Mit einem 30:38 im Gepäck musste das Team HandbALL die Heimreise aus Fredenbeck antreten. Dabei lief es zu Beginn sehr gut für die Gäste aus dem Lipperland. „Das ist jetzt erstmal eine bittere Pille, die wir schlucken müssen, vor allen Dingen, wenn man super ins Spiel gekommen ist.“, so Trainer Matthias Struck nach der Partie. Bis auf sechs Tore konnten sich die Gäste absetzen, der VfL Fredenbeck drehte allerdings das Spiel und siegte am Ende verdient.

„Alles was wir uns vorgenommen haben, haben wir umsetzen können. Die Paraden von Leon Goldbecker haben uns Auftrieb gegeben,“ war der Trainer des Team HandbALL zufrieden mit dem Start in die Partie. „Wir waren super beweglich in der Abwehr, haben viele Bälle bekommen, sind ins Tempospiel gekommen und haben leichte Tore erzielt. Auch gegen die Abwehr von Fredenbeck haben wir gute Lösungen gefunden“, so Struck.

„Aber wie es im Handball sein kann, geht es auch ganz schnell wieder in die andere Richtung“, so Struck weiter. Fredenbeck nutzte ab fünf Minuten vor der Pause die Fehler der Gäste aus und konnte von 13:19 bis zur Halbzeit auf 17:19 verkürzen. „Wir haben zwei, drei Abschlüsse nicht genutzt und kassieren eine Zeitstrafe.“

In der zweiten Halbzeit war das Team HandbALL wie ausgewechselt. „Wir haben direkt nach der Pause weitere Ballverluste und zudem parierte der Torhüter von Fredenbeck gut“, sah Struck, wie den Gastgebern weitere sechs Tore in Folge gelangen. Das Team HandbALL blieb halbzeitübergreifend zehn Minuten ohne eigenen Treffer, erst nach dem 23:19 traf Hark Hansen vom Siebenmeterstrich.

„Statt Ruhe ins Spiel zu bekommen, haben wir den Kopf verloren und hektisch gespielt“, so Struck nach der Partie. „Es war alles weg, im Angriff, in der Abwehr, nichts hat mehr funktioniert. Wir haben keinen Zugriff mehr bekommen.“ Fredenbeck setzte sich zwischenzeitlich auf bis zu zehn Tore ab.

„Uns passieren zu viele Fehler, zu viele Ballverluste und wir haben gut herausgespielte Chancen leider nicht genutzt. Wir sind überhaupt nicht mehr ins Spiel gekommen. Das war wie ausgewechselt“, sahen die mitgereisten Fans, wie sich der VfL Fredenbeck immer weiter vom Team HandbALL absetzen konnte. 

„In der zweiten Halbzeit ist es uns nicht mehr gelungen, eine gute Abwehrarbeit zu zeigen und auch damit die Torhüter zu unterstützen. Wir haben gerade das Kreisläuferspiel von Fredenbeck nicht kontrollieren können, es sind immer wieder Bälle durchgekommen. So ging das Spiel leider den Bach runter“, analysierte Struck.

Nun heißt es, Mund abwischen, Kopf hochnehmen und sich mit voller Konzentration auf das Heimspiel am Samstag um 18 Uhr gegen die Ahlener SG vorbereiten. 

Team HandbALL: Kleinschmidt, Goldbecker; Runge 4, Carstensen 2, ter Duis, Hasenkamp 1, Puls, Tomashevskyi, Bakker 2, Bilanzola 4, Geislers 4, Hansen 10/4, Micheely, Houtepen 3.

Textquelle: Team HandbALL

Bildquelle: Max Grote/grote-fotografie.de

Am Samstag reist die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof in den Kreis Höxter. Um 15.00 Uhr treffen die Sandhasen in der Halle des Schulzentrums auf den HC Steinheim. „Mit Steinheim erwartet uns ein unangenehmer Gegner“, erklärt Trainer Marius Bolte vor dem Spiel.

Die Steinheimer konnten in der vergangenen Woche deutlich gegen den Ligakonkurrenten aus Müsse gewinnen. „Die Mannschaft konnte wieder auf wichtige Spieler zurückgreifen, die in den ersten Spielen gefehlt haben“, so Bolte. Mit sechs Punkten findet sich die Mannschaft aus Steinheim aktuell auf den fünften Tabellenplatz wieder. „Die Mannschaft ist uns aus den letzten Jahren sehr gut bekannt“, sagt der Trainer.

