– Dem Fachkräftemangel entgegenwirken –
Informationsabend für die Eltern der zukünftigen Schulabgänger zur Berufsorientierung
Am 17.09.2024 findet in Augustdorf zum dritten Mal die Berufsmesse für die zukünftigen Schulabgänger der Realschule statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, unter anderem Ausbildungsplätze in der örtlichen und regionalen Industrie sowie im Handwerk aufzuzeigen. Die Berufsmesse und der kürzlich stattgefundene Elternabend, initiiert von Frau Grimm (Schulleiterin), Herrn Koop und Herrn Huppke, sind ein weiterer Baustein zur Gewinnung von Fachkräften.
Viele Schülerinnen und Schüler (nachfolgend SuS genannt) streben häufig zunächst den Besuch weiterführender Schulen an. Mit der Berufsmesse und dem Elternabend wollten wir jedoch gezielt bestehende Vorurteile gegenüber handwerklichen sowie gewerblich-technischen Berufen abbauen und auf die zahlreichen Chancen und Vorteile des dualen Ausbildungssystems hinweisen.
Frau Grimm lud die betroffenen Eltern daher zu diesem Abend ein, und knapp 170 Eltern folgten dieser Einladung. Dies zeigt den Initiatoren, wie groß das Interesse daran ist, sich zu informieren und die SuS bei der Berufswahl aktiv zu unterstützen.
Nach der Begrüßung durch Frau Grimm startete Herr Ast, Koordinator für die Berufsorientierung an der Realschule, mit einem für die Eltern wichtigen und sehr informativen Vortrag über die Abläufe zum Thema Berufsfindung von der 8. bis zur 10. Klasse. Dabei teilte er auch wertvolle Erfahrungen, insbesondere zur Kommunikation innerhalb der Familie zum Thema Beruf und Arbeit.
Als weiteren Referenten konnten wir Herrn Martin Raithel von der IHK Lippe zu Detmold begrüßen. Er sprach zum Schwerpunktthema „Das duale Ausbildungssystem: kein Plan B, sondern eine Chance mit vielen Vorteilen.“ Herr Raithel präsentierte einen breiten Strauß beruflicher Möglichkeiten, sodass bei vielen Zuhörern neue Überlegungen zu Berufszielen angestoßen wurden. Es wurde deutlich, wie wandlungsfähig der Arbeitsmarkt geworden ist und dass sich das Tempo stetig erhöht. Berufsnamen und teilweise auch Inhalte haben sich geändert. Hinweise auf Ansprechpartner bei der IHK, den Schulen und anderen Institutionen durften nicht fehlen.
Auf dem Podium durften wir zudem Herrn Jens Ahle, Vertreter des Gewerbeinitiativkreis Augustdorf e.V., begrüßen. Mit viel Herzblut warb er nicht nur für die 30 Mitgliedsbetriebe vor Ort und deren Ausbildungsmöglichkeiten, sondern betonte auch die Vorteile einer Arbeitsstelle in unmittelbarer Nähe, wie zum Beispiel der Möglichkeit, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Herr Ahle bot den Eltern zudem an, sich direkt und persönlich auszutauschen und kennenzulernen.
Das Angebot steht, sich am 17. September auf der Berufsmesse an den Ständen zu treffen und mit den Schülern ins Gespräch zu kommen. Abschließend fand eine Podiumsdiskussion mit Herrn Raithel, Herrn Ahle und Herrn Huppke statt. Hierbei wurden offene Fragen der Eltern, auch an die Schulleitung und Herrn Ast, erörtert.
Nun sind wir gespannt auf die Ergebnisse der Bewerbungen, insbesondere für Praktikumsplätze, bei der offenen Berufsmesse am 17. September.
Frau Grimm bedankte sich abschließend ausdrücklich bei den zahlreichen Eltern und Referenten, die zu diesem informativen Abend beigetragen haben.
Vielleicht auf ein Neues 2025?
