Kreis Lippe sucht 300 Statisten für Großübung in Blomberg
Katastrophenschutz übt den Ernstfall
Was passiert, wenn innerhalb kürzester Zeit mehrere hundert Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen? Wie gelingt es, eine Schule in eine funktionierende Betreuungseinrichtung zu verwandeln? Und wer kümmert sich in einer solchen Lage um die betroffenen Bürger? Um im Ernstfall schnell und professionell helfen zu können, erprobt der Bevölkerungsschutz des Kreises Lippe dieses Szenario im Rahmen einer Großübung. Für Samstag, 18. Juli, sucht die Verwaltung nun 300 Freiwillige, die als Statisten auftreten.
Zwischen 10 und 14 Uhr werden ehrenamtliche Kräfte der Hilfsorganisationen und der Feuerwehren mit einer Aufgabe konfrontiert: Sie müssen die Sekundarschule Blomberg in eine Notunterkunft für bis zu 500 Menschen verwandeln. Hintergrund ist ein fiktiver Waldbrand, der sich Richtung Wohnbebauung ausbreitet.
Gesucht werden Frauen, Männer, Kinder, Familien sowie Menschen mit Beeinträchtigung, die für einige Stunden in die Rolle evakuierter Personen schlüpfen – und das mit allen Ängsten, Problemen und Herausforderungen, die eine solche Extremsituation mit sich bringt. Für Verpflegung ist an dem Tag gesorgt, eine Vergütung gibt es jedoch nicht.
Wer hautnah miterleben möchte, wie Katastrophenschutz in der Praxis funktioniert und gleichzeitig die Einsatzbereitschaft der lokalen Rettungskräfte unterstützen möchte, kann sich bis zum 10. Juli online registrieren unter www.lippeschutz.de (Stichwort: Übung). Hier gibt es auch weitere Informationen.


p.warkentin
