvorsitzender ist Dieter Boschmann.
Die Demokratische Bürger-Union (DBA) errang 7,1% und ebenfalls zwei Sitze. Lutz Müller wurde wieder zum Fraktionsvorsitzenden gewählt.
Bündnis 90/Die Grünen (4,4%) und die FDP (2,5%) bilden nach der Wahl eine gemeinsame Fraktion. Den Vorsitz übernimmt in der ersten Halbzeit Sarah Ritter.
Aus dem Rat – Bericht der Woche
Transparente Kommunalpolitik für alle Bürgerinnen und Bürger.
Gemeinderat nimmt Arbeit auf
In der ersten Sitzung des neu gewählten Augustdorfer Gemeinderates hat Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf (parteilos) sein Amt offiziell angetreten. Die konstituierende Sitzung wurde am Donnerstagabend vom dienstältesten Ratsmitglied Frank Salomon eröffnet.
Bereits zu Beginn der Sitzung wählten die Ratsmitglieder eine Schriftführerin und eine Stellvertreterin, ehe Dr. Wulf den Amtseid ablegte. In seiner Antrittsrede betonte er die Bedeutung von Zusammenarbeit und gegenseitigem Respekt: Der Rat solle offen und engagiert diskutieren, aber persönliche Angriffe vermeiden. Als Zeichen für mehr Gemeinschaftsgeist schlug Wulf vor, die frühere Tradition wieder aufleben zu lassen, nach den Sitzungen gemeinsam in den Ratsstuben einzukehren. Seine parteilose Haltung, so Wulf, solle dabei helfen, alle Fraktionen gleich zu behandeln.
Würdigung von Thomas Katzer
Ein emotionaler Moment war die Verabschiedung des bisherigen Bürgermeisters Thomas Katzer. Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf hob in seiner Rede hervor, dass die letzten 5 Jahre von besonderen Herausforderungen geprägt waren: der Corona-Pandemie, einer drohenden Energieknappheit und der Zuwanderung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine.
In einer großen Gemeinschaftsaktion sei gelungen, eine große Zahl ukrainischer Flüchtlinge unterzubringen, und zwar ohne, dass Turnhallen oder Schulen in Anspruch genommen oder Zelte aufgebaut werden mussten. Unter Federführung des Bürgermeisters hatte sich die Gemeinde auf einen winterlichen Blackout und eine Notversorgung der Bevölkerung vorbereitet, weil die Sorge um eine Gasknappheit und Hackerangriffe auf die Energieinfrastruktur bestand.
In der Corona-Pandemie musste Thomas Katzer als Hauptverwaltungsbeamter die Lebensbedingungen der Augustdorfer so gestalten, dass möglichst wenig Menschen durch die Infektionskrankheit zu Schaden kommen. Weil das mit der Einschränkung von Freiheitsrechten einherging, sei das eine besonders heikle Aufgabe gewesen, die naturgemäß Widerspruch ausgelöst hat.
Auch die bisherigen stellvertretenden Bürgermeister Gottfried Dennebier und Katrin Freiberger wurden verabschiedet. Während Dennebiers Ausscheiden aus dem Amt feststand, bleibt Freibergers Zukunft offen, da sie erneut kandidierte – was Dr. Wulf mit einem Schmunzeln kommentierte.
Neue Stellvertretungen und Ratsmitglieder
Nach der Verpflichtung der neuen Ratsmitglieder folgte die Wahl der stellvertretenden Bürgermeister. Auf Vorschlag aller Fraktionen traten Patrick Baltruschat (CDU) und Katrin Freiberger (SPD) gemeinsam an. Im ersten Wahlgang wurde das erforderliche einstimmige Ergebnis verfehlt. Im zweiten Durchgang wurden Baltruschat zum ersten und Freiberger zur zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt.
Ausschussbildung sorgt für erste Diskussion
Die Bildung und Zusammensetzung der Ausschüsse führte zur ersten kontroversen Debatte der Legislatur. CDU und SPD beantragten, die Zahl der sachkundigen Bürger pro Fraktion auf drei je Ratsmitglied, maximal zwölf je Fraktion, zu begrenzen. Lutz Müller (DBA) kritisierte dies scharf und sah darin einen Versuch, kleinere Fraktionen zu benachteiligen. Unterstützung erhielt er von Sarah Ritter (Grüne/FDP).
CDU-Fraktionschef Wolfgang Huppke und SPD-Fraktionschef Mats Uffe Schubert zeigten sich überrascht, dass beide Fraktionen ihrer zuvor geäußerten Zustimmung widersprächen. Am Ende wurde der Vorschlag mehrheitlich angenommen. Zudem einigten sich die Ratsmitglieder darauf, dass alle Ausschüsse künftig aus 14 Mitgliedern bestehen.