Team HandbALL freut sich auf erstes Derby in dieser Saison – TSG A-H Bielefeld zu Gast
„Wir freuen uns drauf“, lassen Trainer und Mannschaft wenige Tage vor dem ersten OWL-Derby in der Saison 2024/2025 mitteilen. Am Samstag um 18 Uhr ist die TSG A-H Bielefeld zu Gast in der wineo-ARENA in Augustdorf. Derbys haben…. Naja, jeder kennt diesen Spruch und auch am Samstag wird es ebenfalls wieder so sein, wenn sich die Jungs aus dem Lipperland mit dem Team aus Bielefeld messen. „Wir haben in der Woche gut gearbeitet“, so Trainer Jari Lemke vor dem Spiel.
Und natürlich will das Team HandbALL in Augustdorf nach zuletzt zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur finden. „Wir müssen natürlich probieren, wieder in unsere Abläufe reinzukommen, dass wir wieder die für uns eher untypischen Fehler, die ganzen Kleinigkeiten abschalten. Dafür haben wir unter der Woche jetzt schon gut gearbeitet“, so Lemke weiter. „Es ist ein Derby, im Derby kann alles passieren.“
Und da stört es auch nicht, wenn unsere Gäste eine perfekten Saisonstart hinlegten und nach vier Siegen derzeit von Platz eins aus in die Partie des 5. Spieltages gehen. Gegen Aurich, Gummersbach II, Hagen II und Söhre fuhren die Heepener den Sieg ein. Trainer Niels Pfannenschmidt geht aber ebenfalls von einem offenen Spiel aus. „Ich weiß, was für eine Power sie entwickeln können und in welche Spielbegeisterung sie kommen. Deshalb ist das für mich eine ganz offene Kiste“, so der TSG-Trainer gegenüber der Vereins-Presse.
„Ich persönlich freue mich, viele Jungs zu sehen, mit denen ich noch gespielt habe“, hebt sich Trainer Jari Lemke aber den netten ‚Schnack‘ für nach dem Spiel auf. „Da werde ich sicherlich 60 Minuten verzichten können“, grinst der Bremer Jung, der aber sofort wieder den Fokus auf das Spiel lenkt: „Die TSG hat sich nochmal namhaft verstärkt und personell gut aufgestellt für diese Saison. Das wird keine einfache Aufgabe, aber wir wollen wieder zu unserem Spiel finden und dann schauen wir, was am Ende dabei rauskommt. Natürlich wollen wir gewinnen!“
Ein Wiedersehen gib es am Samstag unter anderem mit Thore Oetjen, der zu dieser Saison vom Team HandbALL zur TSG A-H Bielefeld gewechselt ist.
Eine beachtliche Zahl an Zuschauern und Fans werden am Samstag in der Arena am Inselweg in Augustdorf erwartet. „Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer und frenetische Fans, die uns sicherlich helfen, am Ende zwei Punkte im Augustdorf zu behalten“, so Lemke abschließend.
Tickets gibt es wie gewohnt im Online-Ticketshop. Das Spiel kann ebenfalls über sportdeutschland.tv verfolgt werden.
Textquelle: Team HandbALL
Schachclub Stukenbrock: Lukas Disse ist neuer Vereinspokalsieger
Der Sieger des Vereinspokals 2024 des Schachclub Stukenbrock steht fest. Am 24.09. setzte sich am Ende Lukas Disse gegen den Vorjahressieger Bastian Fritsch im Endspiel durch. Vorausgegangen war ein intensiver „Fight“ der beiden Kontrahenten, denn es spielten beide mehrere Endscheidungskämpfe im Vorfeld gegeneinander, vier davon von endeten Remis. Beide Kontrahenten begegneten sich im Verlauf des Turniers auf Augenhöhe, aber zuletzt hatte Lukas die Nase vorn, und Bastian gab nach langer Zeit ausgeglichenen Spiels auf. Vorher musste Bastian gegen Stephan Belte, um den Einzug ins Finale spielen. Stephan hielt lange Zeit mit, dann aber kam Bastian in Vorteil, gewann und stand als Sieger des Halbfinales fest.