„Wichtig ist, dass wir uns an den Matchplan halten und den 60 Minuten durchziehen“, betont der Sandhasen-Coach. Der Trainer kann dabei wieder auf einen vollen Kader zurückgreifen. Trotz der Niederlage gegen Bösingfeld sei die Stimmung in der Mannschaft gut. „Wir werden uns auch nach der Niederlage nicht von unserem gemeinsamen Weg abbringen lassen.“ Die junge Mannschaft könne durch solche Spiele nur lernen.

„Ich bin optimistisch, dass wir die zwei Punkte mit nach Hause nehmen“, erklärt Marius Bolte. Er sei auch für die Zukunft positiv gestimmt.

Die Sandhasen-Spiele im Überblick

TV Horn-Bad Meinberg – E-JUGEND 1
Samstag, 11.11.2023 um 13.30 Uhr
Sporthalle Waldstadion, Am Waldstadion, 32805 Horn-Bad Meinberg

TV Jahn 1892 Oelde- mB-JUGEND
Samstag, 11.11.2023 um 13.30 Uhr
Am neuen Hallenbad, Weitkampweg 1, 59302 Oelde

Handball Bad Salzuflen 2 – wC-JUGEND
Samstag, 11.11.2023 um 14.00 Uhr
neues Schulzentrum Aspe, Paul-Schneider Straße, 32107 Bad Salzuflen

HC 71 Steinheim – 1. HERREN
Samstag, 11.11.2023 um 15.00 Uhr
Schulzentrum Gymnasium, Ostpreußenstraße, 32839 Steinheim

Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Fotoquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof

Andreasmesse lockt vom 29. November bis 3. Dezember in die Detmolder Innenstadt

Detmold. „Einsteigen, mitfahren und dabei sein!“ Die gesamte Innenstadt steht Kopf und verwandelt sich von Mittwoch, 29. November, bis einschließlich Sonntag, 3. Dezember, zu einem Freizeitpark für die ganze Familie. Eröffnet wird die Andreasmesse am 29. November um 16 Uhr auf dem Kronenplatz von Bürgermeister Frank Hilker. Im Anschluss bieten die Schaustellerinnen und Schausteller auf dem Kronenplatz zum Auftakt der Veranstaltung 15 Minuten Freifahrt auf ihren Fahrgeschäften an.

Dort gibt es unter anderem mit „Escape“, „No limit“ und dem „Chaos-Pendel“ Nervenkitzel pur. Für Abwechslung sorgen Klassiker wie der Autoscooter, Musik-Express und für die jungen Besucherinnen und Besucher zum Beispiel ein Kinder-Kettenflieger. Etwas gediegener geht es in der Innenstadt und im Rosental zu. Der „Twister“ und die „Bodenmühle“ sind auch für die jüngeren Gäste geeignet. Wer weniger „karrussellfest“ ist, der findet sein Glück vielleicht am Schießwagen, beim Pferderennen, Entenangeln oder Pfeilwerfen. Und wer einfach nur stöbern möchte, der hat bei vielen Händlerinnen und Händlern die Qual der Wahl aus vielen Artikeln des täglichen Bedarfs. 

Was wäre die Andreasmesse ohne ihr kulinarisches Angebot? Es gibt verschiedene Stände für den großen und kleinen Hunger, sowohl in der Innenstadt als auch auf dem Kronenplatz. Außer dem Klassiker – Bratwurst und Pommes Frites – gibt es zum Beispiel Steaks vom Schwenkgrill, Riesen-Fleischspieße, Gyros und Hot Dogs. Wer in diesem Jahr noch keine Gelegenheit dazu hatte, der trinkt auf der Andreasmesse den ersten Glühwein oder Kinderpunsch der Saison.

