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Team HandbALL mit am Ende unglücklicher Niederlage in Gummersbach

Am Mittwochabend lagen die Lipper im Oberbergischen gegen den Nachwuchs des VfL Gummersbach bereits mit bis zu acht Toren vorne, unterlagen aber dennoch buchstäblich in letzter Sekunde mit einem Tor. „Wir müssen leider sagen, dass wir das Spiel unnötig verloren. Wenn wir unsere Chancenverwertung besser gestaltet hätten, vor allem in der zweiten Hälfte, dann hätten wir den Sieg und die zwei Punkte sicherlich mit zurück ins Lipperland nehmen können“, äußerte sich Trainer Matthias Struck zur Niederlage.

Dabei lief über sehr weite Strecken der Partie vieles nach Wunsch des Team HandbALL. Gleich von Beginn an konnten sich die Gäste absetzen und erzielten nach einer knappen Viertelstunde das 10:5. Es folgte die erste Auszeit der Partie, der VfL Gummersbach II bat zur Besprechung. Zwar kamen die Gastgeber nach diesem Timeout wieder etwas näher heran, dennoch blieb die Führung mit drei oder vier Treffern beim Team HandbALL. Kurz vor der Pause legten die Jungs von Matthias Struck dann noch einen drauf und gingen mit einem 22:16 im Rücken in die Kabine

„Wir kommen gut uns Spiel, wir sind der dominante Part in der ersten Hälfte und sind da klar überlegen“, zeigte sich der THL-Trainer zufrieden. „Wir haben einen sehr guten Torhüter im Tor in der ersten Halbzeit und können gut ins Tempospiel kommen. Allerdings versäumen wir es sogar, vielleicht mit einer noch höheren Führung in die Pause zu gehen, so sind wir bei sechs Toren zur Hälfe“, so Struck.

Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhten Hasenkamp und Carstensen dann auf bereits acht Treffer, eher die Gastgeber das nächste Tor erzielten. Und diese gaben nicht auf, immer wieder kämpften sich die Jungs aus dem Oberbergischen zurück, robbten sich nach dem 17:25 mit fünf Toren in Serie wieder an das Team HandbALL heran. Das 25:22 beantworten Hark Hansen nach sechs torlosen Minuten dann mit dem 26. Treffer für die Gäste.

„In der zweiten Halbzeit kommen wir auch zunächst gut rein, können sogar auf acht Tore erhöhen, aber relativ schnell legt es sich dann, es wird merklich schwerer im Angriff an das sichere Spiel anzuknüpfen“, so der Trainer der Lipper. „Gummersbach steigert sich in der Abwehr enorm im Vergleich zur ersten Halbzeit, aber trotzdem bekommen wir immer gute Wurfpostionen, weil wir sehr geduldig sind.“

„Leider muss man sagen, dass der Schlussmann eine überragende zweite Halbzeit hingelegt hat und wir auf zu viele verworfenen Bälle kommen. So kommt Gummersbach wieder ins Spiel und kann sich Stück für Stück heranarbeiten“, musste Matthias Struck hingegen dann auf einen seiner Keeper fortan verzichten. „Wir haben Leon Goldbecker nach einem Gesichtstreffer in der zweiten Halbzeit verloren. Er konnte danach nicht weiterspielen. Das hat es uns natürlich zusätzlich erschwert, dem Spiel weiter unseren Stempel aufzudrücken.“

Der VfL Gummersbach II bekam somit immer mehr Dominanz im Spiel und konnte gar kurz vor Schluss den Ausgleich erzielen. „Am Ende war es dann Spitz auf Knopf“, berichtete Matthias Struck. „Gummersbach war im Zeitspiel, sie hatten noch einen letzten Pass aus einem Freiwurf heraus. Wir blocken diesen Ball ab, aber er geht ins Aus und wird nochmal rein gespielt. Kurz vor der Sirene erzielt Gummersbach dann sehr glücklich den Siegtreffer“, schloss Struck ab.

Team HandbALL: Kleinschmidt, Goldbecker; Runge, Carstensen 4, ter Duis, Hasenkamp 3, Puls 2, Tomashevskyi, Bakker 4, Bilanzola 2, Geislers 9, Hansen 7/1, Micheely 1, Hollstein.

Textquelle: Team HandbALL

Bildquelle: Max Grote/grote-fotografie.de

Foto zeigt: Leon Goldbecker im Hinspiel gegen den VfL Gummersbach II (09.09.2023), fiel nach einem Gesichtstreffer in der zweiten Halbzeit aus.