Acht Turnierteilnehmer spielten den Vereinspokal jeweils am 17. und am 24.09. als Schnellschachturnier mit einer Spielzeit von 15 Minuten plus 3 Sekunden Inkrement. Als Spielmodus wurde das Doppel-K.-o.System gewählt – bei diesem System scheidet man nach einer Niederlage nicht sofort aus, sondern hat „zwei Leben“ und kann weiter spielen.
Gäste sind herzlich eingeladen, zum nächsten Vereinsspielabend vorbei zu kommen. Gespielt wird die nächste Runde der aktuellen Blitzmeisterschaft. Jeden Dienstag ab 18 Uhr 30 findet der Vereinsspielabend des Vereins an der Alten Spellerstraße 30 statt. Mehr Infos auf Anfrage per Email unter moc.o1772320435ohay@1772320435shsbu1772320435lchca1772320435hcs1772320435 oder unter www.schachclub-shs.de
Vorlesestunde in der Bücherei
Am Montag, 30. September 2024, findet um 14.30 Uhr wieder die Vorlesestunde in der Gemeindebücherei Augustdorf in Kooperation mit dem Ev. FamZ Kita Regenbogen und Jona und der DRK-Kita, Haustenbecker Straße 2, statt.
Dazu möchten wir alle Kinder, Erwachsenen und Erzieher herzlich einladen.
Es wird aus dem Buch „Das kleine Ich bin ich“ von Mira Lobe vorgelesen.
Hier eine kurze Inhaltsangabe: Auf der bunten Blumenwiese geht ein kleines Tier spazieren. Es fühlt sich mit vielen anderen Tieren verwandt – obwohl es keinem ganz gleicht. Es ist kein Pferd, keine Kuh, kein Vogel, kein Nilpferd – und langsam beginnt es an sich zu zweifeln. Aber dann erkennt das kleine Tier: Ich bin nicht irgendwer, ich bin ich.
Für Kinder von 3-6 Jahren.
Wir freuen uns über jeden kleinen und großen Besucher!
SPD-Vorstand nominiert Mats Uffe Schubert
Mats Uffe Schubert soll Bürgermeister der Gemeinde Augustdorf werden. Auf Vorschlag des Ortsvereinsvorstandes soll der 27-jährige bei der kommenden Ortsvereinsversammlung zum Bürgermeisterkandidaten der SPD gewählt werden. „Ich freue mich über die Nominierung und will der nächste Bürgermeister von Augustdorf werden“, sagt Schubert.
Timo Freiberger, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, zeigt sich äußerst erfreut über die Nominierung: „Wir sind stolz darauf, mit Mats Uffe Schubert einen engagierten und kompetenten Kandidaten ins Rennen zu schicken. Er ist Augustdorfer durch und durch, kennt die Sorgen und Wünsche der Menschen und hat klare Vorstellungen, wie unsere Gemeinde in eine positive Zukunft geführt werden kann. Er ist genau der richtige Kandidat für das Amt des Bürgermeisters.“
Mats Uffe Schubert selbst bedankt sich für das Vertrauen, das der Vorstand der SPD Augustdorf in ihn setzt: „Ich bin dankbar für diese Nominierung und sehe es als große Verantwortung und gleichzeitig als Chance, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern von Augustdorf unsere Zukunft zu gestalten. In den nächsten Monaten wird es darum gehen, ein Programm zu entwickeln, das die zentralen Anliegen unserer Gemeinde aufgreift und realistische Lösungen bietet. Ich möchte alle Augustdorferinnen und Augustdorfer einladen, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. Gemeinsam können wir viel erreichen.“
Schubert legt großen Wert auf Bürgernähe und möchte einen offenen Dialog mit allen Menschen in der Gemeinde führen. „Es ist mir wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger in Augustdorf sich einbringen können. Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, können wir nur gemeinsam bewältigen. Deshalb laden wir alle herzlich ein, sich an diesem Prozess zu beteiligen“, betont Schubert.
Weitere Details zu Schuberts Ideen und seinen Plänen für die Zukunft Augustdorfs werden im Rahmen seiner offiziellen Nominierung am 27. September 2024 bekannt gegeben. Die Veranstaltung ist öffentlich, und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Beginn ist um 19.00 Uhr im Medien- und Bildungszentrum Augustdorf.
