Beachvolleyball

Augustdorf bekommt 1,8 Mio. € für den Schlingsbruch

ungekürzte Pressemitteilung

Die Gemeinde Augustdorf ist erneut mit einem Förderantrag erfolgreich: Sie erhält 1,8 Mio. € aus dem Bundes-Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Darüber informierte das Büro von Christian Haase, Mitglied des Bundestages und des Haushaltsausschusses, Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf. Der zeigt sich hoch erfreut: „Das ist ein Riesenerfolg. Auf Bundesebene liegen noch weit über 1.000 Anträge aus ganz Deutschland vor. Der Bund hat in dieser Förderrunde 200 Mio. € zu verteilen. Augustdorf wurde ausgewählt. Ich bin dem Bund sehr dankbar für diese Zusage. Ein besonderer Dank gilt Christian Haase für sein Engagement. Mit der Förderung können wir den Schlingsbruch nun zu einem hochwertigen Sport- und Begegnungspark auszubauen. Wir können unser Sportstättenkonzept vollständig umsetzen und zugleich das Freizeitangebot im Bereich des Grillplatzes erheblich verbessern.“
 
Der Bürgermeister sieht den erneuten Erfolg auch als Beleg für die sehr gute Arbeit, die im Rathaus geleistet wird. Er dankt insbesondere den beteiligten Mitarbeitern des Fachbereichs IV.
 
Das Sportstättenkonzept beinhaltet, den Fußballsport auf dem Schlingsbruch zu konzentrieren. Dort soll es zukünftig einen Rasenplatz und einen neuen Kunstrasenplatz geben. Die Aufwertung des Freizeitangebots im Bereich des Schlingsbruchs ist eine Maßnahme des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK). Aus den Maßnahmen der beiden Konzepte wurde der Förderantrag erarbeitet. Dieser wurde am 19.12.2018 fertig gestellt und eingereicht.
Er beinhaltet:
 
–        einen Naturrasenplatz und einen Kunstrasenplatz,
–        die Fertigstellung und energetische Optimierung des neuen Sportheims,
–        zwei Beachvolleyballanlagen mit Naturtribüne,
–         einen naturnahen Abenteuerspielplatz mit Kletternetzen, Balanciermöglichkeiten, Hangelgerüsten, Brücken und einem Kletterturm mit Rutschen,
–        den Ersatz des Toilettenwagens durch ein Sanitärgebäude mit barrierefreiem WC,
–        ein Lauftreffpunkt mit Geräten zum Dehnen,
–        die Neuanlage und Befestigung von Wegen (wassergebunden).
 
Mit der Aufwertung des Schlingsbruchs sollen der gesellschaftliche Zusammenhalt, die soziale Integration und der Klimaschutz  in Augustdorf gestärkt werden. Die Gesamtkosten wurden 2018 auf 2 Mio. € geschätzt. Davon trägt die Gemeinde 200.000 € selbst, 1.800.000 € gibt der Bund dazu. Dem Förderantrag nach soll im Jahr 2020 geplant und im Jahr 2021 schwerpunktmäßig gebaut werden. Die Gemeinde muss noch den Bebauungsplan ändern, was für 2020 vorgesehen ist. Der am 27.02.2020 einstimmig vom Rat verabschiedete Haushaltsplan 2020 sieht Gelder für 2020 und Verpflichtungsermächtigungen für 2021 vor.
 
„Wir haben jetzt eine Perspektive, um dem Fußballsport zeitnah ein neues Kunstrasenspielfeld zur Verfügung stellen zu können“, betont der Bürgermeister: „Es hat sich gelohnt, die Umsetzung des Sportstättenkonzepts und des ISEKS mit Optimismus anzugehen.“ Das Sportstättenkonzept sieht auch vor, den Heidesportplatz zu einem multifunktionalen, familienfreundlichen Sportgelände umzubauen. Dafür hatte die Gemeinde sich bereits im Jahr 2018 erfolgreich mit einem Förderantrag gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt. Sie bekommt 630.000 € aus dem Programm „Soziale Integration im Quartier“. Auf dem Heidesportplatz befindet sich ein 20 Jahre alter, abgenutzter Kunstrasen. Der Platz ist zu schmal, so dass er als Hauptplatz für Meisterschaftsspiele im Erwachsenenbereich nicht mehr zugelassen wurde. Der Heidesportplatz soll in diesem Jahr umgebaut werden.
 
„Im Ergebnis werden wir in Augustdorf in Kürze zwei vollständig erneuerte, erheblich aufgewertete und vielseitig nutzbare Sport- und Freizeitgelände zur Verfügung haben. Wir bieten unseren Einwohnern damit hervorragende Bewegungs-, Begegnungs- und Erholungsmöglichkeiten“, stellt der Bürgermeister abschließend fest.

Pressemitteilung aus dem Rathaus,  11. März 2020