Einstimmige Beschlüsse zum Abschluss
Die anschließenden Wahlen zu den Ausschüssen sowie die Wahl der Vorsitzenden und die Aufgabenverteilung erfolgten jeweils einstimmig. Auch die Übertragung von Entscheidungsbefugnissen auf die Ausschüsse und die Bestimmung der Vertreterinnen und Vertreter in weiteren Gremien wurden ohne Gegenstimmen beschlossen.
Folgende Ausschussvorsitzende wurden gewählt:
Mit der konstituierenden Sitzung hat sich der neue Gemeinderat Augustdorf offiziell formiert. Bürgermeister Wulf lud anschließend die Ratsmitglieder in die Ratsstuben ein.
HEUTE: 30 Jahre Augustdorfer Varieté!
Großes Varieté von Weltklasse in einem kleinen Ort.
Das Jubiläumsprogramm am 8. November enthält Acts, die weit über die – natürlich ebenfalls vertretenen – klassischen Varieté-Elemente Artistik, Akrobatik und Jonglage hinausgehen.
Zu nennen ist da zunächst der renommierte Moderator Jan Mattheis, der nicht nur als Conférencier und Entertainer glänzt und höchst unterhaltsam durch das Programm führt. Zusätzlich beherrscht er die selten live zu erlebende Kunst des Bauchredens in Perfektion. Wenn dabei seine großen Handpuppen im Dialog ihr eigenständiges Bühnenleben entwickeln, bleibt kein Auge trocken. Doch damit nicht genug: Jan Mattheis weiß auch als preisgekrönter Zauberer das Publikum mit unglaublichen Tricks und magischen Momenten zu verblüffen. Der Illusionist täuscht mit raffinierten Kunstgriffen und macht das Spiel mit Alltagsgegenständen zur Herausforderung für das Zuschauerauge.
Einen von unten beleuchteten Glastisch, darüber eine Kamera und dazu nur eine Handvoll Sand – mehr braucht die ausgebildete Malerin Eva Aibazova nicht, um ihre grandiose Kunst der Sandmalerei zur Verblüffung des Publikums auf eine große Leinwand zu zaubern. In ihrer Show „Mit Liebe um die Welt“ erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer eine poetische Reise zu den berühmtesten Weltwundern, eingebettet in eine berührende Liebesgeschichte. Aus Licht, Musik und nahtlos ineinander übergehenden Bildern schafft die Künstlerin eine unvergessliche visuelle Erzählung.
Was Eva Aibazova zudem von anderen Sandmalerinnen unterscheidet, ist die Besonderheit, dass sie nach vorab angeforderten Fotos und Informationen stets lokale Motive und Themen in ihre Geschichte einfließen lässt. Das Publikum darf gespannt sein.
Was Eva Aibazova mit Sand macht, das macht Dmytro Tarasenko in seiner spektakulären Show mit Laserstrahlen. Der als Laserman bekannte Meister der visuellen Magie demonstriert auf höchst beeindruckende Weise, wie aus einfachen Laserstrahlen dynamische, raumfüllende Lichtkunst werden kann. Seine „Leinwand“ ist dabei die gesamte Bühne, die „Lichtbilder“ sind in steter Bewegung und dreidimensional. Mittendrin steht Dmytro Tarasenko, greift, lenkt und führt die Laserstrahlen mit Händen und Körper und erschafft so in einem einzigartigen Zusammenspiel aus Licht, Musik, Technik und Fantasie visuelle Erlebnisse, die die Grenzen der Vorstellungskraft des Publikums sprengen.
Einige Tickets für diese Jubiläumsshow sind noch verfügbar und können direkt über die Homepage bestellt werden (www.augustdorfer-variete.de).
Erster Verdachtsfall von Geflügelpest in Lippe
Eine Wildgans in Oerlinghausen ist vermutlich an der Geflügelpest gestorben. Den Erreger hat das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Detmold in einer Untersuchung nachgewiesen. Die abschließende Bestätigung durch das Friedrich-Löffler-Institut steht noch aus und erfolgt in den kommenden Tagen. Bis dahin handelt es sich bei der gefundenen Wildgans um einen Verdachtsfall. Zuletzt wurden immer wieder verendete Wildvögel gefunden, die das CVUA stetig untersucht hatte. Die Wildgans aus Oerlinghausen ist der erste Verdachtsfall von Geflügelpest im Wildvogelbestand in Lippe mit positivem Befund.