Für diejenigen, die sich vorab informieren möchten, sind weitere Informationen zu Mats Uffe Schubert und seinen politischen Zielen auf der Internetseite matsuffeschubert.de sowie auf den Social-Media-Kanälen verfügbar. Hier wird es regelmäßig Updates zu seiner Kampagne und zu anstehenden Veranstaltungen geben.
Über Mats Uffe Schubert
Mats Uffe Schubert wurde am 7. Mai 1997 in Augustdorf geboren. Nach seinem Abitur absolvierte Schubert eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter. Anschließend studierte er nebenberuflich Betriebswirtschaft. Aktuell befindet sich Schubert am Ende seines Masterstudiums zum Master of Laws (LL.M.) in Wirtschafts- und Arbeitsrecht. Beruflich ist der diplomierte Bankbetriebswirt weiterhin in der Sparkasse angestellt und ist hier für das Aufsichtsrecht zuständig.
Schubert ist Fraktionsvorsitzender der SPD in Augustdorf sowie Vorsitzender des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt. Er vertritt die Gemeinde Augustdorf im Aufsichtsrat der Gewerbepark Senne GmbH und in der Verbandsversammlung des Abfallwirtschaftsverbandes Lippe.
Textquelle: SPD Augustdorf
Fotoquelle: Mats Uffe Schubert
Herbstkirmes 2024: Kirmesball, Holzschuhtanz und Dorf-Café
Der Förderverein der SG Sandhasen – Augustdorf – Hövelhof e. V. erweckt das Rahmenprogramm der Herbstkirmes wieder zum Leben. Alle Bürgerinnen und Bürger aus Augustdorf sind herzlich eingeladen, sich – aktiv und passiv – an dem Rahmenprogramm zu beteiligen. Neben Kirmesball und Holzschuhtanz soll am Sonntagnachmittag ein Dorf-Café stattfinden. Zudem ist für Samstag ein Bubble-Ball-Turnier geplant.
„Die Herbstkirmes hat Tradition und wir möchten das Rahmenprogramm wieder mit neuem Leben füllen“, erklärt Selda Lutz, Vorstandsmitglied im Förderverein. „Nachdem wir 2022 erstmals den Getränkewagen mit den Sandhasen übernommen haben, wollen wir die Herbstkirmes wieder etwas mehr beleben“, freut sich Mats Uffe Schubert, Spielgemeinschaftsleiter der SG Sandhasen.
Ab 12.00 Uhr am Samstag findet ein Bubble-Ball-Fußballturnier statt. Hier sind alle Vereine, Schulen, Institutionen sowie Privatpersonen aufgerufen, sich anzumelden. Geplant ist eine Gruppenphase mit anschließender KO-Runde. Eine Mannschaft besteht aus drei Personen und die Spielzeit beträgt zehn Minuten. Das Turnier soll – abhängig von der Teilnehmerzahl – maximal bis 16.00 Uhr dauern. Anmeldungen können bis zum 08.10.2024 über die Internetseite www.sg-sandhasen.de erfolgen. In der Anmeldung sollen ein Teamname sowie eine Ansprechperson mit Namen und Telefonnummer enthalten sein.
Am Abend geht es schließlich weiter: Ab 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr) lädt der Förderverein zum Kirmesball in der Festhalle. Dann übernimmt ein DJ die Bühne und heizt die Stimmung in der Halle auf. Der Eintritt kostet 10,00 € an der Abendkasse und 8,00 € im Vorverkauf (Seldas Lotto Shop, Pivitsheider Straße 18, 32832 Augustdorf). Im Eintrittspreis sind zwei Freigetränke enthalten.
Sonntags wird es schließlich wieder etwas ruhiger. Am Mittag übernehmen ab 13.30 Uhr die Holzschuhtänzer die Halle. Im Wettkampf um den Goldenen Holzschuh sind die die unterschiedlichen Gruppen gefragt, ihr Können unter Beweis zu stellen. Anmeldungen können ebenfalls über die Internetseite unter www.sg-sandhasen.de erfolgen.