Die Andreasmesse wurde vor mehr als 400 Jahren zum ersten Mal gefeiert. Der Name der Kirmes geht auf den Apostel Andreas zurück. In Detmold ist die Traditionsveranstaltung ein großer Anziehungspunkt nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, sondern auch für Gäste aus dem gesamten Kreisgebiet und darüber hinaus. Insgesamt sorgen etwa 160 Schaustellerinnen und Schausteller wieder für ein interessantes Angebot, ausgiebige Adrenalinschübe und in jedem Fall für Spaß und gute Laune.

Straßensperrungen und Parkplatzsituation

Die Industriestraße wird in der Zeit von Freitag, 24.  November, 15 Uhr, bis Montag, 4. Dezember, 13 Uhr, voll gesperrt.

Der Kronenplatz sowie der P+R-Parkplatz am Bahnhof stehen als Parkplätze ab Donnerstag, 23. November, 18 Uhr, nicht mehr zur Verfügung.

Das Rosental wird in der Zeit von Sonntag, 26. November, 18 Uhr, bis Montag, 4. Dezember, 16 Uhr, voll gesperrt. Die Zufahrt zum Parkhaus Geschäftsgebäude Lange Str. 73 ist über die Woldemarstraße möglich. Die Bushaltestelle Rosental wird in den Doktorweg verlegt. 

Autofahrern wird empfohlen, den betroffenen Innenstadtbereich zu meiden. Ausweichparkplätze stehen am (P1) Lustgarten, (P3) Hasselter Platz, (P5) H&S Residenzhotel, (P9) Finanzamt Wotanstr./Parkhaus, Parkplatz Werrebogen (auch Wohnmobile) zur Verfügung.

Detmolder Wochenmarkt

Am 28. und 30. November sowie am 2. Dezember wird der gesamte Detmolder Wochenmarkt auf den Parkplatz am Kaiser-Wilhelm-Platz (gegenüber dem Gericht) verlegt. Dort steht den Händlerinnen und Händlern, aber auch den Kundinnen und Kunden an allen drei Markttagen ein Toilettenwagen zur Verfügung.

PM Stadt Detmold

Am Samstag reisen die Lipper in den Norden Niedersachsens. Das Team HandbALL trifft um 19:30 Uhr in der Geestlandhalle auf den VfL Fredenbeck. „Uns erwartet eine motivierte Truppe, die wir keinesfalls unterschätzen dürfen. Fredenbeck sagt von sich selbst, dass jetzt für sie die Gegner kommen, gegen die sie gewinnen müssen“, so Matthias Struck vor dem Aufeinandertreffen im kleine Ort südlich der Elbe. 

Denn auch wenn Fredenbeck bislang nur zwei Zähler einfahren konnte – mit einem Sieg gegen LIT am zweiten Spieltag – so waren sie in vielen Spielen doch an etwas Zählbarem dran. „Sie hatten in vielen Spielen Chancen, die Partien an sich zu reißen und Punkte zu holen“, so der Trainer des Team HandbALL weiter. „Es sind einige Spiele sehr knapp ausgegangen und vom Spielverlauf nicht eindeutig für die Gegner verlaufen, sodass wir da mit einem guten Gegner rechnen müssen.“ Und da gilt es für die Gäste aus dem Lipperland, von Beginn an hellwach zu sein.

Der VfL Fredenbeck deckt zumeist defensiv in einer 6:0-Deckung. „Da sind sie sehr aggressiv, sind sehr hart am Mann, wollen durch Körperlichkeit eine gewisse Härte ins Spiel bringen“, so Matthias Struck über den kommenden Gegner. „Im Angriff wollen sie mit sehr viel Geduld zu ihren Torerfolgen kommen. Für uns wird es nach der etwas längeren Anreise wichtig sein, den absoluten Fokus zu haben.“

Und noch ein Punkt steht auf der Tagesordnung für das Spiel am Samstag: Kompakt und beweglich decken. „Wir wollen immer wieder viel Druck auf die Angreifer ausüben und Fredenbeck in schwierige Wurfpositionen bringen“, so der THL-Trainer. „Wir haben bislang in allen Spielen eine gute Angriffsleistung gehabt. Wir müssen aber dahin kommen, noch mehr Effektivität in unsere Abwehr zu bekommen. Wir stehen oft sehr gut, bringen unsere Gegner ins Zeitspiel und müssen uns dann nur für die gute Abwehrarbeit hinten raus auch belohnen“, möchte das Team HandbALL mit Ballgewinnen noch mehr ins Tempospiel kommen. 