Da es sich bisher um den mutmaßlich ersten Fall der Geflügelpest in Lippe handelt, spricht der Kreis Lippe zunächst keine Stallpflicht aus. Das Risiko, dass sich weitere Tiere infizieren ist jedoch hoch. Geflügelhaltungen können jederzeit davon betroffen sein, wenn die Tiere Kontakt zu Wildvögeln haben. Aus diesem Grund empfiehlt das Veterinäramt allen Geflügelhaltern die Tiere aufzustallen, um sie zu schützen. Alle Geflügelhalter, auch Kleinsthaltungen, sollten unbedingt die notwendigen Biosicherheitsmaßnahmen prüfen und einhalten, um einen Ausbruch im Bestand zu verhindern.
Zu den Maßnahmen gehören, dass Halter den direkten und indirekten Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln verhindern. Insbesondere gilt: Haus- und Nutzgeflügel darf nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind. Die Tiere dürfen nicht mit Oberflächenwasser versorgt werden, zu dem auch Wildvögel Zugang haben. Futter und Einstreu sind so zu lagern, dass sie für Wildvögel unzugänglich sind. Personen, die Geflügelställe betreten, sollten dies nur mit sauberen Stiefeln oder Überschuhen tun.
Tierhalter, die erhöhten Tierverlust oder klinische Anzeichen auf Geflügelpest feststellen, sollten die Ursache tierärztlich abklären. Eine Untersuchung kann eine Infektion mit Geflügelpestviren ausschließen beziehungsweise einen Verdacht weiter verfolgen. Mögliche Anzeichen einer Erkrankung des Geflügels können Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit, Durchfall, zentral nervöse Störung (Taumeln und Schwanken) oder Atemnot sein. Stellen Halter Anzeichen der Geflügelpest bei ihren Tieren fest, müssen sie diese dem Kreisveterinäramt melden.
Bürgerinnen und Bürger können Funde von verendeten wildlebenden Wasservögeln sowie Greif-, Eulen- und Rabenvögeln dem Veterinäramt melden unter ed.ep1772268722pil-s1772268722ierk@1772268722eumlt1772268722ev1772268722 oder telefonisch unter (05231) 622171.
Hintergrund Geflügelpest
Die Geflügelpest ist eine Tierseuche, die bei gehaltenen Geflügel und bei Wildvögeln zu schweren Krankheitsverläufen mit massenhaftem Verenden der Tiere führen kann. Als Hauptüberträger der Viren gelten insbesondere Wasservögel, die den Erreger während des Vogelzugs über weite Strecken verbreiten können.
(Anm. d. Red.: Unter diesem Link gibt das Bundesinstitut für Risikobewertung weitere Informationen zum Thema:
https://www.bfr.bund.de/mitteilung/vogelgrippe-h5n1-infektion-des-menschen-durch-den-verzehr-von-lebensmitteln-nicht-zu-erwarten/
Grüner Ortsverband in Augustdorf reaktiviert
Bündnis 90/Die Grünen starten nach 20 Jahren Pause neu durch
Augustdorf, 31. Oktober 2025 – Nach rund 20 Jahren Pause ist der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen in Augustdorf wieder aktiv: Zehn Mitglieder haben ihn am 30. Oktober 2025 offiziell reaktiviert und damit die Basis für engagierte grüne Politik vor Ort geschaffen.
Bei der Versammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt und eine Satzung beschlossen. Nach der Kommunalwahl im September sind die Grünen nun mit einem Ratsmitglied und mehreren sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern im Gemeinderat vertreten und können wieder direkt an politischen Entscheidungen in Augustdorf mitwirken.
„Wir freuen uns, dass wir in Augustdorf nach zwei Jahrzehnten endlich wieder eine grüne Stimme etablieren konnten“, erklären Kerstin Tegeler und Frank Kleine , Sprecher des Ortsverbands. „Unser Ziel ist es, neue Impulse in die lokale Politik einzubringen und Augustdorf zukunftsfähig, familienfreundlich und nachhaltig zu gestalten.“
Die Grünen in Augustdorf setzen sich besonders für flexible Kinderbetreuung, bessere Mobilität durch den Ausbau des ÖPNV, konsequenten Klimaschutz und mehr Bürgerbeteiligung ein. In den kommenden Wochen stehen die konstituierende Ratssitzung sowie die erste Fraktionssitzung an.