Anschließend findet ein Dorf-Café statt. Alle Augustdorferinnen und Augustdorfer sind eingeladen, bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen und sich zu unterhalten. Hierbei besteht auch die Möglichkeit, mit Olaf Biere zu sprechen. Der Heimatforscher veröffentlicht am 10.10.2024 ein Buch über Augustdorf mit dem Titel „Augustdorf – Stätten und ihre Besitzer 1775–1900“. Zudem können alle Besucherinnen und Besucher beim Bullen-Reiten zeigen, ob sie im Sattel bleiben.
„Wir freuen uns, wenn viele Augustdorferinnen und Augustdorfer dieses Angebot annehmen“, so Selda Lutz. Gemeinsam solle das Dorf-Leben weiter aufgewertet werden.
Kästner-Urkunde kehrt zurück
Mitteilungen aus Rat und Verwaltung
Bildung und freie Medien sind Schwerpunkte in Erziehung und Information des Menschen. Sie waren unter dem totalitären System der Nazis in ständiger Gefahr. Schriftsteller und Politiker, die sich nicht an die Gebote der Nazis hielten, bekamen zumindest Berufsverbot. Ihre Schriften wurden verbrannt.
Ein Dichter, der sich mit großem Erfolg auch der Kinder- und Jugend-Literatur gewidmet hatte, war Erich Kästner. In seinen Schriften zeigten die Kinder große Selbstständigkeit. Personen in seinen Romanen lebten anders, als es den Nazis vorschwebte. Auch Kästner erhielt Berufsverbot. Seine Schriften wurden verbrannt. Er musste sich verstecken.
Nach dem Krieg fanden seine Bücher mit verborgener erzieherischer Tendenz großen Anklang. Die Schulkonferenz der Hauptschule Augustdorf beantragte 1988, sich nach dem weltberühmten Dichter benennen zu dürfen. Der Rat stimmte diesem Antrag einstimmig und mit großer Freude zu. Von da an hing im Flur der Verwaltung der Erich Kästner-Schule die Ernennungsurkunde, unterschrieben am 19. März 1989 von Bürgermeister Kurt Wistinghausen und dem Gemeindedirektor Adolf Steffen.
Nach der Schließung dieser Schule in Augustdorf wurden der Verwaltungstrakt und andere Bereiche zu einem Medien- und Bildungszentrum umgebaut. Der Flur, in dem die Ernennungsurkunde hing, wurde umfangreich saniert. Die Urkunde wurde in einem Bauschutt-Container von Klaus Mai aufgefunden und gesichert.
Klaus Mai war der Auffassung, dass es Zeit sei, sich zu der Geschichte des Gebäudes zu bekennen. Sein Vorschlag fand Anerkennung beim Bürgermeister. Nach einer kleinen Restauration der Urkunde hängt sie jetzt wieder am alten Ort, wo sie über 30 Jahre Schüler, Lehrer und Eltern an den Namensgeber und sein Leben erinnert hatte.
Plakat mit „Credo“ der Volkshochschule
Über den gleichen Flur gehen heute Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Integrations- und zahlreichen anderen Kursen der Volkshochschule. Die Arbeit der Volkshochschule würdigt eine Grafik des Künstlers Stanislav Čap, geboren 1928 in Prag und emigriert nach Oerlinghausen. Hier war er bald ein anerkannter Künstler. Zum 10jährigen Jubiläum 1986 schuf er zu Ehren der Volkshochschule Lippe West eine Grafik, die ihr Wirken und ihre Ziele zum Inhalt hat. „Der Sinn aller Erziehung ist es, den Genius in dem Menschen zu wecken.“ Die VHS war stolz und dankbar für dieses Geschenk.
Heute freut sie sich darüber, dass diese Grafik in dem von ihr genutzten Teil des Medien- und Bildungszentrums einen gebührenden und würdigen Platz bekommen hat. Cornelia Koch, die stellvertretende Direktorin der VHS in einem Statement: „Dieses Credo, dass Bildung als Mittel zur Entfaltung des menschlichen Potenzials gesehen werden sollte, nimmt die VHS Lippe West seit Jahren gerne auf.“
Bürgermeister Thomas Katzer freut sich mit Cornelia Koch, stellvertretende Direktorin der VHS, Klaus Mai, dem ehemaligen Rektor der Erich Kästner-Schule und Olaf Kupsch, Fachbereichsleiter Fachbereich III Bildung, Soziales und Sport über die gelungene künstlerische Dokumentation von Vergangenheit und aktueller Bildungsarbeit.