„Der VfL Fredenbeck schließt viel über den Kreis oder den Rückraum ab, da haben sie wurffreudige Spieler. Wir müssen mit Allem rechnen“, so Matthias Struck abschließend. „Sie haben einen breiten Kader und dadurch viele Variationsmöglichkeiten. Wir müssen uns auf viele Sachen vorbereiten.“

Zu sehen gibt es das Spiel wie gewohnt auf sportdeutschland.tv.









Textquelle: Team HandbALL

Bildquelle: Max Grote/grote-fotografie.de

Landrat Dr. Axel Lehmann freut sich auf die besondere Aktion am 16. November, die von der Kreiswirtschaftsförderung organisiert wird. Der Kreis Lippe informiert von 17 bis 21 Uhr im Bürger-Service im Kreishaus über Ausbildungs- und Studiengänge.
 
Zum ersten Mal findet am Donnerstag, 16. November, die „Nacht der Ausbildung“ in Lippe statt, die auf Initiative der Kreiswirtschaftsförderung des Kreises Lippe zustande kommt. „Mehr als 100 lippische Betriebe sind mit dabei und öffnen an dem Tag von 17 bis 21 Uhr ihre Türen. Ich freue mich sehr, dass diese Aktion auf eine so große Resonanz stößt“, sagt Landrat Dr. Axel Lehmann.
 
Ziel sei es, die Fachkräfte vorn morgen mal auf eine andere Art und Weise mit den verschiedenen Unternehmen und Betrieben der Region zusammenzubringen. Denn: „Diese Initiative ist in Zeiten des demografischen Wandels, der sich immer mehr auch in Form eines Arbeits- und Fachkräftemangels bemerkbar macht, für den Standort Lippe enorm wichtig“, betont Dr. Lehmann.
 
Zahlreiche verschiedenen Branchen gewähren bei der „Nacht der Ausbildung“ Einblicke hinter die Kulissen – vom Handwerk über die Elektrotechnik bis hin zum Handel, Dienstleistern, dem Hotel- und Gaststättengewerbe oder der öffentlichen Verwaltung. Auch der Kreis Lippe ist als einer der größten kommunalen Arbeitgeber mit von der Partie und stellt sich und seine Ausbildungsberufe sowie Karrieremöglichkeiten im Bürger-Service des Kreishauses in Detmold vor.
 
So bietet der Kreis Lippe etwa Duale Studiengänge in den Bereichen Verwaltungsinformatik, Bauingenieur-/Verkehrswesen, Soziale Arbeit sowie mit dem Abschluss „Bachelor of Laws“ an. Außerdem werden Nachwuchskräfte zum/zur Verwaltungsfachangestellten, Vermessungstechniker und Vermessungstechnikerin, Straßenwärter und Straßenwärterin, Notfallsanitäter und Notfallsanitäterin, Land- und Baumaschinenmechatroniker sowie Land- und Baumaschinenmechatronikerin, Geomatiker und Geomatikerin, Fachinformatiker und Fachinformatikerin sowie Bauzeichner und Bauzeichnerin ausgebildet.
 
„Die Förderung junger Menschen ist uns eine Herzensangelegenheit. Deshalb legen wir seit Jahren sehr viel Wert auf die Ausbildung in den unterschiedlichsten Berufsfeldern, die wir beim Kreis Lippe als attraktiver Arbeitgeber anbieten“, betont Landrat Dr. Lehmann. „In Sachen Ausbildungsquote gehört der Kreis Lippe seit Jahren zu den führenden Kommunalverwaltungen in NRW“, ergänzt Jörg Ortmeier, Leiter des Fachgebiets Personal und Ordnung, der sich auf viele Neugierige bei der „Nacht der Ausbildung“ freut.
 
Von 17 bis 21 Uhr werden Ortmeier, seine Kolleginnen und Kollegen sowie Auszubildende über die verschiedenen Möglichkeiten beim Kreis Lippe informieren. Außerdem wird es Führungen durch den parlamentarischen Bereich geben.
 