Kontakt:
Bündnis 90/Die Grünen
Ortsverband Augustdorf
Kerstin Tegeler/Frank Kleine
ed.fr1772268722odtsu1772268722gua-e1772268722neurg1772268722@ofni1772268722
017630539506
Über Bündnis 90/Die Grünen Augustdorf: Der Ortsverband engagiert sich für nachhaltige, soziale und zukunftsorientierte Kommunalpolitik in Augustdorf. Schwerpunkte sind Klimaschutz, Mobilität, Familienpolitik und Bürgerbeteiligung.
Mit Eseln durch den Winter:
Lippe Tourismus und Marketing GmbH lädt zu Erlebnisführungen mit Camillo und Co.
Zur Esel(Aus)zeit auf dem Rosenhof Lippe in Horn-Bad Meinberg lädt die Lippe Tourismus und Marketing GmbH (LTM) von November bis März ein. Mit den gutmütigen Langohren Josef, Alfred, Camillo, Leopold und Fiete geht es immer montags, mittwochs und freitags von 17 bis 19 Uhr auf einer Abendwanderung durch die Felder.
Termine können im Internet unter www.naturerlebnis-lippe.de gebucht werden. Das Mindestalter liegt bei zehn Jahren, die maximale Teilnehmerzahl bei zehn Personen. Mitzubringen sind festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung. Die Wanderungen sind zwischen vier und sieben Kilometern lang und finden auch bei regnerischem Wetter statt.
Über Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln
Ob Magnesium gegen Stress oder Vitamin C für das Immunsystem – der Markt für Nahrungsergänzungsmittel boomt. Doch Studien zeigen: Die meisten Menschen sind bereits gut versorgt. Warum also greifen so viele trotzdem zu? Und welche Gefahren bergen hochdosierte Präparate? Die Pressemitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung gibt dazu Informationen:
Arztpraxis, Freundeskreis oder soziale Medien – macht es einen Unterschied, woher Verbraucherinnen und Verbraucher Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln beziehen? Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) nehmen Menschen, die Informationen über soziale Medien erhalten, eine größere Anzahl verschiedener Mittel ein und bewerten diese insgesamt positiver als Menschen, die über andere Quellen Informationen beziehen.
Die Studie zur Nutzung und Wahrnehmung von Nahrungsergänzungsmitteln im Kontext sozialer Medien ist einer von zahlreichen Beiträgen, die im aktuellen Bundesgesundheitsblatt unter dem Schwerpunkt „Mikronährstoffe“ veröffentlicht sind. Das Heft stellt fundierte Erkenntnisse unter anderem zu Nahrungsergänzungsmitteln bereit und macht die komplexen Zusammenhänge zwischen ihrem Nutzen und möglichen Risiken verständlich. „Soziale Medien haben heute auch für die Gesundheitskommunikation einen hohen Stellenwert, allerdings finden sich dort nicht immer fachlich korrekte Informationen“, sagt BfR-Präsident Professor Andreas Hensel. „So geht die Mehrheit der Befragten irrtümlich davon aus, dass Nahrungsergänzungsmittel freiverkäufliche Arzneimittel seien, fast die Hälfte glaubt, sie würden auf ihre Unbedenklichkeit geprüft, bevor sie in den Handel gelangen.“ Das Themenheft fasst den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zusammen und liefert wichtige Orientierung in einem komplexen Themenfeld.
In der Umfrage des BfR gaben mehr als drei Viertel der Befragten an, in den vergangenen 12 Monaten Nahrungsergänzungsmittel eingenommen zu haben. Diese können Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe enthalten, aber auch andere Substanzen mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung. Letztere werden auch als „sonstige Stoffe“ bezeichnet. Darunter fallen zum Beispiel Fettsäuren und Aminosäuren, aber auch sogenannte „Botanicals“ – also pflanzliche Stoffe oder Extrakte.
So beliebt die Nahrungsergänzungsmittel sind, so überflüssig sind sie für die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher: Verzehrdaten zeigen, dass die Bevölkerung hierzulande mit wenigen Ausnahmen ausreichende Mengen an Mikronährstoffen mit der üblichen Nahrung aufnimmt, heißt es in einem weiteren Beitrag im Bundesgesundheitsblatt, an dem auch Wissenschaftlerinnen aus dem BfR beteiligt waren.
Darin ist auch zu lesen, dass ein Nutzen für die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bei bereits bestehender, guter Mikronährstoffversorgung nicht belegt ist. Allerdings steigt bei regelmäßiger Einnahme hochdosierter Supplemente das Risiko von gesundheitlich unerwünschten Wirkungen, insbesondere wenn sie „sonstige Stoffe“ enthalten, die in der EU bisher unzureichend reguliert sind.