Volles Haus in der Aula der Realschule
– Dem Fachkräftemangel entgegenwirken –
Informationsabend für die Eltern der zukünftigen Schulabgänger zur Berufsorientierung
Am 17.09.2024 findet in Augustdorf zum dritten Mal die Berufsmesse für die zukünftigen Schulabgänger der Realschule statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, unter anderem Ausbildungsplätze in der örtlichen und regionalen Industrie sowie im Handwerk aufzuzeigen. Die Berufsmesse und der kürzlich stattgefundene Elternabend, initiiert von Frau Grimm (Schulleiterin), Herrn Koop und Herrn Huppke, sind ein weiterer Baustein zur Gewinnung von Fachkräften.
Viele Schülerinnen und Schüler (nachfolgend SuS genannt) streben häufig zunächst den Besuch weiterführender Schulen an. Mit der Berufsmesse und dem Elternabend wollten wir jedoch gezielt bestehende Vorurteile gegenüber handwerklichen sowie gewerblich-technischen Berufen abbauen und auf die zahlreichen Chancen und Vorteile des dualen Ausbildungssystems hinweisen.
Frau Grimm lud die betroffenen Eltern daher zu diesem Abend ein, und knapp 170 Eltern folgten dieser Einladung. Dies zeigt den Initiatoren, wie groß das Interesse daran ist, sich zu informieren und die SuS bei der Berufswahl aktiv zu unterstützen.
Nach der Begrüßung durch Frau Grimm startete Herr Ast, Koordinator für die Berufsorientierung an der Realschule, mit einem für die Eltern wichtigen und sehr informativen Vortrag über die Abläufe zum Thema Berufsfindung von der 8. bis zur 10. Klasse. Dabei teilte er auch wertvolle Erfahrungen, insbesondere zur Kommunikation innerhalb der Familie zum Thema Beruf und Arbeit.
Als weiteren Referenten konnten wir Herrn Martin Raithel von der IHK Lippe zu Detmold begrüßen. Er sprach zum Schwerpunktthema „Das duale Ausbildungssystem: kein Plan B, sondern eine Chance mit vielen Vorteilen.“ Herr Raithel präsentierte einen breiten Strauß beruflicher Möglichkeiten, sodass bei vielen Zuhörern neue Überlegungen zu Berufszielen angestoßen wurden. Es wurde deutlich, wie wandlungsfähig der Arbeitsmarkt geworden ist und dass sich das Tempo stetig erhöht. Berufsnamen und teilweise auch Inhalte haben sich geändert. Hinweise auf Ansprechpartner bei der IHK, den Schulen und anderen Institutionen durften nicht fehlen.
Auf dem Podium durften wir zudem Herrn Jens Ahle, Vertreter des Gewerbeinitiativkreis Augustdorf e.V., begrüßen. Mit viel Herzblut warb er nicht nur für die 30 Mitgliedsbetriebe vor Ort und deren Ausbildungsmöglichkeiten, sondern betonte auch die Vorteile einer Arbeitsstelle in unmittelbarer Nähe, wie zum Beispiel der Möglichkeit, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Herr Ahle bot den Eltern zudem an, sich direkt und persönlich auszutauschen und kennenzulernen.
Das Angebot steht, sich am 17. September auf der Berufsmesse an den Ständen zu treffen und mit den Schülern ins Gespräch zu kommen. Abschließend fand eine Podiumsdiskussion mit Herrn Raithel, Herrn Ahle und Herrn Huppke statt. Hierbei wurden offene Fragen der Eltern, auch an die Schulleitung und Herrn Ast, erörtert.
Nun sind wir gespannt auf die Ergebnisse der Bewerbungen, insbesondere für Praktikumsplätze, bei der offenen Berufsmesse am 17. September.