„Für viele junge Menschen, die nach einer Lehrstelle suchen oder noch nicht genau wissen, welchen beruflichen Weg sie einschlagen wollen, ist das freiwillige und ungezwungene Angebot bei der ‚Nacht der Ausbildung‘ eine tolle Möglichkeit, mit Praktikern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Firmen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Sie können alleine, mit Eltern, Verwandten und Freunden oder als Gruppen in den Firmen ihrer Wahl vorbeischauen, reinschnuppern und sich informieren. Das ist eine ganz andere Atmosphäre, als an einem klassischen Messestand“, betont Dr. Lehmann.
 
Nicht nur zahlreiche Unternehmen, auch die Schulen hätten bereits ihr Interesse an der „Nacht der Ausbildung“ bekundet. „Das zeigt uns, dass die Kreiswirtschaftsförderung des Kreises Lippe als Organisatorin mit dieser Veranstaltung genau den richtigen Nerv getroffen hat – sowohl bei den Unternehmen, als auch bei den angehenden Lehrlingen und Auszubildenden“, freut sich Lehmann.
 
Allgemeine Infos
Eingeladen sind alle, die im Jahr 2024 (oder später) eine Ausbildung oder ein Duales Studium beginnen möchten. Auch Schülerinnen und Schüler, die ein Praktikum absolvieren möchten, sind willkommen. Die beteiligten Unternehmen informieren am 16. November von 17 bis 21 Uhr vor Ort an ihren Standorten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Veranstalterin ist die Kreiswirtschaftsförderung des Kreises Lippe. Unterstützt wird sie von den Sparkassen in Lippe, den Stadtwerken Bad Salzuflen, der Lippe Bildung eG sowie von der IHK Lippe zu Detmold.
 
Alle Informationen über die Ausbildungsgänge beim Kreis Lippe gibt es unter www.kreis-lippe.de unter dem Reiter „Karriere“.
 
Eine Übersicht aller Betriebe, die sich an der Nacht der Ausbildung beteiligen, ist unter www.nda-lippe.de zu finden.
 

Am vergangenen Montag hat Bürgermeister Thomas Katzer zu einem Presstermin in die Realschule Augustdorf geladen. In einem der dortigen Informatikräume wurde über den Abschluss der verschiedenen Digitalisierungsprojekte in den Augustdorfer Schulen berichtet. „Vielen Dank an all die Personen, die das hier möglich gemacht haben“, freute sich Katzer in seiner Ansprache.
Nach der obligatorischen Begrüßung übernahm Patrick Herrmann, Allgemeiner Vertreter und Fachbereichsleiter Finanzen und IT das Wort. Er erklärte, dass mithilfe von insgesamt vier Förderprogrammen die Schulen im Bereich der Digitalisierung aufgewertet wurden. „Die Gemeinde Augustdorf ist hier im kreisvergleich vorne mit dabei“, stellt Herrmann klar.
„Auch wenn wir uns für die Vorbereitung Zeit gelassen haben, zeigt sich, dass die Umsetzung umso schneller erfolgen konnte“, erklärt Herrmann. Erste Mittel standen bereits ab 2018 durch den Digitalpakt Schule zur Verfügung. Insgesamt 351.500 Euro wurden durch den Bund bereitgestellt. „Mit dem Geld haben wir erstmal die Infrastruktur geschaffen“, so Herrmann. In den Schulen wurde ein flächendeckendes WLAN aufgebaut. Auch wurden für die Klassenräume Präsentationsbildschirme beschafft.
„Die Infrastruktur war am Ende günstiger als geplant, wodurch wir auch noch die beiden Informatikräume der Realschule erneuern konnten“, erklärt Heiko Kapelle, IT-Koordinator der Gemeinde Augustdorf. Dies sei auch notwendig gewesen, weil das Fach „Informatik“ mittlerweile in den Jahrgangsstufen 5 und 6 Einzug in den Stundenplan gefunden hat, erklärt Michael Ast, stellvertretender Leiter der Realschule.
Im Zuge der Corona-Pandemie wurden zudem zwei Sofortausstattungsprogramme aufgesetzt: Für die Schülerschaft und die Lehrerschaft stellte das Land NRW insgesamt über 100.000 Euro für die Anschaffung von digitalen Endgeräten zur Verfügung. In der Realschule kommt inzwischen ein iPad auf vier Personen. In den Grundschulen teilen sich durchschnittlich zwei Personen ein iPad. „Diese Ausstattung reicht aus“, erklärt Ast.
Als einen weiteren Baustein profitiert die Gemeinde Augustdorf von einem Sonderprogramm für den Anschluss der Schulen an das Glasfasernetz. „Während die Bürgerinnen und Bürger noch ein wenig auf den Glasfaseranschluss warten müssen, können die Schulen den schon nutzen“, freut sich Patrick Herrmann. Mit 500 Megabit pro Sekunde im up- und download (maximal 1 Gigabit pro Sekunde) kommen die Schulen nun ins Internet. „Mit der Bandbreite waren wir sicherlich eine der ersten Kommunen in Lippe“, so Herrmann.
Die Schulen erklärten, dass die neuen Möglichkeiten bereits stark genutzt werden. Die Lehrkräfte würden sich zu diesem Zweck laufend weiterbilden. Allerdings werden auch weiterhin klassische Unterrichtsmethoden genutzt. „Mit ChatGPT und anderen Funktionen kommen immer wieder neue Herausforderungen auf uns zu“, erklärt Michael Ast.
Für die Gemeinde Augustdorf bedeutet die neue Infrastruktur und Technik allerdings auch eine dauerhafte Belastung. „Die iPads haben eine Nutzungszeit von fünf Jahren“, erklärt Kapelle. Aus diesem Grund werden auch immer wieder Geräte ausgetauscht. Zudem werden auch noch weitere Geräte beschafft. Kämmerer Patrick Herrmann hofft in diesem Rahmen auf Unterstützung von Bund und Land: „Es geistert immer der Digitalpakt 2.0 durch den Raum“, hat Herrmann Hoffnung.