Die Autorinnen erläutern, dass Nahrungsergänzungsmittel rechtlich Lebensmittel sind und dass der Hersteller bzw. der Inverkehrbringer selbst dafür verantwortlich ist, dass die Lebensmittel sicher sind. Eine behördliche Prüfung oder Zulassung erfolgt nicht. Lebensmittelüberwachungsbehörden kontrollieren die Einhaltung der Rechtsvorschriften bei den auf dem Markt befindlichen Produkten stichprobenartig. Das stellt eine große Herausforderung für den Verbraucherschutz dar, auch weil Nahrungsergänzungsmittel zunehmend über das Internet vertrieben werden und zum Beispiel Online-Shops, die ihren Sitz nicht in Deutschland haben, von der Lebensmittelüberwachung der Bundesländer nicht kontrolliert werden können.
Problematisch im Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln ist auch, dass die Abgrenzung zu Arzneimitteln nicht immer leicht ist, wie in weiteren Beiträgen des Themenhefts verdeutlicht wird.
Viele Verbraucherinnen und Verbraucher unterliegen unter anderem aufgrund der ähnlichen Darreichungsform – zum Beispiel als Tabletten – der falschen Annahme, dass Nahrungsergänzungsmittel wie Arzneimittel nachgewiesenermaßen wirken. Dabei sind sie explizit nicht dazu bestimmt, Krankheiten vorzubeugen, zu heilen oder Beschwerden zu lindern.
Schließlich geht es in dem Themenheft auch um den Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln, etwa in Situationen, in denen die Nährstoffzufuhr über die Ernährung unzureichend ist. Das kann bei bestimmten Ernährungsformen der Fall sein – Stichwort Vitamin B12-Versorgung von vegan lebenden Menschen – oder in bestimmten Lebenssituationen, etwa in Schwangerschaft und Stillzeit, wenn der Jod-Bedarf erhöht ist.
Wie die Beiträge verdeutlichen, ist es von der Lebensphase und dem individuellen Gesundheitszustand abhängig, ob eine Ergänzung von bestimmten Mikronährstoffen sinnvoll sein kann. Eine Entscheidung darüber sollte nicht eigenständig, sondern möglichst in Absprache mit dem behandelnden Arzt bzw. der behandelnden Ärztin getroffen werden.
Referenzen
Bundesgesundheitsblatt – Mikronährstoffe zwischen Nutzen und Risiko, Volume 68, Issue 11, November 2025
Obstfeld H, Lohmann M: Nahrungsergänzungsmittel im Kontext sozialer Medien: Ergebnisse einer Befragung zur Nutzung und Wahrnehmung in Deutschland. Bundesgesundheitsbl (2025). https://doi.org/10.1007/s00103-025-04133-2
Bendadani C, Bakhiya N, Breitweg-Lehmann E, Ehlers A, Hirsch-Ernst KI, Liebscher B, Weißenborn A: Nahrungsergänzungsmittel und angereicherte Lebensmittel: Nutzen, Risiken und Maßnahmen für den Verbraucherschutz. Bundesgesundheitsbl (2025). https://doi.org/10.1007/s00103-025-04134-1
Weitere Informationen auf der BfR-Website zu Nahrungsergänzungsmitteln
Informationsseite zu Mikronährstoffen und Co.
https://www.mikroco-wissen.de/
FAQ zu Nahrungsergänzungsmitteln: Nährstoffversorgung? Teller statt Tablette!
https://www.bfr.bund.de/veroeffentlichung/fragen-und-antworten-zu-nahrungsergaenzungsmitteln/
FAQ Nahrungsergänzungsmittel für Kinder – (k)eine gute Idee?!
https://www.bfr.bund.de/veroeffentlichung/nahrungsergaenzungsmittel-fuer-kinder-keine-gute-idee/
Stellungnahme: Aktualisierte Höchstmengenvorschläge für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln
https://www.bfr.bund.de/stellungnahme/aktualisierte-hoechstmengenvorschlaege-fuer-vitamine-und-mineralstoffe-in-nahrungsergaenzungsmitteln-und-angereicherten-lebensmitteln/
Über das BfR
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit.
Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.
www.mikroco-wissen.de ist ein Informationsangebot des BfR rund um Vitamine, Mineralstoffe und zahlreiche sonstige Substanzen, die wir mit der Nahrung aufnehmen oder die als Nahrungsergänzungsmittel – kurz NEM – angeboten werden. Außerdem werden die Empfehlungen für Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln und in angereicherten Lebensmitteln vorgestellt, die das BfR erarbeitet hat.