Frau Grimm bedankte sich abschließend ausdrücklich bei den zahlreichen Eltern und Referenten, die zu diesem informativen Abend beigetragen haben.
Vielleicht auf ein Neues 2025?
Panzerbrigade 21 kehrt nach Übung GRAND EAGLE 2 von der NATO Ostflanke zurück
Nach der Übung GRAND EAGLE 2 wurden ab dem 5. September etwa 2.000 Soldatinnen und Soldaten der Panzerbrigade 21 „Lipperland“ über den Seeweg von der NATO-Ostflanke in Litauen zurück nach Deutschland verlegt. Für die Panzerbrigade 21 endet damit das dritte große Übungsvorhaben in Litauen in diesem Jahr, im Rahmen dessen sie erneut einen wir-kungsvollen Beitrag zur Abschreckung geleistet hat.
Gemeinsam mit den unterstellten Verbänden, dem Jägerbataillon 91 aus Rotenburg (Wümme), dem nichtaktiven Jägerbataillon 921, dem Aufklärungsbataillon 7 aus Ahlen, dem Versorgungsbataillon 7 aus Unna, dem Panzerpionierbataillon 1 aus Holzminden, sowie Kräften des Brigadestabes und der Stabs- und Fernmeldekompanie unterstützt durch wei-tere Kräfte des ABC-Abwehrbataillon 7 aus Höxter, der Feldjäger und des Sanitätsdienstes wurde zunächst die schnelle Verlegung an die NATO-Ostflanke von Deutschland über Polen nach Litauen geübt und praktisch durchgeführt. Die Panzerbrigade 21 hatte die mehr als 1.500 Kilometer lange Verlegung nach Litauen mit einer hohen dreistelligen Anzahl an Rad-fahrzeugen binnen fünf Tagen bewältigt und im Anschluss auf dem Truppenübungsplatz Pa-brade unter Einbindung weiterer internationaler Partner aus Litauen, Tschechien und den USA komplexe Gefechtsschießen durchgeführt.
Die Rückverlegung in die Heimatstandorte der Panzerbrigade 21 wird mit Rückkehr der letzten Soldatinnen und Soldaten am 15. September abgeschlossen.
Die Panzerbrigade 21 „Lipperland“ ist die erste Brigade des Deutschen Heeres, die der neuen Kräftekategorie „mittlere Kräfte“ zugeordnet ist. Mit ihren radbeweglichen, hochmobilen Verbänden ist die Brigade zur raschen und weitreichenden Verlegung im gesamten europä-ischen Operationsraum der NATO befähigt. Durch hohe Mobilität, Feuerkraft und Panzer-schutz ist der Großverband besonders flexibel, vielseitig, schnell und effektiv einsetzbar. Seit Ende 2023 trägt die Panzerbrigade 21 als Brigade der enhanced Vigilance Activities (eVA) in Litauen zu der Abschreckung an der NATO-Ostflanke des baltischen Staates bei. Von Feb-ruar bis April 2024 hat die Panzerbrigade 21 bereits im Rahmen der Übungsserie QUADRIGA in Polen und Litauen mehrfach Präsenz gezeigt.
Team HandbALL zu Gast in Söhre – „Nehmen viel positive Energie mit in die Partie“
Zwei Spiele, zwei Siege. Am Wochenende möchte das Team HandbALL das Triple perfekt machen und den starken Saisonstart vergolden. Die Jungs von Trainer Jari Lemke sind zu Gast bei den Sportfreunden Söhre von 1947. „Wir wissen, dass es eine schwierige Aufgabe wird, aber wir wollen mit viel positiver Energie ins Spiel gehen“, so Jari Lemke vor der Reise nach Niedersachsen. Gespielt wird in der Steinberghalle in Diekholzen, Anwurf ist um 19:30 Uhr.
„Söhre ist der erste ‚klassische‘ Drittligist, gegen den wir spielen. Bislang haben wir mit Gummersbach II und Hagen II gegen Vereine agiert, die Ausbildungsvereine mit vielen jungen Spielern sind, nun kommt ein gestandener Herren-Drittligist auf uns zu, der uns alles abverlangen werden“, ist sich Lemke sicher. Auch wenn Söhre erst seine dritte Saison in der 3. Liga spielt, sie haben reichlich Erfahrung und Qualität im Team.
Söhre spielte zum Auftakt gegen zwei Spitzenteams, Hildesheim und Wilhelmshaven siegten gegen das Team von Sascha Bertow, dem neuen Coach von Söhre. „Man darf sich nicht täuschen lassen, sie hatten ja direkt zwei starke Gegner, die sicherlich Top 3- oder 4-Kandidaten sind, aber auch da konnte man schon sehen, welche Qualität unser nächster Gegner hat“, so der THL-Trainer.
Für die Jungs aus dem Lipperland wird die Partie kein leichtes Unterfangen, nicht zuletzt auch aufgrund der starken Unterstützung der Zuschauer in der Steinberghalle, die die Sportfreunde lautstark anfeuern. „Wir wollen versuchen, aus einer starken Abwehr zu kommen und dann das Spiel für uns zu gestalten. Wir wollen unser Spiel spielen“, so Lemke.
„Die positive Kraft, die positive Energie, die wir jetzt aus den zwei Siegen rausziehen konnten, die wollen wir mit ins Spiel nehmen, um uns in einen richtigen Rausch reinspielen zu können“, freut sich Lemke auf den dritten Auftritt seiner Jungs. „Das werden wir auswärts versuchen umzusetzen, auch wenn wir wissen, dass es eine sehr schwierige Aufgabe wird.“
Sandhasen verlieren in Versmold
Am vergangenen Samstag trat die 1. Herrenmannschaft der SG Sandhasen-Augustdorf-Hövelhof unter der Leitung von Trainer Marius Bolte auswärts gegen die SpVg. Versmold an. Das Spiel endete mit einer 27:23-Niederlage für die Gäste. „Das können wir definitiv besser“, erklärte der Sandhasen-Coach nach dem Spiel.
Die Sandhasen starteten zunächst vielversprechend, als Robin Wiele bereits in der ersten Spielminute per Siebenmeter zum 0:1 traf. Doch danach schlichen sich viele Fehler ein, die den Spielfluss unterbrachen. Die Gastgeber nutzten dies konsequent aus und setzten sich bis zur Halbzeitpause mit 16:8 ab.
„Die erste Halbzeit war eine Katastrophe im Angriff. Wir hatten eine Fehlwurfquote von 80 %, und dementsprechend haben wir auch nur acht Tore gemacht“, erklärte ein sichtlich enttäuschter Marius Bolte. „Das war einfach das größte Problem, und mit diesem Acht-Tore-Rückstand sind wir auch in die Halbzeit gegangen.“
In der Halbzeitpause sprach das Team offen über die Fehler und den enttäuschenden Verlauf der ersten Hälfte. „In der Halbzeit haben wir nochmal alle konsequent darüber gesprochen, dass das wirklich nichts war in der ersten Halbzeit.“, so Bolte weiter. Tatsächlich zeigte die Mannschaft in der zweiten Hälfte mehr Engagement und Kampfgeist. Doch es reichte nicht, um das Spiel noch zu drehen.
„Wir haben es leider nicht geschafft, das ist natürlich enttäuschend. Wir hätten die zwei Punkte holen müssen – gegen einen für mich nicht starken Gegner“, sagte Bolte nach dem Spiel. „Aber wir haben es halt 60 Minuten nicht auf die Platte gekriegt, was wir wollten.“
„Nichtsdestotrotz heißt es jetzt Mund abwischen. Wir müssen uns dringend in den nächsten zwei Wochen auf das nächste Heimspiel gegen Greffen vorbereiten und endlich die ersten zwei Punkte holen“, betont Bolte. „Ich gehe fest davon aus, dass wir diese zwei Punkte auch holen werden.“ Das Spiel zeigte, dass die Sandhasen ihr volles Potenzial nicht abrufen konnten. „Wir werden das beim nächsten Spiel besser machen“, versicherte Bolte abschließend.