Textquelle: m.schubert

SPD-Fraktion beantragt Informationsveranstaltung zur Kläranlage
 
In der kommenden Woche soll der Betriebsausschuss des Rates der Gemeinde Augustdorf über die Erweiterung der Kläranlage abstimmen. Hierzu soll das beauftragte Planungsbüro entsprechende Entwürfe den Mitgliedern des Ausschusses vorstellen. Das Thema wird bereits jetzt auch in der Einwohnerschaft der Gemeinde Augustdorf diskutiert. “Aus diesem Grund wünschen wir uns bei so einem bedeutenden Thema auch eine umfassende Information der Einwohnerschaft”, erklärt Mats Uffe Schubert, Fraktionsvorsitzende der SPD.
Aus diesem Grund hätte die sozialdemokratische Fraktion beantragt, dass eine umfassende Informationsveranstaltung durchgeführt wird. “Hier sollen die interessierten Personen auch die Möglichkeit erhalten, direkt Fragen zum Umbau zu stellen”, so Schubert. Dies sei notwendig, um auch in der Einwohnerschaft eine breite Akzeptanz für den Umbau zu erhalten. Nach Vorschlag der Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke soll eine solche Veranstaltung noch in diesem Jahr stattfinden.
Bei bedeutenden Projekten von Kommunen sei die Einwohnerschaft umfassend zu informieren, begründet die SPD-Fraktion ihren Antrag. “Das ist wichtig, damit auch unsere Einwohnerschaft die Bedeutung und Auswirkungen von solchen Themen erfährt”, sagt der Fraktionsvorsitzende. Auch wenn die Gemeindewerke in der Vergangenheit ausführlich berichtet hätten, gebe es aktuell noch Fragen in der Einwohnerschaft. “Diese Fragen sollen die Gemeindewerke, am besten gemeinsam mit dem beauftragten Planer, beantworten.”

PM, Augustdorf, 7. November 2023

Mobile Ampelanlage regelt bei halbseitiger Sperrung den Verkehr

Detmold. In der Zeit von Montag, 13. November, bis Donnerstag, 30. November, wird im Auftrag der Stadt Detmold auf einer Länge von etwa 100 Metern die Fahrbahn an der Augustdorfer Straße in Pivitsheide vor dem Abzweig Hamergrund bzw. Am Lohof in Fahrtrichtung Augustdorf saniert. Es kommt aus diesem Grund zu einer halbseitigen Sperrung. Eine mobile Ampelanlage regelt während der Zeit der Bauarbeiten den Verkehr. 

Für den Fall eines Rückstaus können Verkehrsteilnehmende alternativ auch die eingerichtete Umleitung über die Lopshorner Allee/Stoddartstraße wählen. (PM Stadt Detmold)

Die Mitteilung ist möglicherweise für Pendler von Bedeutung, die diese Route nutzen müssen.

Am heutigen Donnerstag tritt der Rat der Gemeinde Augustdorf zusammen. In der Sitzung geht es unter anderem um die Videoüberwachung am Schlingsbruch. Auch eine Informationsveranstaltung zur Kläranlage und Berichte sind auf der Tagesordnung zu finden. Weiterhin soll eine Schiedsperson gewählt werden. Die Sitzung beginnt um 19.00 Uhr im Bürgerzentrum, Saal Wanzleben.
Zu Beginn der Sitzung sollen neue Mitarbeitende der Gemeinde Augustdorf vorgestellt werden. Außerdem berichtet das Jugendamt. In dem Vortrag soll allgemein auf die Jugendarbeit eingegangen werden. Auch auf pädagogische und kriminalpräventive Maßnahmen wird sich der Vortrag beziehen.
Anschließend werden mehrere Anträge aus den Fraktionen beraten. Die DBA-Fraktion hat beantragt, dass kurzfristig eine Videoüberwachung auf dem Schlingsbruch realisiert wird. Weiterhin bittet die Fraktion um Informationen zum Umbau des Rathausvorplatzes. Auch hat de Fraktion beantragt, dass an der Treppe am Parkplatz des Inselwegs ein Geländer angebracht und auf dem Parkplatz Parkmarkierungen angebracht werden. Die SPD-Fraktion hat den Antrag gestellt, dass eine Informationsveranstaltung zum geplanten Umbau der Kläranlage durchgeführt wird. Hier soll die Einwohnerschaft auch Fragen stellen und sich äußern können.
Der Rat der Gemeinde Augustdorf soll auch den Weg für die Fusion des Rechenzentrums frei machen und entsprechende Vertreter in das Aufsichtsgremium wählen. Weiterhin soll der Beteiligungsbericht 2022 beschlossen werden. Zum Abschluss sollen die Gemeindewerke mit der Durchführung der 250-Jahr-Feier im Jahr 2025 beauftragt werden.
Zudem wird eine neue Schiedsperson gewählt. Weil keine Bewerbungen bei der Gemeinde Augustdorf eingegangen sind, stellt sich Katrin Knorr erneut zur Verfügung. Sollten innerhalb der fünfjährigen Amtszeit Bewerbungen eingehen, könne der Gemeinderat entscheiden, einen weitere Person als Stellvertretung zu wählen. Text: m.u.schubert

Am vergangenen Wochenende waren wieder drei Mannschaften der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof aktiv. Zwei Spiele mussten leider kurzfristig verlegt werden. Am Ende steht ein deutlicher Sieg der mC-Jugend der Sandhasen. Die 1. Herren verlieren ihr Spitzenspiel in fremder Halle.


E-JUGEND 1 – SG Handball Detmold
Im ersten Spiel in der Kreisklasse konnte sich die E-JUGEND 1 nicht gegen den Nachbarn aus Detmold durchsetzen. Die junge Mannschaft um das Trainer-Duo Yasmin Lutz und Sascha Zeller erkämpfte sich trotzdem gegen einen deutlich stärkeren Gegner immer wieder Torchancen.

mC-JUGEND – JSG H2 Handball Hille-Hartum
Die mC-Jugend der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof konnte in eigener Halle einen deutlichen Sieg erkämpfen. Aus gesundheitlichen Gründen fehlten gleich mehrere Spieler der Mannschaft. Dennoch nahmen die Sandhasen den Kampf an und konnten schnell zeigen, dass sie die beiden Punkte in eigener Halle behalten wollen.

TSV Bösingfeld – 1. HERREN
Die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen konnte keine Punkte mit nach Hause nehmen. Im Spitzenspiel gegen den Landesligaabsteiger aus dem Extertal kam die Mannschaft um Trainer Marius Bolte nicht richtig ins Spiel. Am Ende konnte der Matchplan nicht erfolgreich umgesetzt werden.

Textquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof
Fotoquelle: SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof